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Hundeforum Der Hund
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vor 11 Minuten schrieb KleinEmma:

 

Daran würde ich mich NICHT halten, würde ich nochmal einen Hund wie Lili finden, die erstmal für sich selbst einen Schutz braucht. Die Box war für sie gut. Sie hat sich darin endlich ausgeschlafen und danach siegte bei ihr die Neugierde über die Unsicherheit. Die war bei ihr dann eh flott verflogen.

 

Ich würde eine Box auch wieder nutzen, hätte ich nochmal einen Fall wie bei Emma.

 

Vor Emma bin ich überhaupt nicht auf die Idee gekommen, eine Box zu nutzen. Wäre aber sicher für den ein oder anderen gefundenen Straßenhund gut gewesen - zumindest für den ersten Tag.

Psychologische Gründe sind durchaus auch medizinische Gründe. Hab in einem Beitrag ja auch geschrieben, dass es z.B bei Hunden die in der Box ihre Scheinruhe finden, durchaus sinnvoll sein kann. 

Nur dauerhaft sollte man aber zu der Lösung und Vertrauensbasis kommen, die Box irgendwann nicht mehr zu benötigen.

 

Es soll eben einfach die mentale Hürde da sein, sich das Leben "einfach" zu machen und die Normalhund in die Box zu stecken, damit man eben einkaufen, arbeiten, Hobbys nachgehen, whatever kann. Oder damit der Welpe nicht die Inneneinrichtung demoliert, weil man sich zu schön ist, sich die Zeit und Geduld zu nehmen einem Hund das anständig beizubringen bzw sich einen Hundesitter finanziell spart.

 

Und das man einen Hund aus derlei Gründen eben nicht einfach in eine Box verfrachtet über Stunden, da sind wir uns denke ich schon alle einig. Das wird aber in Deutschland schon gemacht, von "Hundetrainern" empfohlen und schwappt aus Amiland hier herein. 

Durch solch ein Gesetz plus Aufkleber wäre die Möglichkeit des Hinterfragens schonmal gegeben "Mein Hundetrainer rät mir meinen Hund in die Box zu stecken, aber auf der Box steht ja was ganz anderes drauf..."

Das wird logischerweise nicht bei allen funktionieren. 

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vor 6 Minuten schrieb Shyruka:

Psychologische Gründe sind durchaus auch medizinische Gründe. Hab in einem Beitrag ja auch geschrieben, dass es z.B bei Hunden die in der Box ihre Scheinruhe finden, durchaus sinnvoll sein kann. 

Nur dauerhaft sollte man aber zu der Lösung und Vertrauensbasis kommen, die Box irgendwann nicht mehr zu benötigen.

 

Es soll eben einfach die mentale Hürde da sein, sich das Leben "einfach" zu machen und die Normalhund in die Box zu stecken, damit man eben einkaufen, arbeiten, Hobbys nachgehen, whatever kann. Oder damit der Welpe nicht die Inneneinrichtung demoliert, weil man sich zu schön ist, sich die Zeit und Geduld zu nehmen einem Hund das anständig beizubringen bzw sich einen Hundesitter finanziell spart.

 

Und das man einen Hund aus derlei Gründen eben nicht einfach in eine Box verfrachtet über Stunden, da sind wir uns denke ich schon alle einig. Das wird aber in Deutschland schon gemacht, von "Hundetrainern" empfohlen und schwappt aus Amiland hier herein. 

Durch solch ein Gesetz plus Aufkleber wäre die Möglichkeit des Hinterfragens schonmal gegeben "Mein Hundetrainer rät mir meinen Hund in die Box zu stecken, aber auf der Box steht ja was ganz anderes drauf..."

Das wird logischerweise nicht bei allen funktionieren. 

 

Ok, danke für die Infos. Ich wusste tatsächlich nicht, dass es schon von manchen Hundetrainern empfohlen wird und sich also bereits als Normalität entwickelt hat.

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vor einer Stunde schrieb Alyfee:

Manchmal sind Ratschläge eben einfach nur Schläge. 

Der Ton macht die Musik. 

 

Jo, solange es kein Geklacker der Hundekrallen ist...

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vor 39 Minuten schrieb Bobbie42:

Ich habe jetzt hier irgendwie den Faden verloren.

 

Gefühlte 90 % der hier Anwesenden bezeichnen Hunde als Familienmitglieder.

Manche vehementer als andere.

 

Familienmitglieder müssen sich an Regeln halten.

Eine dieser lautet: "Wenn Licht aus ist wird geschlafen!" Am besten vom ersten Tag an.

Kranke und alte Hunde ausgenommen. Die dürfen ´rum tappen.

 

Nochmal zu dem Thema Wasser:

Ihr könnt Euch nicht vorstellen wieviele Liter Wasser ich in den letzten 10 Jahren wieder aus dem Napf geschüttet habe

weil meine beiden nach 3 Stunden Strand, 4 Stunden Wald und bei in allen möglichen Aktivitäten, angebotenes Wasser einfach verschmähen.

Wenn ich dann doch mal etwas eindringlicher meine :"Frau Hund Du müsstest jetz doch mal etwas trinken! ", wird sich die Zunge 

angefeuchtet un dann kommt der Blick: " Nimm jetzt das blöde Wasser weg". 

 

Die müssen im Normalfall nicht  24 Stunden trinken können

 

Familienmitglieder werden also auf engstem Raum gepfercht ohne Wasser, damit sie die Regeln, die sie noch nicht mal kennen, lernen, damit man selbst gut schlafen kann? 

Aha. 

 

Yoma ist auch ein Wenigtrinker und Wasserverschmäher und dennoch steht ihm IMMER Wasser zu Verfügung. Ganz einfach, ehrlich ey.

Das Wasser muss deshalb bereitstehen, eben weil er wenig trinkt. Damit dann der Durst gestillt wird, wenn er mal durstig ist!

Das Wasser wird nicht 24 Stunden lang getrunken, der Zugang MUSS nur 24 Stunden gewährleistet werden. Daran gibts auch nichts zu rütteln. Auch nicht mit den besten Anekdötchen.

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vor einer Stunde schrieb denny:

Hätte Hoellenhunde mich gefragt, warum ich das mache, hätte ich auch freundlich geantwortet und wir hätten nett über Alternativen nachdenken können. 

 

Musste ich nicht, du hattest es ja bereits beantwortet.

 

 

@Renegade

Deine oft bemühte „Hööö, die Antiaversivler sind bestimmt nicht so zu ihren Hunden, weil die ja zu uns kacke sind“-Phrase, ist einfach nur unterste Schublade. 

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vor einer Stunde schrieb Renegade:

 

Musst du gar nicht, aber du merkst es ja nicht einmal in deinem selbstgefälligen Missionarsgehabe.

 

Ist mir wurscht, Hauptsache das Tier wird nicht mehr eingezäunt ind kriegt sein Wasser.

 

Damit Ziel meiner Wünsche erreicht. Bis dann.

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Der Hund kann das Körbchen nicht verlassen, da ist gar kein Platz für. Nun stelle man sich vor, man selbst wäre die Nacht über so begrenzt, fänden das dann auch noch alle okay? 

 

§ 2, Abs. 2 TSchG lautet

"(Wer ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat)

darf die Möglichkeit des Tieres zu artgemäßer Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen oder vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden,"

 

Ich lege das für mich ziemlich streng aus. Da eine Nacht bei so eingeschränkter Bewegungsmöglichkeit zumindest Leiden verursachen könnte, käme das für mich überhaupt nicht in Frage. Mein Hund darf sich in der ganzen Wohnung mit Ausnahme der Küche jederzeit frei bewegen. Ich hab wenn ich weiß wir sind länger unterwegs oder der Hund wird sich viel bewegen auch immer Wasser dabei. Auch im Winter bei Schnee und Suhna hat es gern angenommen. Hat da regelmäßig einen halben oder ganzen Liter getrunken. Und man glaubt gar nicht, wie viele Hundehalter einen dafür belächeln.

Insofern ist es wohl leider normal.

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Mit der Art, wie die Kritik hier von vorne herein angebracht wurde, kann man quasi nichts anderes als eine Abwehrhaltung erzeugen. Und das gilt nicht nur für die TE, sondern auch für ganz viele stille Mitleser (zu denen ich für gewöhnlich gehöre).

 

Boxentraining ist sehr weit verbreitet, ebenso der Rat, Welpen anfangs räumlich einzuschränken. Mit der Art, wie es hier kommentiert wurde, fühlen sich jetzt Millionen von Menschen als Tierquäler verurteilt. Wenn das Ziel wirklich ist, positive Hundeerziehung zu verbreiten, ist dieser Ansatz hier absolut kontraproduktiv. Dafür braucht es die Offenheit zu akzeptieren, dass andere Menschen andere Erfahrungen gemacht haben und andere Ratschläge bekommen haben, was Hundehaltung angeht. Jemandem, der sein Tier liebt, zu unterstellen, er würde seinen Hund absichtlich quälen, ist extrem verletzend. In diesem Fall ist es besonders traurig, da es sich um einen trauernden Menschen handelt. Zum einen finde ich es absolut nicht ok, Menschen bewusst zu verletzen, zum anderen erreicht man damit nicht, dass man diesen Menschen und Mitleser, die sich angesprochen fühlen, für seine Sache begeistern kann. 

 

Möchte man wirklich eine Änderung erzielen, so muss man verständnisvoll vorgehen und behutsam sowie neutral argumentieren. Man muss sich auch gegenüber Menschen, die den eigenen Vorstellungen (noch) nicht entsprechen, freundlich und inklusiv verhalten. Und sich selbst fragen, ob man gerade etwas Positives zur Sache beiträgt oder nur seine Meinung wiedergeben möchte. Denn ein Mensch, der sich angenommen und gut behandelt fühlt, nimmt auch viel leichter etwas an.

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Man  muss aber auch akzeptieren  das es nicht  eine (die eigene)Wahrheit  gibt.

 

Ich  kenne  im übrigen  keinen Hund  der stundenlang  in eine Box  eingesperrt ist.

 

Einen Welpen/Erwachsenen Hund  mit verschiedensten  Dingen vertraut zu machen  ,Box,Maulkorb,

Kragen....usw. ist  in meinen Augen  eine Selbstverständlichkeit .

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@blackjack Ich kenne leider mehrere Hunde die den Tag über in den Boxen eingesperrt werden, da sie ansonsten die Wohnung zerlegen. Da hat leider zuerst gutes zureden wenig gebracht. Letztendlich hab ich die Freundschaft gekündigt. Was soll man in so einem Fall tun? Ordnungsamt hat mich auf meine Anfrage abgewiesen, da ich leider keine Beweise vorlegen konnte. Veterinäramt ebenso. Da dies innerhalb einer Wohnung passiert, sieht man dies in den seltensten Fällen. Beweise sammeln, fast unmöglich. Ich wusste es nur aus den Erzählungen der Hundehalterin. Und dass hat mich ziemlich wütend gemacht. Aber selbst wenn jemand eine Hundebox in der Wohnung stehen hat, kann man hier nie etwas nachweisen. Außenzwinger müssen Auflagen erfüllen und die sind in der Regel sichtbar. 

 

Deswegen finde ich @Estray Aussage dass man zumindest Warnhinweise auf Boxen drucken sollte doch in Ordnung und Wichtig. 

 

Ein kleiner erster Schritt: https://www.openpetition.de/petition/online/warnhinweise-auf-hundeboxen

 

Würde mich freuen wenn ihr es teilt. Tierschutztorgas mit denen in Kontakt habe, habe ich auch schon mal angeschrieben. 

 

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