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Hundeforum Der Hund
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Einsperren

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vor 7 Minuten schrieb Michelle003:

Hier sprechen wir aber tatsächlich von zwei Nächten.

 

Aus Bequemlichkeit - das ist auch für ne Stunde nicht in Ordnung und hat nichts mit medizinischer Notwendigkeit zu tun. Beim TA steht auch Wasser zur Verfügung.

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vor 6 Minuten schrieb black jack:

Es heißt  "Einsperren ", wo steht den eigenen  ?

 

Du hast das Ding aus dem anderen ausgekoppelt. Und ich bin genau dafür eingestanden, genau dafür. Das andere sind wilde Konstruktionen um zu relativieren.

 

Nur weil Hinz oder Kunz - nötig oder nicht - einsperrt (oder Schweine, die scheiße gehalten werden), wird das Einsperren des eigenen Hundes aus Bequemlichkeit nicht besser.

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vor 7 Minuten schrieb Michelle003:

Ich empfinde den Umgangston sehr schade. Man ist wieder in alte Verhaltensmuster gerutscht.

Ich finde es auch sehr schade wie sehr in zweierlei Maß gemessen wird. 

Nebelfrei wurde vor wenigen Tagen für eine Provokation richtig persönlich angegangen und das schien manchen gerecht zu sein.

Aber hier einen User über viele Seiten als Tierquäler zu beschimpfen ist dann für zum Teil die gleichen Personen in Ordnung. 

 

Ich persönlich habe kein Gitter und besitze und besaß keine Box für den Hund. Als meine Hündin operiert wurde, wurde sie aber in der Tierklinik für eine Nacht ebenfalls in einen sehr kleinen Raum gesperrt und meine Kater bei Operationen in sehr kleine Käfige. Hier handelt es sich um eine Einschränkung für eine oder zwei Nächte, es ist nicht der Normalzustand. Ich finde ein bisschen sollte man das in Betracht ziehen. Würde man hier einen Regelfall betrachten, weil jemand den Hund jede Nacht über Jahre so hält dann wäre es was anderes. Hier sprechen wir aber tatsächlich von zwei Nächten.

 

Ich finde es auch sehr schade das mit Wörtern wie Kerker, Gefängnis und TIerquäler nur so um sich geworfen wird. Ist doch klar das wenn man einen User so angeht das derjenige allein schon wegen des verbalen Angriffs Sympathiepunkte der Mitleser erntet, egal welche Handlungen er vollzieht. Mir wäre das an dennys Stelle echt zu blöd. Mir ist das zu blöd. Das ist keine Gesprächskultur die einen offenen Diskurs zulässt. Das Ziel heiligt nicht die Mittel.

 

"Im Sinne des Hundes zu handeln" bedeutet auch immer den Halter dazu zu bringen mitzumachen und offen für die Vorschläge zu sein. Ihr kennt euch doch aus mit Lerntheorien, dann weise ich mal auf den Konstruktivismus hin. Ihr könnt einem anderen nicht mitteilen was er für richtig oder falsch ansehen soll und nicht euer Wissen und eure Überzeugungen in das Hirn eines anderen einpflanzen. Jeder bindet sein Wissen und seine Meinung in seine individuelle Weltwahrnehmung ein. 

 

Das Argument man würde mit netten Worten nichts erreichen können, ist für mich ziemlich lächerlich. Das wurde doch gar nicht probiert und bitte beleidigt nicht meine Intelligenz hier was anderes zu behaupten. Das ist diese Sache mit dem Internet man stolpert auch mal auf sehr alte Beiträge und auf sehr altes Zeug, da seh ich keinen Unterschied. 

Ihr könnt machen was ihr wollt. Ich hab meinen Teil dazu gesagt, man kann es annehmen oder ablehnen. Mehr nicht. 

 

Aber aber aber :D wir waren jetzt schon weiter, nämlich bei Boxen als Normalität für frische Welpenhalter. Bei der Petition mit Hinweis dazu. Dass Boxen als Erziehungsmittel von manchen Trainern oder wohl auch Züchtern empfohlen werden - und (wahrscheinlich) neue Hundehalter dies als normales Hilfsmittel ansehen. 

 

 

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vor 1 Minute schrieb KleinEmma:

 

Aber aber aber :D wir waren jetzt schon weiter, nämlich bei Boxen als Normalität für frische Welpenhalter. Bei der Petition mit Hinweis dazu. Dass Boxen als Erziehungsmittel von manchen Trainern oder wohl auch Züchtern empfohlen werden - und (wahrscheinlich) neue Hundehalter dies als normales Hilfsmittel ansehen. 

 

 

 

QFT

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vor 28 Minuten schrieb KleinEmma:

Und: Wir sind hier in einem Hundeforum. Ich finde es mittlerweile schon fast nervig, dass aus sämtlichen Threads /Themen ein Veganer- Umweltschutz-Thread/Thema gemacht wird.

Das war ein Beispiel für den gleichen psychologischen Mechanismus.

Es geht darum, das, was passiert, korrekt zu benennen und eben nicht denjenigen, der kein Problem mit dem Problem hat zu hofieren.

Das trifft für alle Probleme zu.

Nicht jeder kann alle Probleme verhindern, aber jeder kann sich darüber bewusst werden, dass es welche sind- ob er dann gewillt oder in der Lage ist, sein Verhalten zu ändern, ist eine ganz andere Sache. Darum ging es bei dem Beispiel, das Sich Bewusst machen eines Problems.

Es ging nicht um eine Bewrtung, welches nun das grössere Problem ist.(auch wenn dieses Ranking/Gegeneinander aufrechnen scheinbar ganz tief verankert ist, wie die Reflexe zeigen)

Insgesamt gilt immer: je mehr etwas gegen Probleme unternommen wird, desto besser. Also kann man doch froh über jedes sein, bei dem Aufklärung betrieben wird.

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vor 1 Minute schrieb gebemeinensenfdazu:

Das war ein Beispiel für den gleichen psychologischen Mechanismus.

Es geht darum, das, was passiert, korrekt zu benennen und eben nicht denjenigen, der kein Problem mit dem Problem hat zu hofieren.

Das trifft für alle Probleme zu.

Nicht jeder kann alle Probleme verhindern, aber jeder kann sich darüber bewusst werden, dass es welche sind- ob er dann gewillt oder in der Lage ist, sein Verhalten zu ändern, ist eine ganz andere Sache. Darum ging es bei dem Beispiel, das Sich Bewusst machen eines Problems.

Es ging nicht um eine Bewrtung, welches nun das grössere Problem ist.(auch wenn dieses Ranking/Gegeneinander aufrechnen scheinbar ganz tief verankert ist, wie die Reflexe zeigen)

Insgesamt gilt immer: je mehr etwas gegen Probleme unternommen wird, desto besser. Also kann man doch froh über jedes sein, bei dem Aufklärung betrieben wird.

 

Meine Meinung dazu: Ich lese durchaus nicht nur hier im Hundeforum, informiere mich über viele verschiedene Themen. Mich persönlich nervt das, was ich angesprochen habe, sehr und das nervt mich hier im HUNDEforum. Damals, vor etwa 6 Jahren, wurde ich hier Mitglied, weil ich gerne den Austausch zum Thema des Forums hätte. 

 

Wenn ich mich über Umwelt, Schlachttiere etc. informieren möchte, tue ich das, aber nicht in einem Hundeforum.

 

Dazu kommt, dass wir als Hundehalter einen direkten Einfluss auf unsere Tiere haben. Die rote Linie in diesem Forum ist: Wir sind alle Hundehalter. Und bei dem Thema kann man doch mal bleiben. Da muss doch nicht ständig der Vergleich zu Massentierhaltung o.ä. gezogen werden. 

 

So, das waren meine Worte zum Montag und zu diesem Thema. Fortan nehme ich mir vor, diese Themen einfach zu überlesen. Punkt.

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Puuhh, ich habe mich jetzt durch alles durchgekämpft (angefangen beim Beginn der Diskussion im Thread "Demnächst").

 

Ich finde eigentlich, dass die Kritik zumindest ganz am Anfang durchaus ziemlich sachlich und als klare Meinungsäußerung kam ("Ich finde" "alles andere als gut"). Klar, später wurde der Tonfall deutlicher und auch "ruppiger", aber das würde ich jetzt nicht nur der "Kritikerseite" anlasten, denn von den Verteidigern kam auch nicht nur sachliches, da wurde sehr viel in Lächerliche gezogen und veralbert und das ist auch eine provokante und (wie ich finde) auch herablassende Art der Kommunikation. Dass das ganze hier so eskaliert ist, ich finde da sind beide Seiten dran schuld (oder auch nicht - das ist ein Internetforum, irgendwas eskaliert hier eh immer...). Ich habe mich jedenfalls auch gefragt, wie die Diskussion gelaufen wäre, wenn der Post nicht von denny, sondern von einem Neu-User gekommen wäre. Und die Kritik nicht von Hoellenhunde oder Zurimor, sondern von jemand anderem, der nicht so viele "Hater" hat/nicht so sehr polarisiert.

 

Zum Thema: @denny hat selbst irgendwann geschrieben, das mit dem Wasser nicht bedacht zu haben und das ändern zu wollen. Insofern finde ich das auf jeden Fall gut. Und es zeigt auch, dass zumindest der Wasserentzug nicht in böser Absicht geschah, sondern auch Unbedachtheit. Ansonsten: Ich glaube nicht, dass Sunny durch 2-3 Nächte mit Gitter ums Körbchen nachhaltig traumatisiert wird oder sonstigen Schaden nimmt. Ich finde es trotzdem auch nicht gut und würde es selbst nie so machen. Ich bin auch ein schlechter Schläfer, brauche an guten Tagen schon 1-2 Stunden zum Einschlafen und schlafe nie durch, bin beim kleinsten Geräusch wach. Ich verstehe also durchaus Schlaf-Sorgen (können Nichtbetroffene oft gar nicht nachvollziehen, dass 6-7 Stunden Schlaf in einer Nacht ein super-seltener Luxus ist). Dennoch: bei Einzug eines neuen Familienmitgliedes (und da gehört ein Hund für mich definitiv dazu) stelle ich mich auf ein paar schlaflose Nächte ein. Dafür nehme ich mir Urlaub. Denn für den Hund ist auch alles neu, für ihn ist die Nacht im Zweifel viel schlimmer, denn er weiß ja nicht, dass das jetzt für immer sein neues zu Hause ist. Und mir wäre es auch wichtig, von Anfang an den Hund und seine Bedürfnisse kennenzulernen, also das Verhalten auch nachts "zu beobachten" (trinkt er nachts öfter, schläft er eher durch oder ist er öfter mal wach, schläft er gerne kuschelig warm oder lieber auf den kalten Fliesen, wechselt er gerne nachts den Schlafplatz?).

 

Und jetzt noch mal was ganz anderes: @denny, du hast ja geschrieben, dass Sunny wie ein Welpe zu behandeln ist, weil er außer dem Grundstück der Züchterin nichts kennt. Aber wieso eigentlich nicht? Ich meine, bei 8-12 Wochen alten Welpen, ok, aber Sunny ist doch schon 1 Jahr alt. Bin ich die einzige, die das komisch findet? Ist das normal für eine Hundezucht, dass die Hunde dort nur das eigene Gelände kennen? Linnie habe ich ja auch ausgewachsen (knapp 2 Jahre alt) von ihrer Züchterin übernommen, aber die kannte alles mögliche: die war mit in der Stadt, zum Einkaufsbummel, kannte verschiedene Gegenden, war im Zoo, mit dem Wohnmobil mit auf Reisen,... Sie war jeden Tag mit ihrer Züchterin außerhalb deren Grundstücks Gassi (und die Züchterin hat immerhin eine 3 Hektar große Wiese mit Teich, also durchaus Platz). Und die Welpen sind bei Linnies Züchterin vor Abgabe auch alle mal draußen, lernen schon mal ein Halsband zu tragen mit ner kleinen Leine dran, lernen Pferde auf der Weide kennen und vorbeifahrende Autos und was man sonst noch so außerhalb des eigenen Grundstücks findet. Und so etwas sind eigentlich auch meine Erwartungen an einen Züchter (aber vielleicht habe ich da zu hohe Erwartungen?!?)

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vor 2 Minuten schrieb Annali:

Und jetzt noch mal was ganz anderes: @denny, du hast ja geschrieben, dass Sunny wie ein Welpe zu behandeln ist, weil er außer dem Grundstück der Züchterin nichts kennt. Aber wieso eigentlich nicht? Ich meine, bei 8-12 Wochen alten Welpen, ok, aber Sunny ist doch schon 1 Jahr alt. Bin ich die einzige, die das komisch findet? Ist das normal für eine Hundezucht, dass die Hunde dort nur das eigene Gelände kennen? Linnie habe ich ja auch ausgewachsen (knapp 2 Jahre alt) von ihrer Züchterin übernommen, aber die kannte alles mögliche: die war mit in der Stadt, zum Einkaufsbummel, kannte verschiedene Gegenden, war im Zoo, mit dem Wohnmobil mit auf Reisen,... Sie war jeden Tag mit ihrer Züchterin außerhalb deren Grundstücks Gassi (und die Züchterin hat immerhin eine 3 Hektar große Wiese mit Teich, also durchaus Platz). Und die Welpen sind bei Linnies Züchterin vor Abgabe auch alle mal draußen, lernen schon mal ein Halsband zu tragen mit ner kleinen Leine dran, lernen Pferde auf der Weide kennen und vorbeifahrende Autos und was man sonst noch so außerhalb des eigenen Grundstücks findet. Und so etwas sind eigentlich auch meine Erwartungen an einen Züchter (aber vielleicht habe ich da zu hohe Erwartungen?!?)

 

Bist nicht die einzige, die das seltsam findet. Das habe ich mich auch schon gefragt.

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Ist leider bei vielen Züchtern "Standart" .. :(  Die Hunde kennen nichts außer dem Haus und den Garten.

Noch ein Grund mehr, so etwas nicht zu unterstützen.

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vor 5 Minuten schrieb KleinEmma:

 

Meine Meinung dazu: Ich lese durchaus nicht nur hier im Hundeforum, informiere mich über viele verschiedene Themen. Mich persönlich nervt das, was ich angesprochen habe, sehr und das nervt mich hier im HUNDEforum. Damals, vor etwa 6 Jahren, wurde ich hier Mitglied, weil ich gerne den Austausch zum Thema des Forums hätte. 

 

Wenn ich mich über Umwelt, Schlachttiere etc. informieren möchte, tue ich das, aber nicht in einem Hundeforum.

 

Dazu kommt, dass wir als Hundehalter einen direkten Einfluss auf unsere Tiere haben. Die rote Linie in diesem Forum ist: Wir sind alle Hundehalter. Und bei dem Thema kann man doch mal bleiben. Da muss doch nicht ständig der Vergleich zu Massentierhaltung o.ä. gezogen werden. 

 

So, das waren meine Worte zum Montag und zu diesem Thema. Fortan nehme ich mir vor, diese Themen einfach zu überlesen. Punkt.

Es ging um den psychologischen Mechanismus- der haargenau gleich abläuft. Das Problem selber kannst du mit zig anderen Problemen ersetzen, ich habe es nur wegen "Tierquälerei" rangezogen, um inhaltlich in der Nähe zu bleiben.

Darauf -eben auf die verschiedenen Reflexe die dann kommen, um sich einem Problem nicht bewusst zu werden- hast du aber nicht geantwortet.

Reflexe wären:

- den Problemansprecher als (persönlich oder lagermotivierten ) Angreifer hinzustellen

- zu verneinen, dass das Problem ein Problem sei und es ins Lächerliche ziehen zu wollen

- Ersatzschauplätze aufzumachen mit "viel größeren Problemen" um den Vorwurf zu relativieren und gleichzeitig einen anderen Vorwurf ntgegenzuwerfen um eine Wertigkeit zu erzeugen

Letzteres habe ich bei der Nutztiererwähnung nicht gemacht- es ging um um die Vernschaulichung des Rezeptionsmechanismus dabei.

Aber genau die drei Punkte, immer mit dem Versuch die Glaubwürdigkeit der Person in Frage zu stellen (ad hominem) sind genauso im Thread nachzulesen. Dieser Mechanismus spielt sich bei etlichen Themen ab, das Thema selbst ist völlig nachrangig.

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