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Hundeforum Der Hund
Chilly123

Spondylose und Treppensteigen

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Hallo zusammen, 

ich habe gestern die Diagnose Spondylose für meine 8,5 jährige Hündin bekommen. Die Tierärztin sagte mir, dass sie wenn möglich keine Treppen mehr steigen soll. Die Spondylose ist noch im Anfangsstadium. Sie bekommt derzeit Schmerzmittel und sie lässt sich dadurch zurzeit nicht so viel anmerken. 

 

Nun zu meinem zusätzlichen Problem: Ich habe vor dem Tierarztbesuch einen Mietvertrag für eine neue Wohnung unterschrieben, die schon schwierig genug war zu finden. Diese Wohnung liegt in der ersten Etage eines älteren Hauses. Die Treppe ist steiler und schmaler, als die normalen Treppen, die man heute so kennt. Ich wohne alleine mit meinem Hündin, die 28 kg wiegt. Das heißt ich kann sie nicht einfach hochtragen...

Derzeit lebe ich auch in einer Wohnung in der ersten Etage, die Treppe hat jedoch größere Stufen (tiefer und breiter). Die kommt sie recht gut hoch, auch an den Tagen, an denen sie Schmerzen hatte und noch keine Medikamente bekommen hatte. 

 

Ich bin gerade sehr ratlos was ich tun soll und wäre daher sehr, sehr dankbar, wenn ich mich mit ein paar Leuten austauschen könnten, die evtl auch nicht im EG wohnen und mit diesem Umstand leben müssen. 

 

Viele Grüße

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Wir hatten mal ein ganz ähnliches Problem mit DSH Jolly, die Spondylose plus Arthrose in den Hüftgelenken hatte, also ganz wacklig auf den Beinen war.

Ich habe sie immer. wenn eine Treppe oder ein steiler Weg zu bewältigen war, am Rückengurt ihres Geschirrs unterstützt. Dazu sollte das Geschirr breite Gurte haben und gut sitzen.

Das ersetzt natürlich keine EG Wohnung und erspart deiner Hündin nicht den Treppengang, ist aber sicher entlastender, als sie "einfach so" diese Schwierigkeit bewältigen zu lassen.

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Bei wackeligen Hunden habe ich grundsätzlich oben am Geschirr festgehalten (hatte gepolsterte Gurte). Man weiß ja ab einem gewissen Zustand nie, ob sie mal das Gleichgewicht verlieren.

 

Es gibt auch spezielle Tragehilfen. Die sind gleich entsprechend breit unter dem Bauch ausgelegt, denn da liegt ja eine Menge Gewicht drauf und schneidet sonst ein.

https://www.carepet.de/tragehilfe-tragegeschirr-benecura-fuer-hunde

 

Manche Tragehilfen unterstützen nur, andere dienen zum kompletten Tragen, wo der Hund gar nichts machen muss. Bei Spondylose habe ich gelesen, dass die Wirbelsäule möglichst nicht gekrümmt werden soll beim kompletten Tragen. Hier ist z. B. eine versteifte Tragehilfe (mein Hund mochte die aber nicht und wollte da nicht drin bleiben), leider nicht für 28 kg:

https://www.hundeversand.de/Tragegeschirr-Tragegurt-fuer-kranke-alte-Hunde

Es gibt auch schon Rehatechnik für Tiere, vielleicht kann man sich dort eine passende Lösung bauen lassen, wenn man den Hund vollständig tragen muss (Tierarzt fragen):

http://www.rehatechnik-tiere.de/tragehilfen-fuer-tiere.html

 

Wir hatten diese maßgeschneiderte Kompletttragehilfe (habe eine stabile Nylonleine durch die Henkel gezogen, über den Kopf gezogen und auf die andere Schulterseite gelegt, gleichzeitig habe ich den Hund oben noch am Normalgeschirr festgehalten, eine Hand sicherte uns beide immer am Geländer). Auf den Kundenfotos trägt ein Mann damit sogar seinen Neufundländer.

https://www.happy-dog-day.de/Tragehilfe_Beschreibung.php#Grundsaetzliches

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Hallo. Die Diagnose ist natürlich nicht schön, aber alles ist machbar. Gut ist schonmal, wenn man weiß, wo das Problem liegt.

 

Ich habe eine ältere Hündin, die 31Kg wiegt. Wir müssen mehrmal täglich in die 2. Etage. Altes Haus, kurze Stufen bei sehr steiler Treppe. Wir tragen sie jetzt schon 3 Jahre lang hoch, runter schafft sie in der Regel alleine. 

Normalerweise trage ich sie auf dem Arm. Das ist nicht wirklich ein Spaß, aber man zieht halt auch nicht mal eben so um. 

 

Für Ausnahmesituationen haben wir dieses Tragegeschirr: https://www.tiffys-tasche.de/produkt/tiffys-tasche/

Ich habe ewig nach dem für uns passenden gesucht, aber dieses erfüllt alle Kriterien. Sie braucht vor allem nicht einsteigen - das klappt nämlich nicht mehr. Den Tragegurt habe ich ganz kurz eingestellt und so kann ich sie mir locker flockig um die Schulter hängen. 

Draußen kann man das Geschirr auch anlassen, so dass nicht nach jeder Treppenrunde der Hund erst ausgeschält werden muss.

 

 

An dem Geschirr sind auch Griffe, mit denen man einen Hund beim Treppengehen unterstützen kann, solange das noch klappt. 

Ich behaupte mal: "Nur" in die erste Etage ist absolut machbar.

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Erst einmal lieben Dank für eure Antworten und eure Tipps!  :) Ich werde mal schauen, was davon für uns in Frage kommt. 

 

Habt ihr die Tragehilfen denn auch schon genutzt als eure Hunde noch nicht wackelig auf den Beinen waren? 

 

@ beowoelfchen: Ich zolle dir meinen Respekt, dass du deinen Hund mehrfach täglich in die 2. Etage trägst. Ich würde noch nicht mal zwei Stufen mit ihr hochkommen. Dafür müsste ich wohl erstmal ein Jahr ins Fitnessstudio gehen. 🙄 

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Ich habe meine 24 kg Hündin 2 Jahre mehrfach am Tag und in der Nacht die Treppe rauf und runter getragen (1. Stock). Das geht alles, wenn es sein muss 😉
Die Tragehilfe, die beowölfchen empfiehlt ist sehr gut, wir hatten eine Beppo-Tragehilfe, das hat anfangs als sie noch besser auf den Beinen war auch gut funktioniert.

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@Chilly123 Ich sehe halt Frau Hund als persönliches Fitnessstudio. Ich habe schlicht keine Wahl, auch wenn ich so manches mal denke, ich schaffe es nichtmetrisches. 

Wenn ich dann nach 5 Minuten von Schnappatmung auf normale Atmung umstelle, geht es wieder. 😉

Da es Eigentum ist, wechselt man die Wohnung nicht mal eben so. Ich hätte auch nie gedacht, dass wir so viele Jahre tragen müssen. Sie hat sich aber eines Tages geweigert, die Treppe hoch zu gehen und da war dann auch nichts mehr zu machen.

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