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Hundeforum Der Hund
BVBTom

Das.Kommando STOP

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Inspiriert durch einen anderen Thread, möchte ich mal in dir Runde Fragen ob und wie ihr das Kommando Stop geübt habt und nutzt.

 

Ich muss gestehen das es für mich mehr oder weniger das einzige Kommando ist was wirklich wichtig ist, denn ich möchte damit meinen Hund vor echten Gefahrensituationen retten bzw bewahren, z.B. Lauf auf die Strasse vor das Auto.

 

Ich habe es natürlich spielerisch aufgebaut, Hund bleibt, egal Sitz Platz Steh, ich geh zu Beginn nur 2,3 m zurück, breite die Arme aus, Hund kommt, dann stell ich mich ganz gerade und gross hin, hebe die Hand und sage Stop. Klar beim ersten, fünften zehnten mal klappt das nicht, wie soll der Hund es auch wissen. Üben nun. Bei mir kommt ein äh äh und zurück. Klappt es auch nur ansatzweise, gibts ein jeah und Leckerlie. Irgendwann verknüpft der Hund, ok, der stellt sich so steif hin und ruft so ein Wort, was ich bis dahin nicht kenn, Stop, ich bleib mal stehen und bekomme eine Belohnung. Lohnt sich also für mich.  Dann wird die Entfernmung erweitert und geübt.

 

Das war jetzt mit Sicht. Später, wenn das Wort verknüpft ist geht aber auch, wenn der Hund weg läuft, z.b zu einem Futternapf welches man dazu nutzt, oder Apportel, oder zu seinem Platz. Der Hund stoppt, schaut sich um, o.k. Gehört, was soll ich jetzt machen etc.

 

Dann habe ich das später beim Apoortieren verfestigt, dort spielerisch eingebaut, aber immer wieder gemacht und gefestigt. Später habe ich es dann hier nur noch beim weg laufen benutzt, beim kommen habe ich es nonverbalen, also nur Körperhaltung und Hand nach oben als Stop Signal aufgebaut, weil ich heute das Wort so wenig wie möglich nutze, es ist nun ein echtes Notfallkommando, wo ich auch ganz laut bin und es aus dem tiefsten rufe mit Adrenalin meinerseits.

 

Das es funktioniert habe ich letztes Jahr gehabt und Gott sei Dank hat es gesessen. Ich stand an einer Ecker, meine Hündin schoss auf der einen Seite zu mir, auf der anderen Seite kam ein Auto aus der Einfahrt. Millisekunde dachte ich, bitte nicht, das passt genau. Ich stellte mich so hin, beide Hände hoch, rief super laut, Luna Stop. Ich war beeindruckt, ich hätte nicht gedacht wie schnell ein Ridgeback aus vollem Lauf stoppen kann. Sie hat die Situation wohl erkannt, oder gemerkt das ich mich völlig anders verhalte als sonst. Egal, es hat genügt um dieses gefährliche Situation zu regeln, nix ist also passiert. Was hätte ich gemacht wenn ich es nicht einstudiert hätte. 

 

Das eingeübte Stop, wenn Hunde es kennen, erkennen viele sogar von anderen Personen. Wir haben die Übung auf dem Platz gemacht, 4 Hunde wurden zum Apoortel geschickt und nur die Trainerin rief dieses Stop, echt irre was so funktioniert. Aber hier kannten die anderen Hunde natürlich auch die Trainerin.

 

Wie gesagt, fur mich ist es ein echtes Notfallsignal, nicht zum stop an der Strasse genutzt oder aufgebraucht. 

 

Kennen das andere auch so, finden das völligen Unsinn, haben andere Kommandos für diese Situationen einstudiert, bin ich hier alleine , das würde mich interessieren.

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Ich finde, das ist ein äußerst nützliches Kommando, Tom.

 

Ich habe bei meinen Hunden, wenn sie Schafe gewegt haben,

gelernt, dass man sie auch mal in der Bewegung "einfrieren" muss,

und darüber auch ein Stop im Alltag zu schätzen gelernt.

 

In all den Jahren habe ich diese Kommando häufig nutzen können,

doch mit alten Geschichten will ich jetzt nicht langweilen.

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Ich brauche das zu selten und hatte es eigentlich nur für  Situationen benutzt, wo es eng werden könnte. Zwischendurch hat es sich mehr als ein nachdrücklicheres Warte eingeschlichen. Bei plötzlichen Situationen habe ich festgestellt, dass mein Hund auf "Vorsicht!!" und "Achtung" aber trotzdem richtig reagiert. Bei ihr hat sich also festgesetzt, dass man in dem Moment nicht mit etwas kollidiert. Ob sie das nun mit Stehenbleiben oder einem Ausfallschritt zur Seite macht, ist mir nicht wichtig.

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Wir haben ein “Warte“ und nutzen das auch im Alltag als relativ weiches Kommando. Da hab ich das ganz nebenbei an der Leine aufgebaut. Wir sind im Moment dabei, das auf geringer Distanz zu üben. Das machen wir mit Leckerchen. Ich gebe sie frei und lasse ihn vorher nochmal warten und sich ablegen und gebe dann wieder frei. Das Warten wird nochmal extra belohnt. Er hat also einen Vorteil, wenn er wartet. 

Das kam uns gestern auch beim Kaninchen zugute. ;) Zu Hause ist das mit Krabbelkind gerade auch echt hilfreich.

@BVBTom Dein Aufbau ist sinnvoll, aber verlangt eine hohe Frustrationstoleranz. Das wird nicht jeder Hund mitmachen. Mit Femo ginge das nicht. Der braucht eine sehr große Trefferquote um bei der Stange zu bleiben. Er wird sonst nervös.

 

Ich wollte aus dem “Warte“ auf Distanz eigentlich ein “Down“ formen. Mal sehen, wie weit wir kommen. Es fällt ihm extrem schwer, Kommandos nicht bei mir zu machen, sondern in einiger Entfernung. 

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vor 2 Minuten schrieb Freefalling:

Es fällt ihm extrem schwer, Kommandos nicht bei mir zu machen, sondern in einiger Entfernung.

Die Kekse sind ja dann so weit entfernt.;)

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Danke euch, aber warte ist doch für mich ein völlig anderes Kommando, warte halt/ Das haben wir mit Leine dran von früh an so aufgebaut, Leine fallt zu Boden, bedeutet du bleibst dort, weil ich gerade zur Mülltonne gehe, etwas aus dem Auto holen möchte, oder mich mit etwas Abstand mit anderen HH unterhalten möchte.`

 

Dinstanz geht doch dann mit platz und Sitz aus der Entfernung, hier im übrigen auch oft leichter nonverbal zu lernen, paar m weg oder auch 10 m, flache Hand und leichte Hocke als down, Aufrechter Stand und Zeigenfinger hoch für Sitz. Schauen sich die Hunde untereinander auch gut ab habe ich festgestellt. 

 

Das Wort Stop, kann man natürlich gut auch Vorsicht, Achtung, oder was auch immer konditionieren. Für mich ist nur wichtig das der Hund stehen bleibt, auch aus vollem Lauf dann, weil halt eine Gefahr droht.

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Ich nutze „Warte“ statt Rückruf. Allerdings wäre es kein „Lebensretter“.

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Aber wenn warte bedeutet das er halt verharrt in dem Moment, ist es ja auch genau das, um eine evtl. Gefährliche Situation zu verhindern.

Funktioniert das bei euch auch wenn deine. Hunde schon etwas weiter weg sind oder im Lauf?

Stopp ist ja nichts anderes dann, stehen bleiben, kein Rückruf 

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vor 34 Minuten schrieb Freefalling:

Wir haben ein “Warte“ und nutzen das auch im Alltag als relativ weiches Kommando. Da hab ich das ganz nebenbei an der Leine aufgebaut. Wir sind im Moment dabei, das auf geringer Distanz zu üben. Das machen wir mit Leckerchen. Ich gebe sie frei und lasse ihn vorher nochmal warten und sich ablegen und gebe dann wieder frei. Das Warten wird nochmal extra belohnt. Er hat also einen Vorteil, wenn er wartet. 

Das kam uns gestern auch beim Kaninchen zugute. ;) Zu Hause ist das mit Krabbelkind gerade auch echt hilfreich.

@BVBTom Dein Aufbau ist sinnvoll, aber verlangt eine hohe Frustrationstoleranz. Das wird nicht jeder Hund mitmachen. Mit Femo ginge das nicht. Der braucht eine sehr große Trefferquote um bei der Stange zu bleiben. Er wird sonst nervös.

 

Ich wollte aus dem “Warte“ auf Distanz eigentlich ein “Down“ formen. Mal sehen, wie weit wir kommen. Es fällt ihm extrem schwer, Kommandos nicht bei mir zu machen, sondern in einiger Entfernung. 

Bei mir wird ein "Wart" als "Stillstehen, nach hinten zu mir schauen" umgesetzt. Egal wo.

Aber bei dem DSH wird jetzt noch ein "Platz" aus jeglicher Entfernung trainiert.

Warum es so ist, keine Ahnung, aber schon von früheren DSH erlebte ich dieses Kommando als absolut gut bei der Unterbrechung von Allem, auch dem Rennen,Verfolgen , Spielen mit anderen Hunden u.ä..

So wird auch aus dem Platz das "Hier" , also ZUmir-Kommando

 sehr verlässlich befolgt.

 

Ist natürlich einige Arbeit und bei dem Jetzigen eine Frage der Schmerzen beim Hinlegen.(Setzten tut mehr weh.)

 

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vor 27 Minuten schrieb BVBTom:

Danke euch, aber warte ist doch für mich ein völlig anderes Kommando, warte halt/ Das haben wir mit Leine dran von früh an so aufgebaut, Leine fallt zu Boden, bedeutet du bleibst dort, weil ich gerade zur Mülltonne gehe, etwas aus dem Auto holen möchte, oder mich mit etwas Abstand mit anderen HH unterhalten möchte.`

Ja. Und bei uns ist es eben beides. Das Wort ist doch irrelevant. Hauptsache der Hund bleibt stehen. Aus vollem Lauf schaffen wir noch nicht. Da überlege ich, wie gesagt, eher ein Down zu üben.

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