Jump to content
Hundeforum Der Hund
Gast

Das.Kommando STOP

Empfohlene Beiträge

So ein Stopp ist bei solchen "Halbjägern" wie Emma auch ganz praktisch: Hund rennt los, weil z.B. Rothuhn auffliegt oder Kaninchen aus Busch springt. Solche Hunde lassen sich mit einem Stopp ... halt stoppen. 

Klappt bei Emma prima, solange nicht zig Kaninchen hintereinander auf den Weg springen. Aber das ist ja eher nur im Frühling der Fall und dann auch nicht täglich.

 

Also, ich lebe auf dem Land und das Stopp ist öfter mal hilfreich. Auch bei Rennradfahrern, die im rasanten Tempo um die Ecke kommen. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

@Hoellenhunde das ist mir bewusst, evtl. hast du die Möglichkeiten, glaube aber, dass wir hier ein wenig auseinanderliegen.

 

Ich lasse sie halt nicht, bzw. kann ich das manchmal nicht. Im Freilauf, Feld Strand, Wald ist das was anderes, da kann meine machen was sie will, da gibts keine Kommandos, so lange sie auf dem Weg bleibt, aber sie haut da auch nicht ab oder irgendwo hinterher.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich wohne in der Stadt. Deshalb sind sie oft angeleint. Dann ist Freilauf halt Freilauf. 

 

Ob man die Hunde nun mit der Leine beschränkt oder mit Kommandos mental einknastet, ist ja egal.

 

Warte ist unser Rückrufersatz, ich muss es vorsusschauend einsetzen und selbst da kanns sein, dass es eben nur halb klappt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 6 Minuten schrieb BVBTom:

auch wenn es ja oft geschrieben wird, Land und Stadt sollte man nicht immer so rausarbeiten. Wohne ich auf dem Land wor ich täglich 20 Atutos und Trecker habe, ist es glaube ich schon etwas anderes, als wenn ich in der Stadt permanent was um mich rum fahren habe. Mehr Fahrräder als Autos als Gefahrenquelle, aber das ist ja nunmal so. Hier brauche ich etwas gutes, worauf ich mich verlassen kann.

 

Weil ich das mit dem "ich wohne ländlich" erwähnt hatte, fühle ich mich jetzt mal angesprochen ;)

 

Ich mache tatsächlich für mich keinen Unterschied, ob Stadt oder Land. Hier bei uns gibt es kaum Autoverkehr, eher mal Fahrräder. Dennoch: Überall dort, wo Autos (auch wenn es nur 2-3 pro Tag sind) fahren könnten und überall dort, wo die Strecke auch öfter mal von Fahrradfahrern genutzt wird (bei uns sind das zwei Strecken über die man in die Nachbardörfer kommt), bleibt mein Hund an der Leine. Frei läuft sie nur dort, wo die nächste Straße mindestens 500 Meter Luftlinie entfernt ist (eher mehr) und in Gegenden, die von Fahrradfahrern nicht genutzt werden (weil sie schlicht nirgendwo hin führen). Klar, hier kann auch mal ein verirrter Radfahrer langkommen, aber weil ich meinen Hund zudem nur im übersichtlichen Gebiet ableine (geht eh nicht anders durch ihre Jagdleidenschaft), sehe ich einen Radfahrer früh genug und hier reicht dann unser normaler Rückruf.

 

Auch wenn es jetzt so klingt, als bliebe da nix, wo ich meinen Hund mal ableinen könnte: Wir sind zu deutlich mehr als 90 % im potentiellen Freilaufgebiet unterwegs - keine Autos, keine Radfahrer, höchstens mal ein Trecker (aber die sind ja auch eher langsamer und noch dazu laut unterwegs und tauchen darum selten plötzlich und unerwartet auf :D).

 

Ich glaube auch, dass bei meinem Hund so ein Stopp-Kommando nie so funktionieren könnte, wie du das bei deinem Hund beschreibst. Einfach weil es bei meinem Hund völlig egal ist, mit welchem Kommando (oder mit welcher Super-Belohnung) ich um die Ecke komme - wenn die (aus ihrer Sicht) noch was anderes zu erledigen (oder zu gucken) hat, dann tut sie das erstmal in aller Ruhe. Und wenn sie fertig ist, dann kommt sie auf mein Kommando zurück. Sie führt meine Kommandos schon umgehend aus - wenn sie gerade nix besseres/wichtigeres zu tun hat, es ist dann halt mein Job den richtigen Zeitpunkt für ein Kommando zu erkennen :ph34r:  Darum (und weil es für eine Notfall-Gefahrensituation nie einen richtigen Zeitpunkt gibt) wird sie überall da, wo ein Auto auch nur kommen könnte, immer an der Leine bleiben - da gehe ich kein Risiko ein :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 16 Minuten schrieb Annali:

Darum (und weil es für eine Notfall-Gefahrensituation nie einen richtigen Zeitpunkt gibt) wird sie überall da, wo ein Auto auch nur kommen könnte, immer an der Leine bleiben - da gehe ich kein Risiko ein :)

 

Bei uns fahren ja gaaanz wenige Autos und wenn, können sie nur langsam fahren (viele Kurven). Außerdem höre ich die Autos - eben weils hier so ruhig ist. 

 

Aaaber: Obwohl Stopp und Co. gut klappen, leine ich Emma an normal befahrenen Straßen an. Es sind Lebewesen und keine Maschinen und somit ist mir das zu riskant. Emma hört zwar gut, aber sie trifft dennoch auch eigene Entscheidung - und das wäre an einer Straße nicht die beste Entscheidung. 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 30 Minuten schrieb BVBTom:

Aber bei dem hören sie nicht mehr, bin ich nicht so bei dir, das wäre aber schon ganz schön wenn das geht oder es gar nicht erst dazu käme dass sie so weit im Tunnel sind.

 

das kommt natürlich auch sehr auf den Hund und die Rasse an:

ein einigermaßen hochprozentiger Jagdhund ist bei Wildsichtung bzw. einer Spur in der Nase oft schneller im Tunnel als man "Stopp" brüllen kann, und selbst wenn er das Stopp noch rechtzeitig hört, müsste dieses Signal schon extrem gut aufgebaut sein damit es auch funktioniert!

 

Vor etlichen Jahren wurde mir der Aufbau eines "Stopp" bzw. "Steh" noch mit althergebrachten (unfreundlichen) Methoden gelehrt. 

Diese Methoden hatte ich bald verworfen und mit meiner Ballverrückten jungen Schäfi alternativ ein Superpfiff-Signal positiv aufgebaut, mit der ich sie selbst von fliehenden Rehen vor der Nase zum Umdrehen bringen konnte! War zwar kein Stopp, (hätte ich also nie verwenden dürfen wenn eine Straße zwischen uns war!), aber eine sehr gute Alternative für Notfälle jeder Art.

 

Mit meinem Beagle hatte ich das nicht ansatzweise so hinbekommen!

Selbst das leckerste Futter war für die wirklich verfressene Dame nicht interessant genug um eine auch nur annähernd so zuverlässige Reaktion zu konditionieren wie bei meiner Schäfi mit dem Ball! (Also in entsprechend wildreicher Umgebung den Hund besser rechtzeitig anleinen bzw. nicht ableinen ...)

 

 

Und da sehe ich generell das größte Problem: Je nach Rasse und Hund findet man mitunter keine Belohnung die stark genug ist, um ein Stopp-Signal so wirkungsvoll aufzubauen dass es dann später in "Ernstfällen" einigermaßen verlässlich funktioniert.

 

 

Aber wenn jemand noch ultimative Tipps hat für den Aufbau eines verlässlichen "Stopp"-Signals hat ... ich lese interessiert mit! 😉 

 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Wir haben Auto - das heisst die besten Hundekinder der Welt gehen runter von der Strasse ( Feldwege etc) und sitzen- das ist das allertollste und erste Kommando, das klappt auch universal und auf Distanz was praktisch ist, wenn man den jeweiligen Honk nicht schnell genug eingesammelt bekommt, kann man gelassen übers Feld "hinschlendern", während Hund schon aus der Gefahrenzone ist. Nachdem ich JAHRELANG ein bockiges Uschi und ein taubes Püps einsammeln musste, weil die nur stur stehenblieben (da KÖNNTEN ja die Pfoten dreckig werden und überhaupt Brennesseln und so) war das das erste, was ich eingeführt habe :P Stop ist offene Hand, da Uschi das konnte, musste ich da nicht viel erklären, das hat Lotti sich einfach abgeschaut. Bei Auto schicke ich sie vom Weg und "nagele" sie mit Stop fest, bis das Auto vorbei ist. 

 

Stop haben die in der Huschu bei Haku so beigebracht, Welpe kommt auf den Halter zu und bei Stop fliegt ein Keks in entgegen gesetze Richtung, dann wurde eine Pause zum Keksflug eingerichtet, und diese dann Schrittweise verlängert, später dann nur die erhobene Hand + Stop.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

..... kam mir doch gleich so bekannt vor.....

 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Oh sorry, hatte das nicht mehr auf dem Schirm. Danke für den Hinweis,

 

Rede so viel über so viele Themen hier immer.

 

Dann kann die Moderation das bitte schliessen, kann man ja im alten dann machen, muss ja nicht doppelt laufen.

 

sorry

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Sam dreht auf wenn man einen Befehl gibt, was für ein stop sehr kontraproduktiv ist, und hat außerdem nur sehr wenig Geduld und quasi keine frusttoleranz. Deswegen habe ich mir das stop gespart. 

 

Der Dicke hört ja grundsätzlich nicht so gerne, der kann auch kein stop. Er kennt so ein bisschen hektisches Wedeln und das zurufen verschiedener kommandos als "geh an den Straßenrand". Bei pferdebegegnungen habe ich ihm bei gebracht,  sich an den Wegrand zu setzen und das Pferd passieren zu lassen. Wenn es vorbei ist, steht er wieder auf und geht weiter. Das war so einfacher als an seinen "will to please" zu appelieren. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • STOP!

      Hallo ihr Lieben,   ich würde gerne wissen wie ihr das Signal "Stop" aufgebaut habt, und was es für euch bedeutet.   Für mich bedeutet Stop: Unterbrich egal was du tust und verharre.   Handhabt ihr das ähnlich? Oder soll der Hund bei euch dann direkt ins Sitz/Platz gehen?   Liebe Grüße

      in Hundeerziehung & Probleme

    • Zuverlässiges Stop-Signal

      Guten Abend zusammen Angeregt durch ein anderes Thema frage ich mich, wieviele Hunde hier wirklich zuverlässig auf ein Stop-Signal reagieren.   Ich meine jetzt nicht ein Abbruchsignal, bei dem der Hund sein momentanes Verhalten beenden soll, sondern wirklich ein STOP: bleib sofort stehen (von mir aus auch: leg dich und bleib liegen), rühr dich nicht vom Fleck, egal was passiert. Analog zum Down des Jagdhundes, könnte man vielleicht sagen. Habt ihr eins, wie, wann und warum habt ihr es aufg

      in Hundeerziehung & Probleme

    • Zuverlässiges "Stop" aufbauen

      Hallo, ihr Lieben! Mücke kennt prinzipiell die Bedeutung des Kommandos "Stop". "Prinzipiell" heißt in unserem Fall, daß es erstens nicht immer und zweitens nicht auf den Punkt klappt. Das heißt, sie geht dann schon noch mal drei, vier Schritte weiter, bevor sie wirklich stehenbleibt bzw. wenn die Ablenkung zu groß ist, dann wird es auch mal ganz ignoriert Da Mücke viel im Freilauf ist, wäre es mir aber aus Sicherheitsgründen wichtig, daß das wirklich zuverlässig und in jedem Fall klappt.

      in Hundeerziehung & Probleme

    • 2 x Amarok Hundehalsband mit Zug-Stop-Verschluss (für Hals 32 und 28 cm)

      Ich finde die Halsbänder super schön, aber habe gemerkt, dass ich meine Hunde viel lieber im Geschirr führe. Deshalb liegen die Halsbänder hier nur im Schrank und dafür sind sie zu schade. Die Halsbänder sind jeweils einmal Probe getragen und in einem absolut neuwertigen Zustand. 1.) amarok Hundehalsband gefertigt aus türkis Leder, schwarz Gurtband und Dekorborte ranke blau. Für Hals 32 cm plus 4 cm Zugabe durch Zugstop; Breite 3 cm. VP: 20 € inkl. unversichertem Versand 2.) gefert

      in Suche / Biete

    • Stop & Go Marderabwehr

      Ich hab mal eben ein kurzes Problem ; ) Wir haben Marder auf dem Dach Also - nicht auf dem Dach Im Dachboden - der übrigens nicht nutzbar ist, da laufen nur unsere Kabel lang und dann kommt schon recht schnell das Dach - ist nicht einmal als Abstellfläche nutzbar. Nun hat mein GöFrö so ein Ultraschallabwehrgerät geholt, Name steht im Betreff, so stehts auf der Verpackung - JAAAAAAAAAAAAAAAAAA - weiß jemand, ob das sich auch auf Joss und Sheila ( Katze ) auswirkt?

      in Plauderecke

×
×
  • Neu erstellen...

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.