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Hundeforum Der Hund
Annali

Wie viele Kommandos nutzt ihr?

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Ich rede auch nicht viel mit Wega, oft sind es halt Zeichen, mit dem Kopf, mit der Hand oder einfach mit dem Körperausdruck. Da fie aber nicht ganz immer zu mir schaut, kennt sie auch die unterstützenden Worte. Und das sind viele der Kommandos ja, Unterstützung

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Ich hab resigniert...

 

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so weit

Maico

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@Amidala Ja, so gehts mir auch. Ich will es nicht anders haben, aber faszinieren tut es mich dennoch, wenn ich solche Gespanne sehe, wo Dutzende von Signalen und Kommandos 100%ig sitzen. Aber ich bin ja eh immer von dieser Intelligenz der Arbeitshunde (so nenne ich sie mal) fasziniert. Wie schnell die verknüpfen. Wäre trotzdem nix für mich. Solche Hunde könnte ich geistig gar nicht auslasten und fordern. Ich habe nämlich auch diese Spaziergänge am liebsten, wo wir in stillschweigender Übereinkunft durch die Natur streifen.

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vor 50 Minuten schrieb Amidala:

ich finde es faszinierend, wenn Hunde kommandos so präzise ausführen

Äh danach wurde doch gar nicht gefragt?

Mehr nach: Hund weiss, was jemand von ihm will. Wann und wie er das macht, da gibt es doch eine ziemliche Toleranz. Schnell und präzise gibt am meisten Belohnung. Aber das wird -bei uns zumindest- ständig gegengerechnet mit dem was an Selbstbelohnung dem entgegensteht. Da kommen dann Kompromisse bei heraus.

Ich finde Signalisierung auch die korrektere Bezeichnung dafür.

Je mehr Vokabeln er weiss, desto mehr kann er mit menschlicher Kommunikation anfangen. Wenn ich zum Beispiel den unmotivierten Teenager bitte, doch ein paar Übungen mit ihr auf dem Trampolin zu machen, dann schafft es letztlich nur der Hund zu überzeugen das auch zu machen- weil sie die Worte kennt und dann solange umfiddlet, bis der das macht.:)

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@gebemeinensenfdazu : ich bezog mich dabei auch auf den aussie, der von annali als beispiel genannt wurde. 

Das sind für mich ganz klar Ausnahme kandidaten (und wie viel toleranz bei den haltern zugelassen wird... vermutlich weniger als bei mir). 

Meine weiß auch was ich von ihr will, aber deswegen macht sie es nicht unbedingt. 

 

Aber... vielleicht stehe ich jetzt auch auf dem schlauch 😅... ich weiß jetzt ehrlich gesagt nicht, was du mir mit dem kommentar sagen willst 🙈😅

 

Das mit der Kommunikation und dem Verständnis ist mir klar, ich hab aber doch auch nichts gegenteiliges behauptet... oder? 😅

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vor 1 Stunde schrieb Amidala:

Auf wegen wollte ich sie gerne nah bei mir haben (wegen fahrradfahrern, joggern, hunden an der Leine). Klappt auch toll und wenn ich das "okay" gebe, darf sie auch gerne wieder weiter vor. Aber eine zeitlang ist sie in so einen arbeitsmodus verfallen und auf wegen kein Stück von der seite gewichen, hat mich permanent angestarrt 😒 mich hat das richtig angespannt 😂 ich wollte, dass sie Spaß hat und vor läuft... halt ihr ding macht. Stand also wie ochs vorm berg "is okay... maus, ist okay... OKAY geh laufen... hab Spaß... is okay" 😂 

Mittlerweile muss ich echt sagen, ich brauche sowas nicht.

Dann kennt dein Hund "Hab keine Lust" mehr nicht...diese Trennung von Beschäftigtwerden und Nichtmehrbeschäftigwerden muss der Hund lernen- aber auch der Halter, denn dazwischen gibt es ja noch, dass der Hund belohnenswertes Verhalten anbietet und das muss dann ja auch belohnt werden. Wenn man dazu aber auch irgendwann keine Lust mehr hat , kommt eben hab' keine Lust mehr.

Für mich klingt das nach fiesem Vorurteil, dass man ständig seinem Hund sinnlose Kommandos zuwirft , der das unbedingt zur Beschäftigung bräuchte und beide ansonsten nichts mit sich anzufangen wüssten. Ganz weit verfehlt...

 

Sich Beschäftigung Suchen und irgendwelche Coups zu planen ist die Default Einstellung von z.B. meinem Hund-die Taskliste ist groß und sie ist schnell genug, gleich mehrere davon in ein paar  Sekunden umzusetzen. Sie wäre z.b. sehr gerne Robin Hood;)... und ist sehr außenreizmotiviert. Sie verfolgt Streitgespräch auf der Strasse genauso wie Vogelgezwitscher, um zu wissen, was abgeht (da hört sie mehr hin als ich, ich kriege gar nicht mit, wenn irgeindeine Elster gerade wieder Stress macht)!

Ich versuche lediglich damit zu konkurrieren bzw. zu überreden doch was Anderes zu machen, weil so manches eben dabei nicht besonders nichthundemenschenumweltkompatibel ist. Das ist das Anstrengende daran, man muss ständig alles im Blick haben und den Ausgleich zwischen Aufmerksamkeit kriegen und eigene Beschäftigungen Verfolgen schaffen. Ich unterhalte mich dabei gerne mit meinem Hund, wir sind relativ viel wechselseitig im Gespräch, tauschen uns über unsere Umwelt aus. Sie ist selber ein sehr verbalkommunikativer Hund- also passt das.

(Generell: Wenn sie was Verbales aufschnappt ist ja gar nicht gesagt, dass das nicht was ist, was sie besser nicht aufgeschnappt hätte...  kommt eigentlich häufiger vor.)

 

So jeder für sich mag ich gar nicht herumspazieren, dann könnte ich ja gleich alleine gehen.

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vor 9 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Dann kennt dein Hund "Hab keine Lust" mehr nicht...diese Trennung von Beschäftigtwerden und Nichtmehrbeschäftigwerden muss der Hund lernen- aber auch der Halter, denn dazwischen gibt es ja noch, dass der Hund belohnenswertes Verhalten anbietet und das muss dann ja auch belohnt werden. Wenn man dazu aber auch irgendwann keine Lust mehr hat , kommt eben hab' keine Lust mehr.

Für mich klingt das nach fiesem Vorurteil, dass man ständig seinem Hund sinnlose Kommandos zuwirft , der das unbedingt zur Beschäftigung bräuchte und beide ansonsten nichts mit sich anzufangen wüssten. Ganz weit verfehlt...

 

Mein hund kennt ganz gut "hab keine lust mehr", dass war ein fall von "belohnenswertes verhalten anbieten"

Und natürlich haben wir an alternativen gearbeitet, denn das war ja nur eine zeit lang so.

 

Ich dachte eigentlich, dass ich mit meinem post fiesen vorurteilen aus dem weg gegeangen bin, indem ich schrieb, dass ich es faszinierend finde, es aber für MICH und meinen hund kein muss ist. Ich frage mich wo du das liest.

Es gibt hunde für die es durchaus sinnvoll ist, genauso halter die Spaß daran haben, aber ich finde es vollkommen okay, wenn der hund eben nicht 30000kommandos kann und immer am Fuß klebt. 

Meine findet Tricks doof. Genauso wie nem ball hinterher laufen, oder apportieren. Heißt nicht, dass sie es für ein gutes leckerchen nicht macht. 

Andere hunde wollen oder brauchen vielleicht sogar diesen arbeitsmodus. Hab ich kein problem mit. Ist wie gesagt nur nicht mein ding. 

Es gibt hier hunde, die kaum interesse an anderen hunden zeigen und lieber mit herrchen agieren. Ist vollkommen normal, habe ich nichts dran auszusetzen und ich würde in keinsterweise behaupten, dass die nichts miteinander anfangen können, wenn die sich nicht permanent miteinander beschäftigen.

 

"So jeder für sich..."

Kann man ja so auch nicht sagen. Ich bin immer beim hund, genauso wie der hund immer bei mir ist. Die interaktion findet ja permanent statt. Und bei wenig hundebegnungen wird auch zusammen gespielt, es werden interessante dinge zusammen beobachtet oder man zeigt ihr einen tollen hüpfparcour im wald. Aber hier steht für mich ganz klar im vordergrund was der hund machen will und woran er Spaß hat. Genauso wie für alle anderen. In unserem fall ist es aber nicht, ständig mit frauchen abzuhängen (kann bei anderen wieder anders sein), oder bleib Übungen auf der Wiese zu machen. 

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vor 4 Stunden schrieb Annali:

Linnie ist noch minutenlang an der Stelle stehengeblieben und hat dem Kollegen hinterhergeschaut (vermutlich fragt sie sich heute noch was das für ein komischer Vogel war). Mein Mann hat dann irgendwann ganz umständlich und mit viel Gewese ein dickes Stück Trockenlunge aus der Tasche gekramt und in der Hand gehalten und meinte dann beim weitergehen (der Rabauke nebenherhopsend, die Nase stets im Kontakt mit der Faust meines Mannes) „Können wir auch, sogar ohne Kommando...“ :ph34r:

 

Ähnliches hatten wir heute auch. Mann sitzt neben uns auf der Bank, sagt seinem Hund sitzt, Hund reagiert nicht. zweiter Versuch, Hund reagiert nicht. Dritter Versuch, Hund bequemt sich endlich mal sich zu setzen. Ich nahm ein Leckerli aus der Tasche, Suhna schaut, wartet kurz, kein Erfolg, also setzte sie sich ohne ein Wort von sich aus hin. Aus Erfahrung weiß sie, daß sie dafür meist was bekommt. :lol:

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vor 53 Minuten schrieb Amidala:

 dass ich mit meinem post fiesen vorurteilen aus dem weg gegeangen bin, indem ich schrieb, dass ich es faszinierend finde, es aber für MICH und meinen hund kein muss ist. Ich frage mich wo du das liest.

Hab' ich erst danach gelesen.;)

Was glaube ich aber gar nicht klar gewesen ist, ist die Tatsache warum dieser Australian Shepherd den Annali gesehen hat , das so gemacht hat. Das meinte ich. Die müssen das nicht gemacht haben, weil beide so irre Spass daran haben. Wahrscheinlicher ist, dass das abgerufen oder  angeboten wurde, damit der Hund in dem Moment gerade das nicht macht , was er eigentlich vorhatte.

Es kann daran liegen, dass der Hund z.B. Artgenossen nicht besonders leiden kann oder über den Schafszaun springen oder einer Wildfährte folgen und der Hund auf die Weise eben davon abgebracht wurde- mit genug Aussicht auf Belohnung (hatte ich neulich gesehen, als wir an einem Border Collie vorbeigelaufen sind).

Dieses Bild des exerzierenden Hundes von aussen täuscht eben oft. Dann steckt die Belohnung als Ball im Ärmel. Wirklich selbstbelohnend ist Unterordnung/Obedience wirklich nur für sehr wenige Hunde (ich kenne allerdings sehr wenige Hütehunde,  da ist das vielleicht wirklich häufiger). Die meisten haben gecheckt, dass sie mit Vorschussleistung bessere Belohnungen erhalten- nicht gleich, aber eben später. Insofern unterscheiden sich die Hunde motivationsmässig doch gar nicht so.

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vor 3 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Insofern unterscheiden sich die Hunde motivationsmässig doch gar nicht so.

 

Ich frag mich ja, warum das schlimm wäre, wenn die Hunde sich motivationsmäßig unterscheiden. Es sind nicht alle Hunde gleich, auch wenn in Diskussionen gern versucht wird, sie gleich zu machen. Und wehe, es weist jemand auf Unterschiede hin, dann rappelt's im Karton. ;)

Ist mir schon öfter aufgefallen, daß Unterschiede für manche nicht sein dürfen und wenn jemand drauf hinweist, macht er das eh nur um anzugeben. Ich versteh diese Haltung nicht, ein Dackel ist nunmal kein Boxer und ein Terrier kein Husky, da dürfen die sich ruhig auch motivationsmäßig unterscheiden. ;)

 

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