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Hundeforum Der Hund
ZiraWauzi

Hund jammert nach 2 - 3 Stunden/keine falschen Signale setzen

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Hallo zusammen

 

Vor ein paar Jahren haben wir eine ältere Hundedame (inzwischen wird sie 11) notfallmässig adoptiert. Da wir beide arbeiten, muss sie 4-5 Stunden alleine sein, was bisher auch immer ganz gut geklappt hat. Leider mussten wir vor ein paar Monaten ausserplanmässig umziehen (die Wohnung wurde verkauft). Am Anfang ging das wunderbar. In letzter Zeit macht sie jedoch etwas, was mich ziemlich ratlos macht:

 

Das Ritual ist immer dasselbe: mein Partner macht das Fressen bereit, verlässt das Haus und der Hund geht zum Napf und frisst (sie frisst nicht wenn, wenn wir uns arbeitsfertig machen und wenn wir sie erst Abends füttern, heult sie die ganze Nachbarschaft zusammen, weil sie Hunger hat - daher dieses Ritual 😏) . Nach der Mahlzeit legt sie sich hin und schläft 2.5 - 3.5 Stunden (wir haben Kameras in der Wohnung, daher weiss ich genau, was sie den ganzen Tag treibt). Sie liegt dann auch schön entspannt auf der Seite und macht sich lang. Irgendwann wacht sie auf, merkt, dass niemand zu Hause ist und fängt an zu jammern. Das fängt mit leichtem Fiepsen an und kann, wenn sie sich richtig reinsteigert, zu Kläff-gefiepse mit Hecheln mutieren mit Rumgelaufe in der Wohnung. So wie ich das gelesen habe, ist das ja eher nicht Trennungsangst, sondern Trennungsstress. Aber ich finde nichts dazu, wie man das trainieren kann. Das Hauptproblem liegt vorallem darin, dass es die ersten paar Stunden wirklich zu klappen scheint und danach vom einen auf den anderen Moment umschlägt - kurzzeitig die Wohnung zu verlassen stört sie also nicht.

 

Dann zu einem anderen, jedoch bereichsähnlichem Problem (haben wir auch erst seit dem Umzug -.-):

 

Sie weiss ganz genau, wann Frauchen und Herrchen zur Arbeit gehen und wann wir zusammen das Haus verlassen um zum Beispiel zum Einkaufen zu fahren. Sie fängt dann nämlich an zu jammern und zu zittern (Vorfreude oder Angst, dass sie nicht mitdarf?) Da, wenn sie nicht mitdarf, solange rumgeheult wird, bis wir wieder zurück sind, wird das selbstverständlich trainiert (rein raus, Schuhe an, ab aufs Sofa, Schuhe wieder aus, rein raus etc. etc.).

Aber; was tun, wenn sie mitdarf? Was tue ich, wenn sie sich hochschaukelt, da es weg geht, und sie darf wirklich mit? Wie gehe ich vor, damit ich nicht falsche Signale setze und sie nicht noch in ihrem Verhalten bestärke? 🤔 Ich will ja, dass mein Partner und ich auch mal aus dem Haus können, ohne befürchten zu müssen, dass die halbe Nachbarschaft vor der Tür steht. 😅 Aber ich denke mir immer, wenn wir mit ihr weg gehen und sie sich so hochschaukelt, dass ich das ganze vorgängige Training damit kaputt mache. 🙈 Versteht ihr was ich meine?

Ich danke euch schon vorgängig für die Antworten und schicke liebe Grüsse aus dem Nebelmeer.

 

ZiraWauzi

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Hallo,

Bei uns gibt es eindeutige Signale: “Du bleibst hier“ (plus Stop-Signal mit der Hand) oder “Natüüüürlich kommst du mit“. 

Habt ihr so Signale? Manchen Hunden hilft es, wenn man Ansagen macht und sagt, was als nächstes passiert. Also Ansage machen und danach handeln. Dann kann sie auch rumwuseln und sich freuen, wenn sie mit darf. Es ist ja nicht von ihrem Verhalten abhängig, ob sie mit darf. Ignoriere mal, ob sie sich aufregt oder nicht. Das ändert ja nix. Das kannst du ihr vermitteln, indem du für sie berechenbar und verlässlich bist.

 

Für sehr kurz weg sein hatten wir früher “Keller“. Da hat er vor der Tür gewartet bis ich wiederkam. 

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Was ich versuchen würde:

Frühzeitig mit dem Aufbruch beginnen, damit ich Zeit habe zu warten, dass sie “runterkommt“

Raus geht's erst, wenn sie einigermaßen (und irgendwann hoffentlich ganz) entspannt ist.

 

Signalwörter “warten“ und “auf kommet !“ benutze ich übrigens auch.

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