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Hundeforum Der Hund
Renesis

Ärger mit Jägern

Empfohlene Beiträge

vor 9 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Dann müsste in Hessen also grundsätzlich ein Versuch mit z.B. einer Netgun vorgenommen werden.

 

Das ist wohl Auslegungssache..

siehe https://www.rv.hessenrecht.hessen.de/lexsoft/default/hessenrecht_rv.html?doc.hl=1&doc.id=jlr-JagdGHEV5IVZ&documentnumber=21&numberofresults=121&showdoccase=1&doc.part=S¶mfromHL=true#docid:169536,35,20110623

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Vielleicht mal an die Zeitung wenden oder einen Leserbrief einreichen? Kann mir vorstellen, dass davon mehrere betroffen sind, die das doof finden.

 

Fernab davon kann ich die Jägerschaft in ihrem Wunsch aber verstehen, dass in der derzeitigen Zeit die Hunde an die Leine sollen. Die wären bestimmt froh über die Einführung von Brut- und Setzzeit in Hessen.

Und ich ärgere mich hier in Niedersachsen sehr über die Hundehalter, die das Anleinen nicht beachten. Die Hunde sind kaum abrufbar, kleben mit der Nase am Boden, rennen ins Unterholz oder auf andere Hunde zu.

Und es tut nicht weh den Hund anzuleinen oder in dieser Zeit andere Wege zum ausreiten zu nehmen. Feldwege, Landwirtschaftliche Wege. Und da sagt dann auch keiner was, wenn Hund mal ohne Leine ist, sofern er nicht aufs Feld rennt oder aufs Feld kackt.

 

Ich finde es schon sehr schade, dass du mit ach und krach dein Recht, laut Papier, durchbekommen möchtest. Obwohl dir höhere Instanzen auch einfach zum anleinen raten. Und das ist in der derzeitigen Jahreszeit auch sinnvoll. Da hätte man, bevor es so eskaliert ist, bestimmt noch mit dem Jäger reden können, dass du dich in der nicht offiziellen Setzzeit dran hältst, aber als Kompromiss dazu, eben nicht im Rest des Jahres.

Beide Seiten hätten bekommen was sie wollen und gleichzeitig zurück stecken müssen. Jetzt geht das aber nicht mehr.

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vor 1 Minute schrieb Shyruka:

Und es tut nicht weh den Hund anzuleinen oder in dieser Zeit andere Wege zum ausreiten zu nehmen. Feldwege, Landwirtschaftliche Wege. Und da sagt dann auch keiner was, wenn Hund mal ohne Leine ist, sofern er nicht aufs Feld rennt oder aufs Feld kackt.

 

Auch auf den genannten Wegen müssen Hunde in NDS angeleint werden.

"Freie Landschaft" schließt das alles mit ein.

 

Wird hier kontrolliert und sanktioniert.

 

Für mich ein Verstoß gegen das TSchG. Also der 3 1/2 monatige Leinenzwang.

Ich brauche keine Gesetze um dafür Sorge zu tragen dass meine Hunde keine anderen Tiere belästigen.

 

Und die Idioten die ihre Hunde jagen/stöbern lassen, die interessiert auch das Gesetz nicht.

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Besonders sind die am Boden brütenden heimischen Vögel wie Kiebitz, Wiesenweihe, Feldlerche oder der Große Brachvogel betroffen.

 

Wenn ein Hund jagt, muss er da an die Leine- ganz klar. Aber was soll eine Leinenpflicht bringen, wenn ein Hund sich nicht dafür interessiert aber gleichzeitig ca. 100 Anwohnerfreigängerkatzen die Nester ausheben. das erschliesst sich mir nicht. Ich kenne KEINEN Freigänger, der in der Brut und Setzzeit drinnen gehalten wird.

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Was bringt es weiter die rechtliche Lage zu diskutieren, wenn die Fronten dermaßen verhärtet sind? Im Falle des Abschusses beweist das Telefonat mit der Jagdbehörde sogar, dass der Jäger nicht einfach so einen Hund abgeschossen hat sondern vorher andere Maßnahmen ergriffen hat, indem er mehrfach mit dem Halter das Gespräch gesucht hat.

 

Und da dürfte es dann völlig egal sein, ob der Hund sich wirklich nichts hat zu Schulden kommen lassen - es wird sich nicht beweisen lassen. 

 

Hier ein Fall mit vergleichbarer Situation:

http://www.kn-online.de/Nachrichten/Schleswig-Holstein/Gerichtsurteil-Hund-wurde-zu-Recht-erschossen

 

 

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vor 2 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

Besonders sind die am Boden brütenden heimischen Vögel wie Kiebitz, Wiesenweihe, Feldlerche oder der Große Brachvogel betroffen.

 

Wenn ein Hund jagt, muss er da an die Leine- ganz klar. Aber was soll eine Leinenpflicht bringen, wenn ein Hund sich nicht dafür interessiert aber gleichzeitig ca. 100 Anwohnerfreigängerkatzen die Nester ausheben. das erschliesst sich mir nicht. Ich kenne KEINEN Freigänger, der in der Brut und Setzzeit drinnen gehalten wird.

Also bitte, wir wollen uns ja jetzt nicht auf das Niveau von Katzenhaltern begeben. 😂

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Vielleicht sollte man auch bei diesem Thema eher die Regel und nicht die Ausnahme sehen.

 

Kein Jäger in Deutschland wird einen Hund erschiessen, der unangeleint auf dem Weg läuft und 5-20 m von seinem HH entfernt ist.

Das geht natürlich nur, wenn man auch sicher ist, dass der Hund nicht abhaut und ins Unterholz geht und andere Tiere aufscheucht.

 

Auch wenn es mal einen Extremfall gäbe würde der Jäger erst mal das Gespräch suchen und die rechtlichen Dinge schildern und ermahnen.

 

Hunde die hinter allem und jeden hinterhergehen, gehören an die Leine, ist doch logisch denke ich.

 

auch wenn es bestimmt auch merkwürdige Jäger gibt, mag sein, gibt es leider auch sehr viele Hundehalter die sich an gar nix halten, Pluto darf alles, Scheiss Haufen brauche ich schon gar nicht weg machen etc. Sorry, evtl. Sind hier auch nur die guten HH, aber ich sehe jede Woche so viele, die würde ich gerne maßregeln. Die HH sind leider weit davon entfernt Rücksichtsvoll und Verständnisvoll unterwegs zu sein.

 

Wenn ein Hund jetzt zum xten mal hinterm Wild her ist oder der Jäger mehrfach gesehen hat das er ein Tier im Fang hat, ja, dann kann evtl. Das Schlimmste passieren, aber sicher nicht auf dem Weg wenn Besitzer in der Nähe sind.

 

Das mein Gedanke so zu dem Thema mit den bösen Jägern und den perfekten HH

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Die Sinnhaftigkeit einer Brut und Setzzeit ist nach wie vor nicht nachgewiesen und wie lange sie ist, ist auch Auslegungssache....

Also auf einen Kompromiss den Hund während dieser Zeit anzuleinen wären die/der Jäger eh nicht eingegangen da ja wohl strikte Leinenpflicht im Wald besteht... bla

Übrigens besteht auch auf Feldern, im Dorf und generell in Hessen überall Leinenpflicht (So einen Scheiß muss man sich von dem anhören)

 

Ganz ehrlich, ich hab mich total gefreut als ich erfahren hab das es keine generelle Leinenpflicht bei uns gibt und ich finds total schön das das bei uns in Hessen möglich ist. Das ist schließlich keine Selbstverständlichkeit. Also ich empfinde das als sehr Wertvoll! Und warum sollen wir uns das jetzt wieder nehmen lassen? Bloß weil irgend so ein paar Waldrambos nicht wissen was sich gehört? Sind wir hier im wilden Westen oder was? Außerdem würde ich genau diesen tollen Gesetzesbeschluss doch mit Füßen treten - wäre traurig.

Wenn jeder nach dem Motto denken würde "Bloß keinen Ärger" und klein bei gibt (ok, wenn mir etwas nicht so wichtig ist und ich zurück stecken kann, gehöre ich wohl auch dazu - aber das hier geht mir zu weit), braucht es bald keine Gesetze mehr, denn dann herrscht irgendwann wieder das Gesetz des stärkeren.

 

Zumindest war der Herr von der oberen Jagdbehörde sehr nett und verständnisvoll. Er meinte, das er da leider auch nichts machen könne da diese Regelungen nicht unter das Jagdgesetz fallen. Somit bestätigte er das was @Herdifreund schon geschrieben hat. Der Jäger hat mir diesbezüglich Garnichts zu sagen (von wegen nimm den Hund an die Leine!) da dies eine Kompetenzüberschreitung darstellt. Aber der Herr von der oberen Jagdbehörde hat schon von mehreren solcher Fälle gehört und ich soll ganz ruhig bleiben, die Jäger höflich darauf hinweisen wie es geregelt ist und wenn es weiterhin oder vermehrt vorkommt das ich von denen belästigt werde soll ich das zur Anzeige bringen, mit dem Hinweis das ich mich bedroht fühle (was tatsächlich so ist).

 

Außerdem soll ich mir bitte keine Horrorszenarien ausmalen das auf meinen Hund geschossen wird etc. denn dieser Weg wäre sehr sehr lang und ihm sind extrem wenig Fälle bekannt. Weiterhin sagte er: Wenn raus käme das der Jäger nicht richtig gehandelt habe, verliere er in der Regel alles, mit heftigem Verfahren... (also nicht nur Schadensersatz, das stimmt nicht)

Mir wurde geraten immer mindestens zu zweit in den Wald zu gehen um Zeugen zu haben, da es ansonsten schwierig werden kann (Hab ich ja zum Glück).

 

Das ist zwar leicht gesagt aber die sorgen nimmt es mir nicht.

 

Mein nächster Schritt:

Wenn nächste Woche der Ordnungsbeamte meiner Gemeinde aus dem Urlaub zurück ist werde ich ihn um Hilfe bitten. Und zwar möchte ich ein Gespräch mit dem Jäger im Beisein des Ordnungsbeamten führen. Allein mit ihm reden bringt ja nichts (wie Eingangs beschrieben) komme ich eh nicht gegen den an, weil der sich von mir nichts sagen lässt und er die Weisheit mit Löffeln gefressen hat.

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Hier gab es auch mal so einen Jäger, der dachte er könne sich erlauben was er will und die Gesetze nach seinem Gutdünken auslegen.

Das ging so weit, dass er einen freilaufenden Hund, der 10 m vor dem HH auf dem Weg gelaufen ist!, fast angefahren hat.

Der HH hat sich bei der zuständigen Jagdbehörde beschwert, was dazu führte, dass der Jäger seine Jagdpacht verloren hat. 

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