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Hundeforum Der Hund
Beetle

Kastration

Empfohlene Beiträge

vor 6 Minuten schrieb Beetle:

Die welche es empfehlen, gehen halt davon aus, dass keine Gefahr mehr davon ausgeht, dass sie trächtig wird. Man muss halt nicht mehr aufpassen.

 

Ja, das stimmt wohl. Ist aber nur eine Seite der Medaille. Eine Kastration hat weit mehr Implikationen.

Bitte lies hierzu unbedingt den bereits empfohlenen Artikel: www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.php?Kunde=1489&Modul=3&ID=18951

 

"Man muß nach einer Kastration nicht mehr aufpassen" ist sicherlich nur einer der Aspekte.

Welche Auswirkungen dieser Eingriff auf die Hündin physich und mental haben kann, kannst du dort nachlesen.

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Ich habe meine Hündin kastriert bekommen und hatte nie Probleme. 

Ich kenne hier eine Hündin, die hat in der Läufigkeit immer solche Beschwerden und dann die Scheinschwangerschaft, es ist jedes Mal lang und schlimm. Die ist gefühlt das halbe Jahr mit ihrer Läufigkeit beschäftigt. Auch wenn das hier nicht gerne gehört wird, in so einem Fall würde ich das in Betracht ziehen. Aber nicht einfach so und schon gar nicht, um eine Schwangerschaft zu vermeiden. 

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vor 13 Minuten schrieb Lique:

Ich kenne hier eine Hündin, die hat in der Läufigkeit immer solche Beschwerden und dann die Scheinschwangerschaft, es ist jedes Mal lang und schlimm. Die ist gefühlt das halbe Jahr mit ihrer Läufigkeit beschäftigt.

 

Das dürfte ja dann als medizinischer Grund gelten glaub ich, der Hündin geht es so ja nicht gut. 

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Ist auch oft so 'ne Sache, wie man selber drauf ist, ob man das normale Verhalten während einer Trächtigkeit- die sich hormonell nicht von einer Scheinträchtigkeit unterscheidet- schlimm findet. Viel projiziert der Mensch da hinein.

In den allermeistenj Fällen lässt sich Schlappheit/Lustlosigkeit/Zurückgezogenheit im Zuhause mit gesteigerter Aktivität (viel Rausgehen, Kopf auslasten) sehr gut kompensieren. Die Hunde verhalten sich dann draussen normal und nehmen dort auch normal Fressen an. Nur zuhause verhalten sie sich anders.

Eigentlich sin bei unserer Hündin gerade die Scheinträchtigkeitsphasen besonders easy. Da ist sie nämlich nicht annähernd so jagdaffin wie sonst und man muss nicht ständig aufpassen und umleiten.

Neben dem gesteigerten Krebsrisiko , dem Inkontinenzrisiko und dem Risiko für Fellveränderungen gibt es eben auch das Risiko für Verhaltensänderungen, was sich durch  Probleme in der Kommunikation mit Artgenossen äussert oder eben in gesteigerter Jagdleidenschaft.

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Ich finde es halt nicht fair so zu tun, wie wenn eine kastrierte Hündin nur noch krank und elend sei.

Wir hatten nur kastrierte Hündinnen, keine inkontinent, keine mit Welpenfell, keine mit Kommunikationsproblemen, nur eine mit Jagdleidenschaft, dafür keine Pyrometria.

 

Ich finde man sollte bei klaren Argumenten gegen die Kastration bleiben, die gibt es ja, und nicht alles, was irgendwo mal vorgekommen ist, als unausweichliche Folge zu bezeichnen.

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Das ist nicht nur irgendwo  mal vorgekommen,  das sind sogar wissenschaftliche Erkenntnisse. Risikosteigerung bedeutet genau Risikosteigerung und nicht , dass es eintreten muss. Wenn es aber eintritt, dann macht es keinen Sinn, das nicht auf die Kastration zurückführen zu wollen.

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vor 4 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Risikosteigerung bedeutet genau Risikosteigerung und nicht , dass es eintreten muss.

 

Eben, und das Filter es auch zu relativieren. Eine Steigerung um 100% bedeutet, dass sich eine Krankheit, die sonst bei 1 von Hundert Hunden auftritt, halt bei 2 von Hundert Hunden auftritt. Das verstehen viele nicht und haben Panik.

 

Bei gewissen Krankheiten fällt der Unterschied von kastrierten zu unkastrierten Hunden zu Ungunsten der kastrierten aus, bei anderen aber nicht bzw sogar umgekehrt.

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Ich hatte ja nun 8 Jahre lang eine unkastrierte Zuchthündin, zusätzlich dazu ihre Tochter 4 Jahre lang unkastriert.

Es gab bei beiden Hündinnen nie Probleme mit der Läufigkeit und evtl. Folgen wie Scheinträchtigkeit etc..

 

Da sind unsere Probleme mit einem undichten Hund jetzt gravierender - für uns und für den Hund, der nicht versteht, warum sie nun manchmal zuhause gelassen wird. In einem Lokal oder bei Freunden kommt es nicht gut an, wenn der Hund in einer Pfütze ruht. Und einen Hund mit Windel mitzubringen - das zieht auch ungute Fragen nach sich.

 

Das mit dem nicht schwanger werden - da redet ja auch die Hündin eine Menge mit.

Die Stehtage, in denen die Hündin bereit ist, sich decken zu lassen, das sind nur einige wenige Tage. Ich finde, das kann man gut managen.

Die jüngere hätte nie einen Rüden an sich ran gelassen, auch in den Stehtagen nicht.

Da war die ältere schon anders drauf. Aber: nur wenige Tage. Leine dran. Gut war´s. Da ging man nur kleine Runden zu nicht beliebten Zeiten.

 

Die Kastration meiner Hündinnen war in erster Linie für die unkastrierten Rüden bei uns in der Gegend - und ihre Halter - eine Erleichterung. Da beide gleichzeitig läufig wurden, drehten die schon sehr früh und relativ lange am Rad.

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vor 13 Stunden schrieb Bimbam:

Ich kenne  übrigens keine einzige Hündin, die durch Kastration inkontinent wurde.

Das kann passieren, muss aber nicht...

Meine Hündinnen sind alle inkontinent geworden, nach Kastration :( Alles große Hündinnen...

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vor 11 Stunden schrieb Lique:

Ich kenne hier eine Hündin, die hat in der Läufigkeit immer solche Beschwerden und dann die Scheinschwangerschaft, es ist jedes Mal lang und schlimm. Die ist gefühlt das halbe Jahr mit ihrer Läufigkeit beschäftigt. Auch wenn das hier nicht gerne gehört wird, in so einem Fall würde ich das in Betracht ziehen. Aber nicht einfach so und schon gar nicht, um eine Schwangerschaft zu vermeiden. 

 

Zumal solche Kandiaten dann auch gerne Probleme entwickeln.

Hatten wir jetzt selbst so, lief am Ende auf eine Kastra raus.

 

Wenn alles normal läuft, die Hündin keine Schwierigkeiten hat, würde ich nicht kastrieren lassen.

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