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Kastration

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vor einer Stunde schrieb benno0815:

Meine Hündinnen sind alle inkontinent geworden, nach Kastration :( Alles große Hündinnen...

direkt nach der Kastration oder im Alter?

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Ein paar Jahre nach Kastra, aber noch vor dem Alter, meist mit 7-8 Jahren...

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Ich frage mich da oft, ob das inkontinent werden überhaupt mit der Kastration zusammen hängen. Bei den Frauen werden doch auch relativ viele inkontinent obwohl diese keine Total-OP hatten. In meiner Familie bzw. Bekanntenkreis ist es sogar umgekehrt, 3 Frauen mit OP haben überhaupt keine Probleme, 2 Freundinnen schon obwohl intakt. Gibt es keine intakten, inkontinenten Hündinnen?

 

Bei mir war eine Hündin inkontinent (lt. TA von der Kastration). Es war aber Stress. Sie hat dann 1 Jahr Tabletten bekommen, allerdings nur die 1/2 Dosis. Jetzt ist sie seit Monaten ohne Tabletten wieder total trocken. Von der Kastra konnte es also nicht kommen. Ist aber halt die schnellste  Diagnose gewesen nachdem Blasenentzündung ausgeschlossen wurde. 

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vor 10 Minuten schrieb Zenta:

Ich frage mich da oft, ob das inkontinent werden überhaupt mit der Kastration zusammen hängen. 

 

Muss nicht immer, aber Inkontinenz ist tatsächlich nachweislich öfter bei kastrierten Hündinnen ein Problem als bei unkastrierten. Klar - wenn es ins hohe Alter geht, dann sind auch intakte Hunde schneller mal undicht. Aber das Alter welches benno erwähnte - so um die 5 - 7 Jahre rum - ist eigentlich noch nicht der Zeitpunkt, an dem die Blasenschwäche Altersbedingt eintritt.

 

Aber klar, es muss nicht immer nur daran liegen.

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vor 14 Minuten schrieb Zenta:

In meiner Familie bzw. Bekanntenkreis ist es sogar umgekehrt, 3 Frauen mit OP haben überhaupt keine Probleme, 2 Freundinnen schon obwohl intakt.

Das lässt sich mehr als schlecht vergleichen, je nach individuellem Fall sind Beckenbodenschwäche, Belastungen in den Schwangerschaften, schwere und sehr schnelle Geburtsvorgänge ebenfalls beim Menschen auslösende Vorgänge, beim Hund nicht, da gibt es anatomisch bedingte starke Neigungen bei z.B. Ridgeback- Rottweiler- Weimaraner- Dobermannhündinnen z.B. weniger bei den Retrievern und Schäferhunden.

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vor 2 Stunden schrieb Wilde Meute:

 

Zumal solche Kandiaten dann auch gerne Probleme entwickeln.

Hatten wir jetzt selbst so, lief am Ende auf eine Kastra raus.

 

Wenn alles normal läuft, die Hündin keine Schwierigkeiten hat, würde ich nicht kastrieren lassen.

Nicht dass das jetzt jemand als Grundlage für seine/ihre Entscheidung nimmt, weil er/sie gerade die Zweite Läufigkeit bei seiner Hündin miterlebt und alles ganz schlimm findet. Das pendelt sich ein, die Hündin braucht eine gewisse Routine über mehrere Läufigkeiten. Solange die Hündin regelmässig läufig wird, nicht abmagert usw. darf sie auch mal schlapp sein- das ist normal, geht schwangeren Frauen auch nicht anders.

Kritisch sind Unregelmäßigkeiten im Zyklus, weil dann ein verzögertes Schliessen das Eindringen von Keimen begünstigt.

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vor 2 Stunden schrieb Zenta:

Ich frage mich da oft, ob das inkontinent werden überhaupt mit der Kastration zusammen hängen.

 

Ja, denn der Östrogenmangel ist u.A. und u.U. dafür verantwortlich.

 

Zitat

Bei den Frauen werden doch auch relativ viele inkontinent obwohl diese keine Total-OP hatten. In meiner Familie bzw. Bekanntenkreis ist es sogar umgekehrt, 3 Frauen mit OP haben überhaupt keine Probleme, 2 Freundinnen schon obwohl intakt.

 

Da müsstest du dann mal expilzit nachfragen ob die Frauen mit Total-OP danach Östrogene einnehmen,wie alt sie sind und ob sie Kinder haben, sowie, wie die Kinder entbunden wurden.

Die beiden anderen mit GM müsstest du fragen wie ihr Östrogenspiegel ist, wie alt sie sind, ob sie Kinder haben und wie sie die Kinder entbunden haben.

 

Zitat

 

Gibt es keine intakten, inkontinenten Hündinnen?

 

Ich kenne keine intakten, alten Hündinnen mehr.

 

Unsere mussten wir mit 14 Jahren einschläfern lassen, da sie massive Gesäugetumore hatte, eine OP aber aufgrund von Epilepsie aber nicht mehr möglich.

Das soll kein pro Kastra sein, wer weiß welche Tumore (bösartig) sich entwickelt hätten, wenn sie kastriert gewesen wäre...

 

Zitat

 

Bei mir war eine Hündin inkontinent (lt. TA von der Kastration). Es war aber Stress. Sie hat dann 1 Jahr Tabletten bekommen, allerdings nur die 1/2 Dosis. Jetzt ist sie seit Monaten ohne Tabletten wieder total trocken. Von der Kastra konnte es also nicht kommen. Ist aber halt die schnellste  Diagnose gewesen nachdem Blasenentzündung ausgeschlossen wurde. 

 

Meine eine große Hündin (13-14 Jahre, mit etwa 7 Jahren kastriert) ist zeitweilig inkontinent. Wenn sie zuviel trinkt und dann nicht rechtzeitig rauskommt (2h können da schon zu viel sein), kann sie es nicht mehr halten. Ist also kein typisches Tröpfeln so wie viele es kennen, sondern die Blase entleert sich dann fast komplett.

Woran es nun tatsächlich liegt weiß ich nicht.

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vor 2 Minuten schrieb Wilde Meute:

Ich kenne keine intakten, alten Hündinnen mehr.

 

 

Keine unserer alten, kastrierten Hündinnen waren inkontinent.

Das waren auch grosse Hündinnen, Beauceron, Schäfer/Rotti-Mix, Berner-/Appenzeller-Sennenhund-Mix, Appenzellermix (die war aber nicht gross)

Tierheimhunde werden/wurden praktisch immer kastriert abgegeben, die sind wirklich nicht alle inkontinent!

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vor 57 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Nicht dass das jetzt jemand als Grundlage für seine/ihre Entscheidung nimmt, weil er/sie gerade die Zweite Läufigkeit bei seiner Hündin miterlebt und alles ganz schlimm findet. Das pendelt sich ein, die Hündin braucht eine gewisse Routine über mehrere Läufigkeiten.

 

Auch ist es manchmal schwer, als Erst-Hündinnen-Besitzer zu wissen, was da nun gerade los ist. Vieles ist tatsächlich normal.

In unserem Fall verlief es so, wie ich es noch nie erlebt habe bei meinen Hündinnen vorher und deshalb war selbst ich extrem

verunsichert, wie normal das nun tatsächlich war und dadurch fast Dauergast beim TA.

 

Die erwähnten Probleme waren in unserem Fall dann am Ende eine nicht aufhören wollende Scheinträchtigkeit aufgrund veränderter Eierstöcke.

Dazwischen zwei sehr nahe aufeinanderfolgene Zyklen und einen Hund, der irgendwann sogar die Aufnahme von Wasser komplett verweigerte.

 

 

 

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Wenn sich die Unregelmäßigkeiten verdichten und sich nicht nach den ersten drei Läufigkeiten einpendeln, würde ich glaube auch hellhörig werden. Ich glaube weniger die zeitweise stärkere Symptomatik als vielmehr unregelmässige und ungewöhnliche Dauer lässt darauf schliessen, dass etwas nicht in Ordnung ist.

Meine stellte bisher z.B. immer um den imaginären Geburtstermin das Fressen aus dem Napf ein- ziemlich in etwa eine Woche lang. Draussen wird Futter angenommen, Kekse drinnen auch. Dann gibt es eben eine Woche Fastfood - für mich normal. Symptomlos muss eine Scheinträchtigkeit nicht verlaufen um normal zu sein, aber eine gewisse Berechenbarkeit sollte sie glaube ich mitbringen.

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