Jump to content
Hundeforum Der Hund
Beetle

Kastration

Empfohlene Beiträge

Ich fand es total schwer das zu beurteilen und war deshalb dann auch echt oft beim TA.

Die kennt mich schon lange und ist euch wirklich ehrlich. Sie meinte dann irgendwann "wenn es ihr Hund wäre, dann würde sie sie kastrieren lassen".

Das hat mir die Entscheidung dann tatsächlich etwas "erleichtert".

 

Was wir nun dadurch für Folgen erwarten können, wird sich zeigen. Inkontinenz wäre ehrlich gesagt meine kleinste Sorge.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 16 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

 

In den allermeistenj Fällen lässt sich Schlappheit/Lustlosigkeit/Zurückgezogenheit im Zuhause mit gesteigerter Aktivität (viel Rausgehen, Kopf auslasten) sehr gut kompensieren. Die Hunde verhalten sich dann draussen normal und nehmen dort auch normal Fressen an. Nur zuhause verhalten sie sich anders.

 

Das habe ich bei Luzie anders erlebt.

Sie war komplett niedergeschlagen, selbst im Urlaub am Strand. 

Diese kleine immer fröhliche Hündin lief nur mit gesenktem Kopf durch die Gegend. Und das wurde mit jeder Läufigkeit schlimmer.

 

Wir wollten sie nicht kastrieren lassen, da Denny nicht intakt war.

Aber nachdem er bei jeder ihrer Läufigkeiten komplett aus dem Ruder lief, haben wir Luzie auch kastrieren lassen.

 

Ich bin aber nach wie vor der Meinung, dass man immer situationsbedingt entscheiden sollte.

Eine allgemeine Bedingung für Pro oder Contra gibt es für mich persönlich nicht.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 12 Minuten schrieb denny:

Ich bin aber nach wie vor der Meinung, dass man immer situationsbedingt entscheiden sollte.

Eine allgemeine Bedingung für Pro oder Contra gibt es für mich persönlich nicht.

 

 

Der Meinung bin ich auch.

Immer, wenn der Gesundheitszustand einer Hündin es erfordert, sollte man natürlich in enger Absprache mit dem TA kastrieren (dürfen).

Das ist doch unstrittig.

Individuelle Erfahrungen - auch anderer HH - können in die Überlegungen selbstverständlich einfliessen - aber sie sind individuell und helfen daher bei Überrlegungen zur Kastration auch

nur beschränkt weiter.

 

Wie auch immer man sich entscheidet, es sollte VOR dem eventuellen Eingriff genau recherchiert werden, welche Folgen die Kastration einer Hündin haben KANN.

Nicht allgemein gültige Argumente wie "dann muß ich als HH nicht mehr aufpassen" oder "dann wird das Risiko der Gesäugetumore ausgeschaltet", "die Hündin kann keine Pyometra kriegen", oder "das Verhalten ändert sich dann zum Positiven" (:think:), sollten mit der nötigen kritischen Distanz in die Überlegungen einfliessen, dürfen meiner Ansicht nach aber

jedes für sich alleine nicht entscheidend sein.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

@Renegade

 

Was war denn nun so wahnsinnig verwirrend an meinem Beitrag? 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 1 Stunde schrieb Holo:

@Renegade

 

Was war denn nun so wahnsinnig verwirrend an meinem Beitrag? 

 

"Wahnsinnig verwirrend"? Wie kommst du denn darauf?

Mir hat diese Formulierung nicht gepasst:

Zitat

Wenn deine Hündin nicht leidet und der Alltag mit einer intakten Hündin für dich zu managen ist, brauchst du da nicht groß drüber nachdenken. 

 

Der Alltag mit einer intakten Hündin sollte eigentlich zu managen sein. Falls nicht, hat man über die Aspekte der Läufigkeit micht nachgedacht.

Aus diesem Grund zu kastrieren, fällt für mich halt nicht unter "medizinische Notwendigkeit", die ich persönlich für diesen Schritt voraussetze.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich hätte Brienne durch die Kastration fast verloren, und sie hat sich sehr wohl verändert danach. Und sie beginnt undicht zu werden. Es ist jetzt alles (noch nicht) dramatisch, aber mir wäre lieber gewesen sie intakt zu lassen. 

Ich hatte über Jahre ein intaktes Paar, das war Management, aber machbar. Wenn ich sowas nicht will oder kann muß ich halt auf gleichgeschlechtliche Hunde ausweichen, geht ja schließlich auch. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 45 Minuten schrieb Renegade:

 

"Wahnsinnig verwirrend"? Wie kommst du denn darauf?

Mir hat diese Formulierung nicht gepasst:

 

Der Alltag mit einer intakten Hündin sollte eigentlich zu managen sein. Falls nicht, hat man über die Aspekte der Läufigkeit micht nachgedacht.

Aus diesem Grund zu kastrieren, fällt für mich halt nicht unter "medizinische Notwendigkeit", die ich persönlich für diesen Schritt voraussetze.

Probier mal ne Hundebetreuung für eine intakten Hündin zu finden. Oder lässt man die dann halt 8 Stunden alleine? Oder ist hundehaltung nur für Rentner und Arbeitslose? Und tierheime sollten dann halt auch lieber mit exponentiell steigenden Hundezahlen arbeiten, als zu kastrieren?

 

Du kommentierst mal wieder aus einer sehr Privilegierten Situation heraus...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor einer Stunde schrieb Holo:

Du kommentierst mal wieder aus einer sehr Privilegierten Situation heraus...

 

Mal wieder?

Vielleicht verstehst da das jetzt nicht.

Wir haben mit der Hundehaltung so lange gewartet, bis unsere zeitlichen und finanziellen Umstände erlaubten, einem Hund in seinen Bedürfnissen gerecht zu werden.

Ist das jetzt privilegiert? Vielleicht, aber dem Hund kommt es zugute. Und jeder Hund hat es verdient, dass man sich auf seine Bedürfnisse einstellt.

Für uns kam es nicht infrage, den Hund nach unseren Notwendigkeiten "anpassen" zu lassen.

Wir haben dann eben auf eine Hundehaltung verzichtet.

Auch eine Möglichkeit.

Weil ich keine Hundebetreuung für eine läufige Hündin finden kann, lasse ich sie kastrieren??

Sorry, da kann ich dir nicht folgen. Und will es auch nicht.

 

Tierheim?

Das ist ein völlig anders Thema.

Wie Privatpersonen mit ihren Hunden umgehen ist das Eine - ein Tierheim steht vor anderen Aufgaben.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Nun, Hundepensionen nehmen normalerweise (jedenfalls, die die ich kenne) keine läufigen Hündinnen.

Ich habe ja auch sehr lange mit dem Hundekauf gewartet, bis ich genug Zeit hatte.

Aber ich weiss, dass ich auch mal auf eine Betreuung angewiesen sein kann, Krankheiten und Unfälle kann man nicht planen und privat könnte ich Wega, vor allen wenn sie läufig ist, nicht immer unterbringen.

Ferien, die ich ja zum Teil auch ohne Hund mache, könnte man wohl planen.

 

Ich glaube wirklich  nicht, dass irgendeine unserer (in der Familie) kastrierten Hündinnen irgendwie unter der Kastration gelitten hat.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 1 Stunde schrieb Holo:

Probier mal ne Hundebetreuung für eine intakten Hündin zu finden. Oder lässt man die dann halt 8 Stunden alleine?

Mit Pensionen sieht das oft schlecht aus, aber machbar ist doch ein Gassigeher, der nach Hause kommt, um die Hündin abzuholen bzw. wieder zurückzubringen? Das wird zumindest bei uns in der Gegend häufig gemacht.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

×
×
  • Neu erstellen...

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.