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Hundeforum Der Hund
Juline

Kastration der Hündin: Folgen?

Empfohlene Beiträge

Hallo zusammen :)

 

in anderen Threads, in denen es um Kastration geht, erwähnen einige von euch immer wieder diverse Veränderungen, die nach der Kastration zu beobachten waren -Verhaltensänderungen, Inkontinenz, Änderung der Fellbeschaffenheit etc.

 

Ich würde das gerne hier sammeln, der Übersicht wegen.

Natürlich ist es auch erwähnenswert, wenn keine Veränderungen aufgetreten sind oder gar Verbesserungen, im Verhalten z.B.

 

Interessant sind natürlich auch die Zeiträume ... in welchem Alter wurde kastriert (vielleicht auch: aus welchem Grund?) + wann traten die Veränderungen auf?

 

Würde mich über Antworten sehr freuen :)

 

(Wenn der Thread sachlich und informativ bleibt, könnte man ihn zukünftig vielleicht auch verlinken, wenn nach Kastration gefragt wird --> also bitte ich, sachlich und informativ zu bleiben, auch wenn Kastration bekanntlich ein Thema mit dem Potential zu heißen Diskussionen ist -aber hier soll es nicht um das Für und Wider gehen, sondern wirklich nur um die Folgen)

 

 


 

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Unsere Hündinnen waren alle kastriert, mindestens eine frühkastriert.

 

Keine davon wurde inkontinent, keine Probleme mit dem Pelz, keine hatte Verhaltensauffälligkeiten.

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Brienne wurde mit nicht ganz 5 im Dezember kastriert, längere medizinische Vorgeschichte. Die OP lief nicht komplikationslos, eine zweite OP war am selben Tag noch nötig, sie hat nur knapp überlebt. 

Sie ist seit ihrer Genesung unsicherer als sonst. Nicht extrem, aber doch (auch für Außenstehende) bemerkbar. Sie ist noch verfressener als vorher. Und sie beginnt jetzt Urin zu verlieren, mal gucken wie das noch weitergeht. Die OP ist ja gerade erst 4 Monate her. 

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Notkastration mit 7 Jahren - Pyometra

 

Verhalten gleichgeblieben 

 

Fell - nach zweimal Fellwechsel sind die Haare an den "hinteren Oberschenkeln" länger geworden

Krallen sind seitdem stabiler und müssen geschliffen werden

 

Ein paar Wochen nach der Kastra hatte sie viel mehr Hunger als normal und legte in der Zeit auch etwas zu - wir hatten vorher immer Problem mit Untergewicht, ich habe bisschen spät geschalten. Das hat sich aber wieder komplett eingependelt, sie hat normal Hunger und normales Gewicht. Positiver Effekt. :)

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Emma wurde mit 3 1/2 Jahren kastriert. Sie hatte immer schon Probleme mit Läufigkeit, Scheinträchtigkeit, Scheinmutterschaft und die wurden von Mal zu Mal stärker. Nach der letzten Läufigkeit merkten wir ihr an, dass sie sich sehr unwohl fühlte. Es stellte sich dann heraus, dass die Gebärmutter schon stark verändert und die Eierstöcke vergrößert waren.

 

Das ist nun drei Jahre her. Sie hat an Gewicht zugenommen - in Emmas Fall aber nicht schlimm, denn sie war vorher eher zu dünn (47 cm hoch und sie wog vor der Kastra nur 9 kg, jetzt schwankt es zwischen 11 und 12 kg). Im Ganzen ist ihr Fressverhalten anders geworden: Seitdem frisst sie mit Appetit. Vorher stand sie besonders während Läufigkeit, Scheinträchtigkeit und Scheinmutterschaft oft wie angeekelt vorm Futter.

 

Bisher ist sie nicht inkontinient, hat sich nicht vom Verhalten geändert, hat keine Fellveränderungen.

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Finde ich gut den Thread! 

 

Ich steuere mal unsere Nachbarshündin Bella bei, eine golden retreiver Hündin, die im Alter von 2 Jahren kastriert wurde (Grund weiß ich nicht). Bella ist jetzt 8 und seit ca. zwei Monaten inkontinent. Ansonsten keine Verhaltensänderungen. Sie ist verfressen, aber das war sie schon immer, keine gewichtsprobleme, keine fellveränderungen.

 

@Nebelfrei Bei dir würde mich noch interessieren, wie viele Hündinnen du hattest und welche Rassen. Bzw. wie groß. Weil es ja immer heißt, dass eher die größeren/schwereren Rassen von Inkontinenz betroffen sind.

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Die Hündin meiner Freundin wurde mit nicht ganz zwei Jahren kastriert. Keine gesundheitliche Vorgeschichte. 

Folgen: Die zuvor etwas unsichere, aber an sich unproblematische Hündin wurde zunehmend zur Angst-Kläfferin. Autos, große Straßen generell, entgegenkommende Hunde... ein riesen Problem.

Mit Training (Aufmerksamkeit bestätigen, souveränere und vorausschauendere Führung) haben sie das nach ein paar Monaten relativ gut in den Griff gekriegt. Aber die grundsätzliche Unsicherheit bleibt.

 

Das Jagdverhalten wurde eher kontrollierbar. Wobei ich da nicht weiß, ob das daran liegt, ob es von Dauer ist usw. Die Kastration war erst dieses Jahr. Ich kann mir vorstellen, dass da eher das generelle Training greift.

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vor 46 Minuten schrieb Nebelfrei:

Unsere Hündinnen waren alle kastriert, mindestens eine frühkastriert.

 

Keine davon wurde inkontinent, keine Probleme mit dem Pelz, keine hatte Verhaltensauffälligkeiten.

 

vor 15 Minuten schrieb Annali:

 

@Nebelfrei Bei dir würde mich noch interessieren, wie viele Hündinnen du hattest und welche Rassen. Bzw. wie groß. Weil es ja immer heißt, dass eher die größeren/schwereren Rassen von Inkontinenz betroffen sind.

 

 

Bless Appenzellermix ca 22kg, wurde mit ca 3-4j kastriert

 

Dann die grossen, meine Mutter wollte sie stehend am Halsband halten können:

Yukon DSH/Rotti-Mix, also gross, wurde vor der Abgabe kastriert, wir haben sie bekommen, bevor sie ausgewachsen war

Besse Beauceron, sher gross, wurd aus dem Dienst genommen, weil sie nicht schussfest war, wann sie kastriert wurde, weiis ich nixht, wie haben sie mit ca 2j bekommen

Berna Berner/Appenzeller-Mix, gross, kam mit 3j zu uns, wann sie kastriert wurde weiss ich nicht

 

Mein mittelgrosser Hund

Wega 19kg, ist 6j, wurde mit 1.5j kastriert

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vor 22 Minuten schrieb Annali:

@NebelfreiWeil es ja immer heißt, dass eher die größeren/schwereren Rassen von Inkontinenz betroffen sind.

Das hängt wie gesagt mit dem Körperbau zusammen, nicht unmittelbar mit dem Gewicht. Die Ca de Bestiar wurde spät kastriert (nachdem sie nicht mehr bei mir in Pflege war und die wurde dann leider inkontinent, war da aber schon 10). Die hat auch eher einen Ridgebackartigen Körperbau gehabt.

Die Dobermannhündin einer Tierarzthelferin wurde innerhalb zwei Jahren nach der Kastration inkontinent und ihr wurde später mal in einer Klinik gesagt, dass es bei denen sehr häufig sei. Die einzige kastrierte Dobi-Hündin, die ich noch kenne ist auch mittlerweile inkontinent und 9 Jahre alt.

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Fengari nach 2 Läufigkeit kastriert.
Folgen: zunehmende Unverträglichkeit mit Hündinnen, Welpenfell, Konzentrationsprobleme, Schilddrüsenunterfunktion (allerdings weiß ich natürlich nicht, ob die Katration dazu beitrug), ab 7 Jahre beginnende Inkontinenz, die im Laufe der nachfolgenden Jahre stetig zunahm.

Lakoma: nach 3 Läufigkeit kastriert, auch hier Fellveränderungen, jedoch nicht so stark wie bei Fengari, Verhaltensänderungen gab es auch: zunehmende Geräuschempfindlichkeit, Gewitterangst (die vorher absolut nicht auftrat), später Niereninsuffizienz und Inkontinenz

 

1 meiner anderen Hündinnen wurde wegen einer Pyometra kastriert im Alter noch 10 Jahren, sie wurde unmittelbar nach der Kastration inkontinent, sonst gab es in meiner Erinnerung keine Veränderungen

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