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Hundeforum Der Hund
Marischka1

Hund bleibt stur sitzen beim Spazieren

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Hallo!

Wir haben seit ca 2 Wochen einen Podenco/ Labrador (und was sonst noch so drin ist) Mix. Er ist ein Rüde ca. 2 Jahre alt und hat keinerlei gesundheitliche Probleme. Seit einiger Zeit setzt er sich beim Gasii gehen immer hin und läuft einfach nicht weiter, erst wenn es wieder in die entgegengesetzte Richtung geht. Erst zeigte sich dieses Verhalten nur bei einer bestimmten Route es wird aber immer häufiger und auch bei jeder Route die wie so ablaufen. Generell hat er ziemliche Angst vor Autos wurde aber nicht angefahren oder sonst was, wir wohnen auch sehr ländlich, also mit kaum befahren Straßen. Er zeigt auch so keine Anzeichen von Angst wenn wir raus gehen oder er sich dann hinsetzt.

Habe schon alles Mögliche ausprobiert: - Leine fallen lassen und weiterlaufen, dann dreht er um und geht nach Hause

                                                               - Warten ob er vielleicht sich einfach umschauen muss, 20 Minuten gewartet nichts passiert

                                                               - Joggen dass er gar keine Möglichkeit hat sich hinzusetzen, hat eine Zeit lang geklappt aber doof ist er auch nicht

                                                               - Ihn "nerven" an der leine ruckeln, unter den Po wippeln, die Leine auf Zug halten ohne ihn anzugucken, keine Reaktion

                                                               - klassisches Rufen, nix

                                                               - "Kreise drehen" Also wenn er sitzen bleibt zurück, dann wieder vor, usw. hat auch nur eine gewiise Zeit geklappt bis er sich nicht mehr veräppeln ließ

                                                               - usw....

Anstatt dass es besser wird, wird es leider von Tag zu Taga schlimmer.Gesundheitlich hat er keine Probleme, ist auch sonst ein super Hund, etwas Ängstlich aber auch neugierig und lernt sehr schnell. Sitz klappte an einem Tag und Treppe laufen kann er jetzt auch seit heute ( hat 5 Tage gedauert). Ich weiß nur nicht wie ich dieses große Problem jetzt lösen soll.

Ist er erst einmal ein Stück von zu Hause weg geht es auch, so gut dass es auch ohne Leine klappt. Aber diese 100-500m sind echt schwer. Ich sehe leider auch keinen guten Grund für sein Verhalten, ist es der jugendliche Sturkopf?

                                                              

 

 

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Erstmal: Herzlich willkommen  :)

 

Und dann: zwei Wochen ist eine kurze Zeit für den Hund zum „ankommen“, da wird sich noch viel tun. Ich vermute, dass euer zu Hause im Moment sein sicherer Zufluchtsort ist und darum will er dort bleiben/dorthin zurück.

 

Du schreibst ja, dass es im Grunde die ersten 100-500 Meter zu überwinden gilt. Ich würde versuchen, die so positiv und abwechslungsreich wie möglich zu gestalten. Zum Beispiel mit spielen. Es steckt ein Labbie drin, dann apportiert er vielleicht gern? Ist er verfressen? Dann könnte ein Futterdummy etwas für ihn sein. Oder vielleicht gibt es einen anderen souveränen Hund in eurer Nachbarschaft mit dem sich euer Hund gut versteht und mit dem ihr (natürlich auch mit dessen Halter) gemeinsam gehen könnt? Auf jeden Fall immer viel loben, für jedes Stück das er mit euch geht. Er soll es supertoll und spaßig finden mit euch unterwegs zu sein. Und Geduld haben. ;)

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vor 30 Minuten schrieb Marischka1:

Wir haben seit ca 2 Wochen [...] Seit einiger Zeit setzt er sich beim Gasii gehen immer hin

 

Wie war es denn an den ersten Tagen? Wann ging das los? Was kannst du zur Vorgeschichte des Hundes sagen?

 

Mein erster Gedanke, er ist noch unsicher,  fühlt sich nur im häuslichen Bereich geborgen, weshalb er sich ungern weiter entfernt.

Ich würde die Runden kleiner machen, so dass es gar nicht erst zu diesem Verhalten kommt, und warten bis Vertrauen und Sicherheitsgefühl größer werden. Wahrscheinlich sieht das in ein zwei Monaten Eingewöhnungszeit ganz anders aus.

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@Annali Hallo :) Erst mal danke für die chnelle Antwort. Er zeigte so ähnlich eVerhaltensweisen auch schon im Tierheim nur dass er dort kleine Kreise drehte und man ihn besser überreden konnte. Spielen hab ich auch schon versucht dass klappt nicht immer da er nicht so wirklich auf sein Spielzeug fixiert ist. Bei uns auf dem Hof sind noch zwei Bassets aber die können da leider nicht weiter helfen 😕

 

@Juline Die ersten Tag ewar er sehr viel auf uns fixiert und schien so gar nichts wirklich selbstständig machen zu wollen. Wenn wir beim Spaziergang erst mal im Wald sind ist auch alles gut da flitzt und freut er sich dann ganz normal, er zieht auch nicht auf dem Rückweg richtung nach Hause. tatsächlich macht die kleinste aller Runden die größten probleme und je weiter wir von zu hause weg sind desto besser wirds.

Das ging so ca nach 4 tagen das erste mal los. Ich dachte erst er läuft die Runde vielleicht einfach nicht gerne warum auch immer und hab sie dann erst mal vermieden oder versucht sie rückwärts zu laufen aber daran lag es wohl nicht. Über die Vorgeschichte wissen wir eher wenig. Er kommt aus einer Tötungsstation aus Rumänien und lebte danach ca. 4 Monate im Tierheim. kannte noch nicht wirklich viel von der Welt geschweige denn seinen Namen oder Komandos. Ist halt sehr Menschennah und muss noch einige Sachen entdecken.

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Kannst du ihn ins Auto setzen und ein  Stück mit ihm fahren? 

Dann  wird er ja laufen. 

 

Wir haben auch seit ca. 2 Wochen einen Hund, der das gleiche Verhalten zeigt. Er ist so klein, dass ich ihn tragen kann.

 

Dein und mein Hund verhalten sich gerade wie Welpen, die ihr sicheres Nest nicht verlassen wollen. 

Man kann sie weder überzeugen noch zwingen. Irgendwann haben sie die notwendige Sicherheit und dann klappt es auch mit laufen

 

Nur Geduld,  das wird.

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@denny Autofahren ist die nächste große Baustelle da hat er wirklich panische Angst vor und da möchte ich wirklich noch mit warten bis wir da anfangen zu üben ;)

Mein Hund hat auch nur 23 kg, sodass ich ihn auch schon einfach ein Stück getrage habe und dann ging es auch iwann wieder aber das ist ja keine gute Lösung ;)

 

Ich habe einfach bedenken, dass wenn ich nichts mache oder das Falsche, dass ich sein Verhalten dann verfestige. Wenn ich den Grund wüsste wäre dass ja schon mal was =D

 

 

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@Marischka1 da brauchst du keine Angst zu haben.

Unsere Hunde laufen ja, wenn sie keine Verbindung zu ihrem Zuhause haben. Wir müssen eben beide Geduld haben.

Ich dieses Verhalten von meinen Welpen und bin daher sehr zuversichtlich. 

 

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Also wenn unsere dieses Verhalten zeigten, war denen meist was unheimlich (ein fernes knallen oder so) wenn wir aber in diese Richtung mussten UM nachhause zu kommen sind wir meist ein Stück zurück gegangen und dann im Bogen um dieses Sitzstelle rum. Oder man hat so getan als wenn man was etwas abseits was gesehen hatte und hat den Hund abgelenkt mit "schau mal, was ist das denn ?" "such mal" und dann somit an der Stelle vorbei geschummelt (da waren wir sozusagen zusammen jagen, in dem man da ja dann Leckerchen hinlegte)
Oder versucht ihn neugierig zu machen, wenn man Glück hatte und es kam da jemand, dann haben wir gesagt "Schau mal wer da kommt" und dann ging es meist auch....enttäuscht waren sie dann nur weil es von der Person dann nichts gab ;)

Und wenn Garnichts ging dann ist man halt zurück gegangen um einen anderen Weg zu finden...
Aber zwingen (mit Leine zerren oder so) würde ich ihn nicht, das ist nur kontraproduktiv.

Oder hast Du jemanden mit souveränen Hund der vielleicht helfen könnte, beim Gassi gehen oder auch beim Auto fahren dann ?
Unsere Sissy mochte Autofahren auch nie und hat gekotzt, aber wenn sie Begleitung hat, ist alles gut...
Und jetzt ist es sogar schon so wenn wir wo sind das sie das Auto als Schutz ansieht, wenn es mal irgendwo knallt oder so..

Aber wenn er erst so kurz da ist, werdet Ihr es mit Geduld bestimmt gut schaffen, das alles läuft...

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@JB-6  Angst kann ich so bei ihm nicht erkennen er macht es auch mal mehr mal weniger. Angefangen hat es nur auf einer Strecke jetzt macht er das auch manchmal auf anderen Routen. Ich habe wirklich schon vieles im guten versucht aber iwie habe ich auch grade das Gefühl dass er hier immer sicherer wird und testet. Wenn wir so die ersten paar 100m gegangen sind und ich mich "durchgesetzt" habe läuft er auch als wäre nichts gewesen ':D 

Das mit den Autos word ein größeres Projekt da hat er wirklich mehr als Panik vor. Schon nahe an ein parkende Auto heran zu gehen ist äußerst schwierig aber da werde ich wahrscheinlich zz einem späteren Zeitpunkt nochmal drauf zurück kommen :)

 

ach ja  mh souveräne Hunde würde ich nicht Grade sagen. Die bassets welche hier mit auf dem Hof leben sind halt Bassets und nicht Grade sehr souverän 

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Ob ein Hund souverän ist oder nicht, hat ja nichts mit der Rasse zu tun.

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