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Hundeforum Der Hund
Luna19

Wurmkur, Meinungen

Empfohlene Beiträge

vor einer Stunde schrieb sampower:

Dabei wird jedesmal der Magen-Darm-Trakt belastet und verhindert somit seine eigenen "Heilungskräfte".

 

Wozu noch anzumerken ist, dass zwischen Darm und Immunsystem direkte Zusammenhänge zu bestehen scheinen, von denen wir (noch) gar nichts wissen.

In dieses ausgeklügelte System, welches u.a. der Abwehr von Krankheiten dient, würde ich nie und nimmer ohne Not Chemiebomben hineinwerfen.

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Ich muss ja theoretisch jedes Mal, wenn ich nach England fahre, entwurmen. Das wäre mitunter öfter als alle drei Monate.

Mein TA trägt immer ein, dass er die Pille verabreicht hat und gibt sie mir mit heim, damit ich sie "in Ruhe geben kann". Guter Mann. 

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Da ich meine Praxis nicht im Mittelmeerraum habe überlasse ich dies den dortigen Kollegen.

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vor 2 Stunden schrieb Renegade:

 

Und wie sieht das im Mittelmeergebiet aus? Stichwort Herzwurmprophylaxe.

Dazu wird angeraten, neben Insektenrellierenden Mitteln auch noch im 4wöchigen Turnus mit einem geeigneten Mittel zu entwurmen (4 Wochen dauert der Entwicklungszyklus von der Infektion bis zum "fertigen" Wurm)

Ist das so richtig, oder gibt es auch medizinisch vertretbare Alternativen?

 

Wer rät das denn? Bei uns hat noch kein Tierarzt dazu geraten. 

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Bei uns wird höchstens 1x im Jahr entwurmt, und auch nur, weil wir es mal "ausprobiert" hatten, nachdem einiges merkwürdig war/blieb trotz negativer Kotprobe... und ich mir u.a. ziiemlich sicher bin, danach einen toten Wurm im Kot gesehen zu haben. Keine Ahnung, ob wir da einfach zu früh die Probe gemacht haben oder die Viecher keine Eier produziert, aber trotzdem Ärger gemacht haben? Auf jeden Fall sind hier einige seitdem begeistert vom halbwegs regelmäßigen Entwurmen (sobald irgendwas irgendwie eventuell komisch ist) und ich bremse das weitgehend aus...

 

Ansonsten versuche ich, alle 3 Monate eine Kotprobe abzugeben, und gut ist.

 

(Edit: Kann aber auch verstehen, wenn jemand mit z.B. kleinen Kindern im Haus mehrmals im Jahr entwurmt, weil es ja dann soweit ich weiß dauert, bis da wieder was sein könnte. Während bei einer Kotprobe THEORETISCH ein paar Tage später die Würmer aktiv werden könnten.)

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vor 9 Stunden schrieb Lique:

Ich muss ja theoretisch jedes Mal, wenn ich nach England fahre, entwurmen. Das wäre mitunter öfter als alle drei Monate.

 Mein TA trägt immer ein, dass er die Pille verabreicht hat und gibt sie mir mit heim, damit ich sie "in Ruhe geben kann". Guter Mann. 

 

Das ist leider wirklich tragisch. England ist frei von Fuchsbandwürmern und gerade Fuchsbandwürmer sind bekannt dafür, dass sie trotz negativer Kotproben vorhanden sein können. Dieses Gesetz besteht also nicht zum Spaß sondern um eine für Menschen tödliche Krankheit aus dem Land fernzuhalten. 


 

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vor 29 Minuten schrieb Noone:

 

Das ist leider wirklich tragisch. England ist frei von Fuchsbandwürmern und gerade Fuchsbandwürmer sind bekannt dafür, dass sie trotz negativer Kotproben vorhanden sein können. Dieses Gesetz besteht also nicht zum Spaß sondern um eine für Menschen tödliche Krankheit aus dem Land fernzuhalten. 


 

Ich habe nie gesagt, dass es zum Spaß besteht. Ich wollte sagen, dass ich es schwer finde, den Hund im Zweiwochentakt zu entwurmen. Was natürlich nicht die Regel ist. 

Grundsätzlich entwurme ich meinen Hund regelmäßig und halte die gesetzlichen Vorgaben zur Einreise mit Angabe der Uhrzeit der Einnahme ein. Abgesehen davon, dass Hund dort meistens sein Geschäft im Garten verrichtet, wo ich es sofort gründlich entferne (wie sonst auch überall, nicht nur wegen der enormen Bußgelder) weil er in der Stadt zu angespannt ist und keine Hundekontakte hat. Ich glaube nicht, dass ich den Fuchsbandwurm nach England gebracht habe. 

 

Allerdings frage ich mich schon, ob England davon ausgeht, dass das Verbreitungsgebiet des Fuchsbandwurmes zum Allgemeinwissen zählt. Ein klitzekleiner Hinweis in den entsprechenden Passagen, zB beim Buchen der Fähre, würde sicherlich die Motivation steigern, sich penibelst daran zu halten. 

 

Ich werde aber ohnehin nicht mehr in die Situation kommen, dass ich mehrfach in so kurzer Zeit rüberfahre bzw. zurück muss. Und wenn doch, muss sie dann halt solange dort bleiben. 

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Ihr erinnert mich gerade an die Entwurmung. Liegen schon da und Ostern gibt's die leckere Milpro.

Ich mache das 2 mal im Jahr, das ist hier ausreichend und besonderen Stress sind meine nicht

ausgesetzt, so dass von daher auch nicht der Wurm munter wird. 

 

vor 4 Stunden schrieb MissWuff:

Bei uns wird höchstens 1x im Jahr entwurmt, und auch nur, weil wir es mal "ausprobiert" hatten, nachdem einiges merkwürdig war/blieb trotz negativer Kotprobe... und ich mir u.a. ziiemlich sicher bin, danach einen toten Wurm im Kot gesehen zu haben. Keine Ahnung, ob wir da einfach zu früh die Probe gemacht haben oder die Viecher keine Eier produziert, aber trotzdem Ärger gemacht haben?

 

Gut, dass du es ansprichst: diese Fälle treten häufig auf und wenn es 2/3 mal hintereinander so geht,

ist Hund rappelvoll. Negative Kotproben besagen nur, dass der Wurm z.Zt. keine Eier ablegt, Würmer

aber trotzdem da sind. Kotproben erhöhen eigentlich nur das Ansteckungsrisiko. Ich halte nichts davon

und gerade wenn es um den Fuchsbandwurm geht, manifestiert sich dieser und geht tödlich aus. 

Das Risiko ist mir zu hoch. Der Hund trägt lebenslang Würmer in sich, so dass Wurmkuren immer die

bessere Wahl sind, außerdem sind die Tabletten heute sehr verträglich.

 

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Ich hab ein Mittel gefunden, das Femo gut verträgt und daher entwurme ich jetzt regelmäßig. Er frisst draußen mit Vorliebe Katzenkot und ich hab ein Krabbelkind. Die Kombi ist einfach doof.

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Es gibt von Idexx den PetCheck. Für 45 Euro kann man eine olivengroße Probe eines Häufchens einsenden, was auf alle Wurmarten und Giardien untersucht wird. 

 

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