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Hundeforum Der Hund
anke302

Mein Hund ist 19 Jahre, der Allgemeinzustand wird stetig schlechter, Hilfe :(

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Hallo liebe Foren Mitglieder,

 

Ich versuche mal euch zu erzählen worum es geht.

Langsam weiß ich nicht mehr weiter und auch nicht was richtig und falsch ist.

 

Mein Hund Rico ist im Dezember 19Jahre alt geworden. 

Ich habe ihn seit über 12 Jahren bei mir. Er kommt aus Spanien und wurde dort schwer misshandelt, niemals hätte ich gedacht, das aus ihm nochmal so ein lebensfroher glücklicher Hund wird. 

Wir haben viel erlebt und viele tolle Jahre miteinander verbracht, er ist mein Herz.

 

Nun macht er mir immer mehr Sorgen.

Vorab wir haben im Oktober letzten Jahres eine Blut Untersuchung machen lassen die in Ordnung war. 

Der Tierarzt Besuch an sich war eine totale Katastrophe, da er dort unglaublich viel Angst hat.

 

Zum Tierarzt bin ich gegangen, da mir sein vermehrtes leises jaulen und der starke Durst aufgefallen sind.

Hatte den Verdacht auf eine Niereninsuffiziens.

 

Er bekam, da der Befund ansonsten unauffällig war Cortison Tabletten und Schonkost.

Ich habe ihm Huhn mit Reis und Karotten gekocht. 

 

Der Zustand verbesserte sich und er war total begeistert von dem Essen.

Trocken Futter rührte er kaum noch an.

Zu der Zeit hat er nachts 2 Wochen lang in seinen Korb gemacht unabhängig davon ob ich kurz vorher raus war.

 

Ich habe ihm Hunde Windeln geholt und er hörte sofort auf damit.

 

Nun sind 6 Monate vergangen zwischen dem letzten ta Besuch und heute.

 

Das jaulen ist weiterhin zurückgegangen das Kortison habe ich deshalb ausgeschlichen.

Er baut körperlich stark ab und wird immer dünner.

Das gekochte Essen frisst er kaum noch, nur noch das reine Fleisch ein paar Brocken über den ganzen Tag verteilt.

Ich habe ihm zig andere Futter Sorten geholt um ihm Appetit zu machen, er nimmt hier und da mal einen Brocken (zb weiches trocken Futter) seine vorher heiß geliebten Leberwurst Bälle oder Käse Scheiben isst er eher widerwillig.

Vor ein zwei Wochen, hat er plötzlich stark erbrochen und hat gar nichts gegessen, das ging 1 1/2 Tage und dann hat es sich wieder beruhigt.

 

Und jetzt das für mich auffälligste was mich wirklich zudem anderen daran zweifeln lässt das die Nieren ok sein sollen. Er trinkt so UNFASSBAR viel. Sein großes Wasser Napf ist binnen weniger Stunden leer getrunken, er pinkelt ganze Seen und kann auch nicht mehr lange einhalten, bzw nässt sich ein.

 

Erschwerend kommt hinzu das ich arbeiten muss, wenn ich frei habe bin ausschließlich nur bei ihm. Mittags kommen meine Nachbarn und bringen ihn raus, aber er will seit ca 2 Wochen oft einfach nicht mit (das war vorher nie so, sie machen das schon über 2 Jahre) was zufolge hat, das er sich natürlich einnässt, weil er zulange nicht raus kommt. 

Wenn ich die Windel abmache egal ob sie voll ist oder nicht tröpfelt das pipi direkt los, also immer.

 

Ich habe große Angst mit ihm wieder zum Tierarzt zu gehen, das war letztes Mal absolute Hölle für uns beide. Beim Versuch ihm Blut abzunehmen hatte ich Angst er würde gleich einen Herzinfarkt bekommen so hat er sich aufgeregt.

 

Er ist sieht schlecht und ist fast taub.

Er liegt eigentlich nur noch im Korb und schläft oder tapert mir nach, oder steht verwirrt im Flur. 

Stern Stunden hat er meiner Meinung nach nur noch wenn ich die Leine nehme und wir rausgehen. Die ersten Minuten läuft er recht euphorisch neben mir her, doch schon kurze Zeit später, ist er ganz ganz langsam und es fällt ihm sichtlich schwer. Nun macht mir natürlich auch der bevorstehende heiße Sommer Sorgen.

 

Ich weiß einfach nicht was richtig ist. Wann der Zeitpunkt ist in gehen zu lassen, wann es einfach noch zu früh ist, wann sein Leben nicht mehr lebenswert für ihn ist 😔 ich liebe ihn so sehr und möchte nichts falsch machen.

 

Vielleicht könnt ihr Erfahrungen mit mir teilen, wie es euch in den letzten Wochen mit euren Hunden erging.

 

Sorry für den langen Text

 

LG Anke

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Das tut mir sehr leid, und hört sich nicht gut an. Ist der Hund denn sonografisch untersucht worden bzw. geröntgt? Diabetes ausgeschlossen? Das würde Klarheit schaffen und die Entscheidungsfindung erleichtern.

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fühl Dich erst mal gedrückt von uns allen, wir kennen wohl fast alle diese Situation.

 

Mein Schäferhund Lux , 13 Jahre alt geworden, konnte in seinem letzten Lebensjahr nicht mehr gut sehen und hören.

Er zeigte deutlich Schmerzen überall durch seine Spondylose, HD  und Athrose.

Sein letzter Sommer ,wir haben ihn mit nach Dänemark ans  Meer genommen,wie sonst all die Jahre, wurde er inkontinent ,also pullerte und kackerte wo er gerade lag.

Er schlurfte sich seine Vorderpfoten blutig, ich bastelte Schuhe, gab Schmerzmittel, richtet mich absolut nach ihm.

jede Nacht stand ich mehrmals auf,um seinen Liegplatz zu säubern.....

Es ging einfach nicht mehr, er hatte nur noch ein paar Meter Freude am Laufen. Die körperliche Qual war deutlich größer als seine Lebensfreude.

Ich ließ ihn gehen, der TA kam zu uns in den Garten, er schlief friedlich ein.

Ich glaube, unsere Tiere haben es gut,wir können ihren letzten schmerzvollen Weg  verkürzen ,beenden in Liebe.

Mein Mann mit ALS wird verhungern oder ersticken oder beides, keine Ahnung.

Vorher seine Sprache verlieren, sich nicht mehr bewegen können,gut, vielleicht seine Augen.

Er würde zu gerne sein Sterben selbst bestimmen, statt ewig zu leiden.

Ich glaube, es gibt so ein zu sich selber ehrliches Gefühl, Wissen,wann unsere Tiere mehr leiden als Freude am Leben zu haben.Dann sollten wir sie gehen lassen.

 

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Bisher wurde nur die Blut Untersuchung gemacht. Und die war wie gesagt die Hölle. Er musste sofort einen Maul Korb bekommen und hat sich nach Leibeskräften gewehrt und versucht zu beißen. Ein fremder dürfte nicht mal seine Pfote anfassen ohne das er sofort mit panischer Angst reagiert. 

Das ist leider seiner Vergangenheit geschuldet. Bisher mussten wir kaum den Tierarzt besuchen.

 

Nach dem letzten Besuch bin ich total verunsichert auch was meine ta angeht sie ist nennen wir es mal nicht gerade verständnisvoll mit ihm umgegangen.

Außerdem meint sie das unser einziges Ziel bei ihm nur noch sein kann ihn schmerzfrei zu halten, da es in seinem Alter kaum noch möglich sei weiterführende Behandlungen zu machen😔

 

Bleibt die Frage, soll ich ihm den Stress bei einem ta auf seine alten Tage antun um herauszufinden, was die Ursache ist um im Nachhinein kaum was tun zu können?

 

Wäre er jung könnte man vielleicht sedieren oder eine kurz Narkose machen, aber er ist doch schon so alt, was wenn er daraus nicht mehr aufwacht?

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vor 1 Minute schrieb agatha:

fühl Dich erst mal gedrückt von uns allen, wir kennen wohl fast alle diese Situation.

Mein Schäferhund Lux , 13 Jahre alt geworden, konnte in seinem letzten Lebensjahr nicht mehr gut sehen und hören.

Er zeigte deutlich Schmerzen überall durch seine Spondylose, HD  und Athrose.

Sein letzter Sommer ,wir haben ihn mit nach Dänemark ans  Meer genommen,wie sonst all die Jahre, wurde er inkontinent ,also pullerte und kackerte wo er gerade lag.

Er schlurfte sich seine Vorderpfoten blutig, ich bastelte Schuhe, gab Schmerzmittel, richtet mich absolut nach ihm.

jede Nacht stand ich mehrmals auf,um seinen Liegplatz zu säubern.....

Es ging einfach nicht mehr, er hatte nur noch ein paar Meter Freude am Laufen. Die körperliche Qual war deutlich größer als seine Lebensfreude.

Ich ließ ihn gehen, der TA kam zu uns in den Garten, er schlief friedlich ein.

Ich glaube, unsere Tiere haben es gut,wir können ihren letzten schmerzvollen Weg  verkürzen ,beenden in Liebe.

Mein Mann mit ALS wird verhungern oder ersticken oder beides, keine Ahnung.

Vorher seine Sprache verlieren, sich nicht mehr bewegen können,gut, vielleicht seine Augen.

Er würde zu gerne sein Sterben selbst bestimmen, statt ewig zu leiden.

Ich glaube, es gibt so ein zu sich selber ehrliches Gefühl, Wissen,wann unsere Tiere mehr leiden als Freude am Leben zu haben.Dann sollten wir sie gehen lassen.

 

Oh man fühl dich auch lieb gedrückt, das ist ja furchtbar😔 ich weiß gar nicht was ich dazu sagen soll, außer das ich dir ganz viel Kraft wünsche.

 

Mein Rico ist ein Mischling wir vermuten, das auch Schäfer Hund mit drin sitzt. Er hat auch Probleme beim Laufen und schlurft die Pfoten über die Steine. Die Pfoten rollen manchmal so über, wenn du verstehst was ich meine.

 

Ab und zu sacken ihm die Hinterbeine auch weg, aber das ist bisher zum Glück eher selten passiert.

 

 

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Ich würde mich mal durchtelefonieren und einen TA finden, der zu Dir nach Hause kommt. Das wird Deinen Hund vielleicht weniger aufregen.
Hört sich tatsächlich sehr nach einem Nierenproblem an.
Ohne Diagnose würde ich einen Hund nicht einschläfern lassen.
Falls es die Nieren sind, gibt es noch Möglichkeiten über Infusionen und Futter seinen Allgemeinzustand zu verbessern. Das kann aber nur ein Fachmann entscheiden und dazu müsstest Du erst mal wissen, unter welcher Erkrankung er leidet.
Ich drück Dir fest die Daumen, dass Du gute Hilfe bekommst und ihr zwei noch Zeit miteinander bekommt.

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ich schreibe von dem Sterben ALS-Erkrankter nur, um uns als HH

vielleicht ein bisschen zu helfen, um das Bewußtsein , dass es eine echte Liebeshilfe bedeutet, seinem geliebten Tier aktiv beim Übergang zur Regenbogenbrücke bei zu stehen, zu stärken. So zu sagen der letzte Dienst.

Wann es soweit ist, ich glaube, dass zeigt uns unserer Hund  selber.

Wenn er fast nur noch Schmerzen hat und wir nichts mehr dagegen tun können.

 

das "Überrollen der Pfoten" klingt sehr nach Spondylose oder /und Hüftproblemen.

mein jetztiger DSH hat schon mit drei Jahren heftige Spondylose .

Wenn es geht (Beckenschiefstand angeboren)  und Sinn macht, lasse , ich ihn operieren.

Aber garantiert nicht, wenn er so alt wie Deiner ist!!!!

19 Lebensjahre, dann dieOP. Da quält er sich vielleicht ein halbes Jahr mit den Nachfolgen, Schmerzen , um dann wie lange noch zu leben?

 

 

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Wofür gab es denn das Cortison? Davon hat er sicher auch mehr Durst bekommen. Wenn er im Haus zur Ruhe kommt und gut schlafen kann und bei den Spaziergängen eine Weile Freude hat, finde ich das angemessen für das stolze Alter. 

Brate doch mal Hackfleisch an oder Lachs, vielleicht mag er Spiegeleier oder Kefir. Bleib kreativ beim Futterangebot.😊

Zusätzlich könntest du ihm Vitamin B Kapseln geben, damit machst du nichts verkehrt. 

Lg 

 

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Google mal SUC Nieren...das kannst du auch ausprobieren. 

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Das Kortison hat er aufgrund des ständigen winseln bekommen. Wenn er liegt hatte ich das Gefühl er hat keine Position gefunden in dem das schmerzfrei ging. Viel getrunken hat er vorher schon, unter dem Kortison war es genauso viel das hatte er nun auch bestimmt schon 5 Monate bekommen. Jetzt seit ca. 2 Wochen trinkt er extremst viel.

 

Die Frage die sich mir stellt ist einfach. Er ist 19 Jahre wieviel Stress soll ich ihm zumuten wenn er so panische Angst vorm ta hat? Hier zuhause ist seine Schutz Zone und so soll es auch bleiben. Nur sein letzter Gang soll hier zuhause stattfinden.

 

Selbst wenn ich Diagnosen bekomme, Hüfte, Nieren, Tumor, was soll ich tun? Was kann ich mehr machen als Schmerz Therapie? Ich bin um jeden Bissen den er ist dankbar. Nieren Diäten kommen kaum infrage. Große Futter Umstellungen auch nicht, er bekommt schon Schonkost sonst bekommt er durch Fall.

 

Ich glaube auch das er leicht dement ist. Wie gut verkraftet er wenn ich weg agm arbeiten? Wie fühlt er sich wenn er sich ein pinkelt und warten muss bis ich da bin. Ich habe jedes mal ein schlechtes Gewissen wenn ich zur Arbeit muss und mir meine Nachbarn schreiben nix zu machen er wollte nicht mir raus.

 

Was mache ich im hoch Sommer wenn ihm das laufen jetzt schon so schwer fällt. Ist es lebenswert, in seinem pipi zu liegen um zu warten bis Frauchen da ist um bei 30 Grad Hitze 15 Minuten durch die Siedlung zu "schlurfen" :(

 

das ist was mich beschäftigt. 

 

wir gehen jetzt erstmal eine kleine Runde laufen und seine Sachen zum trocknen in die Sonne hängen.

 

 

 

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