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Hundeforum Der Hund
anke302

Mein Hund ist 19 Jahre, der Allgemeinzustand wird stetig schlechter, Hilfe :(

Empfohlene Beiträge

vor einer Stunde schrieb benno0815:

Ich würde mich mal durchtelefonieren und einen TA finden, der zu Dir nach Hause kommt.

 

Dem schließe ich mich an. Google mal nach "mobile Tierarztpraxis", da erscheinen mehrere Treffer. Ich würde auf jeden Fall einen Tierarzt kommen lassen. Beim vorherigen Anruf würde ich die Problematik bzgl. der Aufregung schildern. Vielleicht kann ihn der Tierarzt dann auch nur ein bisschen ruhig stellen, damit die Untersuchung bei Euch zu Hause auch möglich ist.

 

Falls das auch nicht geht, weil er zu Hause erst recht niemand Fremden an sich ranlässt, würde ich einen (eventuell anderen) Tierarzt fragen, ob man im Vorfeld des Tierarztbesuchs irgendwas zur Beruhigung geben kann, damit er sich dort nicht zu sehr aufregt; außerdem vorher einen Termin machen, damit Du nicht auch noch warten musst.

 

19 Jahre für eine großen Hund ist ein tolles Alter! Aber trotzdem verstehe ich sehr gut, dass Du um ihn kämpfen möchtest. Daher würde ich auf jeden Fall auch noch eine Diagnose machen lassen, vielleicht kann man mit einer entsprechenden Behandlung noch etwas gemeinsame Zeit gewinnen...

 

Ich wünsche Dir viel Kraft für die kommende Zeit!

 

 

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Nochmal kurz zum Futter. Ich koche für ihn, vor ein paar Wochen war das für ihn noch der Hit. Reis, Karotten und Huhn, oder mal gehacktes vom Huhn. Jetzt nur noch pur Huhn ein paar Stücke über den Tag verteilt mehr will er nicht. 

 

Er lässt teilweise sogar seine Leckerli liegen, oder seine Käse oder die Wurst Scheibe.

 

 

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Denk doch bitte nicht an den Hochsommer, lebe im Hier und Jetzt.

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Ich verstehe gut Deine Gedanken um seinen Gesamtzustand. Du willst ihn nicht noch zusätzlich quälen und überlegst, ob Du ihn gehen lassen sollst, eventuell auch ohne erneute Untersuchung.

 

Ich habe im Sommer in den Ferien auf Sizilien einen Hund gesehen, der auch 19 Jahr alt war. Der ging wirklich nur noch ganz wackelig zwei-/dreimal am Tag vor die Tür, pieselte da, blieb etwas dusselig an einer Stelle stehen, manchmal legte er sich auch hin. Er war auch fast taub und blind. Seine Besitzerin stütze ihn manchmal und führte ihn zum Napf, wo er dann gemächlich sein Fressen mampfte. Die meiste Zeit schlief er wohl drinnen. Er wirkte aber schmerzfrei, insofern hatte es etwas sehr Rührendes.

 

So wie sich das anhört, ist die Lebensqualität Deines Hundes wirklich sehr eingeschränkt. Zumal er nicht gut frisst und vielleicht auch nierenkrank ist. Solltest Du den einen letzten Schritt machen, ist es sicherlich nicht zu früh... Aber ob es schon sein MUSS, kannst nur Du alleine entscheiden. Mache eine Liste mit allen Punkten, die dafür und dagegen sprechen. Wie viele Punkte sprechen noch für eine Lebensqualität? Vor allem: Hat er Schmerzen? Wieviel Lebensfreude zeigt er insgesamt? Wie viel Interesse hat er (noch) an seiner Umwelt?

 

Nimm Dir aber möglichst den Druck raus... Ich würde jetzt nur noch in kleinen Etappen planen. Bis zum Sommer ist es noch zwei, drei Monate. Er ist nun in einem Alter, in dem jeder Tag zählt. Vielleicht "zeigt" er Dir auch, wenn er nicht mehr will.

 

Letztendlich aber trägst Du die Verantwortung für ihn. Ihn gehen zu lassen, ist sicherlich furchtbar und sicherlich wirst Du - auch wenn Du es meiner Meinung nach NICHT haben musst - danach ein schrecklich schlechtes Gewissen haben. Aber das hast Du auch jetzt, weil Du ja siehst, dass es ihm immer schlechter geht.

 

Irgendeine Art von tierärztlicher Meinung würde ich versuchen einzuholen. Notfalls kannst Du Dir vielleicht auch ein Nierenmittel besorgen, ohne dass er untersucht worden ist. Natürlich nur mit Einverständnis eines Tierarztes. Vielleicht bekrabbelt er sich dann noch einmal.

 

Nochmals alles Gute und viel Kraft!!!

 

 

 


 

 

 

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Ich würde auch versuchen noch eine Diagnose zu bekommen.

Mit Infusionen kannst du seinen Zustand evtl. nochmal verbessern.

Weil meine Hündin auch solche Angst vor dem TA hatte, hab ich die Infusionen zu Hause subkutan gegeben.

Das hat gut funktioniert.

 

Auch wenn ich die Einzige bin die es schreibt, würde ich mich aber auch langsam darauf vorbereiten ihn verabschieden zu müssen.

Er hat ein stolzes Alter und ich wünsche euch von Herzen noch eine schöne Zeit, aber es wird nicht mehr ewig dauern.

Ich drück euch die Daumen, dass sich dein Hund nochmal  berappelt.

 

Ich hab dir den Threat von @Ani hier mal verlinkt.

Die kleine Maus hat trotz Niereninsuffizienz und Herzkrankheit noch eine wunderschöne Zeit.

Vielleicht hilft dir der ein oder andere zum Thema Fressen.

 

 

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Vielen Dank nochmal für die Antworten. Ich werde mich nochmals umhören und informieren zwecks ta. Leider wohnen wir in einer kleinen Stadt. Mobile Tierärzte gibt es soweit ich weiß keine. 

 

Meine ta die ich ja aber nicht mehr haben möchte, würde sofern halbwegs planbar für den letzten Gang zu mir nach Hause kommen. Allerdings möchte ich es nach der letzten Erfahrung mit ihr nicht mehr von ihr machen lassen.

 

Warum ich vom hoch Sommer rede ist, weil ich merke das alleine schon der jetzige Temperatur Anstieg ihm schwer zu schaffen macht, nach 10Minuten habe ich schon das Gefühl er kippt beim Laufen fast um und er fängt an zu hecheln.

 

Entschuldigt bitte meine groß und Kleinschreibung bin nur mit dem Handy online und schreibe noch mit t9.

 

 

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Wenn du das Gefühl hast, dass dein Hund nur noch leidet und dadurch keinerlei Freude am Leben mehr aufbringen kann, dann lasse ihn gehen.

Und erspare ihm weiteres Leiden.

19 Jahre ist für einen Hund ein mehr als stolzes Alter.

Selbst wenn (was ich bezweifeln möchte) jetzt noch eine an sich wirksame Therapie eingeleitet würde - was könnte man realistischerweise erwarten?

Dein Hund hat dir so viele Jahre Freude bereitet, war für dich da - gib' ihm das zurück, was er dir an Gutem getan hat.

Und lasse ihn gehen, lasse ihn nicht weiterleiden.

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Kann mich nur Renegade anschließen.

Du mußt zum Wohle des Hundes entscheiden, auch wenn es für dich schmerzlich ist.

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ich habe eine 11 jährige Katze. Sie ist nie zahm geworden,lässt sich nur von mir anfassen. Die Panik , wenn sie zum TA musste, war kaum zu ertragen.

Ich würde dieses Tier auch nicht im hohem Alter zum TA schleppen, wenn sie mir so deutlich zeigt, dass sie viele Baustellen,die nicht mehr reparierbar sind ,hat.

Als Yerom in meinen Armen immer mehr verfiel, liess ich ihn in meinen Armen zu Hause sterben.

Was hätte ihm eine stundenlange Diagnosetortur  in einer TAPraxis gebracht ?

 

Bei Lucie ist das ganz anders, sie ist da zutraulich, ruhig und lieb,ohne Angst.

Da bin ich auch schnell beim TA.

 

 

 

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Klapper doch mal die Tierärzte in deiner Umgebung ab und nimm eine Urinprobe, eine Kotprobe und ein Handy-Video von ihm mit. Daran kann ein Ta auch schon etwas erkennen. Sich zumindest ein erstes Bild machen.

Ich kann verstehen, das du nicht möchtest, dass ein TA zu euch nach Hause kommt und er dadurch vielleicht seinen sicheren Rückzugsort verliert.

Vielleicht könntest du den TA ja auch vor der Praxis, auf der Straße , ganz "zufällig" treffen. Dann wird er von ihm vielleicht gar nicht als TA wahrgenommen, sondern nur als etwas aufdringlicher Passant.

 

 

Übrigens, mir fällt gerade ein : Wer sich so vehement wehrt, wie dein Hund beim letzten TA- Besuch, der hat noch lange nicht mit dem Leben abgeschlossen.

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