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Hundeforum Der Hund
anke302

Mein Hund ist 19 Jahre, der Allgemeinzustand wird stetig schlechter, Hilfe :(

Empfohlene Beiträge

Es fällt mir recht schwer, etwas zu schreiben, da unsere Nonna erst vor 5 Wochen ebenfalls im hohen Alter von 19 Jahren starb. Da sie erst mit 14 Jahren zu uns kam, bin ich sehr dankbar für wunderbare fünf gemeinsame Jahre.

Aber was mir auf Anhieb einfiel, war Diabetes. Nicht die Nieren.
 

Symptome

Ein Diabetes beim Hund ist beispielsweise an übermäßig starkem Hunger und Durst sowie an häufigem Urinabsatz, Gewichtsverlust, schlechter Wundheilung und allgemeiner Entkräftung zu erkennen. Ein zu niedriger Insulinspiegel kann zu einer lebensbedrohlichen Stoffwechselentgleisung, einer Ketoazidose, führen. Diese zeigt sich durch Appetitlosigkeit, Erbrechen, abdominale Schmerzen sowie Apathie bis hin zu Koma. Deshalb sollte schon bei leichten Symptomen ein Tierarzt zurate gezogen werden. Bei langandauerndem Diabetes kann beim Hund eine Trübung der Augenlinsen, also ein sogenannter Grauer Star, entstehen.
Quelle:
https://futalis.de/hunderatgeber/krankheiten/stoffwechselerkrankungen/diabetes

Dein Hund ist steinalt und hat diverse Einschränkungen, aber jetzt nicht wirklich etwas, das ich ans Abschied nehmen denken würde.
Nicht, ohne Diabetes ausgeschlossen zu haben. Dazu gibt es wohl Teststreifen, mit denen man selbst testen kann https://heimtest-schnelltests.de/diabetes-beim-hund-erkennen-und-behandeln/

Das wäre mein Weg. Und dann, dann kannst Du noch immer sehen, wie es weitergeht. Vielleicht reduziert sich das viele Trinken und extreme Einnässen ja noch für ein paar Wochen oder gar Monate.

Und denke mal über Karsivan (www.karsivan.de) und einen Vitamin B-Komplex (den für Menschen kannst Du nehmen) nach. Haben wir unseren alten Hunden immer gegeben. Karsivan verträgt zwar nicht jeder Hund, aber den meisten hilft es bei (beginnender) Demenz doch.

Ich finde es übrigens super toll, dass Du Nachbarn hast, die mittags nach Deinem Hund schauen!

Der Sommer ist noch lange hin. Ich weiß, man macht sich Gedanken, haben wir auch ... doch Du bist da und merkst, wenn der Zustand sich nicht verbessert oder verschlechtert.

Alles LIebe für Euch!

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Meine alten Senioren empfanden bei Hitze Buttermilch immer total klasse.  

 

so weit

Maico

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Pupa, die 17 Jahre und 8 Monate alt wurde, war in den letzten Monaten dement.
Ihre Fütterung war besonders 🙂 Sie fraß eine besondere Sorte von Bergkäse (und nur die!), mehrmals pro Woche holten wir ein paniertes Schnitzel von der heißen Theke für sie, dann wollte sie Zwieback, gezuckerte oder ungezuckerte Hundesnacks, mal Dose, mal Frischfutter, mal gekocht, mal gedörrt, Ritornelli (italienische Kekse) und einiges mehr ... es war unheimlich anstrengend und sehr zeitintensiv, doch unser Glück waren die anderen Hunde, die all das futterten, was Pupa verschmähte. Dennoch hätte ich das gerne länger so gehandhabt, wenn wir auf diese Weise den Abschied noch etwas hinauszögern hätten können. Sie hatte übrigens schon seit längerer Zeit erhöhte Nierenwerte, die wir komplett außen vor ließen bei der Fütterung. Was nützen gute Nierenwerte, wenn der Hund verhungert? Kurz vor ihrem Tod haben wir die Werte nochmal testen lassen. Sie haben sich trotz all des ungesunden Futters über Monate hinweg nicht verschlechtert.
 

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vor 5 Stunden schrieb anke302:

Nochmal kurz zum Futter. Ich koche für ihn, vor ein paar Wochen war das für ihn noch der Hit. Reis, Karotten und Huhn, oder mal gehacktes vom Huhn. Jetzt nur noch pur Huhn ein paar Stücke über den Tag verteilt mehr will er nicht. 

 

Er lässt teilweise sogar seine Leckerli liegen, oder seine Käse oder die Wurst Scheibe.

 

 

 

Wenns die Nieren sind, ist es ihm übel und ihm vergeht der Appetit. Die Übelkeit sollte behandelt werden (da kannst du sicher auch beim Tierarzt was kriegen, ohne dass er den Hund sehen muss oder eben was Pflanzliches, was du selbst besorgst). Da es ihm übel wird, meidet er instinktiv das Futter, was er zuletzt gegessen hat. Deshalb immer wieder neue Dinge ausprobieren, die es vorher nicht gab. 

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Vielen Dank für eure Antworten. Ich muss das mal alles sacken lassen und ihn die nächsten Tage beobachten um zu überlegen was wir tun.

Ich melde mich die nächsten Tage wieder wie es ihm geht. Ganz lieben Dank euch allen

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So wir kommen gerade vom Notdienst , wirklich schlauer bin ich nicht, Urin okay, kleines Blut Bild okay (großes kann im Not Dienst nicht gemacht werden), erstmal kein Hinweis auf eine starke unter Funktion der Nieren oder Diabetes. 
Es wurde der Verdacht geäußert das es was mit der Schilddrüse zu tun hat, eventuell Entzündung oder arbeitet nicht mehr richtig. Er hat Schmerzmittel, Antibiotika und was gegen Übelkeit bekommen, was er die nächsten Tage so auch noch weiterbekommn soll. 
Das ganze hätte sie mit richtigem doppeltem Satz abgerechnet knapp 400 Euro! Gekostet, jetzt waren es noch 200. 

Sie sagt ich soll nächste Woche zum normalen ta und ultra Schall und großes Blut Bild machen. 

Er hat diesmal besser mitgemacht als erwartet, doch  was nun, soll ich ihn jetzt wirklich komplett durch diagnostizieren lassen? 

Ich bin ehrlich selbst die 200 Euro sind für mich schon enorm viel Geld, ich weiß gar nicht so recht wie ich das nun stemmen soll

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Hier sind mal die Ergebnisse

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Oh hey... Du kommst aus meiner Gegend!

 

Wie hat dir die Ärztin denn gefallen? Ja 200-400€ sind enorm viel Geld. Je nach den Tierärzten der Umgebung, rechnen die auch mit einfachem Satz im Notfall ab, wenn man bekannt ist, oder seine Lage schildert. Eben das man nicht viel Geld hat.

Es ist leider nicht unbedingt praktisch, solche großen Sachen am Wochenende machen zu lassen, wenn nicht unbedingt nötig. Da hält sich bei sowas die Kulanz leider auch immer in Grenzen.

 

Solltest du eine wirklich liebe und einfühlsame Tierärztin suchen, sowohl für Mensch, als auch für Tiere, dann schreib mir mal privat. Ist von dir aus wohl ein bisschen weiter weg, aber innerhalb Ostfrieslands. Ich hab leider auch eine Odyssee der örtlichen Tierärzte durch, bevor wir fachgerecht, fair und tierlieb behandelt wurden. Meine hatte dadurch schon Todesangst und musste von vier Helfern plus Maulkorb, zur Behandlung gebracht werden. Bei der Tierärztin brauchen wir mittlerweile nichts mehr an Hilfe und Hilfsmitteln.

Die Kosten für ein großes Blutbild bei ihr, kann ich dir auch geben. Irgendwo müsste ich noch eine Rechnung liegen haben, damit du einschätzen kannst, auf was du dich einlässt. Pi mal Daumen kann man das auch bei ihr oder der Helferin anfragen. Schreib mir gern mal eine PN. Wenn es dem persönlichen befinden hilft, würde ich auch gerne mitkommen, aber ohne meine Hündin. Zu zweit ist man weniger allein. 

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vor 3 Stunden schrieb anke302:

Er hat diesmal besser mitgemacht als erwartet, doch  was nun, soll ich ihn jetzt wirklich komplett durch diagnostizieren lassen? 

Ich bin ehrlich selbst die 200 Euro sind für mich schon enorm viel Geld, ich weiß gar nicht so recht wie ich das nun stemmen soll

 

Erst mal herzlichen Glückwunsch, dass er so brav mitgemacht hat! Und immerhin hat er keine Nierenprobleme oder Diabetes. Da bist Du doch schlauer als vorher!

 

Das mit dem Geld ist echt blöd, aber ich glaube, ich würde es tun. Du hast geschrieben, dass er fast nie krank war. Jetzt als 19jähriger braucht er Behandlung. Ich würde wissen wollen, was er hat und ob ich ihm noch helfen kann. Aber ich weiß, dass ist leicht gesagt, wenn man selber nicht Geldnot hat...

 

Vielleicht hilft Dir ja der Tipp von Shyruka.

 

Viel Erfolg!

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vor 22 Stunden schrieb anke302:

Er hat Schmerzmittel, Antibiotika und was gegen Übelkeit bekommen, was er die nächsten Tage so auch noch weiterbekommn soll. 

 

Wogegen denn das Antibiotikum?

Isst er nun besser durch das Mittel gegen Übelkeit?

 

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