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Hundeforum Der Hund
anke302

Mein Hund ist 19 Jahre, der Allgemeinzustand wird stetig schlechter, Hilfe :(

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Ich war jetzt gerade ein kleines Stück mit ihm spazieren es bricht mir mein Herz, wenn ich ihn so sehe. Die Medikamente schlagen nicht an. Die Leute sprechen mich schon auf ihn an.
Ich weiß nicht was ich tun soll😔😔😔

Er frisst nur mal einen Keks oder eine Scheibe Wurst. 

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Irgendwann musst du halt entscheiden.

Leidet der Hund mehr, als er Freude hat? Ist wirklich noch berechtigte Hoffnung auf eine fröhliche Zeit? Leiden an sich hat meines Erachtens keinen Sinn.

 

Niemand kann f0r dich entscheiden, du bist verantwortlich für deinen Hund. Einfach das Leben zu verlängern, damit man sich nicht entscheiden muss, ist unfair.

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vor einer Stunde schrieb anke302:

Ich war jetzt gerade ein kleines Stück mit ihm spazieren es bricht mir mein Herz, wenn ich ihn so sehe. Die Medikamente schlagen nicht an. Die Leute sprechen mich schon auf ihn an.
Ich weiß nicht was ich tun soll😔😔😔

Er frisst nur mal einen Keks oder eine Scheibe Wurst. 

 

Dein Hund ist steinalt. Meine Grossmutter wurde 89 Jahre und lag zuletzt nur noch in ihrem Bett bei uns zuhause. Sie war auch verwirrt und schwach und machte keine Spaziergänge mehr. Eines Tages seufzte sie laut auf und war tot. Es gibt verschiedene Arten aus dem Leben zu gehen. Das ist eine davon, einfach in Ruhe sterben. Wenn dein Hund sich aber quält und es gibt keine Linderung mehr, dann darfst du ihn töten lassen oder musst es, je nach Sichtweise. Es gibt Menschen, die lehnen das Töten in jedem Fall ab. Dazu musst du deine eigene Einstellung und Weltanschauung finden, die kann dir keiner vorschreiben oder dich beraten.

 

Und vergiß die Nachbarn und Zuschauer und auch Freunde. Was wissen die schon über deinen Hund? Meist haben die alle Angst vorm Sterben und Altsein und wollen davon nichts sehen müssen. Das sind die schlechtesten Ratgeber. - Ich selber schaue in solchen Situationen nur sehr genau meinen alten Hund an, den ich ja am Besten kenne und den ganzen Tag erlebe, und dazu die Infos der Tierärzte, soviele wie möglich. Ist er einfach nur schwach und müde? Dann würde ich ihn in Ruhe hinüberschlafen lassen, führ ihn nur noch kurz in den Garten, wenn er mag, will er nicht essen, wäre das doch ok. Oder quält er sich durch eine Krankheit und Organversagen, egal wieso (er bekam doch jetzt ein Schmerzmittel, oder)? Ich glaube, man spürt den Unterschied zwischen Altersschwäche/Müdigkeit (die ich ok und normal finde) und Schmerzensqual/Panik und Angst (dann lasse ich sie z. B. töten, wenn gar nichts mehr hilft). Das fühlst du allein am Besten, wie es deinem Hund geht. Er wird auf jeden Fall sterben, aber du kannst es zum Glück etwas mitgestalten, damit es nicht so schlimm wird.

 

Vom Geld würde ich selber nichts abhängig machen wollen, man kann sich was leihen, Kredite aufnehmen, temporäre Zusatzjobs am Wochenende machen, Dinge verkaufen. Aber das entscheidest auch du allein.

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Die Hauptfrage ist doch: Leidet ER?

 

Dass DU Probleme hast, ihn so zu sehen, kann ich sehr gut verstehen. Es tut weh zu sehen, dass das Leben immer weniger wird. Aber wie schätzt Du ein, wie Dein Hund sich fühlt? Hat er Schmerzen? Will er selbst nicht mehr? Hat er an nichts mehr Freude? Oder... Ist er einfach nur sehr alt?

 

Hat die Nottierärztin irgendwas gesagt, wie oder wann die Mittel helfen würden? Wie sollen die Mittel denn anschlagen? Hat sie was zu seiner Appetitlosigkeit gesagt? Hat sie Schmerzen festgestellt?

 

Falls er keine Schmerzen hat, würde ich auf jeden Fall noch die Feiertage abwarten, um zu sehen, ob die Mittel helfen und vielleicht auch dann noch einmal zu einem Arzt gehen. Aber das ist nur meine persönliche Meinung. Ich kann durchaus auch verstehen, wenn Du ihn nicht mehr weiter untersuchen lassen möchtest.

 

Wenn Du glaubst, dass es ihm zu schlecht geht oder dass sein Leben nicht mehr lebenswert ist, auch wenn er keine Schmerzen hat, geh den letzten Schritt mit ihm. 19 Jahre ist wirklich ein stolzes Hundealter, und niemand wird Dir Vorwürfe deswegen machen, wenn Du ihm dabei hilfst. (Und bitte auch Du selbst nicht.)

 

So oder so, hier kann Dir keiner die Entscheidung abnehmen. Die Leute auf der Straße würde ich an Deiner Stelle ausblenden. Du musst das alleine aus Deiner Perspektive und der Deines Hundes entscheiden.

 

Viel Kraft für die nächste Zeit.

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Ich habe noch ein anderes Anliegen, vielleicht hat jemand von euch diesbezüglich schon Erfahrungen gemacht. 

 

Ich habe eine 7jährige Tochter, sie ist für ihr Alter sehr emotional und emphatisch, sowie extrem sensibel. Sie ist mit dem Hund aufgewachsen, sie sind ein Herz und eine Seele. Sie weiß das er alt und krank ist, aber sie ist eben erst 7Jahre es wird ihr den Boden unter den Füßen wegreißen

 

Wir hatten eine Katze, die sie 4 jahrelang kannte. Wir mussten sie wegen einem Tumor und ständigem bluten in den Bauch erlösen. Meine Tochter und sie hatten haben sich erst angenähert als die Katze krank wurde, da ließ sie sich behutsam von ihr streicheln. 

Sie bricht heute noch zwischendurch in Tränen aus und weint bitterlich, das die Katze im Himmel ist. Vor ein paar Tagen haben wir eine gerade überfahrene Taube von der Straße geholt, vielmehr ich, ich habe Ihr gesagt sie soll nicht hinsehen. 

Dasselbe, sie verkraftet sowas sehr schwer, auch da hat sie mehrere Tage immer wieder bitterlich geweint. 

Sie hatte schon Zeiten dazwischen da hat sie kein Fleisch mehr gegessen, weil sie wusste das dafür Tiere streben

 

Ich bin mir sehr unsicher wie ich das mit ihr handhaben soll. Binde ich sie ein? Soll sie es miterleben?☹ soll ich es ohne sie machen, sie kommt wieder und er ist nicht mehr da?Soll ich ihr sagen, das ich es tun muss und sie Abschied nehmen lassen, indem Bewusstsein für sie ich sehe ihn jetzt zum letzten Mal. Es wird ihr das Herz brechen, es fällt mir schon alleine schwer daran nur zu denken.

 

Hat jemand diese Entscheidung schon mal treffen müssen?

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@Laikas Fabelhaft geschrieben!!! Würde gern zehn "Daumen-hoch" geben, wenn ich könnte! 

 

Mich würde auch noch interessieren, warum Not-Tierarzt? Wofür Schmerzmittel? Wofür Antibiotikum? Nur wegen der Schilddrüse? 

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Ich habe da keine Erfahrung.

 

Vielleicht gibt es eine Zwischenlösung, dass Deine Tochter nicht bei der Spritze dabei ist, aber ihn direkt danach noch mal sehen kann zum Abschied nehmen?

 

Ich würde ihr auf jeden Fall im Vorhinein erklären, wenn Du es tust und ihr die Notwendigkeit erklären. Sie soll wissen, dass es nur zu seinem Guten ist, wenn es so weit ist. Ich würde sie nicht mit der Tatsache überrumpeln, dass er auf einmal nicht mehr da ist. Vielleicht kannst Du ihr auch das Gedicht vom Regenbogenland zum Trost geben.

 

 

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Ich würde sie auf keinen Fall damit überrumpeln, das ist ein riesiger Vertrauensbruch. 

Ob es sinnvoll ist beim einschläfern dabei zu sein mußt du wissen, wahrscheinlich eher nicht. 

Ich würde sie sich vorher verabschieden lassen, vielleicht könnt ihr hinterher gemeinsam das Grab schmücken oder eine Blume vor ein Foto legen oder was Euch gut tut. 

Die Trauer kannst Du ihr nicht nehmen, aber sie dabei begleiten. 

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vor einer Stunde schrieb Lissy-und-Missy:

@Laikas Fabelhaft geschrieben!!! Würde gern zehn "Daumen-hoch" geben, wenn ich könnte! 

 

Mich würde auch noch interessieren, warum Not-Tierarzt? Wofür Schmerzmittel? Wofür Antibiotikum? Nur wegen der Schilddrüse? 

 

 

Weil er eben so übertrieben viel trinkt und kaum noch frisst, sind wir zum Not Dienst, die letzte Blut Untersuchung war zu dem Zeitpunkt ein halbes Jahr her.

 

Die Bauchspeicheldrüse steht im Raum, eventuell Entzündung, deswegen Antibiotika und Schmerzmittel. Nun mehr seit Wochen jault er mehr oder weniger vor sich hin, deswegen bekam er ja auch Kortison.

 

Deswegen soll ja zur weiteren Abklärung nochmal ein großes Blut Bild gemacht werden und ein ultra Schall der Organe.

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Egal, wie du entscheidest, entscheidend dich bald. Dem Hund geht es ganz offensichtlich nicht gut. Ich wünsche dir das du bald die Kraft findest zu entscheiden, ob/wann/wie die Zeit eben abgelaufen ist. Wie du das mit dem Kind handhabt kannst du am besten beurteilen. Schiebe die Entscheidung aber bitte nicht weiter auf, weil du traurig bist oder weil dein Kind sensibel ist. Der Hund hat es nicht verdient, wegen solcher Gründe weiter am Leben gehalten zu werden. Sicher, dass ist jetzt verdammt hart, es wäre aber nicht richtig den Hund weiter leiden zu lassen, damit sich der Rest der Familie besser fühlt.

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