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Hundeforum Der Hund
laraderdackel

Mit welchen Mitteln erzieht ihr?

Empfohlene Beiträge

vor 3 Stunden schrieb agatha:

 

Wie geht dieser Hund mit mir gelassen durch volle Baumärkte,

Einfach so. Das kam mir derart bekannt vor, dass ich nachgeschaut habe. Das konnte er laut deiner eigenen Schilderung schon damals, im April 2018, als er gerade wenige Wochen bei dir war. 

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agatha hat auch  nicht behauptet, daß er das erst kürzlich gelernt hat.

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vor 6 Stunden schrieb agatha:

Da muss er täglich  durch, bin ich stur, ich zwinge ihn einfach mit mir ruhig an dem fremde Hund vorbei zu gehen.

Gut,den Bogen, seinen möglichen Abstand zu dem Fremdhund versuche ich ihm zu gewähren, aber ich springe nicht ins Gebüsch, bleibe nicht stehen und werfe nicht mit Leckerlis. (helfen sowieso nicht)

ich bekenne mich, ich bin die böse .

Da könnte ich unendlich weiter schreiben.

Wie habe ich dem Hund so viel Vertrauen gegeben, dass er langsam Fremdmenschen in die Augen sehen kann.

Und es erträgt, dass diese Fremdmenschen ihn fixieren.

Wie geht dieser Hund mit mir gelassen durch volle Baumärkte, lässt sich langsam darauf ein,dass ich Fremdmenschen mit einem Handschlag begrüßen kann, ohne dass er sie vorher angreift?

 

@ Zurimor

 

Ich lese das so im Zusammenhang. Wie wurde dem Hund soviel Vertrauen gegeben, dass er nun dies und jenes kann? 

Aber liest wohl jeder unterschiedlich. 

 

Man kann meinen Post sonst auch so lesen, dass ich einfach nur die aufgeworfene Frage beantwortet habe. 😉

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Anfangs war es ja auch so, dass er kein Problem mit Hundebegegnungen hatte...

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vor 2 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

Anfangs war es ja auch so, dass er kein Problem mit Hundebegegnungen hatte...

Hat er heute noch nicht,aber eben unangeleint.

 

Und ein Hund braucht einige Zeit, um im neuen Zu Hause an zu kommen. Dann zeigt er deutlich, wie er sich verhält.

Als Personenschutzhund hat er sich jedenfalls deutlich gezeigt.

 

Aber egal, ich sollte meine Finger still halten und übers Wetter

schreiben.

Und natürlich über Lucie, die so deutlich gut sozialisiert ist.

Und so klar hier rein passt.

Sie liebt Leckerlis,geht an jeden Hund nett vorbei,ohne Rummotzen.

Ich kann sie mit auf den Schulhof , ins Klassenzimmer mit nehmen.

Sie aggiert ruhig , wenn wir uns in Eisessen wollende Kindergewusel stürzen.

Lucie hat nie irgend welche aversiven Methoden ertragen müssen.

Leckerli und Lob, nur positive Verstärkung, Lucie hat sich super entwickelt.

Ihrer Jagdleidenschaft setzte ich Leckerli spuren entgegen.

Klappt prima.

 

 

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War ja einige Monate nicht mehr hier...in dieser Zeit hat sich hier ein erfolgreicher Mischmasch an Methoden entwickelt:  leckerli (eher selten weil lässt Hund schnell zum Teufel werden), Stimmlage, Spielbelohnung aber auch Körpersprache und Begrenzung. Ich denke nicht groß nach sondern handele intuitiv nach dem Motto: Hund verständlich machen, was ich von ihm will. Es gibt Lob und genauso klare Regeln Bzw. Verbote, was aber nichts mit aversiven Methoden zu tun hat.

 

Zb. Darf mein Hund nicht einfach aus dem Kofferraum raus sondern es muss gesittet ablaufen. Das hat er letztlich durch Begrenzung gelernt, indem die Kofferraumklappe wieder zu ging (natürlich gehört da auch gutes Timing, Ruhe und Lob dazu sonst kapiert Hund gar nichts). Mag nicht jeder gut finden aber für uns passt es. 

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@Bable hier geht das Tor zum großen Garten auch erst auf, wenn zwei Hundepopos konstant den Boden berühren :P und nicht wenn Haku Lotti vor Gaga mit ihren 45kg ins Kreuz springt. 

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@Bable

Ist aber aversiv.

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Habe in den letzten zwei Wochen bei zwei gänzlich unterschiedliche Baustellen mit jeweils zwei unterschiedlichen Signalen sowohl positiv als auch aversiv trainiert. Das positive Training war in kürzerer Zeit erfolgreicher. Also jetzt – überzeugter als je zuvor – wieder ausschliesslich positives Training. 

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@Hoellenhunde Theoretisch betrachtet ist Erziehung an sich schon aversiv aber damit kommt man nicht weiter.

 

 Aversive Erziehung nach dem Lehrbuch schließt Belohnung aus, geht über reinen negativen Strafreiz und genau das passiert bei uns nicht. Hier wird eben gern mit Belohnungen gearbeitet, die der Hund selbst anbietet. Für mich kein aversiver sondern ein effektiver, stark am Hund orientierter Weg - aber ist wohl Ansichtssache. Frage mich gerade nur, warum nie aufgeschrien wurde, wenn hier geschrieben wurde, dass bei Leinenzug stehen geblieben wird bis die Leine wieder locker ist ... 

 

Damit verabschiede ich mich dann auch schon wieder aus dieser Diskussion und wünsche allen einen schönen Sonntag :) 

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