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Hundeforum Der Hund
laraderdackel

Labradore andere Kommunikation

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Hallo,

 

Loki ist ja Hütehund durch und durch, was seine Kommunikation angeht eher unsicher bis Prollig aus Unsicherheit.

 

Nun beobachte ich schon länger das er wohl Labradore so gar nicht versteht. 

Im Junghundspiel ist eine Hündin die ständig fiddelt, also rennen Stöcken hinhalten und sich alles gefallen lässt. Auch in der Trainingsgruppe ist ein Rüde dabei der immer Labbitypisch yeah, ein Hund, ein Mensch ruft😁. Meiner ist davon immer sichtlich irritiert.

 

Loki zeigt das er auf andere Hunde wenig Lust hat. Er findet sie tendenziell eher als Bedrohung. Denke das hängt auch mit den Hüften zusammen, schmerzen beim Spielen usw.

 

Die erwachsene Tochter der Nachbarn hat auch einen Labbi die beiden kennen sich von klein auf, die Hündin auch 11 Monate ist süß, aber ihr Verhalten macht ihn kirre. 

Er geht hin ist erstmal freundlich schnuppert, leckt mal am Ohr und schaut was sie macht. Sie schmeißt sich gleich auf den Rücken oder will ihre Unsicherheit mit rennen los werden. Das beinhaltet dann immer das er völlig außer sich ist und sie am liebsten vertreiben möchte.

 

Sie sind eh nur alle 2-3 Wochen da, deswegen nicht so schlimm und mit viel Lob bleibt er auch, selbst wenn sie im Garten ist einfach bei uns auf der Terrasse liegen.

 

Gibt es unter den Rassen wirklich so eklatatnte Unterschiede in der Kommunikation, das sie vom gegenüber gar nicht verstanden werden können?🤔

 

 

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vor 46 Minuten schrieb laraderdackel:

Gibt es unter den Rassen wirklich so eklatatnte Unterschiede in der Kommunikation, das sie vom gegenüber gar nicht verstanden werden können?🤔

 

na ja, die Art der Kommunikation wird von verschiedenen Rassen oftmals einfach unterschiedlich interpretiert:

Meine Schäfi damals mochte z.B. die Distanzlosigkeit vieler "typischen" Labbis nicht!

Kam solch ein Exemplar fröhlich - aber frontal und ungebremst - auf sie zugerast, dann empfand sie das ziemlich respektlos und der Labbi wurde zur Begrüßung erst mal unsanft gemaßregelt.

 

Es gab aber auch (aus Schäfisicht) wirklich höfliche Labbis, mit denen hat sie sich prima verstanden und gespielt ... ;) 

 

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Die Art der Kommunikation ist bei allen eigentlich gleich. Unterschiede gibt es ( wie bei Menschen auch ) in der Ausprägung von Mimik und Gestik. Und natürlich auch - wie bei uns - Unterschiede im Intellekt. Es gibt halt "schlauere" und "dümmere" Hunderassen. Labbies kennen selten Zurückhaltung. Innerartlich sind sie recht "stumpf" ( gibt da natürlich auch andere klassische Rassen ). Hütehunde sind im Umgang eher sanfter und beobachten auch genauer. 

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Ich habe so einen "distanzlosen" Hund (Labrador), finde aber, dass die Menschen selbst sehr distanzlos auf ihn zugehen, ihn ungefragt streicheln, sogar küssen (igitt). Seit zwei Jahren unterbinde ich dies ganz massiv bei Emma und siehe, sie hat ihre Distanzlosigkeit nahezu aufgegeben. Die Menschen reagieren ziemlich unmöglich auf mein: Ich möchte nicht, dass Sie meinen Hund streicheln; ist mir inzwischen aber ziemlich schnurz und ich komme mit Emma besser klar, seit sie nicht von jedem gestreichelt wird bzw. erwartet, dass dies eintritt.

"Innerlich stumpf" finde ich meinen Hund allerdings nicht, eher recht klug und die Menschen und ihr Verhalten einschätzen könnend.

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Plumpe Avancen kann sie nicht leiden. Von den Retrievern machen das aber ziemlich viele-etwas zu sexuell motiviert für ihren Geschmack- fiepende Rüden, die gleich umgarnen kann sie überhaupt nicht leiden. Wilde Spieleinladungen- ja gerne. Aber mit einem gewissen Ernst und etwas Herausforderung. Häufig nimmt sie die einfach nicht richtig ernst. Die meisten eben. Aber genauso gibt es zwei Golden Retriever, die sie sehr gerne hat.

Ich kann es nicht richtig an der Rasse festmachen. Alle Hunde, die an einem interessanten Spiel interessiert sind- erst höflich begrüssen und dann direkt ins Rennen umleiten-haben sehr gute Chancen. Bei grossen Rüden braucht sie ertstmal eine Weile- das ist vom Angriff übriggeblieben. Aber nachdem sie alle "Komm bloss nicht auf blöde Gedanken bei mir" ausgesprochen hat, läuft es dann auch.

Nur dieses sexualisierte Interesse, Fiepen undHängenbleiben am Hintern ist ihr zuwider und das kommt recht häufig vor bei denen. Ganz häufig haben sie sich auch wenig zu sagen.

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Ich kenne Labbies als Gute-Laune-Hunde. Bei hundebegegnungen fällt mir bei den Labbies auf, dass sie ein „Nein“ des anderen Hundes schlecht akzeptieren bzw. gerne nochmal nachhaken „Meinste doch nicht so, oder“. Zumindest kenne ich das bei den Labbies hier im Ort so. Meine Hündin begrüßt die Dorf-Labbies hier immer erst mal nett und höflich und macht dann irgendwann eine Ansage, weil ihr das zu viel wird (zu distanzlos), und diese Ansage wird dann erst mal mit allergrößter Ausdauer ignoriert. Ich habe schon manchmal das Gefühl, dass Labbies mit extra Fiddeln und noch weniger Distanz auf Knurren reagieren, zumindest wenn sie jung sind. Eine Labbiehündin hier in der Nachbarschaft macht jetzt mit knapp 4 Jahren eine kleine Wandlung durch und plötzlich klappt die Kommunikation und das Verhältnis zwischen ihr und Linnie hat sich zu einem durchaus freundlichen Miteinander entwickelt. Vielleicht brauchen Labbies auch einfach ein bissl länger um erwachsen zu werden.

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Als ausgemachten Labi Fan  ist es für mich vollkommen unverständlich warum Labis derart unterschätzt werden. 

 

Diese Rasse erträgt  soviel  menschliche Dummheit ohne  aggressiv zu werden, versuchen im Höchstmaß sich  den Gegebenheiten anzupassenund genau dafür werden sie als "dumm"bezeichnet. 

(Klar gibt es Ausnahmen )

Das sagt wiedermal alles über die Spezies Mensch 😟

 

Nicht bunt,exotisch.......

 

Überraschung, die  bevorzugte Rasse zb  Zoll Australien, Neuseeland  ist der Labrador,warum wohl ?

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vor 2 Minuten schrieb Annali:

Ich habe schon manchmal das Gefühl, dass Labbies mit extra Fiddeln und noch weniger Distanz auf Knurren reagieren, zumindest wenn sie jung sind

Vielleicht auf die leiseren Signale- Wegdrehen usw. meine grollt recht offensichtlich, das verstehen die dann schon. Insgesamt ist das Interesse an deren Ball schon viel größer als an den Hunden selbst. Und sie rechnet sich bei denen extrem gute Chancen aus , den zu klauen...Bei anderen wäre sie vorsichtiger.

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vor 6 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Vielleicht auf die leiseren Signale- Wegdrehen usw. meine grollt recht offensichtlich, das verstehen die dann schon. Insgesamt ist das Interesse an deren Ball schon viel größer als an den Hunden selbst. Und sie rechnet sich bei denen extrem gute Chancen aus , den zu klauen...Bei anderen wäre sie vorsichtiger.

 

Ja, die „leisen Signale“ werden eh komplett wegignoriert. Aber Linnie geht dann schon zum Knurren, Zähnefletschen und sogar Abschnappen über - das sind definitiv keine leisen Signale mehr. Wie man darauf als Hund noch mit „Ach ich schlecke dir mal den Kopf ab“ reagieren kann ... naja ... Aber wie gesagt, bei der Labbiehündin aus unserer Straße beobachte ich seit Anfang des Jahres wie sie doch plötzlich reagiert, zurückweicht und Linnie Raum lässt. Und plötzlich können die beiden sogar friedlich eine Stück nebeneinander herlaufen während ich mich mit Milas Frauchen unterhalte - hätte ich vor einem halben Jahr nicht für möglich gehalten. 

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Ich kann nur von zwei Labradorinnen erzählen, die ich näher kenne. Die eine war durch fehlende Prägung und Sozialisierung (war als Welpe sehr krank und musste einige Zeit von allen und allem getrennt werden) ein eher unsicherer Hund. Anfangs, als wir uns kennen lernten, beschwichtigte sie sehr viel, leckte Minos die Schnauze, legte sich auch sofort ergeben auf den Rücken, um Minos schnüffeln zu lassen, sprang dann unerwartet schnell aber wieder auf, um dann sehr "bollerig" zu spielen. 

Dieses körperbetonte spielen zeigte dann später auch noch eine andere Labradorin. 

Menschen gegenüber waren beide Hündinnen toll, sehr schmusig, aber nicht aufdringlich dabei. 

 

Hier mal noch ein Bild mit Wupsi und Minos im Spiel und Kräfte messen: 

 

image.png.7c5f63202d6c2dea1e0ace6f082f3112.png

 

Die zwei waren schon wie "Kopp und A*sch" ;) 

 

image.png.b1a0d0cf9ea43dfe629b58d790891211.png

 

 

 

 

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