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Hundeforum Der Hund
Yahema

Hund - Humpeln - Kreuzband(an)riss?

Empfohlene Beiträge

vor 9 Stunden schrieb Yahema:

Uns wurde empfohlen den Hund in Narkose zu legen, ihn "komplett" zu röntgen, also Rücken, Hüfte, Knie, anschließend soll er ins MRT und danach soll das Knie athroskopiert werden und gegebenenfalls, laut TA wahrscheinlich, die OP erfolgen.

 

Mir wurde gesagt, dass alle Untersuchungen zwingend notwendig sind und man keine "auslassen" könnte egal wie....

 

Diese Praxis hätte mich zum letzten Mal gesehen, das riecht verdächtig nach Übereifer.

Ich würde einen anderen TA oder noch besser, eine Tierklinik aufsuchen, fragen, welche Diagnostik die vielversprechendste ist, diese durchführen lassen.

Wenn dabei nichts gefunden wird, kann man mit anderen Diagnoseverfahren weitersuchen.

 

 

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vor 4 Stunden schrieb Yahema:

 

Allgemein:

 

Der TA meinte noch, dass das Knie bei Überstreckung weh tut...

 Hab ich auch gemerkt, weil mein Hund Aufschrie und mir in dem Moment mit seinem Maulkorb nen Kinnhaken verpasst hat, der mir selbst die Tränen in die Augen trieb.

 

 

Ich finde es zum Kotzen, dass den Hunden bei solchen Untersuchungen oft so weh getan wird. Muss das wirklich sein? 😑

Die Hündin meiner Freundin hat die gleiche Krankengeschichte und ein Tierarzt übrrstreckte das Bein bei der Untersuchung so sehr, dass sie auch aufschrie. Vielleicht riss das Band dadurch komplett, jedenfalls wars am Ende ein Kreuzbandriss.

Sie ist aber auch viel größer und schwerer als dein Hund.

 

 

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Danke nochmal für eure Antworten!

 

Er ist wie gesagt kein einfacher Patient....

Wie ein wilder Tiger beim Tierarzt....

 

Ich denke auch, dass ich keinesfalls bei diesem TA (ist auch eine Tierklinik) bleiben werde....

Leider gibt es hier nicht so viele Tierärzte die sich mit orthopädischen Problemen auskennen 😕

 

Kennt zufällig jemand in Mannheim und Umgebung einen guten?

Oder in Alzey, Bad Kreuznach und Umgebung?

 

liebe Grüße

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Kleines Update:

Ich habe meiner Haustierärztin die Situation bei dem spezialisierten TA geschildert und jetzt einen Termin vereinbart bei meiner Haustierärztin zum Röntgen.

 

Es wird der Rücken mit der Hüfte geröngt und das Knie separat.

Erstmal soll es ohne Narkose versucht werden, wenn das nicht klappt, wird auch keine Vollnarkose sondern nur eine Beruhigungsspritze gegeben.

 

Sie fand ein MRT und eine Athroskopie zumindest beides zusammen auch vollkommen unnötig.

 

Zudem meinte sie, dass der Preis komplett überzogen sei...

 

Falls es ein Kreuzbandriss ist, würde sie nur nach der alten Fadentechnik operieren, würde mich aber auch überweisen wenn ich eine andere Technik bevorzugen würde.

 

Ich fand das jetzt sehr konstruktiv...

 

Was sagt ihr dazu?

 

Liebe Grüße :)

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Finde ich gut. Eines nach dem anderen 

Meines Erachtens immer ein gutes Zeichen, wenn TÄ darauf hinweisen, dass man es woanders nach einer anderen Technik operieren kann.

Ob man es dann macht, muss man halt neu überlegen.

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Nach dem, was du jetzt noch schreibst, würde ich auch erstmal abwarten. Ein Kreuzbandriss zeigt sich schon eindeutig, der verschwindet auch nicht einfach so.Unser Filou ist mit dem Bein gar nicht mehr aufgetreten. Wenn das Band angerissen ist, wäre evtl. ein stützender Verband ganz gut. 

 

Ich hatte mal so was und musste für einige Zeit eine Orthese tragen, da wurde auch nicht gleich operiert.

 

Alles Gute für deinen Hund

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vor 13 Stunden schrieb Yahema:

Uns wurde empfohlen den Hund in Narkose zu legen, ihn "komplett" zu röntgen, also Rücken, Hüfte, Knie, anschließend soll er ins MRT und danach soll das Knie athroskopiert werden und gegebenenfalls, laut TA wahrscheinlich, die OP erfolgen.

 

Mir wurde gesagt, dass alle Untersuchungen zwingend notwendig sind und man keine "auslassen" könnte egal wie....

 

Ja und dann wurde mir der Preis inklusive Kreuzband OP (Modell TTA) gesagt..... 3300€.....

 

Da möchte Dir jemand das volle Programm incl. einer der teuersten Op-Methoden - mit entsprechend hohen Kosten empfehlen.

Ich würde mich definitiv nach einer Zweitmeinung umsehen ... !

 

 

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TTA ist teurer und haltbarer.

Deshalb war es für uns keine Frage aber vielleicht hängt es am Gewicht des Hundes. 

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Wenn die Lahmheit unter Schmerzmittel verschwindet, ist es eher kein Kreuzbandriss.

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vor 13 Stunden schrieb Yahema:

Hat hier jemand Erfahrungen mit Kreuzbandanrissen?

Wie wurde bei euch verfahren?

Wurde auch so viel gemacht?

Und findet ihr den Preis angemessen?

 

Meine Schäfi-Mix damals hatte auf beiden Seiten im Abstand von 1,5 Jahren einen KB-Riss:

beim ersten Knie war das KB - nach längerer Zeit mit wechselnder Lahmheit, Schonung und Rimadyl - irgendwann ganz durch.

Die Diagnose war dann alleine durch eine manuelle Untersuchung klar zu stellen da das Kniegelenk sich entsprechend verschieben ließ.

Ein Röntgenbild des Knies zeigte beginnende Arthrose, auch recht typisch wenn der Hund schon länger Probleme hat.

MRT, etc. zur weiteren diagnostischen Absicherung hat mir kein Tierarzt empfohlen bzw. für nötig erachtet.

Die reinen OP-Kosten waren Ende 2014 bei ca € 1600,- Allerdings hatten wir kaum Nachsorgekosten, da der Heilungsverlauf so gut war, dass keine Physio etc. nötig wurde. 

Da die Hündin über 30 kg wog und damals noch sehr kraftvoll unterwegs war, hatten wir uns für eine der teuren OP-Methoden entschieden, eine TPLO.

Bei kleineren Hunden wird im Allgemeinen übrigens viel seltener zu den teuren OP-Methoden mit Knochendurchtrennung (TTA und TPLO) geraten!

 

Ich würde mich daher mit einem kleinerem Hund auf jeden Fall noch weiter erkundigen was wirklich notwendig und sinnvoll ist.

 

Beim zweiten KB war die Maus dann schon 10 Jahre alt und deutlich ruhiger:

OP-Methode war diesmal Kapselraffung nach Meustege, OP-Kosten im Sommer 2016 "nur" gute 800,- Euro.

Heilungsverlauf brauchte etwas mehr Zeit als nach der TPLO, aber die OP selbst war deutlich weniger invasiv und das Risiko für die ältere Hündin dadurch entsprechend niedriger.

Diagnostik auch diesmal nur mit einem Röntgenbild des Knies und manueller Untersuchung. Da das KB da aber noch nicht ganz durchgerissen war, war das nicht so eindeutig zu fühlen wie beim anderen Knie! Aber die Vorgeschichte und alle anderen Symptome (Art der Schonhaltung im Stehen und Sitzen, Art des Lahmens, etc. ... sprachen eindeutig fürs Knie.

 

Bei der zweiten OP stellte sich übrigens heraus, dass auch der Meniskus beschädigt und teilweise verdreht war! Das wäre ohne OP niemals wieder auch nur annähernd verheilt ...

Das hat mich sehr nachdenklich gemacht bezüglich der Variante durch Ruhe und Schonung das Knie ganz ohne OP auszukurieren:

Ich persönlich würde nach dieser Erfahrung bei KB-Anriss oder KB-Riss wohl nur auf eine OP verzichten, wenn  durch eine genaue Diagnostik ein Meniskusschaden ausgeschlossen werden kann.

 

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