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Hundeforum Der Hund
KleinEmma

Das Bilderbuch der Emma F.

Empfohlene Beiträge

vor einer Stunde schrieb sampower:

Mich interessiert es vor allem auch desshalb weil ich bald ja auch los ziehen möchte und nicht weiß wie knapp das mit dem Zweithund wird. Ich kann mir gut vorstellen dass die Bindung dadurch extrem gut wird, weil man sich aufeinander verlassen muss und unheimlich viel erlebt.

Mal sehen. Sorry @KleinEmma fürs Thema sprengen

Ehrlich, wir kennen so viele Leute, die im Wagen leben oder jedes Jahr mehrere Monate unterwegs sind. Und wir selbst haben auch im Wagen mit zwei, teils drei Hunden gelebt. Habe noch keinen Hund kennengelernt, dem das nicht gefiel. 

Man ist mehr draußen, der Umgang mit Hunden ist vorhanden. Die Hunde lernen schnell, sich auf verschiedene Situationen einzustellen. 

 

Mit Filou machen wir es so, dass wir ab morgen Nachmittag zwei oder drei Wochen an einem Platz sind. Wir haben uns wegen ihm fürs Meer entschieden, da er diese Hautprobleme hat. Zudem ist es dort jetzt leer und ruhig, keine Touristen mehr da oder nur noch sehr sehr wenige. 

Aber er trifft dort die Hunde der Bewohner.

Ansonsten wären wir auf einem anderen Platz eine Zeit geblieben, der auch ruhig und mitten in der Natur liegt. 

Wir wollten eigentlich über Galizien und Portugal zurück fahren. Ich glaube, das wäre jetzt zu viel für ihn geworden. 

 

Er sieht jetzt schon das Wohnmobil als sicheren Ort an. Heute morgen zum Beispiel war ich mit den Hunden kurz draußen, weil Filou musste. Kaum war er fertig, wollte er wieder zurück und ins Wohnmobil. 

 

Er liegt jetzt hier genau wie Emma ganz entspannt und schläft.

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@sampower Ich hab keine Ahnung mehr, aber den Kommentar hatte ich noch im Ohr und dem auch innerlich zugestimmt, sofern die Hunde ordentlich versorgt sind natürlich.

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vor 2 Stunden schrieb Zurimor:

@sampower Ein paar wenige gibt es auch, die das anders sehen. Ich weiß gar nicht mehr, von wem ich das gehört habe, aber ich kann mich an die Aussage erinnern, daß Hunde von Obdachlosen eigentlich ein optimales Hundeleben führen, draußen, unterwegs, Kontakt mit anderen Hunden und Menschen. War glaub  ich irgendeine Doku über Hunde.

 

Cesar Milan hat das jedenfalls gesagt, Rütter, glaube ich, auch.

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Nicht alle Obdachlose sind nett zu ihren Hunden.

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Und nicht alle Menschen die ein "normales" Leben führen sind nett zu ihren Hunden ;)

Darum ging es ja gar nicht

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KleinEmma&Co. sind übrigens auch nicht obdach- oder mittellos, nur weil sie in einem LKW herumreisen. :D In den USA sind Mobile Homes gang und gäbe, um mitsamt Haus den Jobs hinterher zu reisen. Manche Arbeitnehmer schlafen sogar notgedrungen in ihren Autos. In DE sind Trailer Parks mit Wohnmobilen und ganzjährigem Aufenthalt noch immer verboten, glaube ich. Es gibt trotzdem Wagenburgen. Finde ich schade, dieses altmodische Festklammern an alten Lebensgewohnheiten: Mietskaserne, EIgenheim, Reihenhaus mit Schicht- oder Büroarbeit. Da hätte ich gerne mehr Ideen und Offenheit für vernünftige, auch mobilere Alternativen.

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vor einer Stunde schrieb Laikas:

KleinEmma&Co. sind übrigens auch nicht obdach- oder mittellos, nur weil sie in einem LKW herumreisen. :D In den USA sind Mobile Homes gang und gäbe, um mitsamt Haus den Jobs hinterher zu reisen. Manche Arbeitnehmer schlafen sogar notgedrungen in ihren Autos. In DE sind Trailer Parks mit Wohnmobilen und ganzjährigem Aufenthalt noch immer verboten, glaube ich. Es gibt trotzdem Wagenburgen. Finde ich schade, dieses altmodische Festklammern an alten Lebensgewohnheiten: Mietskaserne, EIgenheim, Reihenhaus mit Schicht- oder Büroarbeit. Da hätte ich gerne mehr Ideen und Offenheit für vernünftige, auch mobilere Alternativen.

 

Meinst du damit mich? Ich bin ehrlich gesagt auch dem gleichen Trichter wie kleinEmma und bin überhaupt nicht der Typ Familie und Eigenheim.

Ich wollte nur wissen wie der Tierschutzverein damit umgegangen ist

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vor 4 Stunden schrieb Laikas:

KleinEmma&Co. sind übrigens auch nicht obdach- oder mittellos, nur weil sie in einem LKW herumreisen. :D In den USA sind Mobile Homes gang und gäbe, um mitsamt Haus den Jobs hinterher zu reisen. Manche Arbeitnehmer schlafen sogar notgedrungen in ihren Autos. In DE sind Trailer Parks mit Wohnmobilen und ganzjährigem Aufenthalt noch immer verboten, glaube ich. Es gibt trotzdem Wagenburgen. Finde ich schade, dieses altmodische Festklammern an alten Lebensgewohnheiten: Mietskaserne, EIgenheim, Reihenhaus mit Schicht- oder Büroarbeit. Da hätte ich gerne mehr Ideen und Offenheit für vernünftige, auch mobilere Alternativen.

 

Das finde ich auch schade. Und: nein, wir sind weder obdachlos noch mittellos :D Es gibt so viele Varianten vom Leben im Wagen, genauso wie beim traditionellen Leben - oder wie immer man das nennen soll. In unserem Freundes- und Bekanntenkreis sind Leute, die ein halbes Jahr ganz normal in Deutschland arbeiten und das andere halbe Jahr unterwegs sind. Und es gibt Leute, die ganz im Wagen leben und immer unterwegs sind - oft arbeiten sie online. Dann gibt es die, die auch immer im Wagen leben und Saisonarbeiten machen, zum Beispiel auf Campingplätzen im Sommer oder auf Touristen-Märkten verkaufen oder oder oder. 

Andere sind krankheitsbedingt Frührentner, wollen aber nicht in der Wohnung versauern. Und es gibt auch Familien, die im Wagen leben. Deutsche leider nur mit Vorschulkindern, da ja nicht erlaubt ist, Zuhause zu lernen. In anderen Ländern ist das aber möglich. 

 

vor 3 Stunden schrieb sampower:

 

Meinst du damit mich? Ich bin ehrlich gesagt auch dem gleichen Trichter wie kleinEmma und bin überhaupt nicht der Typ Familie und Eigenheim.

Ich wollte nur wissen wie der Tierschutzverein damit umgegangen ist

 

Also, das hier ist der Verein, von dem wir Filou haben und ich kann ihn wirklich sehr empfehlen: https://hunderettungfrankreich.wordpress.com/

 

Die ganze Organisation ist gut. Man fühlt sich von Anfang an gut betreut und auch nachdem der Hund bei einem ist, ist immer ein Ansprechpartner da. Zudem sind sie richtig daran interessiert zu erfahren, wie es dem Hund geht. 

Auch finde ich die Facebook-Gruppe für die Adoptanten gut. Ich kenne das leider anders, nämlich null Interesse daran, wie es Hund und neuen Haltern zusammen geht. 

 

Zu den Kosten: Wir haben nur die Transportkosten bezahlt. Das waren für diese Strecke 40 Euro. Filou ist geimpft und gechipt. Wir haben den EU-Impfpass, diesen blauen. Zudem wurde er ja von Anfang an behandelt, weil er diese Flohbissallergie hatte, voller Flöhe war. An den Fotos gleich sieht man auch, wie schlecht seine Haut immer noch ist. Das braucht nun einfach Zeit. 

Es muss also nicht befürchtet werden, dass dieser Verein sich eine goldene Nase verdient. Das tun sie ganz bestimmt nicht.

 

Zum Fragebogen: Natürlich erstmal die eigenen Daten, Name, Adresse etc. 

 

Dann Fragen wie:

 

  • Hatten Sie schon einmal einen Hund, auch aus dem Tierschutz? Wenn ja, welche Rasse(n) und wie lange?

  • Trauen Sie sich bestimmte Eigenschaften eines Tieres besonders zu bzw. möchten/könnten Sie mit bestimmten Eigenschaften gar nicht leben?

  • Was würden Sie tun, wenn sich nach der Adoption des Hundes herausstellt, dass er die o.g. unerwünschten Eigenschaften hat?

  • Welche Tiere leben jetzt in Ihrem Haushalt?

  • Sind diese bereits sterilisiert/ kastriert?

  • Wie alt sind diese Tiere?

  • Aus wie vielen Personen besteht Ihr Haushalt?

  • Haben Sie Kinder, wenn ja, in welchem Alter?

  • Falls ihre Familienplanung noch nicht abgeschlossen ist, sind sie bereit Ihr/e Tier/e zu behalten und sie gemeinsam mit Ihrem Kind aufwachsen zu lassen?

 

Dann Fragen zum Umgang mit dem Hund:

  • Sind Sie geduldig und konsequent
  • Laufen sie gerne?
  • Würden Sie Ihrem zukünftigen Hund einige Wochen zum Einleben gewähren und ihm liebevoll seine neue Welt zeigen
  • Wären Sie bereit, eine Hundeschule zu besuchen, falls dies nötig werden würde
  • Wer wäre der Hauptpartner für den Hund

 

Dann zum Kennenlernen/ Adoption:

Wenn Sie nicht nach Frankreich fliegen können, um "Ihren" Vierbeiner kennenzulernen - machen Sie sich bitte bewusst, dass für die Einschätzung des Tieres, so wie es auf der HP angegeben ist, keine Gewähr übernommen wird.

 

  • Können Sie sich ein paar Tage frei nehmen, um Ihrem neuen Haustier die Eingewöhnung zu erleichtern? Dem neuen Familienmitglied die Stubenreinheit beibringen?
  • Sind die Erwachsenen im Haushalt berufstätig?

  • Wie lange wäre der Hund maximal pro Tag allein zuhause?

  • Leben Sie im eigenen Haus?

  • Liegt bei Wohnungen (ETW oder Miete) die Einverständniserklärung vom Vermieter vor?

  • Haben Sie einen hundesicher eingezäunten Garten

  • Sind Sie motorisiert oder können Sie die Abholung des Hundes vom Halt organisieren

  • Was geschieht mit dem Hund zur Urlaubszeit

  • Wo darf der Hund leben? (Zwingerhaltung/Kettenhaltung nicht erlaubt!).

  • Was wären Abgabegründe für Sie?

 

Dann gibts noch Platz für Bemerkungen oder Fragen und diese Hinweise:

Zitat

Sie sollten wissen, dass die Tierhaltung weitere z. T. nicht unerhebliche Kosten nach sich zieht, z. B. Hundesteuer, Haftpflichtversicherung, Tierarzt, Ausstattung etc.

Wir vermitteln nicht in Zwinger- oder Außenhaltung. Außerdem weisen wir darauf hin, dass Rottweiler und z.B. Dogo Argentinos in einigen Bundesländern unter die Kampfhund-Verordnungen fällt und deshalb für die Haltung dieser Hunde bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen sind.

 

 

Also, das zu diesem Verein. Wir fanden es von Anfang an sehr gut. Diese Organisation vermittelt Hunde aus vier Tierschutzvereinen. Einen haben wir ja gestern kennengelernt. Das war richtig toll. Das ist ein Verein, der nur Jagdhunde aufnimmt und vermittelt, fast alle aus der Tötung (in Frankreich leider genauso üblich wie bei den Jägern in Spanien. Die Hunde werden in städtischen Tierheimen nach maximal 10 Tagen eingeschläfert). Bei diesem Verein leben die Hunde in Meuten, nicht in Zwingern. Das ist ein großer Hof mit einer riesigen eingezäunten Wiese. Nachts schlafen alle Hunde zusammen in einem kleinen Haus, das mit Matratzen ausgelegt ist. Platz genug, sodass auch die Hunde in Ruhe schlafen können, die gerne mehr Platz um sich herum haben möchten. Zudem auch erhöhte Liegeplätze für Hunde, die gerne erhöht liegen. Dann gibts noch ein Krankenzimmer, auch sehr liebevoll eingerichtet. Die Hunde sahen sehr zufrieden und happy aus.

Der Transporter fuhr auf diesen Hof. Das Tor wurde geschlossen, sodass nicht passieren könnte, falls mal Fehler beim Ausladen passieren. 

Die Frau sehr sehr sympathisch. Sie ist mit Herz dabei, das merkt man ihr und auch den Hunden an. 

 

 

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Der ist ja knuffig :wub:
Herzlichen Glückwunsch zum neuen Familienmitglied! 👍
Ich wünsche euch eine tolle gemeinsame Zeit zusammen 🙂

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