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Hundeforum Der Hund
Martin_95

Chihuahua Welpe bellt Mitbewohner an

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Hey ihr Lieben,

 

wir haben seit inzwischen 5 Tagen einen inzwischen 13wöchigen Chihuahua Welpen. Er wohnt bei uns in der WG und hierbei hauptsächlich in meinem Zimmer.

Das große Problem im Moment ist, dass er ständig meine Mitbewohner anbellt, sobald sie Küche oder Flur betreten und er auch dort ist. Die ersten 2-3 Tage war es überhaupt kein Problem - er war verständlicherweise noch etwas ängstlich, hat aber niemanden angebellt. 

Langfristig soll er in eine Welpenschule und am besten wäre es vmtl. das Beste, ihn auf seine Decke zu schicken. Da er aber bisher noch keine Grundbefehle kann und gerade dabei ist, seinen Namen zu lernen, (Erziehung beim Züchter war so la la), ist das echt schwierig und wir suchen eine Möglichkeit, ihn schnellstmöglich davon abzubringen. 

Der Vollständigkeit halber: Schlüsselwurf, Sprühflasche, etc. sind für uns keine Optionen!

 

Vielen Dank für Eure Hilfe

Martin

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Das müsste sich von selbst legen, wenn sie für ihn keine Fremden mehr sind. Vermutlich wäre es gut, wenn er sich überall aufhalten kann. Dann ist die ganze Wohnung sein Zuhause und die Mitbewohner gehören "zum Team". 

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vor 6 Minuten schrieb Martin_95:

Da er aber bisher noch keine Grundbefehle kann und gerade dabei ist, seinen Namen zu lernen, (Erziehung beim Züchter war so la la), ist das echt schwierig und wir suchen eine Möglichkeit, ihn schnellstmöglich davon abzubringen. 

Der Vollständigkeit halber: Schlüsselwurf, Sprühflasche, etc. sind für uns keine Optionen!

Was erwartet ihr? Welche "Grundbefehle"? Wir reden hier von einem Welpen ( Kleinkind). Habt ich gedacht eine voll ausgebildete Eierlegendewollmilchsau zu kaufen?

Nun denn: dann muss ein einjähriges Kleinkind gefälligst auf´s Klo gehen, sich selber anziehen und Mittelstufenwissen drauf haben.
Mein Rat: ihr habt einen Welpen geholt, also erzieht ihn. Mit Ruhe und Konsequenz. Aber altersgemäß und mit Liebe.

 

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vor 3 Minuten schrieb Gerhard:

Was erwartet ihr? Welche "Grundbefehle"? Wir reden hier von einem Welpen ( Kleinkind). Habt ich gedacht eine voll ausgebildete Eierlegendewollmilchsau zu kaufen?

Nun denn: dann muss ein einjähriges Kleinkind gefälligst auf´s Klo gehen, sich selber anziehen und Mittelstufenwissen drauf haben.
Mein Rat: ihr habt einen Welpen geholt, also erzieht ihn. Mit Ruhe und Konsequenz. Aber altersgemäß und mit Liebe.

 

 

Ich wollte damit lediglich ausdrücken, dass Hinweise wie "lasst ihn Platz machen" "schickt ihn zu seinem Korb" etc. die ich schon öfter gelesen habe wenig hilfreich sind, da er sie noch nicht kann. Wo du aus meinem Beitrag gelesen hast, dass wir erwarten, dass er voll ausgebildet ist, ist mit nicht klar, aber danke für deinen konstruktiven Beitrag.

 

 

vor 8 Minuten schrieb Lique:

Das müsste sich von selbst legen, wenn sie für ihn keine Fremden mehr sind. Vermutlich wäre es gut, wenn er sich überall aufhalten kann. Dann ist die ganze Wohnung sein Zuhause und die Mitbewohner gehören "zum Team". 

Danke für den Tipp! Und in den konkreten Situationen das Bellen eher ignorieren? Sich dazwischenstellen? Unterbinden? (Sind grade in dieser Phase, in der man alles 1000%ig richtig machen will, auch wenn uns eigentlich klar ist, dass das Blödsinn ist.) 
 

Achso und wie würde sich das lösen lassen, wenn Freunde von uns oder den Mitbewohnern in die WG kommen? Also Menschen, die nicht täglich da sind?

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vor 25 Minuten schrieb Martin_95:

Das große Problem im Moment ist, dass er ständig meine Mitbewohner anbellt, sobald sie Küche oder Flur betreten und er auch dort ist.

 

Wie verhalten sich deine Mitbewohner gegenüber dem Hund?

Gibt es Interaktionen, die über das bloße Treffen in Küche und Flur hinausgehen?

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vor 30 Minuten schrieb Martin_95:

Danke für den Tipp! Und in den konkreten Situationen das Bellen eher ignorieren? Sich dazwischenstellen? Unterbinden? (Sind grade in dieser Phase, in der man alles 1000%ig richtig machen will, auch wenn uns eigentlich klar ist, dass das Blödsinn ist.) 
 

Achso und wie würde sich das lösen lassen, wenn Freunde von uns oder den Mitbewohnern in die WG kommen? Also Menschen, die nicht täglich da sind?

Ich habe "alles gut" eingeführt. Dann weiß sie, dass ich bemerke, dass sie aufgeregt ist, aber alles in Ordnung ist. Ein bißchen ist das aber eventuell aus rassespezifisch.

Hunde bellen halt. 😉

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vor 27 Minuten schrieb Juline:

 

Wie verhalten sich deine Mitbewohner gegenüber dem Hund?

Gibt es Interaktionen, die über das bloße Treffen in Küche und Flur hinausgehen?

Also bisher eher wenig Interaktion, sie haben ab und zu mal ein wenig Kontaktaufnahme versucht, also mit leckerlies auf ihn zugehen, ansprechen usw. Das wollen wir die Tage auch noch vermehrt machen. Beim Anbellen haben wir bisher versucht, dass sie in ihrem normalen Ablauf sich nicht stören lassen, ihn dabei nicht anschauen usw.

 

vor 4 Minuten schrieb Lique:

Ich habe "alles gut" eingeführt. Dann weiß sie, dass ich bemerke, dass sie aufgeregt ist, aber alles in Ordnung ist. Ein bißchen ist das aber eventuell aus rassespezifisch.

Hunde bellen halt. 😉

Ah okay, das klingt gut. Wie genau hast du das denn eingeführt? Und klar, dass ein Hund bellt ist halt so. Grade Chihuahuas mit ihren Wachhund-Qualitäten. Da ist es ja auch völlig normal, dass sie anschlagen, aber das dauerhafte Anbellen wäre halt langfristig problematisch, weshalb wir da so früh wie möglich arbeiten wollen.

 

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Ich hab das so nebenher im Laufe der Zeit gemacht. 

Also zB war sie immer sehr aufgeregt, sobald man ihr das Geschirr angezogen hat. Also hab ich sie danach immer erstmal gestreichelt und wenn sie dann ruhiger wurde mein streicheln mit "alles gut" kommentiert. So dass es letztlich mit Entspannung verknüpft wurde.

 

Kann aber gut sein, dass da andere noch bessere Tips haben. Ich hab sehr intuitiv "erzogen" und noch nie ein Hundebuch gelesen. 😉

Für uns hat es so halt funktioniert. 

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vor 34 Minuten schrieb Martin_95:

mit leckerlies auf ihn zugehen, ansprechen usw.

 

Viele Hunde fühlen sich durch eine solche offensive Art der Kontaktaufnahme bedrängt /bedroht, das Bellen ist dann nichts anderes als der Versuch, Abstand herzustellen bzw. ein Annähern zu verhindern.

Kann in deinem Fall so sein, muss es nicht.

 

Ich würde den Mitbewohnern raten, den Hund zu sich kommen zu lassen, wenn er Interesse zeigt, Kontakt aber nicht einzufordern.

ZB. auf den Boden setzen, Gelassenheit ausstrahlen.

Version II: Auf den Boden setzen, Wurstbrot essen :D

Seinen frisch gefüllten Futternapf hinstellen.

Zusammen auf dem Sofa Fernsehen gucken oder ein Buch lesen.

Wenn Leckerchen, dann im Vorbeigehen vor den Hund fallen lassen, ohne ihn großartig zu beachten  (auch wenn er bellt, egal)

 

Kurzum, sie könnten ihm vermitteln, dass sie nicht nur harmlos, sondern sogar nett sind, ihn nicht bedrängen, zur Familie gehören, sozusagen.

Ein gemeinsamer Spaziergang kann da auch vieles bewirken, aber mit 13 Wochen wirst du hffentlich noch keine größeren Touren unternehmen.

Also eine gemeinsame kleine Gassirunde :)

 

 

 

 

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vor 50 Minuten schrieb Martin_95:

Wachhund-Qualitäten

 

Kann nicht mehr editieren.

 

Ich denke nicht, dass das nach 5 Tagen und in diesem zarten Alter schon Wach-/Meldeverhalten ist.

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