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Hundeforum Der Hund
Martin_95

Chihuahua Welpe bellt Mitbewohner an

Empfohlene Beiträge

Du kannst sanft mit Daumen und Zeigefinger die Schnauze und 'AUS'

halten; wenns klappt schnell ein Leckerlie, dann sollte es sich bei den

nächsten Malen legen. Ist ein Geduldsspiel, dauert auch etwas.

Ansonsten darf sie bellen, anschlagen......😄

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@Nadja1 Gib doch bitte nicht solche Tips aus der Steinzeit. Oder soll man dir auch den Mund zuhalten wenn du dich ungehörig benimmst?

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Ich spreche mich auch eindeutig gegen den Rat von @Nadja1 aus. 

Würdest du so auch ein Kind erziehen?

 

Und wie ich es hasse, wenn dann aversive Methoden mit freundlichen Adjektiven beschrieben werden, damit sie nett klingen. Einfach mal sanft eine in die Fresse hauen und dann liebevoll in die Seite stoßen. 😡

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@Lique Kann ich mich nur anschließen, dann soll man den hanebüchenen Rat auch gleich "Schnauzgriff" nennen, denn so nennt man diese Starkzwangmethode in Fachkreisen... und ein Leckerli danach reinschieben, macht es um keinen Deut besser!

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Dieses Bellen ist eine hartnäckige Sache und statt Vorschläge kommen von euch 'Experten'

nur sinnfreie Sprüche, die allesamt nicht zielführend sind. 

Als Alternative hätte ich da noch ein paar Trainerstunden vor Ort und bloß nicht letzte 3

Vorschläge, die keine sind. Unglaublich........

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vor 1 Stunde schrieb Nadja1:

Dieses Bellen ist eine hartnäckige Sache und statt Vorschläge kommen von euch 'Experten'

nur sinnfreie Sprüche, die allesamt nicht zielführend sind. 

 

Besser als Vorschläge wie man es nicht machen sollte ist das allemal. Und es wurden einige durchaus zielführende Vorschläge gemacht.

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Wenn du bei einem Chi-Welpen nen Schnauzgriff brauchst, ist das echt armselig. 

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Was ich noch schreiben wollte. Passt bloß auf das ihr den Welpen nicht aus Versehen schupst oder mit den Beinen erwischt. 

Klingt vielleicht "dumm" aber wenn sich so ein Miniwelpe an die Beine lehnt spürt man das gar nicht immer und auch wenn man gar nicht schnell ist bekommen die ganz schön Schwung drauf. 

 

Die haben auf Grund ihrer Größe tatsächlich Grund zur Sorge, im Umgang mit den Riesen dieser Welt. Sie werden leicht übersehen und ziehen immer den Kürzeren sollte was sein. Ich würde auch tippen das das Bellen aus Unsicherheit geschehen könnte. Also aufpassen daß sich die Sorge nicht bestätigt. 

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vor 3 Stunden schrieb Nadja1:

statt Vorschläge kommen von euch 'Experten'

nur sinnfreie Sprüche

 

Lesen, Nadja. Gleich Seite 1.

Ich kann über manche deiner Beiträge echt nur den Kopf schütteln.

 

@Martin_95

über eine kurze Rückmeldung würde ich mich freuen (die anderen sicher auch) -ob`s nun besser klappt, was ihr evtl. verändert habt, wie es dem Zwerg jetzt bei euch geht :)

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Mich würde das auch interessieren. Es kamen die Vorschläge: ignorieren, "Alles gut" sagen, Interaktion mit den Mitbewohnern angenehm gestalten, falls der Welpe unsicher ist und Angst hat, Schnauzgriff mit anschließender Belohnung. Die ersten beiden Dinge habe ich bei meinem erwachsenen Gassi-Chi, der gerne ausgiebig bellt, ausprobiert, klappt nicht. Er ist bei einem Bellanfall nicht mehr ansprechbar und wird noch aufgeregter und lauter, wenn man ihn berührt.

 

Habt ihr noch andere Vorschläge?

 

Die Chihuahua-Rasseratgeber sagen, das ausgiebige Bellen liege an der Rasse, gute Sozialisierung sei sehr wichtig, sonst werden sie Kläffer. Chis seien wachsam, selbstbewusst und neigen zur Eifersucht. Also bräuchten sie eine besonders sorgfältige, begleitete Gewöhnung an die Umgebung, so dass sie die aufregenden Auslöser einordnen können und wissen wie sie sich verhalten sollen/können. (Stichwort "Sozialisierung" -> Youtube hat da sicher auch Filme mit Tipps, am Besten auch da mal kritisch reinschauen; ich orientiere mich an Kindererziehung, denn manche Hunde sollen so intelligent wie 3-5-jährige Menschen sein, Zwang und Schreck will ich bei Kindern auch nicht, Grenzen schon).

 

Wie macht das denn nun? Mein Hund sieht z.B. einen Igel, rastet bellend aus und geht auf den armen Igel los. Das Gleiche mit ausgesuchten großen Hunden, die dann sauer werden. Er scheint unsicher und ängstlich zu sein, geht aber lieber auf Angriff statt wegzulaufen oder bei mir Schutz zu suchen. Denn das einzige, was (bei ihm) sofort hilft, ist auf den Arm nehmen = Abstand und Sicherheit schaffen. Das wäre auch meine Erziehungsidee für @Martin_95: entlegene Schutzräume etablieren, z.B. als Welpe oben auf dem Arm oder in einem Hundezelt (es gibt Körbchen mit Dach wie Iglus, natürlich nicht zum Einsperren sondern als Höhle zum Flüchten und Abschirmen). Da darf dann keiner ran. Auch zum Streicheln nicht. Seine Chi-Geschwister habe ich als Welpen gesehen und sie fanden es schon gruselig und schrecklich, wenn man sie lächelnd anschaute. Die wollten überhaupt nicht angefasst werden. Wenn man da übergriffig wird in ihren Augen und man überlässt es ihnen, bellen sie eben und gehen nach vorne, um sich zu wehren und Abstand zu schaffen (glaube ich). Was bleibt ihnen sonst. Deshalb muss man sie selber schützen und ihnen zeigen, wie sie das handhaben können und sollen, wahrscheinlich sogar mehr als bei anderen Rassen.

 

Hätte ich selber einen Chi, würde ich ihm zeigen, dass er bei mir Schutz suchen soll und er soll mich Kontakte mit "bösen" Hunden, etc. regeln lassen. Kurz bellen und Bescheid sagen finde ich völlig in Ordnung, sie sind halt redselig, wachsam und extrovertiert, aber das Problem ist, wie vermittelt man eine Grenze. Weiß ich auch nicht so genau. Ich stelle z. B. Abstand her und ziehe ihn weiter (nehme ihn notfalls hoch), so weit, dass er sich nur noch entrüstet umschaut. Dann hocke ich mich daneben, streichle ihn, wenn er das angenehm findet, und sage völlig ruhig: "Das ist Struppi, der geht hier Gassi so wie wir, das ist völlig in Ordnung". Beruhigt er sich, lobe ich. Ich beende das dann und sage, wir haben einen anderen Plan, da drüben wird es spannend, zeige da hin und wende mich in die Richtung. Vielleicht als Anreiz ein Leckerli weiter weg im Gras verstecken, so kann er selber (!) entscheiden zwischen allein mit dem Bösling kämpfen oder Weiterziehen plus Suchspiel mit seinen Leuten. Ruhe geben und weitergehen soll einfach besser in seinen eigenen (!) Augen sein, als nach hinten rumprollen oder sich Sorgen machen. Die Sorge ist das, womit er umgehen lernen muss.

 

Zu den Mitbewohnern: Man sieht doch bestimmt, wenn ein Mitbewohner Kontakt mit dem Welpen aufnimmt, ob es dem Hund gefällt oder nicht.

  • Weicht der Hund nach hinten aus oder bellt noch lauter (Abwehr), würde ich ihn in sein Körbchen dirigieren oder hochnehmen und reinsetzen. Dann davor sitzen bleiben als menschlicher Schutzwall. Beruhigt er sich, loben. Das jedes Mal, wenn man merkt, er rastet wegen Unsicherheit und Angst aus. So sollte er wohl merken, im Körbchen/Iglu habe ich meine Ruhe.
  • Findet der Welpe die Leute spannend, würde ich das Gekläff ignorieren, denn das wird er bald sein lassen, wenn er die Leute gut kennt. Bellt er aus Freude und Übermut, habe ich das Sichtzeichen "Finger an den Mund", wenn es zuviel wird. Das kann man üben, ich friere dann ein, als würde ich nach einem Geräusch horchen, schaue ihn nicht an, es geschieht nichts Aufregendes mehr und ich warte bis der Hund sich beruhigt hat, dann ruhiges Lob und es geht weiter.

Was ich wichtig finde, ist, sich nicht von anderen Menschen nerven zu lassen. Es entsteht schnell sozialer Druck, den Hund sofort zum Schweigen zu bringen oder zu bestrafen, weil Leute sich aufregen. Da sollte man unbedingt bei sich bleiben und sich nicht beeinflussen lassen.

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