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Hundeforum Der Hund
Andreas8822

Hund rastet bei bestimmten Hunden völlig aus

Empfohlene Beiträge

Och versuche das jetzt mal Stück für Stück abzuarbeiten :)

 

@pixelstall

Also Hundeschule haben wir damals gemacht. Aggressiv sind wir nicht. Wir machen das ohne "Gewalt".Soll aber nicht freisprechen, das wir nicht trotzdem mal was falsch machen. Wenn Leute vorbei kommen bellt sie in der Regel einmal oder zweimal. Das ist völlig legitim und soll auch so sein. Manchmal hört sie auch nicht auf, dann gehe ich schon mal heraus, rufe sie zu mir, dann kommt sie in der Regel. Dann wird sie gelobt und mit unter gehen wir auch gemeinsam an den Zaun und schauen, was da ist. So ist der "normale Ablauf". 

Hier geht es tatsächlich nur um drei Hunde (bzw. vier, die eine Marge kommt immer zu zweit). Wo sie sich wirklich nicht wieder einkriegt. Wir reagieren auch nicht immer drauf. Oft sind wir gar nicht in der Nähe um drauf zu reagieren. 

Es ist auch nicht so, dass sie generell vor anderen Hunden Angst hat. Im Gegenteil. Draußen spielt sie unheimlich gerne mit anderen Hunden. Wenn wir den "Problemhunden" begegnen rastet sie aber aus. Also nix mit Teritorium :)

Das Reagieren beim "Anwuffen" machen wir auch. Wenn sie mal draußen was hört und anwuffte, schauen wir durchs Fenster und sagen "alles gut". Das selbe auch am Zaun, wenn wir denn mal in entsprechender Reichweite sind. Es sind tatsächlich nur diese Hunde, die sie so "durchdrehen" lassen. Ich habe auch schon überlegt, ob es hilft, die anderen Hunde mal bei uns aufs Gelände zu lassen, dass die mal miteinander spielen, aber will da auch nicht noch mehr negativ verstärken. Mit der "ungefährlichen Situation" habe ich ja auch schon probiert, indem ich einfach raus gegangen bin und die Hunde gestreichelt habe und mich mit den Besitzern unterhalten habe. Aber brachte bisher nichts. 

Darüber hinaus kann sie sich draußen ganz gut selber beschäftigen. Wenn sie rein will, "klopft" sie an. Ich höre manchmal wie sie ums Haus fetzt oder mit dem Ball im Mund einen "Speedway" um den Baum macht. Dann sitzt sie oft vor dem Zaun und schaut sich die (wenigen) Leute an, schaut was der Postbote so einwirft und spielt mit anderen Hunden, die am Zaun vorbeigeführt werden. 

Aber wenn "diese Hunde" kommen, dann höre ich es sofort am Bellen, denn das ist tatsächlich anders. Zum Glück sind die Besitzer auch sehr entspannt dabei und nicht "sauer", weil unser Hund so "aggressiv" ist. 

 

 

@Zurimor Das wusste ich nicht. Wäre aber verständlich, da viele der Methoden mir zu schnell zum Ergebnis führen. Andererseits war auch schon mal der ein oder andere Tip dabei, der dann auch bei uns geholfen hat. Letztendlich kann man sich ja selber vorstellen, ob das nun eine gute oder schlechte Methode ist. Kürzlich haben wir eine (deutsche) Folge gesehen, da hat der Trainer den "Rückruf" trainiert. Da soll man erstmal den Hund mit einem Superleckerli dazu bringen sofort alles stehen und liegen zu lassen und zu kommen. Dann das ganze mit einem Kommando oder einer Pfeife verstärken. Von der Art her auch nicht anders als die Methoden der Hundeschule. Aber ich glaube, das war eben dieser "Welpentrainer", den ihr da auch erwähnt. Das "Treten" machen wir auch nicht, denn es wirkt eh nicht. Unser Hund fixiert uns leider auch zu wenig bis gar nicht. Es gibt Hunde, die schauen alle 5 Sekunden ihren Besitzer an. Unser schaut "gelegentlich mal nach, ob wir noch mit dabei sind" und freut sich, wenn wir uns mal wieder im Wald versteckt haben. Ist aber auch schon besser geworden. Schaut durchaus öfters mal nach. Wir können uns nicht mehr so leicht verstecken :)

 

@Nebelfrei Das Reinrufen würde bei "normalem Bellen" klappen. Aber das ist ja nicht das Problem, weil durchaus natürlich und gewollt. Es ist bei diesen "Problemhunden". Da hört sie nicht. Da hilft auch besagte Klapperkiste kaum. Nur wenn sie direkt neben ihr aufschlägt, so fixiert sie dann. Wenn ich mal zufällig in der Nähe bin und sie  zu mir nehmen kann, kann ich sie halbwegs ruhig halten. Da hilft auch kein "Schönreden". 

Draußen reagiert sie unterschiedlich. Gestern kam uns ein Hund entgegen, da hat sie sich erstmal hingesetzt und sich anleinen lassen. Manchmal rennt sie aber auch los, wenn ich gerade bei ihr bin. Manchmal auch sofort. Gerade bei Hunden, die sie sehr gut kennt und eigentlich immer mit spielen darf. Aber ich sehe da durchaus eine Verbesserung zu früher. 

Wir haben kürzlich auch jemanden gefunden mit einer Hündin im ähnlichen Alter, mit der sie total gut spielen kann. Wir verabreden uns mit denen nun immer um mindestens einmal die Woche einen längeren Spaziergang zu machen. Auch hier ist alles wunderbar, wenn wir auf andere Hunde treffen. 

 

@Simona1711  Ja, das haben wir auch schon "befürchtet". Ich dachte nur, dass wir da vielleicht doch was machen können, denn an der Leine ist das echt gefährlich, wenn die so abgeht und sich ggf. Losreisst und über die Strasse fetzt. 

 

 

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vor 19 Minuten schrieb Andreas8822:

Das Reinrufen würde bei "normalem Bellen" klappen. Aber das ist ja nicht das Problem, weil durchaus natürlich und gewollt. Es ist bei diesen "Problemhunden". Da hört sie nicht.

 

Dann den Hund reinholen, Leine dran, mitnehmen.

 

Aber wenn du sagst, dass ein Bellen natürlich und gewollt ist, sehe ich kaum eine Möglichkeit ein 'Ausrasten' zu unterbinden. Du erlaubst das Bellen ja grundsätzlich, dass der Hund dann noch genau so stark bellt, wie du wünschst ist unrealistisch.

 

Mein Hund darf bellen, wenn Leute oder Hunde aufs Grundstück oder an die Tür kommen, das ist gut. Aber sie weiss ganz genau wo die Grenze ist. 

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Na, es geht uns halt mehr darum, dass er nicht bei diesen Hunden zum "Werwolf" wird. Bzw. verstehen warum dies so ist. 

Heute hatte ich z.B. wieder eine Begegnung mit einem netten Herrn, den "mochte" sie irgendwie noch nie. Die "erste Begegnung" war wohl damals nicht so schön. Da hat meine Freundin mit Luna auf einer Bank am See gesessen und der Mann mit seiner Frau auf einer anderen Bank. Der Hund war unter der Bank (also unter meiner Freundin) und war eigentlich still. Erst als sie aufgestanden ist, hat sie gemerkt, dass sie wohl so viel Angst hatte, dass sie unter die Bank gemacht hat. Da macht sich meine Freundin heute noch Vorwürfe, dass ihr das nicht aufgefallen ist. 

Naja. Jedenfalls mag Luna diesen Mann nicht. Ich kann aber auch nicht erkennen warum. Ist nicht sehr aufdringlich und ganz ruhig usw. Luna rennt um ihn herum und kläfft ihn an. War heute sogar plötzlich im "Sturm" auf ihn zum Angriff, da haben wir unser "Treffen" erstmal abgebrochen und wir sind schnell wieder unserer Wege. Sie hat dann auch gleich wieder verspielt auf der Wiese weiter herumgetollt.. Wäre dem Mann aber hinterhergelaufen, wenn ich sie nicht mit Stöckchen weggelockt hätte. 

Das ist aber auch NUR dieser eine Mann. Klar, ausbellen tut sie fremde schon mal, wenn sie gleich mal jemand streicheln will. Aber da weiß man ja wie man sich zu verhalten hat. 

 

Ich will halt vermeiden, dass sie irgendwann mal aus Angst zubeisst - auch wenn dieser Mann auch selber sagt, dass das irgendwann passieren kann und dann ist das auch nur aus Angst. 

 

Also verstehen warum dies so ist und ggf. Gegenlenken. 

 

Das hier so oft empfohlene "Anzeigen, Benennen und belohnen" muß mir ggf. auch mal jemand erklären. Also wenn sie kläfft zeige ich auf den Mann und sage "Das ist ein Mann" und geb ihr dann ein Leckerchen? Also das klappt gar nicht, weil sie das in dem Moment so überhaupt nicht interessiert und Leckerchen dann schon gar nicht will. :)

 

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Nein, da würdest du die Aufregung mitkonditionieren, eine beliebte Stolperfalle. Der Auslöser muss so weit weg sein, dass dein Hund noch entspannt ist. Wäre auch keine Schande da einen belohnungsbasierten Trainer zu Rate zu ziehen, der es mit dir trainiert.

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vor 2 Stunden schrieb Andreas8822:

Das hier so oft empfohlene "Anzeigen, Benennen und belohnen" muß mir ggf. auch mal jemand erklären.

 

Die Trainerin Martina Schoppe hat dazu einiges im Netz veröffentlicht, auch unter dem Stichwort Markertraining.

Dies ist mal ein erster Einblick in das Thema:

 

http://markertraining.de/zeigen-und-benennen-wie-vokabellernen-die-kommunikation-verbessert/

 

 

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Am 28.4.2019 um 20:15 schrieb Andreas8822:

Auch das "treten in die Seite" hilft da nichts.

Klingt als wäre da ein CM Fan ?
Dann bin ich raus...
Wünsche dem Hund alles gut...das Ihr es positiver hinbekommt und nicht den Schrott aus dem Fernsehen verwendet !
Und bin raus, sonst werde ich "komisch"..

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Keine Ahnung was "CM" ist.. Also sag ich mal "Kein Fan".

Und ist jetzt auch nicht so, dass ich den Hund  "ständig Trete". Also kannst ruhig bleiben :)

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"CM" (Ceasar Millan) steht pragmatisch ausgedrückt für strafbasiertes Training. Also das in die Seite treten und ähnlichen Unfug.

Dass der Hund auf sowas nicht mehr reagieren kann ist logisch, leider aber auch oft der Türöffner für noch mehr Gewalt...

 

Wenn du magst, informiere dich über Desensibilisierung und Gegenkonditionierung, dem Hund zuliebe.

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