Jump to content
Hundeforum Der Hund
Estray

Parakeratose...trockene Nase

Empfohlene Beiträge

Mir sind schon öfter Hunde mit einer sehr trockenen Nase begegnet und ich wusste nicht, dass das eine Erkrankung ist.

Nun bin ich über Parakeratose gestolpert.

Vielleicht interessant für euch:

https://charming-labrador.jimdo.com/krankheiten-unserer-hunde/gandalfs-hnpk/

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Uff....  Diese Aussage finde ich ziemlich pauschal und typisch für Internet-Informationen.

HNPK (Hereditäre Nasale Parakeratose) ist ein Gen-Defekt, der Labrador Retriever und vereinzelt Greyhounds  betrifft und nicht so häufig vertreten ist. Entscheidend für die erste Diagnose (und den dann folgenden Gen-Test) ist weniger die trockene Nase alleine. Es bildet sich auf dem dorsalen Nasenspiegel eine trockene, borkige Hautschicht, sieht stark brüchig und ausgefranst aus.

 

Begegnest du denn häufiger Labbis /Greyhounds mit diesem Gen-Defekt ? So häufig habe ich dies glücklicherweise nicht in der Praxis

 

http://www.genetics.unibe.ch/forschung/dokumente_hund/nasale_parakeratose_hnpk_beim_labrador_retrieverund_greyhound/index_ger.html

 

 

Also, nur trockene Nase heißt ....

 

erstmal nichts.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

2 Labradore, 1 Berner Sennenhund, 1 Norwichterriermix und einen Westi habe ich aktuell auf dem Schirm, die sehr trockene, brüchige Nasen haben. 

Vielleicht hilft ja da auch der Kokosöltipp.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Gerade eben schrieb Estray:

1 Berner Sennenhund, 1 Norwichterriermix und einen Westi

 

Die streiche schon mal !! Der Gen-Defekt betrifft ausschließlich die beiden von mir erwähnten Rassen.

 

Risse in der Nasenhaut sind nicht nur unschön und für den Hund lästig. Durch die Risse können Bakterien eintreten und Entzündungen hervorrufen ! Risse entstehen u.a. auch durch Stoffwechselstörungen, organische Störungen, Futterunverträglichkeit, Pilz u.s.w.

 

Auch hier: Erst genaue Diagnose, dann Behandlung.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 27 Minuten schrieb Nahttante:

Risse entstehen u.a. auch durch Stoffwechselstörungen, organische Störungen, Futterunverträglichkeit, Pilz u.s.w.

 

Könnte ggf. ein Morbus Cushing ursächlich sein? Ich habe hier einen Cushing-Kandidaten im Verwandtenkreis, der so eine furchtbar trockene, krustige Nase hat und ich frage mich schon lange, ob es mit dem Cushing zusammen hängt oder ob noch mehr dahinter stecken könnte, dem man nachgehen sollte. Er hat grundsätzlich große Hauptprobleme. Er bekommt außergewöhnlich viele warzenartige Wucherungen am ganzen Körper, die er teilweise auch extrem beleckt und die sich dann natürlich auch oft entzünden. 

 

Aber weil das alles kein klassisches Leitsymptom von Cushing ist, fehlt mir da irgendwie ein Punkt oder eine Idee, an der ich eine Diagnosesuche starten könnte, sollte es eine andere Ursache geben. 

 

Ach ja... Es handelt sich um einen Bolonka Zwetna... also theoretisch als solchen vor etwa 11 Jahren gekauft. Wenn man ihn sieht, wird einem aber recht schnell klar, dass ein Bolonka Zwetna allenfalls am Rande daran mitgewirkt hat... 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich kenne diese trockenen Nasenrücken vorallem bei den kurzschnäuzigen Rassen. Dachte bisher, dass das daran liegt, dass die mit der Zunge nicht hinüber kommen. Ist dem so? Oder liegen dem noch andere Sachen zugrunde?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 24 Minuten schrieb Lissy-und-Missy:

Ich habe hier einen Cushing-Kandidaten im Verwandtenkreis, der so eine furchtbar trockene, krustige Nase hat und ich frage mich schon lange, ob es mit dem Cushing zusammen hängt oder ob noch mehr dahinter stecken könnte, dem man nachgehen sollte.

 

Was sagt denn der Tierarzt? Wurden Proben genommen ?

Polydipsie, Polyurie, Polyphagie, Haarausfall, Änderungen der Figur  und dünne Haut sind u.a. eher die Symptome  

Cushing ist eine Hormonstörung  (Funktionsstörung der Hirnanhangdrüse oder der Nebenniere ), Hormonell bedingt kann es zu vielen Symptomen kommen. Ausschließen kann man es also nicht.

 

vor 28 Minuten schrieb Shyruka:

Ich kenne diese trockenen Nasenrücken vorallem bei den kurzschnäuzigen Rassen. Dachte bisher, dass das daran liegt, dass die mit der Zunge nicht hinüber kommen. Ist dem so? Oder liegen dem noch andere Sachen zugrunde? 

 

Nee, das ist im seltensten Fall der Grund. Die Feuchtigkeit der Nase kommt von innen..... Im Gegenteil, zu viel Lecken trocknet eher aus.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 37 Minuten schrieb Nahttante:

Was sagt denn der Tierarzt? Wurden Proben genommen ?

 Tja, naja... ich will wirklich nichts schlechtes sagen, aber die Praxis, in der sie sind, die ist... nunja... eine Dorfpraxis :blush:

 

Der Tierarzt, der vor 1 1/2 Jahren die Cushing-Diagnose gestellt hat (was ich schon sehr beeindruckend fand), ist leider seit einem Jahr in Rente. Die neue Tierärztin ist sicher bemüht, aber der Jack ist mit Sicherheit der erste und einzige Patient in der Praxis mit der Diagnose. Das ist ganz sicher nicht ihr Spezialgebiet. Da geht es eher um Impfungen, kastrationen, allenfalls noch Bissverletzungen oder eine juckende Stelle... Meine eigene Tierärztin hat schon vor drei Jahren gesagt, als sie ihn nur angesehen hat, "das ist doch ein Cushing-Hund!" 

 

Ich rede schon seit Jahren auf meine Familie ein und habe offenbar erst Anfang des Jahres einen Nerv getroffen, als ich laut und deutlich klar gemacht habe, dass ich erschrocken darüber bin, wie sehr er abgebaut hat in den letzten Monaten, obwohl er nun wegen des Cushings therapiert wird. Und dass ich glaube, dass er nächstes Jahr nicht mehr lebt, wenn das weiter so geht. Es ist mir unbegreiflich, dass eine Einstellung auf Vetoryl kontrolliert wird, indem man erst nach einem halben Jahr überhaupt mal einen neuen Test macht oder dass das letzte Blutbild auch schon mehr als zwei Jahre alt ist... 

 

Naja... sie waren scheinbar sehr erschrocken und haben mich nun um Hilfe gebeten und als ich diesen Thread gesehen habe, wollte ich mal nachfragen, ob das ggf. auch am Cushing liegen kann oder ob man das ausschließen kann und anderen Sachen nachgehen sollte. Die trockene Nase ist eines der geringeren Probleme, die er hat. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 9 Stunden schrieb Lissy-und-Missy:

Naja... sie waren scheinbar sehr erschrocken und haben mich nun um Hilfe gebeten und als ich diesen Thread gesehen habe, wollte ich mal nachfragen, ob das ggf. auch am Cushing liegen kann oder ob man das ausschließen kann und anderen Sachen nachgehen sollte. Die trockene Nase ist eines der geringeren Probleme, die er hat. 

 

Richtig. Die Nase ist das kleinere Übel.

 

Was wurden denn für Untersuchungen gemacht ?

Was war der Auslöser?

Neoplasien in der Hypophyse, ein in der Nebennierenrinde befindlicher Tumor (operabel ja /nein) oder die Folge einer medikamentösen Therapie mit Cortisol oder ACTH ?

Kontrolle des Cortisolspiegels im Blut sollte in regelmäßigen Zeitabständen erfolgen (max. bei eingestelltem Hund alle 3 Monate)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 12 Stunden schrieb Shyruka:

Ich kenne diese trockenen Nasenrücken vorallem bei den kurzschnäuzigen Rassen. Dachte bisher, dass das daran liegt, dass die mit der Zunge nicht hinüber kommen. Ist dem so? Oder liegen dem noch andere Sachen zugrunde?

 

Nee, das kann bei allen Hunden vorkommen. Puschel hatte das auch.

 

Neben allem anderen glaube ich fest daran, dass das mit der trockenen Nase auch psychische Ursachen haben kann. Ich kannte vor vielen Jahren eine Schäferhündin, die aus dem Bayrischen Wald kam und in Berlin lebte. Die hatte den Hundehimmel auf Erden, wurde geliebt, gut gefüttert, beschäftigt.. Ich hab mich aber immer gewundert, dass sie eine trockene Nase hat. Kannte ich bis dahin überhaupt nicht. Ihr Herrchen schwor Stein und Bein, dass das nur in Berlin so ist und wenn sie Urlaub im Bayrischen Wald machten, war die Nase immer kalt und feucht. Das konnte ich natürlich nicht nachprüfen, aber ich wüsste nicht, warum er sowas hätte erfinden sollen. Viele, viele Jahre später kam dann Puschelchen zu mir und es war genauso! Die hatte fast immer eine trockene Nase, aber wenn wir Urlaub "zu Hause" machten, änderte sich das und das Näschen wurde kalt und feucht. Warum das nun so war... keine Ahnung. Ich möchte ja behaupten, Puschelchen ging es ganz gut bei uns, genau wie der DSH. Aber offenbar war "zu Hause" irgendwas anders.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

×
×
  • Neu erstellen...

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.