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Hundeforum Der Hund
Gast

Kind vom Hund gebissen , was nun?

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vor 2 Stunden schrieb Amaterasu:

Und so empfindest du sie als entspannt? @Zurimor

 

Ich habe auch meine Zeit gebraucht um zu verstehen und zu sehen, dass mein Hund nicht mal ansatzweise entspannt ist 😕

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Als ich mein Amytier letztens mit in der Stadt hatte ist mir aufgefallen wie viele Menschen Angst vor ihr hatten. Obwohl sie an kurzer Leine brav an meiner Seite lief. 

Wenn ich merke, dass jemand Angst vor ihr hat dann lenke ich ihren Blick auf mich und laufe extra ein Stück zur Seite um der Person zu signalisieren, dass wir die Angst respektieren. 
Ich weiß selber wie schlimm es ist richtig Angst vor etwas zu haben und wie blöd es ist, wenn es einfach jedem egal ist. (Ging bei mir nie um Hunde)

Als Kleinkind wurde ich von dem Hund meiner Stieffamilie gebissen. Zum Glück nur in die Hand (mehrfach nachgebissen). Ich habe es dem Hund nie übel genommen und habe auch nie eine Angst gegen Hunde entwickelt. 

 

Meine Mutter hat schreckliche Panik vor Rottweilern obwohl sie nie gebissen wurde. Es ist schon 30 Jahre her da hat ein Rottweiler sie "gestellt" (ohne Einsatz der Zähne aber wohl sehr bedrohlich) und die Panik in der Situation hat sich tief in ihre Psyche eingebrannt. Sie kommt mit allen Hunden zurecht aber wehe ihr begegnet ein Rottweiler. :(

Ich wünsche deinen Enkelmädchen von Herzen, dass die dieses schlimme Erlebnis verarbeiten können. Am besten mit professioneller Hilfe. 

Dir würde ich empfehlen deine Hunde für die erste Zeit auf Abstand zu halten (Ramse sowie so) damit es nicht zu Situationen kommt, die die Kinder überfordern. 

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vor 2 Stunden schrieb agatha:

Ramsstein  lief    frei in einem eingezeunten Gebiet, einem Teichgebiet.

Da sah ich aus dem Augenwinkel, wie ein erwachsener Mann von Ramse gestellt wurde, ich konnte nur noch rufen...;Bitte stehen bleiben, Hände in die Hosentasche, nicht ansehen.---

 

Der erwachsene Mann war für 10 minuten neben sich,absolut neben sich. rief nach Polizei....

Ramse hat den nur gestellt (blaue Flecke am Oberschenkel des Mannes), verbellt und ist stolz wieder bei Fuss zu mir gestelltz.

 

Ich war erschüttert, wusste , niee wieder.

 

 

Warum lernst du eigentlich nie daraus?

 

Was willst du noch, um einzusehen, dass der Hund in deinem Händen tatsächlich nicht ungefährlich ist? 

Wieso verhinderst du sowas nicht, du WEISST es ja „besser“?!

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vor 1 Stunde schrieb Bobbie42:

Ich bin zu doof Hunde zu lesen. Ja ich habe auch einen, meinen 2.

 

Ich finde Suhna einfach nur gut. Immer an der Wand lang , neugierig, respektvoll.... wenn ihr richtig schaut bleibt sie stehen als die Dame mit Gehhilfe aus dem Aufzug tritt und schaut fragend. Danach geht sie weiter ihres Weges. Ich sehe hier einfach nur einen normalen gut erzogenen Hund der sich bewegen darf wie ein Hund und der absolut niemanden einschüchtert.

Ist halt alles Interpretation.

 

Den Hopser am Schluss kann ich keineswegs als anspringen deuten.

 

 

Dann bitte mach dich kundig. So geht Akuma durch Bahnhöfe, genau so und er ist mega gestresst.

Suhna beschwichtigt sich mehrmals selbst, hat eine klare Körpersprache.

 

Aber nun weiß ich auch wie die Wolfhundehalter darauf kommen, dass ihre Hunde entspannt seien...

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vor 8 Stunden schrieb Shyruka:

Und wenn man auf den falschen niederträchtigen Menschen trifft, fördert das den Hass auf Hunde und das Auslegen von Giftködern. 

Die brauchen dazu gar kein schlechtes Erlebnis. Das sind Sadisten, Hundephobiker haben damit nichts zu tun, wohl aber gibt es Sadisten, die sich als Phobiker tarnen.

 

Ein Kind würde ich definitiv therapieren lassen, allerdings finde ich Prävention noch wichtiger, sprich : früher ruhiger  und souveräner Umgang mit Hunden. Die allermeisten Unfälle entstehen aus mangelndem Wissen darüber. Wenn dann trotzdem ein Hund angreifen sollte, kann man in der Situation  angemessener reagieren. Mir war es deshalb wichtig, dass ein Familienhund einzog. Mein Kind hat sehr davon profitiert, dass ein Hund eingezogen ist, der die gesamte Bandbreite des Canidenverhaltens zeigt und frühzeitig und gerne kommuniziert.

Wir sind schon öfter Hunden begegnet, die keine Kinder mögen - Kind geht völlig souverän damit um, Hund erleichtert, Halter erleichtert, Kind gibt das eine Menge Selbstbewusstsein.

Also, ich würde wohl immer versuchen, dass sich das so entwickelt, was sich leider aber natürlich nur bedingt steuern lässt. Meiner Erfahrung nach sind die meisten hundeängstlichen Kinder die, die  Hunde nicht größer kennengelernt haben. Auch wenn ich als Kind keinen haben durfte, habe ich trotzdem jedesmal die Nähe gesucht, bei Hofhunden oder im Urlaub bei Strassenhunden. Das dürfte heute im Schnitt schwieriger sein, weil insgesamt ein restriktiverer Umgang mit Hunden in der Öffentlichkeit herrscht, den ich ja genauso praktiziere-  auch als Schutz für den Hund, die wurde schon angegriffen. Ich leiste Prävention durch Abstandhalten bzw. Anleinen.

 

 

Ein Trauma würde ich immer irgendwie therapieren lassen- auch wenn es nur Selbsttherapie ist. Ich mache da keinen Unterschied, ob das Trauma vom Mensch oder Hund verursacht wurde. Genausowenig wie von allen Menschen Gefahr ausgeht, trifft das auf Hunde zu, Bei Hunden sind es im Vergleich sogar viel, viel weniger.

 

 

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@Tyrshand Im ersten Moment dachte ich, das wäre Linnie. Genauso verhält sie sich auch in solchen Situationen. Bzw. bei ihr wäre es noch krasser, in der von dir gezeigten Situation hätte sie wohl ne ausgewachsene Panikattacke. Aber wir wohnen auch ländlicher, da ist alles ne Nummer kleiner und ruhiger.

 

Ich arbeite in der Braunschweiger Innenstadt in einem alleinstehende Gebäude mit großem eingezäunten Grundstück direkt an der Oker. Wenn Linnie mit ins Büro kommt, dann fahre ich mit dem Auto direkt vor das Gebäude, bringe Linnie zu meiner Kollegin (die bekommt dann von Linnie gezeigt in welcher Schublade die Leckerlies versteckt sind, Linnie liebt sie sehr) und währenddessen verschwinde ich noch mal und suche einen halbwegs vernünftigen Parkplatz. Bleibt Linnie zu Hause, dann fahre ich mit der Straßenbahn, damit ich mir dieses Parkplatz-Theater und alle 2 Stunden Parkscheibe drehen sparen kann. Aber Linnie mag ich das nicht antun, schon gar nicht während der Rush Hour.

 

@Zurimor Ich finde auch dass Suhna sehr gestresst wirkt, voller Konflikte. Sie wirkt auf mich als wäre sie auf hektischer Suche nach einem Ausweg aus dieser gruseligen, unübersehbaren Situation. Ich hätte sie da auch viel näher bei mir, allein schon um meinen Hund vor anderen zu schützen.

 

 

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Ich mag da gar nicht groß diskutieren, wäre Suhna an kurzer Leine, liefe sie geduckt mit eingekniffenem Schwanz und würde versuchen sich mit beiden Hinterbeinen abstoßend möglichst schnell da wegzukommen oder wäre da nah dran, so bleibt sie ansprechbar anstatt fast in Panik zu verfallen. Wir haben alle möglichen Variationen durchprobiert und sie ist an langer Leine merklich entspannter. Sie hat Platz um selbstständig auszuweichen und kann auch mal 2 Meter nach links oder rechts gehen um den für sie nötigen Abstand zu schaffen. Sie kann frei wählen welcher Weg in der Situation für sie der angenehmste ist, und das kann sie viel besser als ich das für sie könnte. Die Leine hängt übrigens die meiste Zeit durch, wenn man mal drauf achtet. Ist sie sich unsicher, fragt sie nach, man sieht auch, daß sie sich mehrfach rückversichert, zu Beginn des Videos in kurzen Abständen. Und am Ende ist sie wohl zum einen froh, daß sie es hinter sich hat, sie weiß, daß es anschließend nach rechts die Treppe hoch geht, zum anderen springt sie zur Seite um Abstand zu schaffen zu dem Herrn mit Stöcken (es sind keine Gehhilfen, sondern Nordic Walking Sticks). Übrigens, da sind nirgendwo Bahnen oder Gleise, das ist der Verbindungstunnel von der S-Bahn zur Straßenbahn.

Natürlich ist sie gestreßt, aber sie geht in der Situation recht gut damit um. Manche wissen wie Suhna noch vor etlichen Monaten bezüglich Bahn fahren drauf war und in dem Kontext finde ich einige Aussagen wirklich unfair dem Hund gegenüber. Man muß auch den individuellen Hund sehen, und Madame hat da schon große Fortschritte gemacht im Vergleich zu vor einigen Monaten oder gar ihrer Anfangszeit hier. Ich gehe mit ihr so, wie es für sie am Angenehmsten ist, denn mit einem panischen Hund ist niemandem geholfen, weder dem Hund, noch dem Halter, noch dem Umfeld. Weiter werd ich mich dazu auch nicht mehr äußern, eigentlich müßte ich mich überhaupt nicht rechtfertigen.

 

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Deshalb ist es dennoch nicht unbedingt ratsam sie an überfüllten Plätzen so agieren zu lassen. 

Ich lasse meine Hunde auch oft lang, aber nicht dort.

 

Es ist schön, dass es besser ist. Aber von gut ist es weit entfernt, wirklich.

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@Hoellenhunde Die Alternative wäre ein (fast) panischer und wesentlich mehr gestreßter Hund. Es ist für uns aus vielerlei Gründen die bessere Lösung. Und das war's nun endgültig von mir zu dem Thema.

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