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Hundeforum Der Hund
benno0815

Nistmaterial Hundefell

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Wenn man solchen Fällen noch gegenüberstellte, wie viele Vögelchen mehr überleben, wenn ihre Nester schön warm ausgepolstert sind oder wenn beim Nestbau eben nicht auf Plastikmüll ausgewichen wurde, weil ausreichend anderes Nistmaterial verfügbar war, dann könnte man Risiko und Nutzen abwägen. Anhand einzelner Beobachtungen irgendwelche Schlüsse zu ziehen, halte ich für falsch.

 

Zumal das, was da auf dem Bild zu sehen ist, bestimmt keine Unterwolle von einem Hund ist. Klar ist langes Deckhaar kein geeignetes Nistmaterial. In Pferdehalterkreisen wird darüber wohl auch diskutiert:

https://www.vogelforen.de/threads/langhaare-einsammeln.260688/

Die Haare von Kelvins "Schweif" würde ich auch nicht im Garten liegen lassen (wenn ich einen hätte). Aber in seiner Unterwolle verknotet sich bestimmt kein Küken. Dementsprechend lauten auch die Empfehlungen von PeTA:

https://peta50plus.de/tieren-im-fruehling-helfen/

 

Sehr wichtig ist es außerdem, Schnüre, Bast und ähnliches Material, das man im Garten verwendet, nicht offen herumliegen zu lassen. Vögel, die gerne Fell zur Auspolsterung ihrer Nester verwenden, verzichten ja nicht gänzlich darauf, nur weil Karnickel und Rehe im Wald nicht genug abwerfen und die Hundehalter ihnen nun nichts mehr anbieten. Stattdessen weichen sie auf deutlich gefährlichere Materialien aus.

 

 

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vor 42 Minuten schrieb benno0815:

Es geht hier doch nur darum, ein Bewußtsein dafür zu schaffen.

Man kann die Haare einfach auch im Müll entsorgen 😉

 

Das impliziert immer die komische Note: "Leute, die Hundehaare nicht im Müll untersorgen haben kein Bewusstsein" und das ist falsch. Ich finde hier oft irgendwelche Büschel von Rehen, Wildschweinen, Füchsen und anderen Fellträgern. Hier liegen Federn herum, manchmal auch ein Knochen oder ein Kadaver. Thats life.

Die drei Büschel meiner Hunde werden vom Wind zerfusselt und schwirren irgendwo umher, die Wahrscheinlichkeit das eines der Härchen in einem Vogelnest landet, keine Ahnung. Die Wahrscheinlichkeit, das dann auch noch eines der Härchen einen Jungvogel stranguliert - ich würde sie ausgesprochen niedrig schätzen. Und selbst wenn sie im Promillebereich läge, es würde mich nicht ethisch belasten. 

 

Die Jungvögel haben hier Gefahren in anderen Dimensionsgrößen. Raubtiere, Glasscheiben, Verkehr, Hunger... 

 

so weit

Maico

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Was kann man denn alternativ anbieten? 

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vor 1 Minute schrieb Bittersweet:

Was kann man denn alternativ anbieten? 

Die finden schon genug, wenn man seinen Garten nicht in eine Kieswüste packt 😉
Die meisten Vögel benutzen Moos zum Auspolstern :)

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Ich denke man sollte einfach bisschen Unordnung im Garten "stehen/liegen" lassen. Dann finden die Tiere sicher was sie brauchen.

Bei mir im Garten ist Moos das sie sich holen. Auch das alte Gras vom Kompost holen sie sich. Eigentlich viel Zeug das vom Vorjahr nicht komplett entsorgt bzw. im Kompost gelandet ist. 

Mir hat mal jemand gesagt ich solle es liegen lassen oder auf den Kompost nicht in den Müll werfen. Die Vögel freuen sich und sie holen sich schon das ein oder andere.

 

Meine Nachbarn haben diverse Vogelhäuschen für verschiedene Arten oder kleine Brettchen damit an der Mauer besser gebaut werden kann. 

 

Aber ich kenn mich in dem Thema nicht aus. Das hat man mir so gesagt. :) 

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vor 7 Minuten schrieb benno0815:

Die finden schon genug, wenn man seinen Garten nicht in eine Kieswüste packt 😉
Die meisten Vögel benutzen Moos zum Auspolstern :)

 

Das käme mir sehr gelegen wenn sie meinen Garten vom Moos befreien (davon hab ich mehr als genug). Der Jungvogel in unserem Garten hat das gestrige kennenlernen mit 60kg Newton zum Glück auch unverletzt überstanden *puh* 

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