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Hundeforum Der Hund
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Wo liegt der Fehler?

Empfohlene Beiträge

vor 3 Minuten schrieb Simona1711:

Liebste höllenhunde ich vergass natürlich zu erwähnen dass das natürlich nicht für deine Hunde gilt. Die sind ja mit dir in allem perfekt. Im übrigen hätte ich auch einen DSH und einen colli 

 

Bitte antworte doch dem Inhalt gemäß. 

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vor 4 Minuten schrieb Hoellenhunde:

Was mir hier sauer aufstößt, dass diese Dressur, zu der meine Hunde in diesem Umfang nicht fähig sind (so, jetzt ist die „abfällige“ Ausdrucksweise an meine Hunde gerichtet), als „gute Erziehung“, „die (fast) jeder Hund lernen kann“ stilisiert wird.

Meine Hunde werden das nie können, und das liegt nicht an mir. Meine Shibas sind für Shibas in ihren Bereichen „gehorsam“. Sie wirken aber neben einem Aussie wie Rebellen. 

 

Das ist nicht nur bei Shibas so. Obwohl Emma sehr kooperativ ist, kann ich ihr keine Tricks beibringen. Sie gibt auch die Pfote nicht auf Kommando. Irgendwie ist ihr das zu blöd.

Meine Kimba war sehr eigenständig. Sie kannte nur gaaanz wenige Kommandos, bzw. ich habs auf das Mindeste reduziert. Rückruf und Warte. 

Lucky dagegen war wie ein Clown. Tricks fand er klasse.

 

So unterschiedlich sind Hunde. 

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vor 22 Minuten schrieb KleinEmma:

Genau das tut Hoellenhunde auf kooperative Hunde, die gerne mit ihren Menschen kooperieren. 

 

Nein, das tut sie nicht.

 

Sie ist angefressen, weil das als gute Erziehung hingestellt wird, obwohl sie dachte, dass das Forum weiter ist, als der 0815-Halter draußen – dass das Forum, sonst pochend auf Individualität, immer dann doch die Schablone überstülpt: nämlich dann, wenn es gegen mich argumentieren kann. 

 

Sie hält es für negativ, wenn jemand sagt, dass diese Dressur (nochmal, alle diese Kunststückchen sind Dressur, auch ich habe einiges davon mit meinen Hunden geübt!) für /fast/ alle Hunde erlernbar ist. Ist sie nicht. Nicht in diesem Umfang und das ist KEINE Unfähigkeit des Halters. Und damit meine ich noch nicht mal Shibahalter im Speziellen. 

 

Hinzu kommt: Ich will das nicht. Ich wollte bewusst einen Hund, der das nicht tut/kann/will.

Was das allerdings bedeutet, habe ich unterschätzt. Ehrlich.

 

 

vor 11 Minuten schrieb KleinEmma:

 

Das ist nicht nur bei Shibas so. Obwohl Emma sehr kooperativ ist, kann ich ihr keine Tricks beibringen. Sie gibt auch die Pfote nicht auf Kommando. Irgendwie ist ihr das zu blöd.

Meine Kimba war sehr eigenständig. Sie kannte nur gaaanz wenige Kommandos, bzw. ich habs auf das Mindeste reduziert. Rückruf und Warte. 

Lucky dagegen war wie ein Clown. Tricks fand er klasse.

 

So unterschiedlich sind Hunde. 

 

Darum gehts mir nicht! Und ich habe auch niemals gesagt, dass das nur bei Shibas so wäre. 

 

Tricks drin sind toll, wenn es sie bockt. Für Belohnungen. Aber draußen? Ein Platz für ein Jackpot-Hundefoto ist das höchste der Gefühle!

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Ich habe schon oft über den Unterschied zwischen Dressur und Erziehung nachgedacht und empfinde die Grenzen als fließend.

Klar, Pfötchen geben ist Dressur, keine Frage.

 

Wenn aber mein zum Attackieren fremder Hunde neigender Hund von mir herangerufen wird, um neben mir zu bleiben, bis das potentielle Attackieropfer unbehelligt vorbeigelaufen ist, dann ist das nicht nur Dressur. Die Handung an sich vielleicht schon: herkommen, bei mir bleiben: erlernter "Trick", kann man so sehen.

 

Aber der Hund lernt ja aus meinem und auch aus seinem eigenen Verhalten etwas, und sei es in diesem Fall nur, dass der andere auch ohne seine Attacke wieder aus unserem Leben verschwindet. 

Setzt sich nach einigen Wiederholungen diese Erkenntnis im Hundehirn fest, ist er nachher besser erzogen als vorher, denn seine Neigung zum Attackieren wird wahrscheinlich /hoffentlich abnehmen.

(Besonders, wenn er das Vorbeigehen des Fremdhundes noch mit einer Belohnung und meiner guten Laune verknüpfen darf)

 

 

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@KäptnKörk Ich finde deinen Spock total klasse. ;) 

 

Ich liebe Hütehunde aller Art. Ich liebe die Kooperationsbereitschaft und bin immer wieder erstaunt wie viel Freude und Spaß das gemeinsame Arbeiten machen kann. 

Es sind ganz phänomenal tolle Hunde und deren Arbeitsmotivation ist durchaus auch ein Zuchtmerkmal das über die Jahrhunderte und Jahrtausende in diese Rassen mit hineingezüchtet und erhalten wurde. 

 

Ich finde es daher immer irritierend den Hunden absprechen zu wollen das sie das gerne machen. Denn sie machen das wirklich gerne und man muss schon einiges kaputt machen um diesen Arbeitswillen zu zerstören.

Es ist halt eine Lebensweise und die wird mit Worten wie "Kadavergehorsam", "Befehlsempfänger", "Dressur", ... mit Füßen getreten und herabgewürdigt. Obwohl es teils hoch komplexe Aufgaben sind, welche diese Hunde lösen können und auch lösen wollen in Zusammenarbeit mit dem Menschen.

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vor 13 Minuten schrieb Juline:

Wenn aber mein zum Attackieren fremder Hunde neigender Hund von mir herangerufen wird, um neben mir zu bleiben, bis das potentielle Attackieropfer unbehelligt vorbeigelaufen ist, dann ist das nicht nur Dressur. Die Handung an sich vielleicht schon: herkommen, bei mir bleiben: erlernter "Trick", kann man so sehen.

 

 

Es wäre dann keine Dressur, wenn er selbstständig handeln würde, weil er es verstanden hat, dass es eine Alternative zum Angreifen gibt.

 

Wenn er es aus Gehorsam tut, einen Trick ausführt (und es ist hohe Kunst, dass der Hund das unter diesen Umständen tut!), weil er ihn gelernt hat, ist es Dressur.

Wertfrei.

Beides hat seine Berechtigung!

 

Ach ja, hier gings ja um ein Platz aus der Distanz.

 

 

 

@Michelle003

Das Wort ist vielleicht zu negativ konnotiert. An Dressur ist rein nichts Schlimmes für mich, sie kann auch eine Kunstfertigkeit sein, wenn sie dem Hund auch genug Freiraum bietet. 

 

Was sie nicht ist? Gute Erziehung.

 

 

Wer Hunde zu Befehlsempfängern degradiert, mit dem will ich nichts zu tun haben und Kadavergehorsam (hab das Wort nicht genutzt) ist gegen die Natur des Hundes, auch wenn er gut dressierbar sein sollte.

 

Dennoch ist ein Hund, der Jahrhunderte auf Kooperation und Verbal Cues selektiert wurde, eine andere Kategorie Hund. Dem komme ich mit sowas vielleicht entgegen. Genau deshalb wäre ich der falsche Mensch für so einen Hund. 

Ich habe nicht gesagt, dass kein Hund das gerne tut, sondern mich gegen das „Kann fast jeder Hund lernen“ ausgesprochen! 

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vor 8 Minuten schrieb Juline:

Ich habe schon oft über den Unterschied zwischen Dressur und Erziehung nachgedacht und empfinde die Grenzen als fließend.

Klar, Pfötchen geben ist Dressur, keine Frage.

 

Wenn aber mein zum Attackieren fremder Hunde neigender Hund von mir herangerufen wird, um neben mir zu bleiben, bis das potentielle Attackieropfer unbehelligt vorbeigelaufen ist, dann ist das nicht nur Dressur. Die Handung an sich vielleicht schon: herkommen, bei mir bleiben: erlernter "Trick", kann man so sehen.

 

Aber der Hund lernt ja aus meinem und auch aus seinem eigenen Verhalten etwas, und sei es in diesem Fall nur, dass der andere auch ohne seine Attacke wieder aus unserem Leben verschwindet. 

Setzt sich nach einigen Wiederholungen diese Erkenntnis im Hundehirn fest, ist er nachher besser erzogen als vorher, denn seine Neigung zum Attackieren wird wahrscheinlich /hoffentlich abnehmen.

(Besonders, wenn er das Vorbeigehen des Fremdhundes noch mit einer Belohnung und meiner guten Laune verknüpfen darf)

 

 

 

Ja im besten Fall lernt er das als Lösungsstrategie in dieser Situation. Das sehe ich auch so.

Allerdings kann es auch gegenläufig sein es so zu machen, wo aber wieder die Individualität und verschiedenste Motivationen ins Spiel kommen :)

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@Hoellenhunde aber um diese Alternative zu festigen muss, wenn das Fehlverhalten schon oft gezeigt wurde, muss doch irgendwie verhindert werden, dass der Hund ins Fehlverhalten rutscht oder?!

Also der geebnete breite weg des Fehlverhalten muss schmaler werden durch Nichtausführung des Verhaltens und der schmale weg der Alternative muss breiter werden 

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Gerade eben schrieb Tyrshand:

@Hoellenhunde aber um diese Alternative zu festigen muss, wenn das Fehlverhalten schon oft gezeigt wurde, muss doch irgendwie verhindert werden, dass der Hund ins Fehlverhalten rutscht oder?!

Also der geebnete breite weg des Fehlverhalten muss schmaler werden durch Nichtausführung des Verhaltens und der schmale weg der Alternative muss breiter werden 

 

In der Praxis passiert es oft, dass es nicht verhindert werden kann und hier hilft die Dressur. Denn der Hund erkennt seinen „Fehler“ nicht. 

 

Aber wozu sollte ich meine Zeit verschwenden, ein Platz auf Distanz einzuüben, woran weder meine Hunde noch ich Freude finden, weil es ihren Anlagen widerspricht, wenn ich gute Alternativen nutzen kann, die sie mitbringen? 

Wie die Fähigkeit, einen Radfahrer selbst einschätzen zu lernen?

 

Was ist daran „schlecht erzogen“?

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vor 1 Minute schrieb Hoellenhunde:

 

In der Praxis passiert es oft, dass es nicht verhindert werden kann und hier hilft die Dressur. Denn der Hund erkennt seinen „Fehler“ nicht. 

 

Aber wozu sollte ich meine Zeit verschwenden, ein Platz auf Distanz einzuüben, woran weder meine Hunde noch ich Freude finden, weil es ihren Anlagen widerspricht, wenn ich gute Alternativen nutzen kann, die sie mitbringen? 

Wie die Fähigkeit, einen Radfahrer selbst einschätzen zu lernen?

 

Was ist daran „schlecht erzogen“?

 

Eben und deshalb sehe ich deinen Umgang mit Hund nicht anders als der von uns anderen Hundehaltern.

 

Es geht doch immer, bei jedem Hund, darum zu schauen: Welche Persönlichkeit ist mein Hund? Und danach richte ich mich - und ich denke, viele der User dieses Forums ebenso.

 

Emma kann Fahrzeuge nicht einschätzen. Also rufe ich sie heran. Hatte ich den Schäferhund unserer Freunde dabei, musste ich ihn nicht heranrufen. Der ging von selbst an die Seite. 

 

Ich überlege gerade, wann ich einen Hund als schlecht erzogen sehen würde. Mmmh, eigentlich gehts da eher - bei mir - um das Verhalten der Hundehalter. Eine Bekannte hatte z.B. einen Schäferhund-Collie-Mix. Der reagierte auf die Ansprache seiner Besitzerin gar nicht. Aber sie ließ den Hund machen und das war manchmal alles andere als toll. Wenn der Hund z.B. ein Kleinkind vom Klettergerüst "retten" wollte ... Das war nicht lustig und dann lasse ich einen solchen Hund nicht einfach machen und vor allem dort auch nicht freilaufen. 

 

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