Jump to content
Hundeforum Der Hund
Annali

Abschied vom Hund

Empfohlene Beiträge

Angeregt von @Patlicans Post im GOT-Thread möchte ich das mal aufgreifen, weil ich es auch interessant finde:

 

"(Interessantes Thema eigentlich - also, solche Abschiede und ihre Bedeutung aus der Sicht des Hundes und des Menschen. Über Begrüßungen diskutiert man so viel, über Abschiede so wenig. Habe ich schon öfter drüber sinniert. Ich hoffe, wir kommen dazu, das beizeiten mal ausgiebiger zu diskutieren.)"

 

Also, wie läuft das bei euch? Wie verabschiedet ihr euch von eurem Hund

a) wenn ihr aus dem Haus geht und ihn allein lasst

b) wenn ihr ihn für einen Tag/für mehrere Stunden in Betreuung gebt

c) wenn ihr ihn für längere Zeit (z.B. Urlaub) in Betreuung gebt

d) wenn ihr ihn endgültig abgebt (bzw. bei dieser Frage, die sich hoffentlich noch nicht so viele stellen mussten/in Zukunft stellen müssen: Wie, denkt ihr, würdet ihr das tun? Oder auch: Wie hat sich der Züchter/die Pflegestelle von eurem Hund verabschiedet, als ihr ihn abgeholt habt?)

 

Ich fange mal an:

a) Mit immer der gleichen Floskel ("bis später" für etwas längere Abwesenheit bzw. "bis gleich" für alles unter 30 Minuten) - ansonsten mache ich kein großes Gewese. (Dieses Thema wurde ja schon öfter diskutiert, wenn es ums Alleinbleiben des Hundes geht)

b) Eigentlich verabschiede ich mich dann gar nicht so richtig. Ich gehe einfach, wenn ich merke, dass Linnie bei ihrer Betreuungsperson (üblicherweise meine Eltern oder meine Nachbarn) "angekommen" ist. Sie nimmt mich dann auch gar nicht mehr wahr, sondern beschäftigt sich mit ihren Betreuern, begrüßt sie, versucht Leckerlies abzugreifen oder marschiert durch das Haus um zu schauen, ob noch alles ok ist, und in einem solchen Moment rufe ich kurz meine Standard-Floskel ("Bis später") und gehe dann einfach

c) Auch hier: Ich "verschwinde mit dem üblichen "bis später", sobald ich merke, dass Linnie sich nicht so recht für mich interessiert. Ich denke mir halt, dass es dann für den Hund einfacher ist. Würde ich noch mal kuscheln/kraulen, dann würde sie erstmal ganz selbstverständlich mit mir zur Tür marschieren. Wichtig ist mir - egal ob ich sie für ein paar Stunden oder für mehrere Tage/Wochen abgebe - dass ich mir ein bisschen Zeit nehme und solange da bleibe, bis ich merke, dass mein Hund sein "zu Hause auf Zeit" angenommen hat. Also nicht rein, Hundeleine dem Betreuer in die Hand drücken und wieder weg, sondern einfach noch ein bissl da sein und wenn der Hund ganz entspannt ist und ich das Gefühl habe, er fühlt sich wohl, dann erst verschwinden.

d) Muss ich hoffentlich niemals erleben (außer ich werde mal Pflegestelle), aber hier ist mir sehr der Abschied von Linnies Züchterin im Gedächtnis geblieben, als wir Linnie geholt haben. Das war auch ein etwas längerer Besuch und sie hatte sich mehr und mehr zurückgezogen und plötzlich meinte sie "So, und jetzt haut ab - nicht böse sein, aber jetzt muss es schnell gehen, sonst schaffe ich den Abschied nicht". Ihr Abschied von Linnie war dann auch quasi nicht mehr existent. Aber wenn wir sie mal besuchen, gibt es dafür jedes Mal eine Begrüßung als gäbe es kein Morgen mehr :D

 

Ich stelle also fest: Ich verabschiede mich nicht groß. Mein "Bis später" dient eigentlich nur dem Hund, damit er weiß ich bin jetzt weg und nicht irgendwann irritiert anfängt mich zu suchen. Ich mache das so dem Hund zuliebe. Würde es nach mir gehen, dann wäre ich - zumindest bei längeren Abwesenheiten - furchtbar sentimental und würde den Rabauken noch knuddeln und knutschen wollen und womöglich noch ein paar Tränchen verdrücken. :ph34r:

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

"Ich komme zu spät "...Termotasse schnapp und  raus. 

Das ist zu  99%  mein Ritual,die  Hunde schauen  interessiert hinterher.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

"Pass du gut auf, ich komme gleich wieder" - sind meine Abschiedsworte. 

 

Wenn ich einen Pflegehund wieder abgebe, mache ich das ganz kurz. Dabei habe ich nämlich immer ein trauriges Gefühl, auch wenn es nicht mein sozusagen Herzenshund war. Mir tut in diesem Moment der Hund leid, denn er weiß ja nicht und kann nicht verstehen, warum er jetzt das Zuhause wechseln muss.

Deshalb kurz und bündig und dann ohne Anwesenheit des Hundes eine Runde heulen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

"Faules Pack!" - jedenfalls wenn ich hier um 6:00h losfahre und die beiden werten Vierbeiner wieder in ihren Körbchen im Tiefschlaf sind.. 

 

so weit

Maico

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich sage immer "bis gleich kleiner Bär", vorher gibt es ein leckerchen, irgendwas zum länger kauen. Wenn er in Betreuung geht (was bisher auch noch nie über Nacht war) ohne leckerchen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Normalerweise merkt Wega, ob sie mit darf oder bleiben muss.

Sicherheitshalber sage ich ihr noch, dass sie da bleiben muss oder mitkommen darf.

In der Hundepension weiss sie ja sowieso, dass sie bleiben muss, wie lang natürlich nicht, aber das kann ich ja auch nicht erklären. Da sage ich ihr auch, dass sie da bleiben muss.

Wenn ich zurückkomme gibt es einen Keks

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

„Viel Spaß!“ wenn er von mir mit anderen weg geht, manchmal noch eine kurze Streicheleinheit - meist interessiert es ihn aber nicht weiter und sie bleibt daher aus. 

 

Alleine bleibt er selten - offene Baustelle, gibt noch kein Ritual.  

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich hatte zunächst spontan die Befürchtung, da machst mit diesem Thread ein Konkurrenzthema zur Regenbogenbrücke auf...😲

 

Aber es ist ja der tägliche Abschied gemeint - ein (kleines) Ritual, das dem Hund verdeutlichen soll, dass nun eine gewisse Zeit ohne Herrchen bzw. Frauchen

kommt.

Wir machen da gar kein Gedöns. "Wir kommen bald wieder. Tschüss". Und Enya springt in ihr Bett, reisst erwartungsvoll Augen und Fang auf.

Der Hundekuchen nimmt den Weg allen Vergänglichens. Fertig.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

"Sei schön brav, wie immer" kopf streichler und weg. 

Abgeben kann ich sie nicht. Aber auch wenn jemand zum aufpassen kommt, gilt das selbe.

Dementsprechend fällt auch das betreuung auf längere Zeit bei uns weg. Denke, sollte ich mal länger weg müssen  (man weiß ja nie), würde der Abschied etwas ausgiebiger ausfallen.

Zum letzten punkt... ich will nicht und kann auch gar nicht richtig darüber nachdenken. Ist für mich überhaupt keine option. Vor allem weil sie in ihrem ersten jahr schon durch so viele Hände gegangen ist. Denke aber, da ist schnell für alle Beteiligten die beste Lösung. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Kurz zum Bäcker o.ä.:

“Warte, ich gehe nur kurz xy tun.“ Da wartet er tatsächlich im Flur und will nachher dafür gelobt werden.

 

Länger weg:

Das merkt er daran, dass ich die Wohnung sichere wie Fort Knox. Wir nennen das “femosicher“. Dauert so 5 Min. :D Da liegt er meist schon irgendwo entspannt und guckt mir zu. Dann sage ich “Du bleibst hier“ und mache mit der Hand ein Stoppzeichen. Manchmal streichle ich ihn auch kurz.

 

Fremdbetreuung haben wir nicht in dem Sinne. Wenn ich ihn mal bei meinen Eltern lasse für 1-2 Stunden, sage ich dasselbe wie sonst auch. Manchmal noch “Du bleibst hier bei Papa“. 

 

Abgeben... oh Gott. Keine Ahnung. Unser Ritual beinhaltet ja das Wissen, dass ich immer wiederkomme. Deswegen würde ich ihn wahrscheinlich knuddeln und dann gehen.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

×
×
  • Neu erstellen...

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.