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Hundeforum Der Hund
Zurimor

Ausschließlich positiver Umgang mit Hunden - Warum nicht?

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@Holo Ja, das ist dann wieder ein Fall von „Vorgeschichte“, die können wir nicht beeinflussen, müssen aber mit den Folgen leben. Da gibt es die ganz krassen Fälle, wie @Hoellenhundes Akuma, aber natürlich auch ganz viele Abstufungen. Und ganz oft kann man nur anhand der Hundereaktionen rätseln oder mutmaßen. Das sind dann die Fälle, wo man vom Hund ganz deutlich gezeigt bekommt, das es nur mit positivem Umgang geht, weil man das Vertrauen des Hundes nicht einfach so als Vorschuss geschenkt bekommt, sondern sich erarbeiten muss.

 

Ich frage mich gerade, wie ist das bei sehr impulsiven Menschen? Bei jähzornigen, die mal ausflippen und Gegenstände an die wand werfen, wenn sie nachts auf dem Weg zum Klo über den Hund stolpern? Bei alkoholikern, die ab einem bestimmten Level völlig unberechenbar für den Hund reagieren? Oder - abseits von solchen Extremfällen- auch einfach nur bei Menschen, deren Natur es einfach ist, ihre Emotionen nach außen sehr offen auszuleben, zum Beispiel durch freudigen Aufschrei oder auch lautes kreischen, weil sie ne Spinne gesehen haben? Das empfinden viele Hunde bestimmt auch als aversiv. Linnie zum Beispiel wäre so ein Fall. Die fängt schon an zu beschwichtigen, wenn mein Mann Fußball schaut und sich ein Foul aufregt. Ich glaube die Art, wie wir Menschen oft unsere Emotionen ausleben, ist für viele Hunde nur schwer zu ertragen. Aber das ist vermutlich schon wieder ein anderes Thema.

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vor einer Stunde schrieb Annali:

Er tut halt, was er tun muss (aus seiner Sicht) und wenn er was für mich blödes tut, dann habe ich versagt. 

 

Ich glaube, dass auch Hunde, nicht einfach tun was sie 'tun müssen'. Bzw was heisst müssen, reine Instinkthandlungen, denen sie ausgeliefert sind?

Ich bin sehr sicher, dass Hunde in viele Fällen denken, überlegen und entscheiden können was sie tun.

 

Aber ist wohl sehr OT

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vor 12 Minuten schrieb Annali:

Aufschrei oder auch lautes kreischen, weil sie ne Spinne gesehen haben?

 

DAS kenne ich :D und kann ich nicht beeinflussen. Fette Spinne im Zimmer und ich springe auf und ein Schrei flutscht aus meinem Mund. Bisher haben all meine Hunde so reagiert: Direkt aufspringen, zu mir laufen und mich beschützen wollen. Das haben wirklich all meine Hunde gemacht. Sie haben sich vor mich gestellt und sich umgeschaut: Wo ist der Übeltäter? 

Emma weiß mittlerweile, dass ich bei einer fetten Spinne so (bekloppt) reagiere und sucht dann sofort nach dem Monster.

 

vor 16 Minuten schrieb Annali:

ch frage mich gerade, wie ist das bei sehr impulsiven Menschen? Bei jähzornigen, die mal ausflippen und Gegenstände an die wand werfen, wenn sie nachts auf dem Weg zum Klo über den Hund stolpern?

 

Ich denke, da kommt es auf den Hundecharakter an. Wir haben hier diesen Winter eine Frau erlebt, die absolut cholerisch ist. Sie hat eine kleine, sehr sensible Mischlingshündin aufgenommen. Ich kann dir sagen, dass mir diese Hündin sehr leid tat. Sie war eine Straßenhündin, deshalb Vorgeschichte unbekannt. Scheint aber nicht so gut gewesen zu sein, denn sie war arg schüchtern und duckte sich schnell. Bei diesen cholerischen Anfällen der Frau fiel die Hündin förmlich in sich zusammen, suchte ein Versteck, Rute eingeklemmt usw. 

Wir - und andere - konnten der Frau leider nicht klar machen, dass es für die Hündin der wahre Alptraum ist, wenn sie so extrem cholerisch wird. Da ist - meiner Meinung nach - ein Hund ans falsche neue Zuhause geraten.

 

Dagegen reagierte der Schäferhund eines alten Mannes überhaupt nicht, wenn der Mann sich mal wieder laut schimpfend über Gott und die Welt aufregte. 

 

Wir haben ja nun seit über 17 Jahren nur Hunde, die ausgesetzt waren, also schon ihre doofen Erfahrungen gemacht haben. Was mich immer wieder begeistert ist, wie diese Hunde aufblühen wenn sie merken, dass Menschen nicht nur doof sein können. Die ganze Körperhaltung ändert sich, die Augen leuchten. Der ganze Hund verändert sich.

Das letzte unserer Beispiele ist Milo. Er kannte scheinbar keinen menschlichen Kontakt oder zumindest keine streichelnde Hand. Hand auf Hund = sofort ducken, Ohren anlegen, Schwanz einklemmen. Nach nur wenigen Tagen fing es an, dass dieser Hund von sich aus zu Menschen ging und gestreichelt werden wollte. Dann schloss er die Augen und genoss sichtbar das für ihn wohlige Gefühl.  Er ging nachher zu all unseren Besuchern und wir haben viel Besuch. 

Auch lernte er schnell, dass er angeleint sicherer spazieren gehen konnte, also ohne überall vorzulaufen oder in Bodenlöcher zu treten und hinzufallen. Er ließ sich führen, reagierte auf das ganz leichte Zuppeln, das ein Zeichen war für: Achtung, Hindernis. Zuppeln deshalb, weil er weder hören noch sehen konnte. Er ist super gerne mit spazieren gegangen, obwohl er das anfangs irgendwie seltsam fand. Die Leine hat er anfangs nicht mit etwas Positivem verbunden. Er duckte sich, wenn er angeleint wurde oder ließ sich direkt ganz hinfallen. 

Und, meine Erfahrung ist, dass die Persönlichkeit des Hundes zur Geltung kommt, wenn mit ihnen positiv umgegangen wird. Dann kommen auch die Eigenarten zum Vorschein. Wieder Beispiel Milo: Er hat die ersten Wochen keinen Mucks von sich gegeben. Kein Bellen, kein Knurren, gar nichts. Ein total stummer Hund. Und plötzlich eines Morgens hörten wir ein heiseres Bellen. Man kann sich ganz schön über Bellen freuen. Das war einfach toll. Seit dem Tag hat er jeden Morgen ne Runde gebellt und die Stimme wurde von Mal zu Mal stärker, kräftiger. Irgendwann hat er mich auch auffordernd angebellt, nämlich morgens, wenn ich seiner Meinung nach nicht schnell genug das Frühstück serviert hatte. 

Ich fand das klasse. Endlich kam der Milo zum Vorschein.

 

Hachz, ich höre nun auf zu quasseln. 

 

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Ein so oft besprochenes Thema hier im Forum, für mich entspricht dies eher nicht der Realität, ich möchte es aus meiner Sicht und Erfahrung hier gerne schildern.

 

Akuma und HH ist für mich zwar ein sehr respektabeles Beispiel, dennoch glaube ich nicht, dass es stellvertretend für einen größeren Teil der Hundehalter ist. Hoellenhunde hat einen Weg gefunden, für sich und Ihren Hund, ob dies übertragbar ist, kann ich nicht einschätzen aus der Ferne. Ich persönlich wüsste nicht, wenn mich mein Hund angeht und beißt, ob ich diese Ruhe und Geduld hätte, dass ich das sehr schätze, habe ich schon oft genug schon geschrieben.

 

Das hier im Forum ein Ruck an der Leine, ein blocken des Hundes in bestimmten Situationen und ein kurzes anmeckern als hoch aversiv angesehen wird, mag sein, leider sehe ich das im Realleben aber mit Faktor 20 oder 100. Fast jeder der irgendein Problem mit seinem Hund hat, ist selber angespannt, es wird permanent an der Leine gerissen, nicht nur kurz gezupft, manche Hunde haben kaum die Vorderbeine auf dem Boden weil die Leine nach oben gezogen wird, es wird geschrien um einen Rückruf aufzubauen, es fliegen Gegenstände wenn der Hund ansetzt los zu schiessen, auf Vögel, Jogger was auch immer.

 

Mir persönlich ist das hier etwas zu eng mit der Sichtweise manchmal, denn es entspricht nicht meiner Erfahrung auf der Wiese, Platz oder beim spazieren gehen mit anderen HH. Warum sind viele so angespannt, der Hund läuft wie Mist an der Leine, übernimmt ein anderer die Leine, geht der Hund nach kurzer Zeit recht gut, dies ist so ein Fall den ich sehe. Die Mehrheit, ich will nicht von fast allen reden, sind frustiert, wir haben schon alles versucht höre ich, aber er bellt immer an der Tür, lässt sich die Leine nicht langsam anziehen, ist sofort weg im Freilauf etc.

Ich sehe mehr, dass die meisten HH gar keine Ruhe und keine Eindeutige oder  Linie haben und eigentlich kaum wissen was sie gerade tun.

Problem, hier im Forum sind einige wenige die immer wieder posten, in Städten leben aber meist 40000 oder 70000 Hunde, die wenigsten machen sich nur ansatzweise die Gedanken wie es zum Teil hier geschieht. Leider landen dann die so vielen Hunde, die ja so schwer erziehbar sind oder ein Problemhund halt sind, irgendwo, meist im Tierheim. Es liegt ja nie am Halter und man kann fast nie was machen, ironiemodusaus.

 

Für mich solten wir mehr diese Hundehalter abholen, hier informieren und Ihnen evtl. ein paar Hinweise geben die zum umdenken führen und uns hier im Forum nicht in ganz detaillierten Themen den Kopf heiß reden, es sind ja dann eh mehr oder weniger 5-10 User, deren Sichtweise viele andere dann auch kennen.

 

Ich glaube auch, wenn man sich im Realleben treffen würde, würden sich auch viele Dinge relativieren. Es gibt nun mal verschiedene Sichtweisen. Der TE hat vor kurzem ein Video mit seinem Hund in der U-Bahn eingestellt. Dafür tausend Dank, denn leider kommen nicht mehr viele Videos, da man sich da halt angreifbar macht. Dieses Video ist für mich persönlich z.B. ein Fall, den ich überhaupt nicht teile und verstehe, respektiere aber den Ansatz, auch wenn ich völlig anderer Maienung bin und es für mich ganz persönlich ein no go ist, ich ganz persönlich bin der Meinung, dass wir HH viel Rücksicht auf die Umwelt halt nehmen müssen, sonst gibt es immer mehr Probleme und Vorschriften, die wir alle nicht wollen. Also muss mein Hund an der kurzen Leine da durch, natürlich ist das eine Einschränkung und eher voll aversiv, für mich muss es aber so trainiert werden. Der TE sieht dies völlig anders, weil der Hund hier im Vordergrund steht, das verstehe ich wie gesagt, teile es aber in dieser Situation nicht. Somit gibt es, wie sehr oft hier, zwei völlig verschiedene Meinungen, die man dennoch gegenseitig respektieren sollte.

 

Somit möchte ich den Titel des Threads aus meiner Sicht ganz persönlich beantworten. Ein komplett positiver Umgang ist mit einem Hund nicht möglich, genau so wenig wie ein komplett positiver Umgang mit seinen Arbeitskollegen, seinen Mitarbeitern, seinen Schülern oder was auch immer. Es ist evtl. ein Ziel, dennoch besteht das Leben jeden Tag aus etlichen Kompromissen. Ganz direkt zum TE, dann dürfte ich ja eigentlich auch gar nicht in eine U-Bahn Station mit meinem Hund gehen, dass ist schon eine nicht so tolle Umgebung für einen Hund. Aber natürlich muss das sein, ich muss von a nach b, logisch, genau  muss der Hund halt ins Auto, es muss halt sein, schöner wäre es für alle im Wald und am Strand.

 

Wie immer, meine ganz persönliche Sichtweise

 

 

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Ich glaube, dass ausschliesslich positiver Umgang nicht bei jedem Hund oder bei jedem problematischen Verhalten, das der Hund zeigt, funktioniert. Bei meinem Hund kann ich z.B. nach über 3 Jahren Training sagen, dass Zeigen und Benennen bei seiner Leinenaggression gegenüber anderen Hunden nicht funktioniert. (Und bevor dieser Einwand kommt: Nein, ich habe es nicht falsch gemacht. Zwei ausschliesslich positiv arbeitende Trainerinnen haben mir unabhängig voneinander bestätigt, dass die Technik und das Timing stimmen). 

Dass es nicht funktioniert, liegt sicher nicht daran, dass er so ein "krasser" Hund wäre, der eine harte Hand braucht (nein, in vieler Hinsicht ist er rassetypisch sehr leicht erziehbar). Aber er lernt eben auch extrem schnell das Falsche und wenn er in einer Situation zwei-, dreimal Bellen und In-die-Leine-Springen als gute Strategie für sich entdeckt hat, ist das Verhalten wie in Stein gemeisselt und fast nicht mehr rauszukriegen. Daher denke ich inzwischen, dass es bei Hunden wie ihm vielleicht besser wäre, gewisse Verhaltensweisen bereits im Ansatz aversiv zu unterbrechen.

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Wenn ihr Akuma kennen würdet, dann würdet ihr sehen wie tragbar und toll Hoellenhunde s Methoden sind! Er hat mehrere Menschen gebissen, biss bei (für uns) Kleinigkeiten richtig zu. Er hat das Vertrauen in Menschen verloren, hat sich nicht auf engeren Wegen an Menschen vorbei getraut, weil er früher nicht überholen durfte und mit Füßen davon abgehalten wurde. 

Wenn man ihn heute erlebt bzw auch schon vor 2 Jahren, dann ist es der Wahnsinn wie normal der Hund wirkt! Natürlich, wenn man es weiß und darauf achtet, erkennt man in einigen Situationen noch die Problematik.

Dennoch, ich bin mir sicher ohne Hoellenhunde wäre er niemals so geworden wie er jetzt ist und auch sie musste dazu lernen! Ich denke sie hat ihm das Leben gerettet und zwar ohne, dass er absolut erlernt hilflos wurde oder ständig nur begrenzt und kurz gehalten werden müsste.

 

Deshalb ist es für mich absolut erstrebenswert mit meinem Hund ausschließlich positiv umzugehen. Also das, was man ihm bewusst antut! Dass das Leben niemals zulässt, dass es absolut positiv läuft und es nie zu Angst oder Strafe kommt, ist doch klar. Aber mir geht es um das, was ich als Mensch mir im Kopf ja selbst vorgeben kann.

Es ist für mich erstrebenswert, weil ich es auch nicht immer selbst schaffe. Auch ich bin ein teilweise ziemlich fluchender und wütender Mensch. Aber deshalb sag ich nicht, dass das ok wäre oder dass mein Hund das zu ertragen hätte. Ich rechtfertige damit nichts. Es ist nur eine Schwäche. Ich weiß eigentlich, dass es besser ginge, kann aber in manchen Momenten nicht anders. 

Dennoch helfen mir Anweisungen und mir es immer wieder vor Augen zu führen, dass ich selbst auch besser werde.

 

 

@Hova ich hoffe in eurem Training wurde auch zwischen klassisch und operant unterschieden.....

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vor 3 Minuten schrieb Tyrshand:

Deshalb ist es für mich absolut erstrebenswert mit meinem Hund ausschließlich positiv umzugehen

 

ich denke das ist unstrittig, hoffe ich zumindest mal.

 

Wenn du Akuma nennst, mag das sein, glaube ich auch, dennoch ist es ein Einzelfall, wie viele andere auch. Ich glaube nicht, ohne ihn zu kennen, dass so viele Hundebesitzer so viel Einsatz zeigen würden. Und ob das dann auf jeden anderen Hund übetragbar ist, bin ich eher skeptisch.

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@BVBTom es geht nicht primär um den Einsatz, klar gehört er dazu und ohne ihn wäre es nichts geworden und ich stimme dir zu, dass absolut nicht jeder den Einsatz zeigen würde/könnte. Es geht aber noch mehr um den Umgang mit dem Hund. Genau deshalb wanderte er ja auch von einem Trainer zum nächsten und jeder hat es nur noch schlimmer gemacht. Da kam ja keiner auf die Idee mal wirklich nett mit dem Hund umzugehen.

Wenn Menschen bzw damit mein ich der Großteil der Menschen es endlich mal verstehen würde und sich komplett frei machen würde von veralteten Methoden, dann würden vielleicht auch mehr den Einsatz wie Hoellenhunde zeigen, den du als Ausnahme bezeichnest.

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Es hat für mich nichts mit Einsatz zu tun. 

 

Die Situation eine Boxen /Autotür zu schließen wenn der Welpe /Junghund rausstürmen will,gutes Bsp,lernt er es nicht zeitnah in Verbindung mit der Box, wird er durch die Leine begrenzt. 

Mein Vorgehen, alles in Ruhe Schritt für Schritt, so muss er gar nicht losstürmen ,ist dann aber frei bzw.assoziiert Begrenzung nicht negativ. 

Meiner Meinung  das wichtigste, hilft nicht nur die menschliche Sicht einzunehmen. 

 

Ach ja.......

 

 

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vor 57 Minuten schrieb Nebelfrei:

 

Ich glaube, dass auch Hunde, nicht einfach tun was sie 'tun müssen'. Bzw was heisst müssen, reine Instinkthandlungen, denen sie ausgeliefert sind?

Ich bin sehr sicher, dass Hunde in viele Fällen denken, überlegen und entscheiden können was sie tun.

 

Aber ist wohl sehr OT

 

Oh, vergessen den „Ironie on“-Schalter zu betätigen, das werde ich wohl nie lernen, dass im Forum immer alles wörtlich genommen wird :D

 

Natürlich handeln und entscheiden Hunde bewusst. Manchmal natürlich auch impulsiv und instinktgesteuert, manchmal sind sie sogar manipulativ (ganz schön oft sogar :ph34r:).

 

Aber was ich auffällig finde: ganz oft ist es das instinktgesteuerte, impulsive handeln des Hundes, das vom Menschen aversiv unterbrochen wird. Zum Beispiel wenn der Hund bellt oder knurrt, weil was sollen denn die Leute denken... Und das ist ja nix, wo der Hund sich vorher groß überlegt, was er nun tut, sondern das ist einfach seine Art zu kommunizieren und seine derzeitigen Emotionen auszudrücken. Da finde ich aversive Methoden noch mal besonders schlimm. Der Hund ist im Konflikt und kriegt noch einen auf den Deckel...

 

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