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Hundeforum Der Hund
Zurimor

Ausschließlich positiver Umgang mit Hunden - Warum nicht?

Empfohlene Beiträge

vor 25 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

@SockensucherDen Suchtvorwurf in Richtung positive Verstärkung finde ich mal so richtig daneben.

 

Den Kommentar finde ich allerdings auch daneben.

Ich habe in dem Beitrag erstmal nur einen Erfahrungsbericht gelesen. Einen mit warnendem Unterton vielleicht aber keinen Vorwurf.

Und die Warnung, lieber hin und wieder mal unerwünschtes Verhalten zu stoppen, als den Hund zum Alternativverhalten-Zombie zu machen, kann man wohl gelten lassen. Sockensucher hat ja auch eingeräumt, dass das vom Hund abhängig ist. Wer z.B. Japaner oder Nordische hält, wird wohl nie in diese Falle tappen, bei anderen steht die Selbständigkeit aber auf wackligeren Beinen.

 

Allerdings stimme ich insoweit zu, dass @Sockensuchers Beitrag die Folgen übermäßiger Erziehung beschreibt, die nichts mit der Erziehungsmethode zu tun haben. (Es zieht sich jetzt hoffentlich keiner an dem Begriff "Erziehung" hoch, es ist in dem Zusammenhang sch...egal, wie man es nennt. In diesem Fall war halt das exzessive Training von Alternativverhalten der Auslöser. Würde man das auf aversive Weise machen, fiele eben das Geiern nach der Belohnung weg und würde durch Duckmäusern ersetzt. Erlernte Hilflosigkeit wäre m.M.n. übrigens auch nur eine andere Erscheinungsform des gleichen grundlegenden Problems.)

 

Davon ausgehend, dass positives Training zu besseren und nachhaltigeren Erfolgen führt als aversives, ist es natürlich logisch, dass man es auf positive Weise auch schneller übertreiben kann.

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Gerade eben schrieb gebemeinensenfdazu:

Letzteres stand tatsächlich für eine emanzipatorische Bewegung...

 

Stand? Sind alle Punks tot?

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vor 8 Minuten schrieb KuK:

Und die Warnung, lieber hin und wieder mal unerwünschtes Verhalten zu stoppen, als den Hund zum Alternativverhalten-Zombie zu machen, kann man wohl gelten lassen. Sockensucher hat ja auch eingeräumt, dass das vom Hund abhängig ist. Wer z.B. Japaner oder Nordische hält, wird wohl nie in diese Falle tappen, bei anderen steht die Selbständigkeit aber auf wackligeren Beinen. 

Ganz böse Falle. Nein, nein, nein. Es gibt keine Rasse, die Aversivhandlungen braucht.

 

Nee- sie werden nur weniger als solche erkannt. Was heute unter Punk subsumiert wird, hat tatsächlich mehr was mit Frisuren zu tun...

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vor 8 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Ganz böse Falle. Nein, nein, nein. Es gibt keine Rasse, die Aversivhandlungen braucht.

 

Was hat das mit dem Zitat von mir zu tun?

 

Das grundlegende Problem dieses Threads: wenn Abbruchsignale und Rückruf grundsätzlich als aversiv anzusehen sind, egal wie sie aufgebaut wurden, ja, dann kommt man auf positive Weise nur mit konditioniertem Alternativverhalten weiter. Mit allen Risiken und Nebenwirkungen -und die sind durchaus rasseabhängig, etwas anderes sagt der Teil meines Beitrags, den Du zitiert hast, nicht aus.

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Niemand hat gesagt, dass ein Abbruchsignal -freundlich ausgesprochen und  umlenkend ablehneswert ist, genausowenig wie der Rückruf. Was gesagt wurde ist, dass man dabei dem individuellen Hund entgegenkommen kann- wenn er lieber ein zuverläsiges Stop macht, reicht das doch.

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Mich dünkt, das grundlegende Problem dieses Threads ist eher eine beständige emotionale (Über)Bewertung der Beiträge. Und dann wird gelesen was nie geschrieben wurde.

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vor 4 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Niemand hat gesagt, dass ein Abbruchsignal -freundlich ausgesprochen und  umlenkend ablehneswert ist, genausowenig wie der Rückruf.

 

Deine Antwort auf "lieber hin und wieder mal unerwünschtes Verhalten ... stoppen, als den Hund zum Alternativverhalten-Zombie zu machen" war "Nein, nein, nein. Es gibt keine Rasse, die Aversivhandlungen braucht."

Wenn Du das anders gemeint hast (als Abbruch/Rückruf = aversiv), dann verstehe ich nicht, was Du gemeint hast.

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Sockensuchers Beitrag sagt doch lediglich das ständiges Training, auch wenn es rein positiv gestaltet  ist, für den Hund im Gesamten nicht immer positiv ist. Das es auch Gefahren birgt.

Ich fand den Beitrag eigentlich sehr gut. Das man den Hund nicht ständig und immerwährend loben soll für gezeigtes Verhalten und im Fokus Mensch halten soll, sondern darauf achten sollte das er auch mal fernab des Menschen eine Beschäftigung sucht auch auf die Gefahr hin das man ihn von irgendwas "nicht so tollem" abhalten/umlenken muss das er gefunden/entdeckt hat. :) 

 

Eigentlich heißt es doch nur: Egal wie positiv etwas ist. Zu viel des positiven kann auch wieder negativ sein.

Nur Sonne ergibt Wüste. Deshalb braucht es Pausen davon, die bei meinem schönen Beispiel natürlich durch die Nacht dargestellt wird. 

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vor 10 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Niemand hat gesagt, dass ein Abbruchsignal -freundlich ausgesprochen und  umlenkend ablehneswert ist, genausowenig wie der Rückruf.

Aber es bleibt Manipulation. 

 

 

 

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Ich hab geschrieben wenn der Hund lieber was anderes macht und man das unterbricht, dann ist das aversiv. Wenn. Kann ja auch sein, daß der Hund direkt schaut was denn die Alternative wäre, für sich abwägt und dann die Alternative toller findet. Ich gab auch geschrieben, daß der Hund entscheidet was aversiv ist.

Wenn man mit einem Hund zusammenlebt, manipuliert man sich dann nicht eh gegenseitig sofern man im Hund nicht nur einen Befehlsempfänger sieht? Hunde sind Opportunisten und ich werde regelmäßig von meinem Hund manipuliert. Wenn Madame sich hinsetzt und sagt "Dafür hab ich jetzt aber echt ein Leckerli verdient." bekommt sie auch eins. Und ich laß mich auch gern manipulieren, im Gegenzug ist Madame eher bereit, auch auf meine Wünsche einzugehen.

 

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