Jump to content
Hundeforum Der Hund
Zurimor

Ausschließlich positiver Umgang mit Hunden - Warum nicht?

Empfohlene Beiträge

vor 2 Minuten schrieb Bable:

 @Hoellenhunde

 

@Zurimor es geht doch gar nicht darum ob der Hund hinsichtlich Aversiv entscheidet. Vielmehr entscheiden und bewerten wir für unsere Hunde indem wir belohnen. Wir legen fest, was richtig und falsch ist. Wir drücken dem Hund unsere Ansicht auf und das ist „nicht nett“ von uns - egal wie sehr wir das belohnen - aber eben oft notwendig in unserer Gesellschaft. Man sollte sich ME bewusst sein: Wir sind unfair zu unserem Hund, wenn wir ihn belohnen. Wir sind nur  unfairer wenn wir ihn bestrafen. 

 

Zb. Der Folgetrieb der meisten Welpen - er bleibt innerhalb eines bestimmten Radius. Ohne Belohnung, ohne Bestrafung. Hier entscheidet der Hund instinktiv und frei sich dazu, weil es ihm Sicherheit gibt. Der Hund bewertet selbst.  Im Großteil der Fälle, wird er das aber nicht sein Leben lang tun sondern wir beeinflussen seinen Willen dahingehend: aus Widerwillen erzeugen wir Willen. 

 

Das ist doch eine Fehlannahme.

Wir drücken uns wenn dann gegenseitig unsere Ansicht auf. Hier zumindest läuft das so. Bin ich schon im vorigen Post bezüglich "manipulieren" drauf eingegangen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Es wird m.E. ohnehin viel zu viel trainiert, um bestimmtes Verhalten zu erreichen. Eigentlich müsste man doch mal fertig sein und einfach zufrieden mit dem Hund. Wir trainieren schon lange gar nichts mehr. Ich bin zufrieden damit, wie er sich benimmt, er darf einfach so sein, wie es ihm gefällt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 1 Stunde schrieb Zurimor:

Die berühmte Verweigerung der Nordischen. 

 

Ich hatte nie einen Hund der nordischen Rassen.

Aber das geschilderte Verhalten (nun habe ich dir ja gezeigt, dass ich es machen kann, warum willst du es jetzt noch einmal??)

kenne ich zur Genüge von RRs.

Darauf kann man sich einrichten.

Und tut dies auch, wenn man sich und seinem Hund unnötigen Frust ersparen möchte.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 55 Minuten schrieb Bable:

Zb. Der Folgetrieb der meisten Welpen - er bleibt innerhalb eines bestimmten Radius.

 

Aber genau der ist ein Mythos. 

Es ist eh kein Trieb (gibts nicht), der Motivator ist Angst verloren zu gehen (und die Angst wirkt bestrafend!). 

Wenn man keinen unabhängigen Hund hat, der ein für Caniden normales Explorationsverhalten an den Tag legt, mag das so aussehen; ist recht interessant, dass sie sich nicht wegtrauen. 

 

Bei den Shibas ist ein immerfolgender Welpe eher ungewöhnlich. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Und Fressen tut er aus Angst zu verhungern...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 2 Stunden schrieb Zurimor:

Die berühmte Verweigerung der Nordischen. 

 

Keine Hunderasse ist kooperativer als Nordische. Sie mögen halt nur genauere Umstände: warum, wieso, weshalb, welche Alternative, in welchem Zeitfenster, welche Gegenleistung, Kreditkartennummer, schriftlicher Vertrag...

 

That's all. 

 

so weit

Maico

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 6 Minuten schrieb pixelstall:

Und Fressen tut er aus Angst zu verhungern...

 

Ja, was dachtest du denn?? :???:D

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 22 Minuten schrieb pixelstall:

Und Fressen tut er aus Angst zu verhungern...

 

vor 18 Minuten schrieb Renegade:

Ja, was dachtest du denn?? :???:D

 

Ach soooo ist das! 😜

Dann weiß ich jetzt endlich, warum mein Fransentierchen schon im zarten Alter von 3,5 Monaten laut jodelnd am Horizont verschwand:

die Angst zu verhungern war größer als die verloren zu gehen!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

@Hoellenhunde diese Angst ist aber zunächst eine natürliche Motivation, die dem Überleben dient. Sie wird anfangs nicht durch uns Menschen beeinflusst aber ist recht praktisch für uns. Genau in dem Moment, wo diese Angst verloren geht, beginnt in den meisten Fällen doch die Manipulation durch uns Menschen: Hund soll nicht so weit weg laufen.  

 

Mein Multi-Mix hier zeigte dieses Verhalten übrigens auch nicht allzu lange und hüpfte recht bald von selbst fröhlich auf immer weitere Entdeckungstour. 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

@Bable vielleicht ist die Motivation ja auch Sicherheit ;) man könnte jetzt eine Philosophische Diskussion starten, ob Sicherheit nur das Fehlen von Angst ist, oder das Gegenteil oder oder , und warum eigentlich binden sich Lebewesen an andere Lebewesen ? 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Gast
Dieses Thema wurde für weitere Antworten geschlossen.

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Fairer Umgang mit Pferden

      Stimmt tatsächlich nicht, natürlich ist das möglich  aber  das will ich nicht unterstellen,braucht es aber  gar nicht kein Hexenwerk.  Ich  beurteile nur  was ich sehe  ,das ist kein gutes Bsp. Pferde und Hunde  sind  aufgrund ihrer  sozialen  Strukturen nicht  vergleichbar aber jetzt müsste man spätestens abtrennen.       

      in Andere Tiere

    • Was hat Eure Begeisterung und Euren Umgang mit Hunden geprägt?

      Alles was wir je gesehen haben, verbleibt in unserem Gehirn, nur haben wir nicht ständig den Zugriff auf Alles. Welche Erlebnisse, Filme, Bücher und was-weiß-ich-noch haben Eure Sicht auf die "Hunde-Sache" geprägt?

      in Plauderecke

    • Negativer Stress, positiver Stress

      Und der Umgang damit.   Hallo,   ich fuhr gestern beim Heimfahren einer Tante an einem Hundeplatz vorbei. Muss wohl kurz vor Kursbeginn gewesepn sein, es waren ein paar Hunde auf der pinkelrunde vor dem eingezäunten Gelände. Ich gehe davon aus, dass es sich um Junge Hunde handelte , der Schäfi der neben meinem Auto herlief hing derart an der Leine, ehrlich sowas habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Er hatte, selbst für meine Tante als nichthundehalter zu erkennen, Wahnsin

      in Junghunde

    • Der richtige Umgang mit Assistenzhunden in der Öffentlichkeit

      Nach meinem heutigen Erlebnis (im Plauderthread steht es) habe ich wirklich lange darüber gegrübelt wie man am besten Blindenführhunde, Assistenzhunde, ...  ,die einen anderen Menschen begleiten und sich  im öffentlichen Raum befinden, begegnen soll.  Wie soll man reagieren wenn andere Menschen das "Bitte nicht beachten, ich arbeite." zwar lesen, aber dennoch Kontakt zum Hund aufnehmen oder ihn anderweitig bedrängen/beeinflussen? Hingehen und was sagen? Mache ich die Situation für den Hund

      in Rettungshunde, Assistenz- & Blindenführhunde

    • Wie kognitive Verzerrungen unseren Umgang mit Hunden bestimmen

      Wie erziehst Du Deinen Hund? Unbedingt gewaltfrei und positiv, weil das der einzig richtige, respektvolle Umgang mit einem Hund ist? Natürlich und intuitiv vielleicht, weil man durch die Beobachtung von Hunden unter einander am besten feststellen kann, was ihnen gut tut? Oder eher dominant, weil es hervorragend funktioniert und Dein Hund Dir sonst auf der Nase tanzen würde, was Du jedes Mal merkst, wenn Du ein bisschen inkonsequenter wirst?   Die vermeintlich rationalen Entscheidungen

      in Hundeerziehung & Probleme

×
×
  • Neu erstellen...

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.