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Hundeforum Der Hund
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Ausschließlich positiver Umgang mit Hunden - Warum nicht?

Empfohlene Beiträge

Ich sage nichts mehr, solange es nicht rohe Gewalt ist.

Freunde, die Tiere so behandeln, habe ich nicht. 

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vor 4 Stunden schrieb Nebelfrei:

 

Umziehen

 

Bei mir auch. Und ich wette bei dir auch.

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Hier nicht, hier sind erstaunlich viele Leute (im Gegensatz zu früher vor 10 Jahren oder mehr) sehr fair und positiv zu ihren Hunden.
Gewalt wird auch von anderen Hundehaltern nicht toleriert und Hundebesitzer, die ihre Hunde strafen oder unfair behandeln, werden hier ganz oft von anderen gerügt.
Da hat sich viel getan in den letzten Jahren. 🙂

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Ich hatte darüber neulich ein interessantes Gespräch mit meinem Freund. Der war total schockiert, dass hier zumindest leichte Gewalt gegen Tiere als Erziehungsmittel von vielen zumindest toleriert wird. In England würde mit jemandem, der das macht, niemand etwas zu tun haben wollen.

 

Ich weiß nicht, ob das stimmt. Kann nur sagen, dass ich die Engländer bis jetzt als abartig tierlieb kennengelernt habe. Fände ich irgendwie schon interessant, wie das kulturell in anderen Ländern gehandhabt wird (schlimm in vielen, ich weiß).

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Wirkliche Gewalt sehe ich sehr selten. Dominanzgehabe (Hund muss hinter Herrchen/Frauchen gehen, groß machen dem Hund gegenüber,...) schon etwas häufiger, aber immer noch wenig. Die meisten haben hier einen grundsätzlich positiven Umgang .... aber: Es sind bei den positiven trotzdem ganz oft die Kleinigkeiten. Nicht erkennen, dass der Hund durch Blick abwenden oder schmatzen, Gähnen sein Unbehagen ausdrückt (sehe ich echt oft), Knurren oder Bellen mit einem „Pfui“ oder „Aus“ unterbinden wollen, einem ängstlichen Hund sagen „Nun hör auf zu spinnen“, mit dem Hund schimpfen, weil er vor 2 Minuten nen Pferdeapfel gefressen hat,... Kleinigkeiten halt, nichts wo man nun aufschreien würde vor Entsetzen aber trotzdem... So viele kleine Missverständnisse des Halters bei der Hundekommunikation. Ich mag da jetzt nicht mit Prozentzahlen um mich werfen, aber ich empfinde das schon als die Mehrheit der Hundehalter. Und ich würde diesen Leuten auf keinen Fall unterstellen, ihren Hunden was böses zu wollen, die haben schon einen deutlich überwiegenden positiven Umgang. Aber trotzdem, die Kleinigkeiten. Ich sehe da schon noch viel Aufklärungsbedarf.

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Ich wohn auch in einer eher gewaltätigen Gegend. Kleine kläffende Hunde an Flexileine durch die Luft gerissen, Bedrohungen, Blocken, Hund auf Seite packen und fixieren, Sprühhalsbänder, Schreien, Rucken alles dabei. Aber ja, es gibt auch Leute, die sehr nett mit ihren Hunden umgehen, die glaub ich auch ziemlich positiv sind. Sog. Wattebauschwerfer. Komischerweise sind genau das die Hunde, die uns noch nie belästigt haben, weil die Halter entsprechend Rücksicht nehmen :)

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vor 5 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

Abwechslung in allen Bereichen- wechselnde Orte ( andere Strecken , andere Reize)

wechselnde Begleitung, wechselnde Beschäftigung oder Nichtbeschäftigung (Bei Süchtigen mehr Such- und Nichtbeschäftigung), wechselnde Spielbelohnung, wechselnde Futterbelohnung in verschiedenen Abstufungen, wechselnde Rennbelohnung , wechselnde und vor allem neue Aufgabenstellungen usw.

Ich habe definitiv keinen Hund, der immer für dieselbe Strecken mit ausschliesslichem Nichtbeschäftigtwerden taugt, weil sie dann anfängt Kicks einzubauen, also einer Spur hinterher- oder auf Sicht hetzt.Allerdings mit dem Vorteil dass der Dobi weniger zur Stereotypie (wohl aber etwas zur Zwangshandlung) neigt. Sie sucht selber ständig nach neuen Kicks, diese Neugier ist glaube ich ein gutes Gegengewicht zur Suchtneigung.

Und ja- ich würde auch mit euch spazierengehen wollen:).

Stolz bin ich übrigens nicht (hab' da  nix zu beigetragen), aber schon erleichtert.

Ja, das ist sicher ein sehr wichtiger Faktor gewesen, wir haben 6 schöne Strecken, wo nicht so viel los ist, die haben wir abgewechselt.. Ich hatte damals einfach nicht die Kraft mehr unbekanntes Terrain zu suchen oder auch anspruchsvolle strecken mit vielen Begegnungen. so schrumpfte die Welt. meine aktive May schlich nur noch bei mir rum, auch ein schrumpfen. abzischen in die Gebüsche war mit ihrer schlechten Koordination nicht möglich udn das Füttern hat eben iene immense Wertigkeit bekommen, obwohl es rein rechnerisch nicht so gesteigert wurde, aber eben durch die Verringerung anderer Verhaltensweisen nochmal ne Steigerung erfuhr. Das aktive beschäftigtwerden, trug bei uns aber zum Problem bei, da bin ich aber auch in der anderen position, dass durch die anderen Hunde und gemeinsame Aktivitäten und Absprachen da eine andere Auslastung stattfindet. Spuren hinterher und auch auf Spur Speed geben, war auch fester Teil unseres spazierengehens. weil besonders Jersey mir eben sehr genau anzeigt, ob Wild da ist oder die Spur nur relativ frisch ist und auf den vertrauten Strecken, weiß ich eben, wo wann welches Wild steht oder auch nicht und sie sichert das zuverlässig ab... Ich hoffe, dass es mir dann im Herbst sehr hilft, wieder in unsere Mitte zu kommen. Im Moment hilft die Zwangspause, zwei Hunde verletzt, da machen wir Gartenzeit und Gammeln und miteinander sein, möglichst ohne Kommandos. (Außer schonen für die Humpelchen natürlich) bin gespannt. Hatten wir schon eine Weile nicht mehr.

Ja, gäbs das beamen, würd ich sagen, gehen wir zu unserem "Privat"strand.:D

 

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vor 1 Stunde schrieb benno0815:

Gewalt wird auch von anderen Hundehaltern nicht toleriert und Hundebesitzer, die ihre Hunde strafen oder unfair behandeln, werden hier ganz oft von anderen gerügt.

 

 

Ich meine das, was hier im Forum als Umgang gepflegt wird, was in meinen Augen bereits Gewalt ist.

 

Da der Umgang hier Konsens ist, dann ist die Gewalt unsichtbar.

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vor 7 Minuten schrieb Hoellenhunde:

 

 

Ich meine das, was hier im Forum als Umgang gepflegt wird, was in meinen Augen bereits Gewalt ist.

 

Da der Umgang hier Konsens ist, dann ist die Gewalt unsichtbar.

Unerträglich, wie du Gewalt damit verharmlost. 

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Manchmal sind es vielleicht auch einfach Momentaufnahmen, die nicht zwingend die generelle Haltung spiegeln.  Ich hab auch mal einen schlechten Tag und sage meinem Hund nach Katze Nr. 4 mal unfreundlich, dass er jetzt doch endlich mal die Klappe halten soll. Das heißt aber nicht, dass ich einen aggressiven Umgang mit meinem Hund habe. 

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Gast
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