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Hundeforum Der Hund
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Ausschließlich positiver Umgang mit Hunden - Warum nicht?

Empfohlene Beiträge

vor 1 Minute schrieb pixelstall:

Ich habe jahrelang Gewalt erfahren physisch wie psychische, ein Anranzen als Gewalt zu bezeichnen ist unerträglich verharmlosend für mich. 

Dann hast du aufgrund deiner persönlichen Erfahrungen eine eigene Definition von Gewalt. Das tut mir leid. 

Ich habe auch jahrelang physische wie psychische Gewalt erfahren. Aber für mich ist Gewalt eben nicht nur "Kopf ab" sondern schon, wenn ich eine verrammelte Tür aufstoße. Deshalb empfinde ich es auch nicht per se als furchtbar, wenn ein Verhalen als gewaltsam geschrieben wird. Und es ist auch nicht verharmlosend für mich weil es eben so viele Stufen von Gewalt gibt. Also um beim Beispiel zu bleiben: 

 

Wenn  jemand das Aufstoßen der Tür als Akt der Gewalt bezeichnet, enthält das für mich keinerlei Wertung bzw Verharmlosung von zB einer Körperverletzung. 

Ich denke, dass bei dem Thema viele subjektive Emotionen mitspielen, das zeigt für mich auch dieser Beitrag von dir. 

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vor 14 Minuten schrieb pixelstall:

@Hoellenhunde du verharmlost Gewalt indem du hier alle als Gewaltätig bezeichnest - du spuckst hier jedem, der nicht auf Linie ist, konstant in die Fresse. Und jedem der sich mit wirklich traumatisierten Hunden befasst oder selber Opfer wurde sowiso. Das ist Gehässig. 

 

Ich meine das sehr ernst mit dem Staubsauger. 

 

 

Ich habe den Staubsauger einfach abgeschafft, deprivierte Hunde müssen nicht damit gequält werden, um es nicht zu ertragen das ist physiologisch. Das kannst du nicht trainieren (und davon hast du auch nichts geschrieben, nur daß sie da durch müssen), das ist "kaputt im Gehirn", oder dein Hund ist nicht wirklich depriviert. 

 

 

 

Ah, wie du Akuma nicht zugestehst, dass er „wirklich“ traumatisiert ist? 

Was weißt du eigentlich genau über mein Leben, um zu beurteilen, welche Gewalt ich erlebt habe und warum ich so sensibel darauf reagiere?

 

Übrigens, sich selbst zum „meinem“ Opfer zu machen, nur damit du mir „in die Fresse“ spucken kannst, ist der Gipfel der Unverschämtheit. Du wirst damit leben müssen, dass es für mich bereits Gewalt ist, was hier der allgemeine Konsens im Umgang mit Hunden ist. Das ist keine Relativierung von Folter. Es gibt härtere Gewalt als diese, aber für mich ist das Anschnauzen des Hundes bereits Gewalt gegen ihn. Fertig. 

 

Nochmal, es ist nicht das Geräusch, sondern die schnellen Bewegungen. Der Besen ist für ihn genauso schlimm. Der Putzlappen auch, also soll ich im Dreck ersticken, weil er mit Besen und Co. traktiert wurde? Statt kleinschrittig zu trainieren, dass ihm das nichts tut, soll ichs lassen, nur damit ein anmaßendes Forenmitglied zufrieden ist? Kann ja wohl nicht wahr sein. Akuma mag den Staubsauger heute noch nicht, aber weiß, dass ihm der nichts tut. Er wird damit nicht traktiert.

 

Auch ein deprivierter Hund kann sowas  lernen, er kanns nur nicht einfach so verstehen, dass ihm die Dinge nichts tun durch bloße Gewöhnung wie ein „normaler“ Hund.

Akuma ist de facto depriviert, auch wenn immer ein paar Helden kommen, und meinen, er wäre es ja nicht, weil XY (= weils mein Hund ist, ich unfähig bin, etc.)...

 

Geräusche von Geräten machen ihm nichts aus. Eine Fliege hingegen macht ihn vollkommen wahnsinnig. Auch draußen.

 

Edit

Was rechtfertige ich mich überhaupt?!

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Könnt ihr nicht alle mal euren Ton überdenken, bevor ihr die "senden"-Taste drückt? Ist ja unerträglich 🙄

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Ich finde es wirklich langsam unerträglich. Es macht mir einfach keinen Spaß mehr.

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vor 5 Minuten schrieb Hoellenhunde:

Was weißt du eigentlich genau über mein Leben, um zu beurteilen, welche Gewalt ich erlebt habe und warum ich so sensibel darauf reagiere?

 

Übrigens, sich selbst zum „meinem“ Opfer zu machen, nur damit du mir „in die Fresse“ spucken kannst, ist der Gipfel der Unverschämtheit. Du wirst damit leben müssen, dass es für mich bereits Gewalt ist, was hier der allgemeine Konsens im Umgang mit Hunden ist. Das ist keine Relativierung von Folter. Es gibt härtere Gewalt als diese, aber für mich ist das Anschnauzen des Hundes bereits Gewalt gegen ihn. Fertig. 

 

 

Danke, ich wollte etwas Ähnliches schreiben.

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@Lique Ich wollte dich nicht mitreinziehen, sorry... 

 

Aber da ist mir einfach der Kragen geplatzt, ich denke so generell machen Abstufungen auch sprachlicher Art durchaus Sinn, wenn man nicht die Absicht hat, Menschen zu verletzen, bzw macht es eben Sinn das zu unterlassen, wenn man genau das erreichen möchte - und hier alle als gewalttätig zu bezeichnen geht meines Erachtens nach eindeutig zu weit, daß ist dann ihre subjektive Wahrheit.

 

Danach hat sie es ja auch relativiert...

 

Für mich war als Kind der Staubsauger auch "die Hölle" dank einem inzwischen kaputten Gehör (4 Hörstürze) und der Fähigkeit jederzeit zu Dissoziieren ( was sich auch verdammt beschissen anfühlt, weil man eben nicht mehr fühlt und wie in Watte alles durch eine Wand wahrnimmt) ertrage ich laute Geräusche...Aber ich habe das nicht vergessen, und ich weiß das Deprivation Autismus sehr ähnlich ist und das man es nicht wirklich desensibilisieren KANN, es sieht vielleicht so aus ..aber es ist nicht so, man lernt zu ertragen, das ist alles.

 

 

 

 

 

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vor 15 Minuten schrieb Amaterasu:

 

Danke, ich wollte etwas Ähnliches schreiben.

 

Oh ja... das kommt immer. Es gibt gute Gründe, warum ich die Dinge so empfinde, wie ich sie empfinde. Ich gehe damit nicht so offen um, deshalb heißt das noch lange nicht, dass ich keine Gewalt erfahren hätte. 

 

@pixelstall

Du bist ganz vorne dabei, dich verletzt zu fühlen, aber ebenso ganz schön vorne dabei, sauber auszuteilen. Erkenn das doch bitte mal. 

Ich habe doch die Situation nur in einem Nebensatz erwähnt, du hättest nachfragen können. 

 

Und ja, es ist subjektiv, dass ich das Anranzen bereits als Gewalt wahrnehme und ablehne, für MICH ist das so. 

 

Das Deprivationssydrom hat mit Autismus rein nichts zu tun. 

Ich weiß wie Akuma aussieht, wenn er Angst erträgt. Das ist sehr deutlich und haben alle schon gesehen, die ihn kennen ( @Amaterasu auf der Brücke, gell?). Nochmal, das Geräusch stört ihn nicht, sondern die Bewegung, nicht weil er depriviert ist, sondern weil er damit traktiert wurde!

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vor 1 Minute schrieb Hoellenhunde:

 

Oh ja... das kommt immer. Es gibt gute Gründe, warum ich due Dinge so empfinde, wie ich sie empfinde.

 

Jepp...

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@Hoellenhunde Was weißt du denn über die anderen, daß du gefühlt ständig solche Beurteilungen raushaust. Wieoft hast DU mir denn Unsinn unterstellt und es nicht einmal nötig gehabt, dich zu entschuldigen ?

 

Es ist dein eigenes Gift.

 

Und ich habe nicht behauptet, daß du ihn Foltern würdest (Kontext!) sondern daß man Lärm als Folter einsetzt, weil man den nicht (ohne Schaden) ausblenden kann.

 

Ich hatte mehrfach schon nachgehakt, weil ich das ganz schlimm finde.

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vor 9 Minuten schrieb pixelstall:

@Hoellenhunde Was weißt du denn über die anderen, daß du gefühlt ständig solche Beurteilungen raushaust. Wieoft hast DU mir denn Unsinn unterstellt und es nicht einmal nötig gehabt, dich zu entschuldigen ?

 

Es ist dein eigenes Gift.

 

Und ich habe nicht behauptet, daß du ihn Foltern würdest (Kontext!) sondern daß man Lärm als Folter einsetzt, weil man den nicht (ohne Schaden) ausblenden kann.

 

Ich hatte mehrfach schon nachgehakt, weil ich das ganz schlimm finde.

 

Aber das Spiegeln fandest du blöd? Und ja, ich habe mich des Öfteren entschuldigt in diesem Forum. Selbst bei dir, was du scheinbar vergessen hast. Ich erwarte von die keine Entschuldigung.

 

Für mich bleibt das Anranzen des Hundes dennoch gewalttätig, auch wenn ich es nicht per se verurteile und situativ verstehen kann. Kein Grund es nicht willentlich zu unterlassen. 

 

Nö, du hast es nur Terrorisieren genannt, und dann „ohne Zusammenhang“ die Folter eingestreut?

 

Wo hattest du nachgehakt? Sorry, hab ich nicht gelesen (ich lese schon längst nicht mehr alles, Erwähnungen hab ich ausgeschalten), denn dann hätte ich es wohl beantwortet.

Stattdessen hast du es dir selbst zusammengezimmert? 

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