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Hundeforum Der Hund

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Hallöchen, wir haben einen „kleinen“ deutschen Schäferhund (Namens Max) der 7 Monate alt ist. In letzter Zeit ist er sehr rebellisch testet uns alle etwas aus und wie weit seine Grenzen denn sind .. nun ja , auf jeden Fall liebt mein kleiner Bruder 12 Jahre alt unseren Rebell tierisch das Problem ist dass dieser wirklich hart zu beißt bei ihm !? Und wir wissen nicht Weswegen. Entweder er hängt sich regelrecht an seinen Arm fest mit seinen mittlerweile neuen Zähne (was Mega weh tut) oder er greift ihn zb so an dass er hoch springt und dann zu beißt. Aber nur bei unserem jüngsten und genau er möchte eigentlich die meiste Zeit mit Max verbringen nur so langsam hat er verständlicherweise keine Lust mehr auf den bzw geht im so gut wie immer aus dem Weg... mir bricht es das Herz weil mein kleiner Bruder ihn doch auch eigentlich lieb hat nur er greift ihn immer wieder an.. ich würde mich wirklich freuen wenn jemand eine Lösung denn hätte (wir gehen bereits in die Hundeschule) 

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Wie reagiert ihr denn auf dieses "Beißen"?

Wie ist der Umgang mit dem Hund, wie erzieht ihr ihn?

Interessant wäre auch, wie ein durchschnittlicher Tag für den Hund aussieht, was ihr unternehmt, wie lange Freilauf, Spiel mit anderen Hunden, muss er allein bleiben, wenn ja wie lang usw.

 

 

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vor 1 Stunde schrieb Gkm97:

In letzter Zeit ist er sehr rebellisch testet uns alle etwas aus und wie weit seine Grenzen denn sind

Er testet nicht euch aus, sondern was sein Körper und seine Erfahrungswelt ihm mittlerweile erlaubt. Es ist gut einen uneingeschüchterten und neugierigen Junghund zu haben.

Anscheinend habt ihr bisher keine Beisshemmung bzw. falsch trainiert.

Gerade bei IPG Sport Rassen ist es kontraproduktiv das Zupacken beim Spiel zu verbieten- ihr müsst das auf Spielzeug umlenken. Kauft ein paar Beiskissen und lenkt jeden Beissflash auf das Beisskissen um indem ihr Kinderärmelvorstöße schon im Ansatz mit einem kurzen beiläufigen "Nein, das tut weh" abbrecht und sofort mit einer einladenden Spielbewegung das Beiskissen anbietet, dann loben und Zerrspiel. Wenn er es nicht nimmt mit "darauf habe ich keine Lust" kurz den Raum verlassen (ca. 30 s Warten). Irgendwann kapiert er, wo es erlaubt ist, voll reinzubeissen.

Vorsichtiges in den Fang Nehmen von Körperteilen immer loben! Dann weiss er irgendwann die richtige Intensität beim Greifen.

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@Gkm97 du hast ja schon tolle Tipps bekommen.

 

Erst mal willkommen hier im Forum und schön, dass du deine Frage hier gestellt hast.

 

Die "Kunst" ist das Erlernen, wie fest ich in welche Gegenstände beissen darf. Man sollte es nicht abtrainieren, schon gar nicht mit Verbot oder Strenge.

Dein Hund muss lernen, das man in Arme und Hände nicht fest rein beissen darf, in das Apportel oder Stock aber schon. Das können Hunde von Beginn an nicht, sie müssen es lernen und die Dosierung finden.

 

Ich kann mir vorstellen, dass dein kleiner Bruder dieses Zerrspiel als Welpe mit ihm so gemacht hat, aber leider nicht mit einer Alternative, sondern halt er selber. Kann das sein? Somit hat euer Hund gelernt, o.K. mit dem kann ich gröber umgehen, evtl. macht er es mit deinen Eltern nicht, da sie dem Hund früh signalisiert haben, hey, dass ist mir zu wild und zu fest, so geht das nicht.

 

Versucht es doch mal zusammen umzulenken wie gebemeinsenfdazu es schön beschreiben hat. Im Ansatz sagst du evtl. hey, nein, (nicht meinen Bruder) aber hey, hiermit können wir ein Zerrspiel gerne machen. Aber auch hier nicht zu doll übertreiben, lass es dem Hund auch nach kurzer Zeit als Erfolgserlebnis.

 

Wenn er dann evtl. bald vorsichtig was von deinem Bruder aus der Hand nimmt, evtl. das Zerrspilezeug, lobt ihn überschenglich, yeah, das ist gut so.

 

Zeigt ihm, dass ihr das wilde Spiel blöd findet, aber wie gesagt nicht mit anschreien oder so, sondern mit Abbruch des"Spiels" so nicht, das finde ich blöd, da habe ich keine Lust zu.

 

Euer Hund muss das nur lernen und für sich die Dosierung finden. Das ist "nur" ein Lernprozess.

 

Helfen eure Eltern denn dabei?

 

Stell bitte deine Fragen hier, wir alle versuchen aus der Ferne weitere Tipps zu geben.

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vor 8 Stunden schrieb Juline:

Wie reagiert ihr denn auf dieses "Beißen"?

Wie ist der Umgang mit dem Hund, wie erzieht ihr ihn?

Interessant wäre auch, wie ein durchschnittlicher Tag für den Hund aussieht, was ihr unternehmt, wie lange Freilauf, Spiel mit anderen Hunden, muss er allein bleiben, wenn ja wie lang usw.

 

 

Hallo, also der Umgang ist relativ normal er wird sehr liebevoll behandelt vor allem von uns Kindern. Wir sind ein 6 Person Haushalt und es kommt auch nie vor dass er mal alleine zuhause ist da immer jemand von uns da ist. Wir gehen täglich mit ihm raus also ich nehme ihn zum Beispiel fast über all mit & ansonsten gehen wir immer an verschiedene Orte wandern gerne oder einfach in den Park also er ist wirklich am Ende des Tages ausgepowert. Er ist sehr verspielt und wir gewöhnen es im Moment auch ab nach dem „Stöckchen“ zu werfen sondern dass er es suchen soll. Also so ne Art Versteck spiel. 

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vor einer Stunde schrieb Gkm97:

also er ist wirklich am Ende des Tages ausgepowert.

 

Der Grat zwischen ausgepowert sein und überlastet sein ist bei jungen Hunden noch sehr schmal. Ich habe fast den Verdacht, dass er etwas überdreht ist durch das Tagesprogramm. Dann ist dieses heftige "Beißen" eine Art Ventil für die Überforderung, Reizüberflutung oder auch Schlafmangel.

 

Ich habe schon Fälle erlebt, in denen der Welpe /Junghund diese überdrehten "Beißereien" fast ganz einstellte, nachdem das Tagesprogramm an`s Alter angepasst wurde (das kann mehr sein oder weniger -- auch bei Unterforderung neigen manche Hunde dazu, so hochzudrehen)

Wieviele Stunden pro Tag schläft /döst er?

 

Zusätzlich finde ich die Hinweise von gebemeinensenfdazu (uffbismandasimmergetippthat :D ) und von Tom sehr gut.

 

vor 9 Stunden schrieb Juline:

Wie reagiert ihr denn auf dieses "Beißen"?

 

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7 Monate ist noch nicht alt - Kleinkind.

Und ihr seid viele Personen, jeder macht was mit dem Hund.

Da kommt er evtl. nicht genug zur Ruhe und überdreht.

ich würde auch versuchsmäßig das Auspowern und die vielfältigen Reize von allen Seiten deutlich runterfahren.

Und - wie beschrieben, Beißattacken umlenken.

 

Davon abgesehen muß er auch lernen, Ruhe zu finden und auch mal alleine zu bleiben und dann zu ruhen.

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Ich denke, vielleicht der Hund möchte auch spielen, aber er hat Angst davor. Oder der Bruder hat was unangenehmes gemacht und der Hund hat es bemerkt. Sonst wir hatten solches Problem mit der Katze. Sie mag kleine Kinder nicht. Und wir wissen nicht, warum eigentlich so ist. 

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Hm, was sagt denn die Hundeschule dazu?

 

mich erinnert das sehr an unseren Wildfang: der mutierte monatelang regelmäßig zum bissigen Känguru. Bevorzugtes Opfer war ich aber ich bin erwachsen und kein 12 Jähriger. Zudem bin ich selbst alles andere als Profi und möchte euch daher ungern Ratschläge noch dazu aus der Ferne geben. 

 

Nur soviel: Bei uns legte sich das Verhalten, nachdem sich ein alter Milchzahn löste, der irgendwo über Monate gut versteckt fest gehakt war und vermutlich Schmerzen bereitete insbesondere wenn der Hund junghund-typisch mal etwas ruppig agierte und zwickte. Als Folge steigerte er sich da völlig rein und war teilweise nicht mal mehr ansprechbar, er attackierte dann einfach nur noch mit total irrem Blick. Klingt bei euch jetzt allerdings nicht ganz so heftig?

 

 

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