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Hundeforum Der Hund
Fellkugel

Häufig Hunger

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Hallo. 👋

Ich habe einen 8 jährigen Mix (30 KG) aus dem Tierschutz. Sein Futter hat 22% Protein und 2,7% Rohfaser, und er käme damit auf 1.448 kcal am Tag. Laut Tierarzt wäre das für einen kastrierten, älteren großen Hund okay und er hält damit auch sein Normalgewicht. Gefüttert wird er 2x täglich. Es scheint ihm aber nicht zu reichen und ich weiß nicht, ob es vielleicht am Futter liegt, oder ob mein Hund ein Problem hat. 

 

Ungefähr 8 Stunden nach der Fütterung (morgens wie abends) fiept er, schmatzt, schleckt und frisst auch draußen oft Gras. Beim Tierarzt wurde ein Gastro-Profil mit Pankreas, klinische Chemie und Hämatologie per Labor untersucht und war ohne Befund.

 

Er hat 1x "all you can eat" bekommen und die genannten Beschwerden waren die nächsten 2 Tage weg. Würde ich öfter am Tag füttern, wäre aber die Gesamtmenge auch nicht mehr. Momentan gebe ich Abends vor dem Schlafen (ca. 3 Stunden nach dem Füttern) und Mittags (ca. 3-4 Stunden nach dem Füttern) Ulmenrinde-Pulver (angerührt). Das hilft ihm aber ich möchte trotzdem auf Ursachensuche gehen. 

 

Hat jemand hier Ideen, was ich ausprobieren- oder abklären lassen könnte?

 

Gruß und Danke! LG Fellkugel. 

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Was passiert denn, wenn du die Futtermenge auf zweimal am Tag aufteilst?

Und wie er er staturmäßig den aus? Bewegt er sich eher viel oder wenig? 

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Ich rate trotzdem mal Sodbrennen und würde, wenn er denn anfängt zu schmatzen, schlecken und Gras zu fressen ihm ein Stück Weißbrot bzw. einen fetten Keks geben, nichts fleischhaltiges auf jeden Fall.

Hilft bei uns, kommt bei uns allerdings sehr viel seltener vor.

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Also ich würde dem Hund einfach so viel geben wie er möchte und gut. So lange er dabei seine Figur behält ist alles prima. Wenn er dicker wird reduziert man langsam bis man die richtige Futtermenge gefunden hat. Auf jeden Fall mindestens zwei mal am Tag - besser drei mal. Und wenn es funktioniert (so wie bei meinem) kann sogar 24h Futter im Napf sein - gar kein Problem (sagt auch meine Tierärztin). Das verringert z.B. die Chance von Magendrehungen ungemein, da nie eine große Futtermenge auf einmal eingenommen wird.

Finds auch total blöd wenn ein Tierarzt sagt so und so viel kcal am Tag sind ok... Kann er doch garnicht wissen. Jeder Hund hat einen anderen Stoffwechsel, der eine bewegt sich mehr, der andere weniger, der eine neigt von der Genetik her ehr zum dicker werden, der andere nicht....

Also ich finds blöd sowas an Zahlenwerten fest zu machen. Das muss man einfach selber heraus finden.

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Ich hatte vor Kurzem die selbe Problematik.

 

Ich habe Ulmenrindensirup gegeben und verschiedene Futterarten durchprobiert. 

Bis dahin hatte ich gebarft.

Bei Trockenfutter und Nassfutter schmatzt mein Hund sehr viel weniger, bei Barf geht es sofort wieder los.

Also hab ich das Futter auf Dosenfutter (reines Fleisch) umgestellt und füttere noch Gemüse, Obst und Kohlenhydrate zu.

Das Schmatzen ist verschwunden.

 

Zwischendurch gibt es auch immer wieder einen Snack oder ein paar Leckerlie und spät abends noch einen Hundekeks.

 

 

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vor 13 Stunden schrieb Eifelkater:

Was passiert denn, wenn du die Futtermenge auf zweimal am Tag aufteilst?

 

Wie geschrieben wird er 2x täglich gefüttert und jeweils ca. 8h danach kommt die Symptomatik. 

 

vor 12 Stunden schrieb gatil:

Ich rate trotzdem mal Sodbrennen und würde,

 

Dagegen hilft auch die Ulmenrinde, die er 2x täglich bekommt. 

 

vor 12 Stunden schrieb Renesis:

Jeder Hund hat einen anderen Stoffwechsel, , der eine neigt von der Genetik her ehr zum dicker werden, der andere nicht....

 

Mit der aktuellen Menge nimmt er weder zu noch ab, sondern hält sein Normalgewicht. Nährstoffmängel hat er auch nicht. 

 

vor 12 Stunden schrieb Bimbam:

und füttere noch Gemüse, Obst und Kohlenhydrate zu.

 

Vielleicht deshalb, mehr Ballaststoffe sollen auch länger sättigen. 

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Wahrscheinlich kein guter Vergleich, aber ich schreibe es trotzdem mal. Wir hatten nun vier Monate einen Podenco-Senior bei uns. Er hat leider nicht zugenommen (aber sein Körper war nun mal auch ziemlich am Ende). Zudem hatte er anfangs schlimme Mangelerscheinungen. 

Er fraß rund 1 Kilo täglich. Weniger wäre für ihn unmöglich gewesen, mehr ebenso (dann wurde ihm übel).

Ich habe ne Zeit gebraucht um zu kapieren, dass er nur gaaanz wenig Fleisch verträgt. Ab dann habe ich für ihn gekocht: Kartoffeln oder Reis mit viel Gemüse, Apfel und ganz wenig Dosenfutter. 

Seitdem war sein Output bestens und ihm gings gut mit dieser Ernährung. Seine Tagesration habe ich auf 3 Mahlzeiten verteilt.

 

Zudem haben wir (hier in Spanien) die Erfahrung gemacht, dass Hunde, die echt Hunger gelitten haben (oder kurz vorm Verhungern standen) übertrieben gesagt fast ständig auf Futtersuche sind. Zumindest die erste Zeit, die halt Monate dauern kann. Für sie hat Essen einen ganz anderen Stellenwert als für einen Hund, der immer satt war und regelmäßig sein Futter bekam.

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Ich würde auch drei mal füttern. Dazu abwechslungsreicher, mit Gemüse und evtl. Futterzellulose strecken und teilweise Futter erarbeiten lassen. Scheinbar hält er nicht so lange aus und wird nach spätestens 8 Stunden wieder hungrig. Bei uns hat auch einfach ein "großer Keks" zwischendurch oft geholfen.

 

Wie lange hast du den Hund denn schon? Unser Tierchen wurde mit 12 Jahren "plötzlich" viel hungriger. Senioren (vielleicht ist der Hund ja mit 8 schon "seniorig") wird ja nachgesagt, dass die Verdaaung schlechter läuft und sie demnach hungriger sind ...

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