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Hundeforum Der Hund
NokyRed

Ich sah meinen Hund nach 6 Jahren!

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Oktober 2014 bekam ich meinen ersten Hund, wir verbrachten sehr viel Zeit miteinander, leider durfte ich sie nicht mit in die Wohnung nehmen, also richtete ich ihr einen gemütlichen Platz in der Garage ein mit Hundehütte alles drum und dran. Ihr fehlte es an nichts. Sie konnte selbständig Gassi gehen, natürlich verbrachte ich auch viel Zeit mit ihr und sie war auch sehr frech brachte immer Schuhe und anderes Zeug mit 😂 es verging 15-18 Monate doch dann wurde sie mir geklaut, ich wusste auch wer das war, doch ohne Beweise konnte ich nichts machen, habe sie auch tagelang gesucht Fehlanzeige.. Doch vor 5 Tagen ist etwas unglaubliches passiert, ich habe sie wie durch ein Zufall in der Stadt wieder getroffen ich war echt geschockt erstmal und war so froh, dass sie noch lebt. So wie es aussieht hat sie keinen Besitzer ob sie davor einen hatte weiß ich nicht, weil sie abgesetzt wurde nach dem klauen.. Es war ja nicht mal ein einfacher Diebstahl, die Person wollte sich wofür auch immer rächen.. Natürlich musste ich sicher gehen, dass sie auch wirklich mein Hund ist ihre Hinterbeine war schonmal der erste Beweis sie hat auf beiden Seiten eine graue Färbung, Beweis Nummer 2 das Geschlecht wie vermutet ein Weibchen. Beweis Nummer 3 ist noch nicht bestätigt, sie müsste eine kleine Narbe am unteren Bauch haben, weil sie sterelisiert wurde, konnte da leider nichts finden ihr Fell ist zu lang.. verheilt denn überhaupt sowas komplett? Naja. Tierärzte können sowas schnell herausfinden.. Leider ist sie nicht gechipt, habe gar nicht daran gedacht... Nun denn ich rief sie zu mir ging in die Hocke sie beschnupperte mich wedelte davor mit dem Schwanz usw.. ich habe nicht erwartet, dass sie heulend auf mich springt, doch hat sie mich vergessen? Können Hunde Gesichter vergessen? Warum? Wenn sie mich nicht vergessen hat, warum kam sie mit mir nicht mit? Liegt es daran, weil sie die Bindung verloren hat? 4 tagelang war sie an ihrem Platz spielte mit den anderen hunden, am zweiten Tag sprach ich ihren Namen aus und sie schaute als erste, ihr Charakter und ihr Wesen sind genauso wie ich sie im Erinnerungen habe, bin ja nicht blöd das muss sie sein!! Gestern und heute schaute ich nach da war sie leider nicht.. Um ehrlich zu sein schmerzt es mich schon wegen dem nicht mitkommen usw... Ich habe in den Jahren oft gefragt was los ist ob sie noch lebt.. Was denkt ihr denn über die Situation? Lebe übrigens in der Türkei hier gibt es viele Straßenhunde in meiner Kleinstadt, an essen und wasser mangelt es ihnen nicht worüber ich sehr froh bin, in Tierheim würde es ihnen viel viel schlechter gehen!

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Für einen Hund ist das eine ewig lange Zeit. Ob sie sich an dich erinnert können wir nicht wissen. Es geht ihr gut, freu dich darüber.

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Es kann sein dass sie dich erkannt hat. Vielleicht war die Wiedersehensfreude auf ihrer Seite auch einfach nicht so groß. Vielleicht hat sie dich auch nicht erkannt. Oder: Vielleicht war es nicht dein Hund, sondern nur einer, der so aussieht, wie deiner aussah. 

Ich kann dir nur eines raten: Quäl dich nicht unnötig, indem du versuchst dich ihr zu nähern. Sie hat jetzt Leute bei denen sie im Haus leben kann, die mit ihr Gassi gehen, das Leben scheint sich für sie zum Besseren gewendet haben. Versuche es zu akzeptieren und dich für sie zu freuen. Nachzuweisen dass es dein Hund ist, wird so oder so nicht möglich sein, wenn sie nicht einmal gechipt war, auch eine Sterilisationsnarbe reicht da nicht aus. 

 

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Entschuldige, wen ich das jetzt so schreibe - aber wenn du deinen Hund selbstständig Gassi gehen läßt, ist es doch kein Wunder, daß er gestohlen wird.🙄

 

Und daß sie  nach 6 Jahren nicht freudestrahlend auf dich zuläuft ist auch normal.

Immerhin hattest du sie nur ca. 1 Jahr und sie mußte alleine in der Garage wohnen.

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vor 20 Stunden schrieb NokyRed:

So wie es aussieht hat sie keinen Besitzer

Ich weiß nicht wo ihr lest, das fröhlich mit ihr Gassi gegangen wird. Wird wohl eher in Richtung Straßenhund gehen.

In der Garage wohnen würde ich zwar auch nicht wollen, aber vielleicht ist dem TE ja mittlerweile eine bessere Haltung möglich oder gewillt.

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vor 6 Stunden schrieb Simona1711:

Entschuldige, wen ich das jetzt so schreibe - aber wenn du deinen Hund selbstständig Gassi gehen läßt, ist es doch kein Wunder, daß er gestohlen wird.🙄

 

Und daß sie  nach 6 Jahren nicht freudestrahlend auf dich zuläuft ist auch normal.

Immerhin hattest du sie nur ca. 1 Jahr und sie mußte alleine in der Garage wohnen.

 

Ja hast Recht, hatte leider keine Möglichkeit sie mit in die Wohnung zu nehmen leider, mir war selber mulmig dabei sie immer dort zu lassen, im Sommer waren wir in unserem Ferienhaus da war es kein Problem... Gefreut hat sie sich schon, aber wie gesagt die Bindung war ja eh nicht mehr da. Wenn sie selbstständig Gassi ging kam sie auch 1-3 Stunden später wieder, sie kannte ihren Platz.. Sie wurde aus der Garage raus geholt und dann weg gebracht müsste kurz vor Winter 2015 passiert sein.. In dem letzten Tagen ging ich oft an der Stelle wo sie war, die anderen Hunde sind noch da ist wohl ihre Wohlfühlzone, sie war wohl nur "Gast" ihre Zone müsste irgendwo in der Nähe sein..

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Meine Mutter hat vor Jahren einen 8jähigen Hund übernommen. Seine Vorbesitzerin hatte einen Unfall und konnte kaum mehr gehen, deshalb hat sie ihn abgegeben. Der Hund hatte es dort sehr gut gehabt, dennoch hat er die Vorbesitzerin total ignoriert, als sie sich nach ca 6Monsten mal getroffen hat.

Es war für ihn wohl ein abgeschlossenes Kapitel.

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vor 6 Minuten schrieb Shyruka:

Ich weiß nicht wo ihr lest, das fröhlich mit ihr Gassi gegangen wird. Wird wohl eher in Richtung Straßenhund gehen.

In der Garage wohnen würde ich zwar auch nicht wollen, aber vielleicht ist dem TE ja mittlerweile eine bessere Haltung möglich oder gewillt.

 

Hälfte der Garage wurde extra für sie eingerichtet abgesperrt mit Zaun usw. Die Garage ist immer offen, doch die Person die sie aus der Garage raus geholt hat, hat selber 4-5 Hunde und sie tat es um mir zu schaden. Manche sind echt nicht normal hier.

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Man kann und sollte die Situationen in anderen Ländern nicht mit dem bestmöglichst anzustrebenden Leben eines Hundes in Deutschland vergleichen.

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Lieber @NokyRed,

 

als ich vor ein paar Tagen gelesen habe, was du geschrieben hast, konnte ich schrecklich gut nachfühlen, was du empfindest. Das muss ja ein richtiges Gefühlschaos für dich sein! Und ich glaube dir auf's Wort, dass du deine Hündin sehr lieb hattest und immer nur das Beste für sie wolltest - was diese Begegnung jetzt sicher umso aufwühlender macht.

 

Genau hier würde ich an deiner Stelle auch zu überlegen beginnen. Du hast ihr einen liebevollen Start in ihr Leben ermöglicht, so gut du nur konntest - das ist viel wert, und sie hat bei dir sicher viel gelernt, was ihr später auf der Straße nützlich war, vor allem im Umgang mit Menschen. Vielleicht hat sie dein Gesicht vergessen, aber die Grundsteine an Vertrauen in die Menschen, die du vermutlich gelegt hast, sind doch noch viel, viel mehr wert, findest du nicht?

 

Und ich weiß nicht, inwiefern das in eurer Kleinstadt vergleichbar ist, und kann nur aus der Zeit, in der ich in Istanbul (Atasehir) gewohnt habe, sprechen: Wenn sie gesund aussieht (ist das bei euch z. B. auch so, dass du am Chip im Ohr erkennen kannst, ob sie vom Tierarzt behandelt und geimpft wurde? Das wäre doch schon ein tolles Zeichen.), wenn sie freundlichen Kontakt zu anderen Hunden hat und mit ihnen spielt, wenn sie glücklich wirkt - dann ist das doch viel, viel besser, als wenn sie bei irgendeinem Menschen wäre, der nichts von Hunden verstünde, ihr vielleicht sogar ein Leid antäte und sie schlecht behandeln würde. Dass es ihr bei euch auch auf der Straße sehr, sehr gut gehen kann, kann ich mir von meinen Beobachtungen her auch gut vorstellen. Den Straßenhunderudeln bei uns in Atasehir und auf dem Campus meiner Uni ging es durchaus nicht schlecht. Sie waren tierärztlich und mit Futter und Wasser gut versorgt, wurden allgemein respektiert, geknuddelt und umsorgt, und sie konnten sich den ganzen lieben langen Tag all den wichtigen Hundedingen in ihrem Rudel widmen... Ganz ehrlich, ich kenne Hunde, die bei Menschen leben und denen es sehr viel schlechter geht.

 

Nimm es ihr also doch einfach nicht übel, wenn sie dich nicht als ihren Menschen erkannt hat... Vielleicht ist es für sie ja gut, so wie es jetzt ist. Und auch, wenn sie dein Gesicht vielleicht vergessen hat: Die Spuren deiner Fürsorge von damals trägt sie sicher irgendwo in sich.

 

Und wer weiß - vielleicht siehst du sie ja bald mal wieder, wenn sie bei ihren Hundekumpels auf Besuch bei euch in der Gegend ist. Und dann kannst du dich freuen und sie beobachten, schauen, ob sie irgendwann einmal Hilfe braucht, von Tierärzten zum Beispiel, dich vergewissern, dass sie okay ist, und lächelnd daran denken: Es ist bestimmt deine Hündin - und ja, sie lebt! Ist das nicht ein Glück?

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