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Hundeforum Der Hund
KäptnKörk

Platz auf Distanz

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Wir üben das im Moment auch verstärkt. Femo fällt es sehr sehr schwer draußen. Er hat Angst, dass ich ihn da lasse und er will natürlich aufpassen. Grundsätzlich üben wir das wie beschrieben. Femo fällt das aber sehr viel leichter seit ich das in unser Ballspiel integriere. Ich arbeite mit ihm stark am Abgeben. Dazu habe ich gemerkt, dass Platz - Abgeben - Bleiben - Ball erhalten (ich gebe oder werfe ins Maul) für ihn eine super Übung ist. In Kombination klappt das besser und erzeugt nicht die Erwartungshaltung “oh Gott, ich werde abgelegt und dann geht sie!!!!!“, denn da kann kein Leckerchen mithalten. Aber innerhalb des Spiels bleiben - geht gut. Ohne Ablenkung bisher.

 

Eine andere Sache ist bei den Sachen, auf einer Decke angeleint warten. Das geht mittlerweile auch so ganz gut. 

 

Ich hab zwei “Probleme“:

1. Platz auf Distanz machen - versteht er nicht. “Warte“ geht halbwegs zumindest kurz. 

2. Mit dem Ball zu mir kommen, sich ablegen und den Ball abgeben.... geht nicht. Er legt sich in die Nähe und spuckt den Ball aus. Das ist mehr als ich je erhofft hatte. Aber es nervt. :D 

 

Beides kann man ja vielleicht an anderer Stelle mal erörtern.

 

 

 

 

 

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Ich habe es mit anbinden gemacht. Also nachdem der Hund überall neben mir Platz konnte, habe ich ihn angeleint und Platz machen lassen (immer am Geschirr. Zumindest Nuka hat nicht immer geich gerafft dass er angeleint ist :D )

Dann habe ich es aber genauso wir ihr gemacht, kleinschrittig die Distanz erhöht. Manchmal muss man auch einfach warten bis der Hund das Kommando anbietet. Das Ganze habe ich dann ein bischen ausgereizt. Z.B. Spielzeug geworfen, ihn los rennen lassen und dann Platz gerufen. Da kann man immer super mit der Belohnung variieren. Meistens habe ich ein, für ihn nicht ganz so wichtiges, Spielzeug geworfen. Wenn er bei Kommando sofort ins Platz ist, dann durfte er zuerst sich aufs Spielzeug werfen und dann nochmal mit mir mit einem höherwertigem Spiezeug fetzen.

 

 

 

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Ich Trottel habe die zweite Hälfte meines Textes nicht kopiert und eingefügt.

 

Bitte demütigst vielmals um Entschuldigung.

 

Jetzt aber:

 

Wenn der Hund liegen bleibt, wenn man ein paar Meter Abstand hat,

sagt man ihm aus dieser Entferung, auch wenn es sich eigenartig anhört, nochmal Platz,

wartet die üblichen mindestens drei Sekunden, lobt ihn geht zu ihm

und bekekst ihn.

 

Das macht man eine Zeitlang aus unterschiedlichen Entfernungen.

 

Beim ersten Versuch Platz aus der Entfernung zu fordern, würde ich jemandem den der Hund gut kennt,

die Leine des Hundes, mit Hund dran, in die Hand drücken, zwei Meter weggehen,

das Kommando rufen, und wenn es klappt, Lob und Keks.

Wenn nicht, eventuell ein zweites Mal probieren,

dann zurück zum Hund gehen, nochmal "Platz" sagen, Keks......

 

Ich hatte bislang noch keine Misserfolge mit dieser Methode,

was aber ganz sicher nicht heißt, dass es immer funktioniert.

 

 

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vor 2 Stunden schrieb Freefalling:

Er hat Angst, dass ich ihn da lasse und er will natürlich aufpassen.

 

Bei der Angst würde ich dann zwei Sachen machen. Die Distanz beim üben nur im Wohlfühlbereich halten und das immer wieder wiederholen in der Hoffnung er bekommt ein Gefühl von Sicherheit das er eben nicht allein gelassen wird. 

 

Zum anderen würde ich Übungen machen die das Selbstbewusstsein, auch in Zusammenarbeit mit dir, steigert.

Meine hatte beispielsweise Angst auf wackeligen Untergrund und in der Höhe. Da habe ich dann mit Wippe und Holzstämmen geübt. Erst blieb ich immer bei ihr und lief mit ihr den Baum ab. Immer sichernd (auch mit Hand am Hund um sofort jedes wackeln zu stabilisieren) und beschwichtigend/lobend. Irgendwann sind die Hilfen immer weniger geworden (keine Hand mehr am Hund, immer mehr Abstand zu ihr beim Mitlaufen, irgendwann gar nicht mehr richtig mitlaufen) aber weiter lobend. 

 

Ich glaube das hat ihr ganz gut geholfen auch in anderen Situationen mehr Vertrauen in sich und mich und uns zu haben. Auch wenn ich Mal etwas weg bin.

 

Zum Aufpassen kann ich nicht soviel sagen. Tendenziell würde ich meinen Übungen zur Impulskontrolle könnten helfen das er sitzen bzw. liegen bleibt. 

 

Ich hab Mal irgendwann gelesen das man Wissen am besten anrufen kann wenn das Umfeld das gleiche ist wie beim Erlernen des Wissens. Wenn ich also unter Wasser das griechische Alphabet lerne dann kann mein Hirn dieses Wissen am besten abrufen wenn ich wieder unter Wasser bin. 

So irgendwie ist es geschrieben worden.

 

Dann ist es möglicherweise klug die Impulskontrolle besonders im Liegen nochmal zu üben. Dann ist es auch auf Entfernung leichter Reizen zu widerstehen.

 

 

Zum Thread direkt. Meine Hündin kann es auch. Ich habe es im Grunde auch genau so geübt.

 

PS: Eine zweite Person hatte ich nicht. Aber wenn es Mal nicht geklappt hat habe ich sie wieder zum Ausgangspunkt begleitet und das hat sie verstanden.

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Ein anderer Weg wäre, erst Platz in jeder Lebenslage Bank, Wiese, aus dem Auto, vom Fahrrad, im Aufzug....und dann einfach mal auf ein Meter Distanz, dann Schritt für Schritt Distanz erweitern. 

Oder Platz auf einem Handtuch zuerst Zuhause, dann unterwegs. Verknüpfung Handtuch Platz, Distanz  erweitern. ...Nach und nach Handtuch verkleinern....gibt bestimmt noch 1000 andere Wege 😊.

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Liegen bleiben auf Befehl klappt hier Problemlos, da kann ich mich auch 50 bis 100 m entfernen, solange er mich noch sieht. Ohne Sichtkontakt oder auf noch weitere Entfernung funktioniert es weniger....könnte ja sein das er vergessen wird oder das Frauchen was passiert ist. Außerdem Frauchen ruft ja nach einiger Zeit sowieso, da ist früheres in Bewegung setzen ja eigentlich vorausschauender Gehorsam....😁

 

Platz oder Sitz auf Entfernung klappt weniger gut........zuerst wird Sichtkontakt gesucht........meint Frauchen wirklich das was sie sagt, auch mit verstärkendem Handzeichen wird dann erstmal überlegt.....nach weiterer Aufforderung such man sich dann erstmal in Seelenruhe ein bequemes Plätzchen auf der Wiese.....warum soll man sich auch auf harten Asphalt plumpsen lassen? Vom gegebenen Kommando bis zum ausgeführten Kommando dauert es in der Regel 30-45 sek. viel zulange, da ich den Befehl eigentlich nutzen wollte um ihn aus der Gefahrenzone zu manövrieren. Aber prinzipiell sind Sitz und Platz nicht seine Kommandos....."hier" auch nur nach Lust und Laune......🤪

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Ich habs mit Emma auf albern-spielerische Weise geübt. Mit ihr mache ich  nachmittags oft eine Blödel-Bummel-Runde, wobei wir "Abenteuer" spielen (jaahaa, man kann auch noch als erwachsener Mensch ziemlich kindisch sein :D ). D.h. Emma und ich schleichen nebeneinander, gaaanz leise und rennen auf Kommando los und da sie schneller läuft als ich, kommt dann manchmal ein "Stopp!" (Gehen Sie nicht über Los, sondern setzen Sie sich sofort hin) oder ein "Down". 

 

Das Down ist für sie also eher ein lustiger Gag. Ich nutze das sonst fast nie. Wenn sie wegen irgendwann stoppen soll und zwar sofort, ohne noch rumzuschnüffeln, dann folgt bei uns das Stopp. 

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vor 3 Stunden schrieb Freefalling:

Er hat Angst, dass ich ihn da lasse

Ist das wirklich Trennungsangst oder ist es der Drang, etwas nicht verpassen zu wollen? Das sind ja nur ein paar Meter, da dürfte der Hund doch keine Angst verspüren, solange man in Sichtweite ist. Das nicht verpassen Wollen kenne ich und ich glaube wirklich dass es mit der Distanz zur Leckerlietasche zu tun hat- die Belohnung ist nicht erreichbar genug

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vor 9 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Ist das wirklich Trennungsangst oder ist es der Drang, etwas nicht verpassen zu wollen? Das sind ja nur ein paar Meter, da dürfte der Hund doch keine Angst verspüren, solange man in Sichtweite ist. Das nicht verpassen Wollen kenne ich und ich glaube wirklich dass es mit der Distanz zur Leckerlietasche zu tun hat- die Belohnung ist nicht erreichbar genug

 

Nuka hatte das in seiner Junghundphase auch. Für ihn war irgendwo anbinden = alleine lassen

Und das verursachte be ihm höchste Unruhe und dementsprechend konnte ich so nicht mit ihm üben.

Ich habe das ganze dann einfach kleinschrittig aufgebaut und in der Zeit ihn nirgendwo angebunden und alleine gelassen

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Aber hier wird doch keiner angebunden? Es wird nur ein paar Schritte weitergegangen.

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