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Hundeforum Der Hund
Jessy1994

Bitte, HELFT UNS!!! Er bellt und macht alles kaputt.

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Guten Tag,

 

(Vorsicht, halber Roman. Aber jeder Hund ist anders, die details sind anders und haben schon sehr viel gemacht) 

 

Ich bin wort wörtlich mit den Nerven bald am Ende, uns fällt nix mehr ein.

Haben schon gefühlt tausend Foren und Youtube Videos durch. 

 

Unser Hund Cody ist 6 Monate alt und ein labrador-/ Münsterländermix. 

Wir haben ihn mit 11 Wochen geholt. Sind seid dem jede Woche bei der welpenschule.

Er ist auch lernfähig. Er kann Sitz, Platz, Pfötchen, auf sein Platz, lassen ihn am Hundesee frei laufen (keine Angst, da gilt die brut und Nist Zeit nicht.), er hört auf seinen namen, er ist im auto ruhig und legt sich hin, bleib und Aus kann er und so weiter.

Halt die grund sachen.

Wir gehen 3 mal täglich mit ihm so im Schnitt 45 Minuten mit schlepp Leine aufn feld so das er sich austoben kann, machen such Spiele, fangen, lassen ihn schnüffeln und an den Bach, wo er total vor Freunde frei dreht da er Wasser liebt aber er hört trotzdem. Er macht auch NICHTS kaputt wenn wir da sind. Vll klaut er sich mal ein Schuh, aber wenn wir aus sagen lässt er ihn los und gut ist.

So das waren seine positiven Seiten. 

Er klebt mir auch 24/7 am po. 

Ich bin jeden Tag bis auf morgens 2-3 Stunden (Arbeit) zu Hause. 

In der Zeit macht er alles kaputt. Er geht auf Kommoden, Schreibtische und holt sich alles runter und zerbeißt es, er zerbeißt Kabel auch dicke Strom kabel, Klamotten, Handtaschen und Schuhe, zerreißt die Jacken an der Garderobe, zerreißt säcke, kaut die klobürste kaputt, 

Klaut essen von der Arbeitsplatte (das aber auch wenn wir da sind), Pflanzen kaputt, klopapier auseinander fetzen usw. 

Dan haben wir einen Hundepsychologen nach Hause kommen lassen, er meinte wenn man nach Hause kommt und er hat was kaputt gemacht, ihn nicht beachten, dort hin gehen ihn im nacken packen runter drücken (was ihm ja nicht weh tut, aber das Vertrauen finde ich bricht) und ihm das kaputte vor die Nase halten und laut aus sagen. Dan ist Cody auch erstmal mir aus dem weg gegangen.

Und nächsten Tag wieder das selbe und den Tag danach auch und danach und danach.... Das lief 5 Wochen so.

Und brachte nix.

Bevor ich weg fahre gehe ich mit ihm ne riesen runde zum Feld, so das er wirklich kaputt ist und ihm schon die Augen zu fallen. 

Und sobald ich wieder zu Hause bin nach der Arbeit pennt er auch erstmal 3 Stunden.

Er bleibt wach so lange keiner da ist. 

Dan haben wir ihm zuhause noch zu sätzlich Leckerlis versteckt, schnüffelteppich befüllt, knabbern Stange, einen kong und so. Vll zu viel ich weiß, aber waren/sind verzweifelt gewesen. 

Als ich nach Hause kam war auch alles leer. Hat ihn vll 30 Minuten beschäftigt. Danach wieder alles kaputt gemacht. Trotz der großen Runde vorher.

Das auch so 4 Wochen lang. 

Und schon sehr viel Geld ausgegeben um das kaputte zu ersetzten oder zu reparieren. 

 

Danach haben wir ihn in den Flur gepackt wo er nix kaputt machen kann, DACHTEN WIR.

Der Flur ist sehr groß, er hat da Futter, trinken, kauspielzeug, bisschen Spielzeug, zb kong und sein Korb. 

 

Da fing er vor 3 Wochen an die Steckdosen raus zureißen, an den Kabeln zu knabbern, die Tapeten abzureisen und die Türen zu zerkratzen und fing an mehr zu bellen.

 

Danach haben wir das mit dem Kennel probiert und einen großen Käfig gekauft. 

Habe ihn langsam dran gewöhnt, mit Leckerlis, er stand am Anfang immer offen, wenn ich hin gehe und rauf tippe geht er sofort rein und legt sich hin. Er geht auch Tags über so rein, einfach mal so. 

Wenn wir schlafen darf er mit ins Bett wenn er möchte, sonst liegt er ab und zu auf seinem Platz, Nachts macht er aber auch nichts kaputt. Weil wir sind da. 

Er bellt auch nicht wenn ich noch da bin, sondern erst wenn er hört ich verlasse das Haus und Dan so 2 Minuten später, so lange bis ich wieder da bin. 

Habe Gott seid Dank, echt nette Nachbarn mit hund, die nichts dazu sagen aber auch keine Ideen mehr für uns haben. 

Und bellt sich total fest. Und das wirklich 2 Stunden durch gehend, zwischen durch mit fiepsen, er muss aber nicht er hält 4-5 Stunden durch wenn ich zuhause bin, sobald er mich hört, ist er wieder ruhig und freut sich. Aber er macht nix kaputt aber das bellen geht einfach nicht.

Ich denke er kann einfach nicht alleine sein.

Aber was können wir noch machen. Ich bin mir ziemlich sicher wenn wir einen Spielkameraden holen würden das es weg gehen würde. Aber vll habt ihr noch Vorschläge.

 

 

Danke im voraus. 

Mfg jessy

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Hallo Jessy,

 

den Trainer, der Dir was mit im Nacken Packen empfiehlt, kontaktierst Du bitte nie wieder. Dein Gefühl ist richtig: Wenn Du sowas machst, zerstörst Du ein vertrauensvolles Verhältnis zu Deinem Hund.

 

Du scheinst das Alleinebleiben nicht langsam aufgebaut zu haben? Musste Cody von jetzt auf gleich alleine bleiben? Für gewöhnlich macht man mal so zwei Minuten, dann fünf, Viertstunde und so weiter...

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vor 19 Minuten schrieb Jessy1994:

Ich denke er kann einfach nicht alleine sein.

 

Jepp. Und alleine bleiben muss einem Hund beigebracht werden. Kleinschrittig.

Da bringt es auch nichts, wenn du vorher zwei Stunden mit ihm rausgehst, um ihn auszupowern. Er kann ja trotzdem nicht alleine bleiben. 

Zu viel ist ohnehin nicht gut, das überdreht einen Hund eher.

 

Bitte niemals wieder den Hund packen und runterdrücken.... so trainiert man nicht. Der Hund lernt da nichts, außer wie man traumatisiert wird. (Klingt hart, ist aber so, tut mir leid)

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Hallo und willkommen im Forum! :)

Ich komm gleich direkt auf den Punkt. Euer Hund hat enormen Trennungsstress, dem gehts schlicht richtig dreckig wenn du nicht da bist. Du bist leider an einen ziemlichen Deppen geraten

vor 7 Minuten schrieb Jessy1994:

Dan haben wir einen Hundepsychologen nach Hause kommen lassen, er meinte wenn man nach Hause kommt und er hat was kaputt gemacht, ihn nicht beachten, dort hin gehen ihn im nacken packen runter drücken (was ihm ja nicht weh tut, aber das Vertrauen finde ich bricht) und ihm das kaputte vor die Nase halten und laut aus sagen.

denn das geht wirklich gar nicht! Aber du hast ja auch schon gemerkt, dass das nicht geholfen hat.

Erstmal wirst du dringend eine Betreuung für ihn finden müssen, während du weg bist! Dann müsst ihr das alleine bleiben langsam und kleinschrittig aufbauen. Bei uns hat das 4 Monate gedauert. Habt ihr das alleine bleiben denn irgendwie schon trainiert?
Wir haben es so gemacht, dass wir mehrmals am Tag (20-30 mal) Schuhe, Jacke, usw angezogen haben, Wohnungstür auf, einen Schritt in den Hausflur, wieder rein, Tür wieder zu. Irgendwann sind wir dann in den Hausflur und haben die Tür hinter uns zugemacht, direkt wieder auf und rein. Dann irgendewann 10 Sekunden gewartet bis wir wieder reingekommen sind, dann 30 Sekunden, ne Minute, 5 Minuten, usw. Jeder neue Schritt wurde erst gemacht, als unser Hund bei dem Vorschritt komplett entspannt und unaufgeregt geblieben ist. Die ersten 30 Minuten zu schaffen war das schwerste, danach ist bei uns der Knoten geplatzt. Da sind wir dann aus dem Hausflur raus vor das Haus, wir haben unseren Hund mit der App "Dogmonitor" überwacht, so das wir dierekt abbrechen konnten, wenn er gestresst war.
Die zwei wichtigsten Dinge bei uns waren Ruhe und Geduld! Das ganze Training komplett ruhig und unaufgeregt gestalten, keine Party beim reinkommen, kein großes Theater beim gehen, einfach als wäre es das normalste der Welt, dass man die Wohnung verlässt und wieder betritt ;) Es wird Zeit brauchen, viiieeel Zeit! Nicht böse oder frustriert sein, wenn es Rückfälle gibt, dann wieder einen Schritt zurück gehen, wo es funktioniert hat und dann langsam zum nächsten Schritt.

Viel Glück und starke Nerven wünsche ich euch!
Und bitte, sperr den armen Kerl nicht in eine Box, er sollte mindestens einen Raum zur Verfügung haben um sich zu bewegen, strecken, umlegen, usw.

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Dein Hund hat wie es scheint massive Trennungsangst :(
Bei dem, was Du mit Erfahrungen über Hundetrainer-Psychologen schreibst, traue ich mich kaum, Dir das zu raten, aber Du bräuchtest tatsächlich fachlich gute Hilfe.
Vielleicht kannst Du mal Deine PLZ schreiben, damit wir Dir hier jemand vernünftiges empfehlen können?

Hier ist schon mal ein Buchtipp, da kannst Du schon mal nachlesen, wie so ein Training aussehen sollte, wenn es gut gemacht ist:

Nicole Wilde: Lass mich nicht allein

Hast Du denn erst mal die Möglichkeit, Deinen Hund während eines neu aufzubauenden Trainings nicht allein zu lassen? Kannst Du ihn für die 2-3 Stunden woanders unterbringen? Familie, Freunde?

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Du kannst deinem Hund viel zukünftiges Leid ersparen, wenn du in Kleinstschritten - wie von @LolaUndEddy beschrieben - das Alleinebleiben

nochmals (erstmals?) vernünftig aufbaust.

 

Zusätzlich zum langsamen & kleinschrittigen Trainingsaufbau habe ich persönlich gute Erfahrungen damit gemacht, ein Verabschiedungsritual

einzuführen. Damit meine ich keine verbale Ansprache o.ä., sondern einfach eine immerwiederkehrende Handlung, welche der Hund

in positiver Weise mit dem Alleinesein verknüpfen kann. Denkbar ist hier vieles.... Bei uns ist es eine extrakuschelige Decke, die ich meiner Hündin

jedes Mal aufs Sofa lege wenn ich gehe und diese nach meiner Rückkehr wieder entferne.

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@benno0815 

@LolaUndEddy @Amaterasu @LisaH. 

 

Wir haben langsam angefangen. Sind dan immer nur für paar Sekunden raus und Dan paar Minuten. Nach 2 Wochen. 

Wären kurz 5 Minuten bei den nacherbarn eine rauchen um zu hören wie es lief und so. Es hat aber nix gebracht. 

Ne können wir leider nicht, ihn woanders hin geben. Da wir hier nur unsere Nachbarn kennen und die haben den Bruder von Cody aus den selben wurf. Der ist aber ganz und garnicht so und wurde gleich erzogen. Da wir uns ein ein Familienhaus teilen. Und wir oben und die unten wohnen. Also auch gute Freunde seid Jahren.

Und die wissen aber selber keinen Rat mehr für unseren Hund.

Wir können ihn schlecht in einen Raum packen da er Dan anfängt die stecktdosen und Wände kaputt zu machen und es war echt nur Zufall das da seid 4 Wochen kein Strom mehr drauf ist da wir Probleme mit der elektrik hatten sonst hätten wir keinen Hund mehr.

Er ist so ein super Hund. Bloß das alleine sein.

Ja trennungsangst schätze ich auch.

 

Der Hundepsychologe haben wir auch nie wieder rein gelassen. Nichts hat geholfen was der empfohl.

 

29378 wittingen 

 

Ich habe schon gehört wenn der Hund so ungefähr 1 jahr alt ist, das er ruhiger wird und in anderen Foren sagen die das die Dan auch aufgehört haben Sachen kaputt zu machen.

 

 

 

 

 

 

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Wir machen keine Begrüßungs oder abschiedsparty, 

Da er ja immer irgendwas anstellt geh ich rein. Beachte ihn meist erst la nicht bis ich die Schuhe und Jacke aus habe und er sich beruhigt hat. Dan streicheln ich ihn.

 

Zum Abschied geb ich ohne Worte. 

Er bekommt immer bevor wir gehen, seine kauspielzeug mit dem denta Stick drin. Und den bekommt er nur wenn wir gehen und wenn ich wieder da bin Räume ich es weg.

Und er hat auch ein T-Shirt von mir was er nicht kaputt macht und nur bekommt Wenn er alleine ist.

 

 

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vor 11 Minuten schrieb Jessy1994:

Wir haben langsam angefangen. Sind dan immer nur für paar Sekunden raus und Dan paar Minuten. Nach 2 Wochen. 

 Wären kurz 5 Minuten bei den nacherbarn eine rauchen um zu hören wie es lief und so. Es hat aber nix gebracht. 

 

Ja, aber seit ihr denn auch zurück gekommen, bevor er gejammert und geweint hat? Das ist nämlich der Sinn der Übung. Der Hund soll lernen entspannt alleine zu bleiben und dass ihr immer wieder kommt. Wenn er weint und ihr kommt zurück, dann war die Zeit zu lang

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