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Hundeforum Der Hund
IN2009

Welcher Hund ist der Richtige? gr. Etagenwohnung und Kind

Empfohlene Beiträge

Hallo ihr Lieben,

 

noch lange ist es nicht soweit, dass ein Hund bei uns einziehen soll (Geplant ist etwa in einem Jahr). Aber wir möchten uns im Vorfeld gut informieren, damit wir auch den richtigen Partner für uns finden und er/sie ein langes und erfülltes Hundeleben bei uns haben kann.

Zu unserer Familie gehöre ich, 36, meine Tochter (noch 8) und zwei liebe Katzen. Wir leben in einer großen Etagenwohnung in der 2. Etage (Altbau).

Betreuung vom Hund, wenn ich arbeite, ist gesichert, so dass er/sie nicht länger als vier Stunden allein sein müsste.

 

So soll unser Traumhund im idealfall sein:

 

Kuschelig und familienbezogen

lieb und aufgeweckt

groß und langhaarig

nicht einfarbig

Anfängergeeignet (wir hatten schon Pflegehunde, aber es wäre unser erster eigener Hund)

 

Meine Tochter liebt beispielsweise Berner Sennenhunde, von denen ich allerdings schon viel gelesen habe, sie nicht in einer Etagenwohnung zu halten.

Wir hatten einmal einen Bordercollie-Mix, der hat uns regelrecht verzaubert.


Wir sind viel draußen (reiten, spazieren in der Natur usw.) daher ist viel Bewegung kein Problem. Wir möchten aber keinen Hund haben, der nervös wird, wenn er nicht drei Mal am Tag seinen zwei-Stunden Spaziergang braucht. Es sollte eher eine gelassene Rasse sein.

 

Bitte versteht diesen Post nicht so, dass wir unseren künftigen Hund auf das eine oder andere Merkmal reduzieren möchten. Ich denke nur, gewisse Eckpunkte gestalten die Suche und auch die Beantwortung meiner Frage anders.

Wir freuen uns natürlich auch über einen Mischling, aber dennoch finde ich es wichtig, sich über die charakterspezifischen Begebenheiten von der gewünschten Rasse im Vorfeld zu informieren, damit es nicht ein Hund wird, der wegen Überforderung der Besitzer oder nicht-Erfüllung seiner Ansprüche abgegeben werden muss.

Lieben Dank für Eure Anregungen :-)

Isabel

 

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Hallo Isabel,

Wenn du einen Hund mit gutem Nervenkostüm suchst, würde ich auf den Border Collie verzichten. Wegen der Katzen würde ich empfehlen, nicht unbedingt eine Jagdhunderasse zu wählen. Das ist zwar eine individuelle Frage, aber so von der Tendenz.

 

Was ist dem mit dem Langhaar-Collie? Den kann ich mir auch am Pferd vorstellen. Bei der Etagenwohnung kommt es auch drauf an.... habt ihr einen Aufzug? Wenn nicht, würde ich keinen großen Hund nehmen. Ist das Haus eher hellhörig? Wie sind so die Nachbarn? Wir wohnen auch mit einem recht großen Hund in einer Etagenwohnung und das ist gar kein Problem. Er ist im Haus aber sehr ruhig. 

Ansonsten... vielleicht ein Mittelspitz? Sind zwar nicht mehrfarbig und teilweise recht laut ;) aber kann ich mir vorstellen.

 

Wenn ihr euch doch einen kleineren Hund vorstellen könnt, schaut euch den Havaneser an. Charakterlich dürfte er gut zu euch passen (gechillt, aber neugierig) und langhaarig ist er auch. Er ist auch kein extrem kleiner Hund, sondern recht robust. Kann ich mir auch gut am Pferd vorstellen.

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Viele eurer Wünsche  sind  nicht  Rasse sondern Charakterspezifisch.

 

In so einem Fall plädiere ich immer  für einen erwachsenen Hund .

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vor 3 Minuten schrieb Freefalling:

 

Was ist dem mit dem Langhaar-Collie?

 

Den kann ich dir auch nur ans Herz legen, wenn es ein Rassehund sein soll :)Und wenn Mischling, und du irgendwie ne Wahl hast, schau nach einem Mix mit Collie in den Eltern ;)  Ich kenne wirklich ausschließlich einfache, freundliche, leichtführige Collies und Collie-Mixe. Einziger Nachteil in meinen Augen sind de immensen Massen an Fell :D

 

Außerdem lege ich euch natürlich auch noch mal nahe, nach einem bereits ausgewachsenen Hund zu schauen der ein neues Zuhause sucht :) Bei denen lässt sich oft auch schon ganz gut erkennen, wie sie mit Kindern und anderen Tieren umgehen, und eine gewisse Aussage über das Nervenkostüm ist auch möglich. Bei Welpen, selbst bei den ruhigen Rassen und denen die eigentlich geeignet sind für euren Wunsch, ist es immer möglich dass ihr nun die Ausnahme erwischt ;)  

 

Ach so, und vielleicht auch noch mal bei den Golden Retrievern gucken?

 

Allerdings bei allen Zuchten: bitte informiert euch genau über die typischen Rassekrankheiten. Der Vorteil gegenüber Mischlingen ist da ja, dass man mehr Untersuchungen der Eltern machen lässt sofern es eine seriöse Zucht ist.

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vor 17 Minuten schrieb Lemmy:

Ich kenne wirklich ausschließlich einfache, freundliche, leichtführige Collies und Collie-Mixe. Einziger Nachteil in meinen Augen sind de immensen Massen an Fell :D

Deswegen hab ich aktuell mein Herz an die Kurzhaarcollies verloren. :D

 

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So etwas wie ein Bobtail?

Es ist ja ein langhaariger Hund gewünscht. Ich habe nur nette Bobtails kennengelernt.

Ob es da rassetypische Krankheiten gibt, weiss ich nicht

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Collie fiel mir auch auf Anhieb ein. Oder der Wäller. 

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Wenn es eher groß sein soll, einen Großspitz? Die gibt's leider nicht in mehrfarbig, aber die wenigen, die ich mal getroffen habe, waren super. Ich kann mich gerade aber echt nur an zwei erinnern. Einen mal beim Tierarzt und einen irgendwo unterwegs. Leider sind die sehr selten, da muss man sicher suchen, bis man einen findet. Der Name ist auch etwas irreführend, SO groß sind Großspitze gar nicht (max. 50 cm). Wolfsspitze sind sogar noch etwas größer und auch mehrfarbig. Ich kenne da sehr bezaubernde Exemplare, aber auch ziemlich anstrengende. Da kommt es sicher sehr auf die Erziehung und die Auswahl des richtigen Züchters an (bei Interesse versuche ich mal eine Adresse herauszubekommen, ich treffe hier ab und an einen wirklich tollen Wolfsspitz und bin ganz verliebt in den Kerl).

Vielleicht wäre auch ein Eurasier was? Der hat auch Spitz-Wurzeln, hat aber das ausdrückliche Zuchtziel, ein guter Familienhund zu sein. Ich finde die niedlich, kenne aber keinen in live. Die sind auch etwas größer als die Spitze (Rüden bis max. 60 cm).

Und, wenn es richtig groß sein soll - ein Großpudel? Die kenne ich nur in richtig toll. Ob es die in mehrfarbig gibt, weiß ich nicht so genau. Aber man kann ihnen lange Haare wachsen lassen und die zu "Dreadlocks" machen. Mein Schnuffi hatte vor langer Zeit mal einen Großpudel-Kumpel, der zeitweise auch so eine Frisur hatte :D Der war wirklich toll.

Ach so, was die Größe betrifft, würde ich mir da wegen der Wohnung keine zu großen Gedanken machen. Es kommt auch drauf an, wie der Hund gebaut ist. Ich kann meine zwei Damen (natürlich einzeln ^^) problemlos in den vierten Stock tragen, wenn es sein muss (wir haben aber einen Aufzug, normalerweise ist das nicht nötig). Die sind um die 51/52 cm hoch und wiegen 15 und 17 kg. Die kann man noch gut tragen. So bis 20 kg sollte das kein großes Problem sein und man macht das ja auch nicht täglich, sondern nur in Notfällen.

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Vielleicht auch ein Großpudel in Harlekin?

 

Würde rein Charakter- und Aussehenstechnisch passen. Bedenkt dass Pudel alle paar Monate geschoren werden müssen, weshalb man allerdings auch freie Hand hat, was die Felllänge und Art des Schnittes angeht. Dafür haaren sie nicht und sind deshalb auch bei Vermietern gerne gesehen. 

Zudem müssen sie im Winter und bei sehr kaltem Wetter zwingend Mäntel oder Pullover tragen, da ihr Fell keine Unterwolle hat und deshalb auch wenn es lang ist nicht gut wärmt. 

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vor 51 Minuten schrieb Crystalflower:

Zudem müssen sie im Winter und bei sehr kaltem Wetter zwingend Mäntel oder Pullover tragen, da ihr Fell keine Unterwolle hat und deshalb auch wenn es lang ist nicht gut wärmt.

Ich kann Pudel sehr empfehlen! Persönlich kenne ich einige, neben meinem natürlich, und die tragen auch bei grösster Kälte keinen Mantel. Man schert sie etwas weniger kurz im Winter und überheizt die Wohnung nicht - dann ist es auch bei Kälte kein Problem. Zumal Pudel sehr, sehr gerne in Bewegung sind!

Und: es gibt zweifarbige Pudel - entweder Harlekin (schwarz-weiss gefleckt) oder Black and Tan (schwarz mit rötlichen bis blonden Abzeichen an Kopf, Brust, Beinen und Po)

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