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Hundeforum Der Hund
Zurimor

Einstieg Dogscooter - Wie oft, wie lang, Ernährung...

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Nachdem wir heute die erste Runde mit eigenem Dogscooter gedreht haben frag ich jetzt einfach mal nach. Geplant hätte ich für den Anfang erstmal alle 2-3 Tage 2-3km bzw. solang Madame Lust hat. Wenn die schon eher nicht mehr will natürlich kürzer. Sollte man sich an einen Plan halten wie man die Strecke verlängert? Wie häufig sollte man maximal fahren, jeden Tag wär nicht so super, geh ich von aus, von wegen Regeneration und so. Und sollte man beim Futter auf was achten, z.B. proteinreich?

Denke, das war's erstmal. 

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Auch wenn ich nicht aus der Fraktion Dogscooter komme, sondern eher Radfahre:

Immer die Pfoten kontrollieren. Es muss nichts kaputt sein, sondern nur mal anders aussehen, da solltest du Suhna dann gern mal 3-4 Wochen Pfotenruhe gönnen. Gerade bei harten Untergründen passiert es schnell, dass die Ballen "überreizen". Das ist der Punkt vor dem Abschürfen, das typische Blasenlaufen. Das ist dann eine Stelle an der Pfote die stark belastet wird und tritt dann heller oder dunkler hervor.

Und wenn man Mal einen Bereich mit losen Steimchen oder so fährt, immer wieder zwischendurch Prüfen, ob sich eins zwischen die Ballen gedrückt hat, oder es Verletzungen gibt. (Prinzipiell sind solche Strecken zwar zu vermeiden, aber ab und an gibt es ja so toll "ausgebesserte" Stellen in den Wegen und Straßen.)

Ich würde, zumindest mach ich es so mit Quinta, mindestens einen Tag zwischendrin Pause haben. Ich stell mir das immer vor, dass die Pfoten mindestens unangenehm kribbeln müssen, nach dem laufen. Wenn ich das halt beim Menschen mit dem joggen vergleiche.

 

Ich wünsch euch beiden viel Spaß!

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Ich habe das ja auch immer nur hobbymäßig gemacht, trotzdem habe ich mir damals Tipps von Profis geholt und im Grunde haben mir da alle das Gleiche gesagt. 

* Der Hund muss ausgewachsen sein und vom Tierarzt gecheckt 

* Der Hund muss erst mal Kondition und Muskeln aufbauen und das macht man eigentlich freilaufend am Fahrrad, erst dann fängt man mit dem Scooter an

* Training am Scooter nach dem Aufwärmen starten mit 1,5 Kilometern 

* Trainieren höchstens 1-2 mal wöchentlich

* Bei 15 Grad und mehr wird grundsätzlich nicht mehr gefahren 

* Nicht auf Asphalt fahren 

* Für reines Hobby fahren reicht eine ausgewogene Ernährung 

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Im Vorfeld wässern, also dafür Sorge tragen das Suhna eine ordentliche Portion Wasser trinkt. Ansonsten sind die wesentlichen Dinge schon gesagt. Auch bitte gucken, daß sich keine wunden Stellen im Bereich des Geschirres bilden. Dann sitzt das entweder nicht richtig oder es war Sand / Schmutz drauf.

 

so weit

Maico

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vor 9 Stunden schrieb Zurimor:

Nachdem wir heute die erste Runde mit eigenem Dogscooter gedreht haben frag ich jetzt einfach mal nach. Geplant hätte ich für den Anfang erstmal alle 2-3 Tage 2-3km bzw. solang Madame Lust hat. Wenn die schon eher nicht mehr will natürlich kürzer. Sollte man sich an einen Plan halten wie man die Strecke verlängert? Wie häufig sollte man maximal fahren, jeden Tag wär nicht so super, geh ich von aus, von wegen Regeneration und so. Und sollte man beim Futter auf was achten, z.B. proteinreich?

Denke, das war's erstmal. 

 

Das mit den KM lässt sich nicht so pauschal beantworten und tatsächlich hat da auch fast jeder so seinen eigenen Trainingsplan.

Wichtig sind die Ruhetage zwischen den Fahrten, aber ich kann Dir zumindest sagen, wie ich es mache und damit wirklich gut unterwegs bin:

 

Gewässert werden beide ca. 30 Minuten vorher mit 300 ml selbstgekochter Brühe.

Unser Trainingsplan ist 2-0-3-0, Also 2 Tage Training, Tag Pause, 3 Tage fahren, Tag Pause. (Das ist flexibel, wenn ich merke, dass die Jungs mehr Pausen dazwischen brauchen, dann gibt es auch mehr Tage.) Dabei unterscheide ich aber auch deutlich zwischen Ausdauerstrecken und Sprintstrecken/Intervalltraining. Es ist wichtig, dass unterschiedliche Muskelgruppen auch angesprochen werden, wobei ich immer mit der Ausdauermuskulatur anfange, damit erst einmal ausreichend Substanz da ist.

Unsere Ausdauerstrecken haben wenig Steigung und finden vorrangig im Trab statt (Wobei die Flitzejungs sich auch einen feinen Galopp nicht nehmen lassen :D) Die Sprint oder Intervallstrecken haben Steigung und mehr wechselnde Tempi.

Je nachdem wie gut sie durch den Sommer gekommen sind mit der Muskulatur, starten wir so mit 1,5 km auf lockerer Strecke. (Bei untrainierten Hunden kann das auch bei 500 Meter liegen). Aufwärmen mache ich beim normalen Gassigang vorweg. Also ein wenig strecken, warm laufen, leichte Übungen, bis sich merke, dass die Bewegungen weich sind und z.B bei Rayk der Trab federnder wird. (Dauert hier ca. 10 -15 Minuten).

Pro Woche erhöhe ich um ca. 500m - 1 km auf den Ausdauerstrecken, nicht mehr als 500m auf den Sprint/Intervallstrecken.

Nach dem Fahren gibt es immer auch ein Cooldown. Also nochmal ein wenig laufen, alles etwas abklingen lassen (Mind. bis der Puls wieder im Normalbereich ist)und an sehr kalten Tagen kriegen beide einen leichten Mantel über, damit die Muskulatur nicht zu arg auskühlt. (Ist wieder optional, den zweien tut es merklich gut)

 

- Ich fahre nicht bis zu dem Punkt, wo die Jungs keine Lust mehr haben, sondern beende immer vorher die Touren oder bei ersten Anzeichen von Müdigkeit wird unterwegs eine Pause eingelegt, die lang genug ist, dass sie von sich aus wieder hibbelig werden und weiter möchten. Das muss man einfach schauen, ist auch Tagesform-abhängig oder Reiz-abhängig.

 

- Wir fahren über 10 Grad eigentlich schon nicht mehr, gerade Socke hat dann extrem schnell die Luft raus und es macht uns kaum noch Spaß. Bis 15 Grad ist für viele Hunde aber durchaus noch okay. Alles darüber hinaus finde ich persönlich nicht gut und rate auch von ab.

 

- Mit dabei habe ich immer Pemmikan für Pausen, Arnika D6, Traumeel - falls sich mal einer der Jungs vertritt, was durchaus vorkommen kann -  warmes Wasser und Booties/kleines Verbandpäckchen + Pinzette.

- Spätestens Zuhause checke ich beide ausgiebig auf Verspannungen und meistens kommt Rayk dann noch unter den Rotlichtstrahler. Bei Socke ist es vorrangig der Schulterbereich, der bei Saisonstart verspannt (Er startet recht heftig, wobei das schon besser wird) bei Rayk muss ich etwas mehr auf das ISG achten.

- Mittlerweile nur noch alle 6-8 Wochen kommt die Physio für beide, sollte ich das Gefühl haben, dass einer der beiden aber außer der Reihe braucht, hole ich sie auch schon vorher.

- Mitpedalen tue ich genau so viel, dass das Gefährt in Bewegung bleibt, ohne, dass die Leinen ihren Zug verlieren.

- Jede Strecke hat die Möglichkeit abgekürzt zu werden. Sollte irgendwas unterwegs passieren (Rayk hat sich mal ganz bös die Schulter unterwegs gezerrt, weil er ins leere getreten ist), bin ich in der Regel auch zügig wieder beim Auto.

- Auf Asphalt wird nur getrabt,wobei wir davon wirklich nur sehr wenig mal unterwegs haben.

- Socke stelle ich in der Ernährung etwas um, er kriegt dann ein wenig Energie-Futter mit dazu (ca.50:50 mit dem normalen Futter), bei Rayk reicht es wie es ist und er bekommt höchstens etwas mehr. Nach dem Fahren gibt es am Auto IMMER was tolles. Entweder eine leckere Dose, die ich aufteile oder noch ein Tütchen Energiedrops etc. 

Die Hunde zeigen da auch sehr deutlich was sie brauchen, man muss nur auf sie hören.

 

Ich glaube, das war es so als grobe Zusammenfassung.Bestimmt habe ich noch einiges vergessen :D 

 

Lg

Chris

 

 

 

 

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Hier lese ich mal mit. Zwar werden wir nicht scootern, sondern biken, aber das Prinzip ist ja das gleiche.

Was gestern in einem Laden für ZHS um schonmal für den Herbst nach Geschirren zu gucken.. mein Hund ist zu schmal oder zu kurz für etwas "von der Stange". Einzig das Freemotion von nonstop kann mehr oder weniger passend gemacht werden. Überzeugt mich aufgrund der ganzen Schnallen aber irgendwo auch nicht wirklich.

Mal gucken ob er bis Herbst etwas mehr auf den Rippen hat und an der Brust zulegt, sonst muss wohl etwas auf Maß her.

 

Bis Herbst lernt er erstmal das Bike ansich kennen, weitestgehend im Freilauf. Inkl. Richtungsanzeigen etc. und schonmal etwas Kondition aufbauen.

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Für Socke hatte ich auch lange das Freemotion. Ich weiß, dass es viele nicht mögen, aber er lief damit nicht nur super, sondern ich konnte durch die Schnallen sogar seine extreme Schiefe ausgleichen, indem ich links ein wenig kürzer gestellt hatte. Das Gewicht hat ihn überhaupt nicht gestört und es gab weder Fellbruch, noch Scheuerstellen.

Was ich einzig bemängeln muss, ist die Tatsache, dass die Gummistreben bei uns oft kaputt gehen und dann getauscht werden müssen und es einfach, für meinen Geschmack, schnell ausleiert, besonders im Halsbereich. (er hat nun ein X-Back von Dragrattan, welches ihm extrem gut passt.)

 

Im empfehle Dir sonst auch mit deinem Hundi im Sommer viel schwimmen zu gehen. (Natürlich aufpassen und nicht übertreiben wegen der Gefahr einer Wasserrute).

Bei Socke hat es wirklich super geholfen die Muskulatur zu erhalten und um die Brust/Schulter aufzubauen. Und das, obwohl er nur mit Schwimmweste schwimmen darf. (Er ist bekennender Stein im Wasser und kann einfach nicht schwimmen.) Ich suche mir auch gerne Bachläufe, die ihnen so bis zur Brust gehen und dann heißt es Wassertreten. Ersetzt einem jedes Unterwasserlaufband :D

 

lg

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Das wurde mir gestern auch gesagt: Vorteil des Freemotion, man kann Einzelteile problemlos ersetzen und muss nicht gleich das ganze Geschirr austauschen wenn irgendwo mal was reisst.

 

Wassertreten macht der Collie sowieso.. wenn ich ihn lasse begleitet er mich im Freilauf durchs Wasser während ich neben dem Bach entlang laufe :D
Er ist ne Wasserratte. Ich muss nur immer ein Auge drauf haben, das er sich nicht seiner Macke "Tropfen fangen" hingibt. Das endet immer im Wasserbauch. Ist aber zum Glück schon entschieden besser geworden.

 

Probiert haben wir gestern 4 Geschirre, von 3 Herstellern. Fand es anfangs etwas irritierend wie knackig die Geschirre sitzen müssen, gerade im Halsbereich. An und Ausziehen war stellenweise echt kein Highlight für den Border, aber er hat es mit Fassung getragen. Und wenn er mal den Sinn dahinter verstanden hat, wird das sicher schnell keine große Sache mehr für ihn sein.

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@nyan Schau mal, hier hatte ich gerade was zu den Geschirren geschrieben. :)

 

 

Nonstop hat auch normale Geschirre, ohne Schnallen. Wie die in der Praxis sind, weiß ich nicht. Das Freemotion sagt mir aus den erwähnten Gründen überhaupt nicht zu. Und eng sitzen müssen sie um Halsbereich, sonst rutschen sie auf Zug unter die Brust.

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Das normale nonstop hatte er an, passte aber nicht. da er so schmal um die brust ist, sitzt der seitliche Steg hinter oder auf der letzten Rippe und unter Zug ist das ja nix. Gleiches bei einem von einer anderen Firma (Inlandsis) und testweise auch ein Faster. 

 

Leider ist mir kein Hersteller hier in der Gegend bekannt, sodass es mit einer Maßfertigung schwierig werden könnte. 

 

Mal gucken, ist ja noch etwas Zeit. Für erste Gehversuche reicht auch erstmal das Safety. Das sitzt zumindest ganz ordentlich (zum Vergleich: Größe SM auf kleinster Einstellung)

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