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Hundeforum Der Hund
PeterundHund

Hundezwingertraining

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Hallo liebe Hundefreunde,

 

heute möchte ich mal euch um eure Meinung bitten. Mein Hund besitzt einen Hundezwinger. Quasi ein eigenes Häuschen und ein Rückzugsort auf unserem Grundstück. Doch mehr und mehr treffe ich auf Menschen, die komplett gegen eine Zwingerhaltung argumentieren. Wie seht ihr das?

 

Anlehnend an dieser Thematik würde ich auch gerne eure Meinung zum Thema Hundezwingertraining hören. Mein Hund Thembi ist sofort in den Zwinger gerannt und hat ihr Häusschen beschlagnahmend. Das ist wohl aber nicht generell üblich bei Hunden. Ist das Argument genug sich gegen einen Hundezwinger zu äußern oder würdet ihr da eine Hundeschule kontaktieren und ein Training durchführen? Hat jemand vielleicht sogar schon Erfahrungen damit?

 

 

Liebe Grüße

 

Peter

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Die im Profil verlinkte Website suggeriert, dass es hier um Werbung für Hundezwinger geht, das Welpenfoto ist auch schon fünf Jahre nicht mehr aktuell und sieht ein bisschen nach Ridgeback aus- kommt mir etwas kalt für den vor. Generell gehört ein Hund ins Haus mit Familienanschluss, aber das dürften auch Zwingerverkäufer wissen.

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vor 7 Stunden schrieb PeterundHund:

Mein Hund besitzt einen Hundezwinger. Quasi ein eigenes Häuschen und ein Rückzugsort auf unserem Grundstück.

 

Wo ist das Problem?

Sofern du deinem Hund die Wahl lässt. Indem du Zwinger- und Haustüre permanent geöffnet hältst.

Reine Zwingerhaltung für einen RR ist völlig unangemessen, wenn man nur von der Fellbeschaffenheit ausgeht.

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ich habe zwei DSH aus demTierschutz übernommen.

Mein ehemaliger Yerom und mein jetziger DSH.

Beide sind in reiner Zwingerhaltung geboren worden und haben ihre erstes Lebensjahr dort verbracht.

Beide hatten echt psychische Probleme, konnten kaum mit Menschen

sozial richtig umgehen.

Beide Hunde hatten /haben bei mir die Wahl, im Hause zu liegen oder raus in Garten/isolierte, beheizbare Hundehütte zu gehen.

Ergebnis: ich verschenke die ehemals teure Hütte,liegt Nachts sowieso nur Nachbars Katze drin, wenn es regnet oder so.

 

Obwohl beide Hunde in Zwingerhaltung geboren, über den Tierschutz weiter an Zwingerhaltung gewöhnt, sie wollen bei ihren Menschen sein, wenn sie die Wahl haben.

Selbst wenn sie jetzt die Sonne auf der Terrasse genießen, in fast halbstündigen Abstand wird  nach mir gesehen.

 

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Zwingerhaltung konterkariert das hochsoziale Gefüge zwischen Mensch und Hund. Weitere Argumentation ergibt sich daraus automatisch und ich wünsche mir, daß Zwingerhaltung ein sehr baldiges Auslaufmodell ist.

 

so weit

Maico

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Für einen Rückzugsort brauche ich keinen Stahlkäfig im Garten. 

Abgesehen von allem was gesagt wurde, sieht ja auch einfach kaka aus. 

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Wir hatten einen Zwinger im Garten. Der war aber dafür da, dass Hundi auch wenn wir weg waren, alleine draußen bleiben konnte, denn ganz unbeaufsichtigt hätte ich sie ungerne über das Grundstück stromern lassen. Dafür war er auch komplett okay, da stand auch ihre Badeschüssel drinnen.

 

Als Rückzugsort verstehe ich das nicht ganz. Ist das Haus so unbequem oder so stressig für den Hund, dass er es nicht dauerhaft dort bleiben will?

 

 

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Ich bin auch nicht pauschal gegen Zwinger, sofern das für den Hund vollkommen akzeptiert ist. Es gibt ja durchaus Hunde die nichtmal ins Haus wollen. Wenn man nun aber arbeitet oder kurz einkaufen muss, ist der Zwinger mit gesichertem Auslauf mit Sicherheit sehr optimal. Oder eben auch für Hunde, die absolut nicht drinnen allein sein können, aber draußen durchaus (ja das gibt es.)

 

Die klassische Altbackene Zwingerhaltung ohne Hausanbindung finde aber auch ich furchtbar. Gibt nicht umsonst viele psychische Krankheiten wie Zwingerkolkar, Hunde die sich selber alle kaputt beißen und traumatisiert im Kreis rennen. 

Zwinger"haltung" ja, aber mit viel Familienanschluss, Zwinger der groß genug ist, beheizt und optimalerweise noch einen großen abgesicherten Auslauf hat. 

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Da ich mich mit RR ganz gut auskenne, machst du mehr als einen Fehler hier jegliche verschlossen Einheit aufzubauen. Das kann nicht gut gehen und die Thematiken werden schnell sichtbar werden, leider negativ. Ich bin schon etwas älter und kennen die früheren Zwingerthemen, viel auch auf Bauernhöfen, dachte eigentlich, dass diese Themen heute Geschichte sind.

 

Folgendes Bild möchte ich versuchen zu beschreiben. Rhodesian  Ridgeback, im Ursprung dazu da, dass sie zu mehren Hunden auf einer kleinen Anhöhe liegen um die Umgebung im Auge zu haben, deshalb haben sie noch heute nicht  die Augen niemals wirklich zu. Sie sollen anzeigen, wenn irgendetwas näher kommt und eine evtl. Gefahrensituation für den Mensch aufkommt. Im Ursprung halt mal die Löwen und andere Tiere. Diesen Wachmodus haben sie heute noch stark inne und das größte für sie ist es, wenn alle zusammen sind, die Menschen keine Sorge haben brauchen und alles entspannt läuft. Sie hängen so sehr am Menschen {auch hier können dadurch Probleme entstehen} es ist ein Drama für sie, wenn sie weg gesperrt werden.

 

Ein Zwinger, natürlich auch für andere Rassen, ist so mit das Schlimmste, was ich diesen Hunden antun kann.

 

Sie müssen dabei sein. Ich habe selber vor drei Jahren ein Thema hier gehabt, Enkelin gut ein Jahr, Meine Ridge Dame gut 2, eine Hibbelfurt, dem Alter entsprechend. Nun so ein kleines Kind und so ein Hund zusammen bringen, war ein Gedanke den Hund erst mal auf Distanz zu halten. Diesen Gedanke hatte ich ca. 20 Sekunden lang und mir selber beantwortet, wie soll das denn gehen, der Ridge nicht dabei, soll von weiter weg nur beobachten, dass kann nicht gut gehen. Also haben wir zusammen trainiert. Meine Enkelin schickte dann mit knapp drei Jahren meine Ridge Dame genau so auf Ihre DEcke wie ich es mache, oder zeigt ihr, hey, du bist jetzt zu wild.

 

Also wenn das eine ernste Frage sein sollte, pflanze Blumen da wo jetzt der Zwinger steht

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als ich meinen  Mann kennen lernte, so vor 43 Jahren, hatten seine Eltern einen DSH .

Dieser Hund kam als Überzählig (zu großer Wurf) aus der Zucht der damaligen NVA. Er war ein Welpe von gerade mal so 5 Wochen alt.

(er wäre sonst getötet worden, überzählig eben)

 

Dieser Hund lebte sein Leben im Zwinger, durfte Nachts raus, das Gelände (Bauernhof) bewachen.

Ich habe Bobby ,den DSH mit so ca.1O Lebensjahren kennen gelernt.

 

Dieser Hund war der Einzige, den ich erlebt habe als Hund, der nicht im Haus sein wollte.

Er kam ins Haus,schnupperte rum,aber fühlte sich sichtlich nicht wohl.

Er wollte wieder raus.

 

Dieser Hund kannte nichts anderes, war in  seinem schlichten Verschlag angekettet.

Mein Mann und ich haben  ihm erst  eine gescheite Hütte aufgebaut.

 

Mal mit ihm außerhalb seines Bauerngeländes spazieren gehen, bei seinen Menschen sein, kannte der Hund nicht.

 

Der Vater meines Mannes hat sich dann viel Mühe gegeben mit dem alten Hund, alle gingen täglich raus mit ihm, die Hütte wurde warm und gemütlich. Er durfte unangekettet im Gelände laufen.

Aber dieser Hund weigerte sich bis zu seinem Tod , er wurde 15 Jahre alt, auf Dauer ins Haus zu gehen.

Er freute sich  noch 5 Jahre lang über sein kettenfreies Leben ,aber meidete das Wohnhaus der Menschen.

Warum wohl !!!!

Ich mag ausschließliche Zwingerhaltung sogar nicht.

Klar,wenn ich lange arbeiten war, durfte mein DSH gerne draußen bleiben, wenn er wollte.

Aber er entschied sich dafür.

 

 

 

 

 

 

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