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Hundeforum Der Hund
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Meine Erfahrungen

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ja, dann ging es weiter, dass mir  mein Trainer klar machte,dass wir wieder zumTA müssen.

Diesmal sein TA.

Aber vorher haben wir mehrere Trainingseinheiten absolviert.

Durchlauf im Baumarkt, Besuch eines Hundeauslaufgebietes, Besuch des Parkes in der Stadt zur besten Hundeausführzeit usw.

Und genau da ging es um mich..

ER, der Trainer , hat mich trainiert,  daneben auch Ramse.

 

das Geheimnis . wird so wenigen hier gefallen.

 

Sei stark, sei identich, zeige keine Angst und vermittel das Deinem Hund.

Alles gut, keinProblem, ich löse alles.

 

Klingt super, vor allem bei einem Hund, der nach vorne geht und die Kontrolle übernimmt.

Jaa, ich musste mich gegen Ramse durch setzten,

Ramse, geh , Nein, Lass dass , ich mache das, basta.

nicht gerade ohne gegen Ramses Konditionierung vor gehen zu müssen.

 

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vor 6 Stunden schrieb agatha:

Gut, Fremdhund kommt mir entgegen, fixiert uns, fängt an zu bellen.....

Lasse ich da die Leine locker, zeige und benenne., werfe Leckerli...

Super,     Ramse  zieht mich hinter sich her und geht nach vorne.

 

Hier fehlt das Alternativverhalten, man muss schon frühzeitig mit "Ausweichen" zum Bogenlaufen ansetzen und den Hund auf die andere Seite nehmen. Ohne eine solche Anweisung wird der Hund grundsätzlich wieder seine eigene verläßlichste Strategie wählen (Fight-Präventivschlag "Buhh- Geh mir aus dem Weg"). Reizlage, Ort und Abstand sind maßgebliche Faktoren , die es dabei zu berücksichtigen gilt.

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vor 5 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

 

Hier fehlt das Alternativverhalten, man muss schon frühzeitig mit "Ausweichen" zum Bogenlaufen ansetzen und den Hund auf die andere Seite nehmen. Ohne eine solche Anweisung wird der Hund grundsätzlich wieder seine eigene verläßlichste Strategie wählen (Fight-Präventivschlag "Buhh- Geh mir aus dem Weg"). Reizlage, Ort und Abstand sind maßgebliche Faktoren , die es dabei zu berücksichtigen gilt.

jaa, da stimme ich Dir sofort zu.

Bogen laufen können wir gut, geht nur oft nicht .

Hund auf die andere Seite nehmen ist schon zu viel an Information .

Aber eine sehr gute Möglichkeit .

Hat im Training in Baumärkten usw, (viele Menschen sehr nahe bei uns, vor allem uns entgegen kommend) sehr geholfen.

Vor allem das Training, geh hinter mir, ich regel das.Halte dich raus.

 

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ich möchte mich bei allen hier noch mal bedanken.

ich weis, dass ich hier schreibe, um meine Erfahrungen mit zu teilen.

Aber nicht nur deshalb.

Mein Leben ist etwas doof, da hilft mir das Schreiben sehr.

Und Ramse hilft mir sehr, ich muss mich nicht nur um die ALS kümmern.

Danke. (auch wenn ich sehr komisch, unverständlich,was auch immer rüber komme)

Und Danke @gebemeinensenfdazu Du weist gar nicht, wie oft ich an Deine Worte so denke.

Jetzt gehen wir wählen, sehr anstrengend für mich.

Bei der letzten Wahl war mein Mann noch gesund, wir halfen einem befreundetem Ehepaar, deren Mann durch einen Unfall (Auto, er Radfahrer) an den Liegerollstuhl gebunden war.

Er konnte nur noch Nuscheln, durch den Luftröhrenschnitt.

Nun ist es umgekehrt, dieser Mann sitzt, kann sich wieder verständlich äußern...

Die Blicke, puh, da muss ich durch.

Mein Mann ist da stark, redet viel und ich muss übersetzen.

Hunde müssen zu Hause bleiben, habe nur Kraft für einen Rollstuhl.

Bei der letzten Wahl waren beide Hunde dabei.

Und Ramse braucht noch meine volle Konzentration,wenn er fremden Menschen begegnet.

(unverkrampft sein ist echt anstrengend , wenn es für den Hund wahr rüber kommen soll)

 

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vor 9 Minuten schrieb agatha:

ich möchte mich bei allen hier noch mal bedanken.

ich weis, dass ich hier schreibe, um meine Erfahrungen mit zu teilen.

Aber nicht nur deshalb.

Mein Leben ist etwas doof, da hilft mir das Schreiben sehr.

Und Ramse hilft mir sehr, ich muss mich nicht nur um die ALS kümmern.

Danke. (auch wenn ich sehr komisch, unverständlich,was auch immer rüber komme)

Ich finde dich in diesem Thread sehr viel verständlicher. Ich kann gut verstehen, dass dir das Schreiben hilft und finde es gut, wenn du von euch erzählst. 

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danke ,ich sitze gerade und heule so vor mich her.

Da waren wir wählen, mein Mann und ich.

ich bat die Wahlhelfer, meinen Mann nicht so in der langen Schlange  anstellen lassen zu müssen, hätte er nicht mehr geschafft.

Er wird also in einen extra Raum geleitet,mir wird die Begleitung untersagt,ich stehe also weiter in der Schlange zum Wählen an.

Alles gut,macht mir nichts.

 

Aber dann sehe ich doch diesen Mann, der eine Schule aufgebaut hat, geleitet hat, der die Kirchgemeinde als Ältestenvorsitzender mit einem Jugendhaus, ein neues Gebäude usw. bereichert hat,  absolut wie ein Depp zwischen den Wahlhelfern stehen ,soo hilflos, alleine und absolut beschämt.

Er hat seine Wahlbögen in die falschen Behälter , falschen Wahlbezirk gesteckt.

Oh mensch, wie wenig Einfühlvermögen , ich habe dann geholfen.

 

Mein Mann wollte nur ins Auto, ich musste mich neu anstellen zum Wählen.

(meinMann kommt nur noch ins Auto, wenn ich seine Füße rein hebe)

ich habe dann die Wahlhelfer gebeten, Begleitpersonen nicht vom behinderten Mensch zu trennen, Begleitung hat schon seinen Sinn.

Und wenn es nur die Bewahrung vor solch beschämenden Situationen ist.

Mein Alltag so .

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vor 8 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

 

Hier fehlt das Alternativverhalten, man muss schon frühzeitig mit "Ausweichen" zum Bogenlaufen ansetzen und den Hund auf die andere Seite nehmen. Ohne eine solche Anweisung wird der Hund grundsätzlich wieder seine eigene verläßlichste Strategie wählen (Fight-Präventivschlag "Buhh- Geh mir aus dem Weg"). Reizlage, Ort und Abstand sind maßgebliche Faktoren , die es dabei zu berücksichtigen gilt.

fange ich hier an.

 ich lief Bogen, wenn es der Platz zu lies.

ich versuchte Hund auf die abgewendete Seite zu bringen-

 

Aber ich verkrampfte mich schon bei der Sichtung des Problemes.

ich versuchte Ramse ein "Bei Fuss" zu vermitteln, nahm ihn an die abgewandte Seite, bot ihm Leckerlis an, stolperte dabei über Lucie.

Ramse nahm mich war, ich stolperte über ihn, der auch er Leckerli abfassen wollte, um dann weiter zu pöbeln.

Ich nahm Ramse zunehmend an die kurze Retrieverleine, zog und ruckte an ihm rum, Leckerliwerfend und immer stehen bleibend. Und natürlich benennen/zeigen.

Es wurde zum Kaos, je mehr ich an Ramse ruckte, je mehr wurde er pöbelnd.

Schon ein "mach Fuss" machte Ramse sofort aufmerksam, da muss ja was  "Böses " kommen.Erst mal die Leine straf ziehen zumFuss, doll, Ramse war gewarnt, am Fixieren und nach vorne gehend.

 

Nutzt nie eine Retrieverleine, sie ist einfach nur für den Hund ein Zeichen, dass er nun besonders auf Abwehr gebürstet sein muss.

Ich muss hier schreiben,  je mehr Unbekümmertheit, je mehr , "Lass den Hund nur machen", je besser für das Entspannen der Situation.

ich übe es aber auch jede Woche mehrere Stunden mit Ramse!!!!

Fremdhundebegegnungen, die auf uns zu kommen, egal wie.

Lass die Leine locker, sei entspannt.

Wenn Ramse anfängt zu fixieren,  sein Körper baut Spannung auf, hole ihn da raus, ein gut geübtes "lass dass" Nein, bei  Fuss" bei lockerer Leine.

Lockere Leine, Ramse reagiert freiwillig, ich reagiere mit Lob.

Kommandos  sind vorher mit Leckerlis, Freilauf und Lob geübt.

So einfach eigentlich,aber ich finde es super schwer für mich.

Aber bei jeder gut durchstandenen Begegnung werde ich immer Vertrauensvoller.

Und genau an diesem Vertrauen arbeitet mein Trainer mit uns.

Vertrauen aufbauen ist unser Stichwort.

 

Klar trägt Ramse weiter ein Maulkorb. er bekommt eine Medikation, und  ist nun seit einemJahr bei mir.

Ramse ist angekommen in seinem Zu Hause, kennt alle Regeln ohne die wir nicht auskommen.

Sitz, Platz, Bleib , Fuss,lass die Katze, Nein-mach.dafür.., einen  Rückruf, Hier, sind wichtige Dinge in unserem Zusammenleben.

Aber auch eine "komm hob" (aufs Sofa ), alllless Gut, hast Du fein gemacht,suuuper ...lieber Hund, sind so wichtig.

Er hat seinen Platz, ein orthopädisches Bett, wir gehen jeden Tag raus in den Wald, für den Freilauf.

Sein Futter, seine Knabersachen,  alles so,  auf das er sich verlassen kann.

Er kennt inzwischen die Enkelmädchen, ist mit Babygitter vor ihnen geschützt.

 

 

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