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Hundeforum Der Hund
Doni89

Eure Meinung: Hund und Beruf

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Ich bin von Mo - Do ca. 10 h und freitags ca. 6 Stunden unterwegs. 

Aktuell wäre der Hund kaum alleine. 

 

Wenn ich ihn nicht mehr mit ins Büro nehmen kann, habe ich aktuell hauptsächlich die Familie (wohnt in der Nähe) zur Unterstützung, die ihn entweder während der Arbeitszeit aufnehmen oder zumindest mit ihm spazieren gehen könnte. Doch dann würde ich sie ganz stark binden. 

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Hallo,

 

ich weiß nicht, wie es bei Dir vorangeschritten ist, mit Deinem Wunsch, einen Hund anzuschaffen. Ich kann Dir allerdings von meiner eigenen Erfahrung mit einem Bürohund (bereits von Welpenzeit an) berichten. Es ist nicht alles Friede-Freude-Eierkuchen, aber es ist machbar.

 

Ich habe unsere Hündin (ein Australian Shepherd, also kein Schoßhund und eigentlich eine Rasse, die sehr zum Hibbeln neigt und beschäftigt werden möchte und und und und und) bekommen, da war sie 12 Wochen alt. Normalerweise kann man einen Welpen mit 8 Wochen bekommen, ich bin heute sehr dankbar, dass sie 4 Wochen länger bei Mami und Züchterin bleiben durfte.

 

Ich hatte nicht einmal Urlaub, als sie mir anvertraut wurde.

Wir holten sie an einem Montagabend und mein Chef gab mir den Dienstag frei. Soweit so gut.

Mittwoch ging es aber schon ins Büro. Ich hatte zudem noch den sog. "Welpenblues" (habe ich gegessen? war ich schon duschen? war ich auf Klo? hab ich schon getrunken? sich frisch machen und sich umziehen wird so überbewertet, alles, was zählt, ist das Wohl des Hundes... oh mein Gott!!!!). Ich war nicht wieder zu erkennen. *grins* Aber auch das verging...

 

Wir sind alle 2 Stunden raus und dennoch ging der eine oder andere Knödel ins Büro. Oder das eine oder andere Pipi.

Anfangs lässt die Konzentration auf die Arbeit zu wünschen übrig, weil da ist ja ein herziges kleines Wollknäuel, was mir gehört... achja, der Welpenblues...

Also, alle 2 Stunden raus. Mitten in der Fußgängerzone. Erstmal ein paar Minuten laufen bis zur nächsten Pipimöglichkeit. Dass da auch mal auf den Weg gepieselt wurde, ist selbsterklärend. Wenn Du ein Büro mit Garten hast - perfekt. Die erste Zeit - Hund raus - Pipi/Kaka - Hund rein.

Bei mir ist das leider nicht der Fall gewesen, aber wir haben es dennoch geschafft.

 

Nach zwei Wochen hatten wir dann 14 Tage Urlaub. 24 Stunden hatte ich den Hund ja eh am Poppes hängen, da kommt es nicht drauf an, ob ich mit ihr zu Hause bin oder im Büro. Vor allem, weil ich ein Einzelbüro habe und den ganzen Tag mehr oder weniger alleine bin.

 

Heute ist es so, dass wir morgens in den Garten zu Hause gehen oder wir laufen 1/2 Stunde spazieren.

Dann geht es ins Büro. Dort schläft sie von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr.

Dann machen wir 1 1/2 Stunden Pause und davon laufen wir mind. 1 Stunde Gassi.

Aber auch das immer unterschiedlich. Wir machen Stadttage (Bank, Post, Geschäfte, Bahnhof, Fußgängerzone).

Das sind die Tage, die sehr anstrengend sind, weil die vielen Leute, die vielen Gerüche, andere Hunde usw.

Aber das darf auch sein.

Ansonsten laufen wir am Wald oder im Stadtpark spazieren.

Und wenn echt ein grottenschlechtes Wetter ist, fahren wir auch mal zum Baumarkt oder den Tiershop.

Es ist hier immer was für den Hund geboten.

 

Nach der Pause verschwindet sie und schläft bis zum Feierabend.

Zu Hause geht es meist nochmals in den Garten oder 1/2 bis 1 Std. spazieren, je nachdem, wie das Tagesprogramm aussah.

 

Aber das machen wir erst, seit sie ausgewachsen ist. Als Welpe/Junghund war das Programm nur 1/4 bis 1/2 Mal so.

 

Dazu waren wir bis zur BH-Prüfung 1-2x auf dem Hundeplatz im Verein.

Heute gehen wir weiterhin mind. 1x die Woche auf den Hundeplatz zum Trainieren.

 

Zu Hause wird gefressen und dann sehe ich ab etwa 20.00 Uhr nix mehr von ihr. Die pennt.

Bevor ich schlafen gehe, lasse ich sie nochmals pieseln und das wars.

 

Wie Du siehst, man kann auch einen durchgeknallten Aussie mit ins Büro nehmen. ;)

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