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Hundeforum Der Hund
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Hund von Fremden streicheln lassen

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Fricco hat überhaupt kein Problem damit, sich von Fremden, auch von Kindern, anfassen zu lassen. Gibt extrem wenige Ausnahmen und da tut er durchaus kund, dass sie ihm nicht gefallen. Es ist eher für den Menschen ggf. ein Problem, denn wenn er entsprechend Aufmerksamkeit bekommt, zappelt und hopst er vor lauter Freude so sehr rum, dass es für Leute auch erschreckend sein kann.

 

Bei Kindern, die sich vorsichtig nähern, ist er aber auch vorsichtig und macht nur einen langen Hals um möglichst viele Duftmoleküle einsaugen zu können. Bei Erwachsenen kann es aber vorkommen, dass er versucht, seine Nase in Taschen oder Hosentaschen zu stecken. Es könnte ja sein, dass es ein Leckerli zu ernten gibt. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird er freudig rumhopsen. Ich mache darauf aufmerksam, dass sie ihn besser in Ruhe lassen, wenn sie dazu neigen, sich dann zu fürchten oder Angst um saubere Kleidung haben.

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Ob das so freudig ist... das hört sich sehr nach Fiddlen an- ich kenne das ziemlich gut.

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Tja, keine Ahnung. Bei Hunden jedenfalls macht er so ein Rumhopsen nicht und bei Menschen (nur Erwachsene) nur dann, wenn sie auf ihn zugehen, ihn streicheln wollen etc., ansonsten sind sie ihm egal.

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Kein Hund muß sich von irgendwelchen Fremden anfassen lassen. Und jeder Hundehalter hat das Recht, wenn nicht sogar die Pflicht, dies auch Fremden zu vermitteln.

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vor 2 Minuten schrieb Fricco:

Tja, keine Ahnung. Bei Hunden jedenfalls macht er so ein Rumhopsen nicht und bei Menschen (nur Erwachsene) nur dann, wenn sie auf ihn zugehen, ihn streicheln wollen etc., ansonsten sind sie ihm egal.

Meine macht das auch fast nur bei Menschen.

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vor einer Stunde schrieb Nebelfrei:

Mir ist halt nicht klar, warum man es immer gleich als Angriff sieht

 

Ich würde das nicht als Angriff bezeichnen, ich würde es gerne Respekt nennen.

 

Wenn ich auf dem Hundeplatz bin und neue HH und Hunde kennen lerne, fasse ich auch nicht die anderen Hunde direkt an. Man lernt sich kennen und es gibt daraus sehr viele unterschiedliche Situationen. Man merkt doch recht genau, welche Hunde sich eher nicht so anfassen lassen wollen, klar gibt es auch die, die sich von jedem und überall gerne komplett knuddeln lassen. Aber auch viele, die schon gerne einen Respektabstand möchten und einen erst mal Nasentechnisch kennen lernen möchten 

 

Dennoch ist es für mich so, dass es mein Hund und ich als HH dies gerne entscheiden möchte. Es ging ja ums anfassen ohne kennen lern Ritual denke ich, oder verstehe ich es nicht richtig?

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Ich finde es nervig und finde es schlicht unangemessen. Mein Hund und sehr viele Leute unterwegs sehen das aber anders. Insofern würde ich es immer vom Hund abhängig machen.

 

Ansonsten hat die Medaille wie immer eben zwei Seiten.....obwohl ich es nervig finde ist es mir 100 x Mal lieber, wenn mein Hund gefragt angetatscht wird ( und damit keine Probleme hat) als wenn sich jemand über die pure Anwesenheit eines Hundes gestört fühlt. 

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vor 13 Minuten schrieb Eifelkater:

Ansonsten hat die Medaille wie immer eben zwei Seiten.....obwohl ich es nervig finde ist es mir 100 x Mal lieber, wenn mein Hund gefragt angetatscht wird ( und damit keine Probleme hat) als wenn sich jemand über die pure Anwesenheit eines Hundes gestört fühlt. 

 

so sehe ich das auch ...

eigentlich ist das etwas schönes wenn Menschen meine Hunde süß finden, auch wenn man natürlich nicht alles einfach dulden kann!

Wichtig ist für mich stets auf die Signale des Hundes zu achten und je nach dem entsprechend zu reagieren.

 

Meine Schäfi(mix)-Plüschmaus damals durfte fast jeder streicheln der wollte, 

oft habe ich den Leuten dabei Leckerchen in die Hand gedrückt damit sich das auch für meinen Hund lohnte.

Denn die meisten Leute hatten eh Angst vor dem großen Hund und ungefragt hat glaube ich (außer ein paar wenigen völlig unbedarften Kindern) sowieso keiner ins Fell gegrabscht. Anweisungen meinerseits wurden bei dieser Rasse stets befolgt ... 

Oft erzählten mir Leute auch gleich die traurigen Geschichten von schlechten Schäfi-Erfahrungen und jeder der eine schöne Erfahrung wollte, der durfte sie gerne haben.

 

Die Beaglemaus findet hingegen jeder süß und harmlos, aber sie mag es meist gar nicht von Fremden angetatscht zu werden!

Dementsprechend reagiere ich da auch, bitte Leute sich langsam zu nähern bzw. die Hündin selbst kommen zu lassen.

Oft gehe ich schnell weiter, damit sie sich nicht bedrängt fühlt und ich würde ggf. auch Leute einfach wegschieben und nicht warten bis mein Hund anfängt zu knurren!

Und wenn Menschen wirklich Interesse haben, gebe ich ihnen Leckerlies in die Hand ... für den verfressenen Beagle ist das dann ein guter Deal und eine positive Erfahrung.  

 

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Ferun will nicht von Fremden angefasst werden, ihr ist ja angeschaut werden schon oft zu viel.

Ich hab im Umfeld aber auch Menschen, die sich nur sehr schwer abhalten lassen.  Da wird gelockt,  auf sie eingeredet , gebellt,(ja das gibt's wirklich) und mit Leckerchen gewedelt.

Anfangs hab ich versucht,  das zu unterstützen und den Leuten zu erklären,  wie sie sich nähern sollen.

Keine Chance,  Ferun will es nicht und die wenigsten Menschen verstehen es.

Mittlerweile sage ich  aversiv Nein .

 

Meine Vorherige Hündin wurde liebend gerne gestreichelt,  war ja auch Besuchshund im Seniorenheim. 

Mit Ferun undenkbar.  

 

Ich finde es schade, mit einem Hund der alle Menschen liebt und sich auch gerne mal knuddeln lässt,  war es für mich, leichter. 

Piña würde sich gerne streicheln lassen, wenn sie ihre Angst überwinden könnte, ich denke das wird noch. 

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Zaza reagiert sehr unterschiedlich. Es gibt Menschen/Begegnungen, da will sie von sich aus hin, sucht also direkt Nähe/Streicheleinheiten (oder Kekse).

Bei anderen Gelegenheiten gibt sie klar zu verstehen, dass kein Kontakt erwünscht ist. So entscheide ich also immer situativ,

sprich, lasse Zaza entscheiden. Wenn ich merke, dass Zaza - wieso auch immer - keinen näheren Kontakt wünscht, dies aber nicht akzeptiert wird,

schütze ich Zaza und "blocke" den Kontaktversuch. In den meisten Fällen muss/will ich aber nicht intervenieren, versuche aber falls nötig,

die Begegnung etwas zu lenken/leiten, wenn ich z.B. merke, dass Zazas Gegenüber selbst unsicher ist im Umgang mit einem Hund.

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