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Hundeforum Der Hund
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Hund von Fremden streicheln lassen

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Ich lasse Yoma selbst entscheiden (er zeigt deutlich, wenn er nicht will).

 

Akuma wird „abgeschirmt“. Der darf nicht angefasst werden.

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Was mir noch wichtig ist - ich finde es einen entscheidenden Unterschied, ob ich einem reservierten Hund Kontakte "aufzwinge" bzw "ertragen" lasse oder bei einem neutralen bis aufgeschlossenen Hund Kontakte positiv verstärke. 

Und sicherlich hat es auch mit den Kontexten zu tun, in denen man sich gemeinsam bewegt. Leni hat in ihrem Alltag deutlich mehr Menschen- als Hundekontakte.

Und ich muss ehrlich sagen dass mir ein freundliches Auftreten meines Hundes wichtig ist. War vor 20 Jahren beim ersten Hund ganz anders, aber da war mein Leben auch anders. Aber jetzt erleichtert Leni's freundliche und schmusige Art unser Zusammenleben enorm.

Übrigens bedeutet das nicht, dass jeder Hinz-und-Kunz Leni ständig ungefragt angrabschen darf! 

 

 

 

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Ich lasse den Brackel auch selbst entscheiden. Wenn es ihr nicht passt, dreht sie sofort ab. 

War früher aber anders, als sie noch Angst vor allem hatte, hab ich auch schon Leute massiv angemault. Ich würde das also auch an den Hund anpassen. 

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Speedy (DSH) und Cookie (BC-Mix) dürfen von Fremden angefasst werden. 

Hat den einfachen Grund, ich brauche das im Beruf. 

Ich bin Altenpflegerin und beide gehen mit zur Arbeit. 

Dabei sollen sie den BW so offen wie möglich entgegentreten. 

 

Cookie (5 Monate alt) war heute das erste Mal mit im Heim, fand erstmal vieles gruselig, hat sich aber schnell eingewöhnt. 

Sie hat sich streicheln lassen, Rollator und Rollstuhl waren erst noch schlimm, aber mit Leckerlie schnell toll. 

Sie soll als Besuchshund ausgebildet werden, Speedy begleitet mich schon seit August letzten Jahres ins Heim. 

Wir sind als Nachtwache tätig und Speedy macht das absolut toll. 

Cookie soll in meinen Freiwochen auch mal als Besuchshund arbeiten und später wenn möglich als Rettungshund ausgebildet werden. Auch dafür ist es nötig, dass sie Fremde nicht total blöd findet. 

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vor 7 Stunden schrieb Zurimor:

Wenn wildfremde Menschen den Hund streicheln wollen, einfach mal mit abblocken und deren Köpfchen streicheln probieren. ;)

Wenn sie das widerspruchslos hinnehmen kann man mit einem "Fein, bist du ein feines Menschlein!" positiv verstärken. :D

 

 

Exakt den Plan hatte ich auch! Aber dafür muss ich halt echt in der Stimmung sein... Ich stell mir nur das Bild so köstlich vor, wenn die den Hund streicheln und ich dann die Hand ausstrecke und deren Kopf streichle... :D

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vor 7 Stunden schrieb Sockensucher:

Wenn es dir so oft passiert, ist dein Hund besonders niedlich und/oder nimmt er Blickkontakt auf?

Ich würde als erstes versuchen meine Position zu ändern, so dass der hund nicht so einladend wirkt und du ihn besser schützen kannst. Wenn du ihn zwischen deinen Beinen einparkst kannst du schonmal besser eingreifen. Außerdem haben Menschen dann mehr Hemmung über dein Bein hinweg zu greifen. Auch eine große Einkaufstasche, so eine steife, wo nicht viel drin sein muss, dass sie steht, könntest du vor ihm platzieren.

Klassiker wäre dann auch Maulkorb, weil Menschen vor Maulkorbhunden mehr Angst haben, da wirds dann aber meistens mit warum trägt er einen Maulkorb? auch lästig. Und nicht jedem Hund ist so ein Ding völlig egal. Auch die Aufmerksamkeit vom Hund auf dich lenken, also dass er nicht in Richtung Menschen kuckt, sondern dich ankuckt, läd nicht so ein Kontakt aufzunehmen. Spontan vielleicht hilft auch ein Verband, irgendeine große Binde ... dann fragt dich zwar jeder, was hat er denn? Aber sie haben vielleicht weniger das Bedürfnis ihn anzugrabschen.

Vielleicht kann ja mal jemand mitfahren und euch unauffällig filmen um zu schauen, was denn der Auslöser ist, das euch das so oft passiert.

Und ja, gerade wenn man sagt, der hat angst, steigert das oft das bemühen, das er ja keine Angst haben muss. Ist ... dumm, aber doch die wesentlich liebenswürdigere Einstellung als: wäre dafür, dass Drecksköter nicht in die Öffis dürfen. Also sagt man lieber, er hat ein bisschen Bauchweh und heute keine Lust auf streicheln, geht uns ja auch so, wenn man krank ist, keine Lust auf neue Leute. und weiter Augenkontakt zum Menschen halten, wenn der ein Bedürfnis hat nach Kontakt, muss er dann nicht den Hund nehmen, sondern kann sich weiter mit einem unterhalten. Man kann fragen, haben sie auch einen Hund ect. Also freundliches Managment. Denn das man selber hochfährt und sich ärgert, hilft dem Hund in der Situation auch nicht und jegliche Erziehungsmaßnahmen, man sieht die Leute ja in der Regel nicht wieder und es ist ein Dienst an der Hundewelt an sich, denn ich persönlich bin froh, dass es noch Hundeliebhaber gibt. Die ich rege mich über Hundescheiße auf und die beißen eh nur Kinder Fraktion wird für mich gefühlt immer größer und die Anzahl der Giftköder immer mehr. Also, auch wenn sie lästig sind und nicht immer willkommen, wenigstens mögen sie Hunde.

Also ich finde meinen Hund besonders niedlich, aber er ist jetzt nicht so zuckerdiabetessüß wie ein tapsiger Labradorwelpe.. Er sieht sehr sehr lieb aus, ich glaub, das nehmen viele Menschen wahr und tatsächlich nimmt er auch Blickkontakt auf. Ich versuche, ihn platzsparend in meiner Nähe sitzen zu lassen, aber da er recht groß ist, wird das manchmal schwierig, besonders im Bus. In der S-Bahn zum Beispiel hilft es wirklich, sich mit ihm auf den Boden zu setzen, dann fällt man (zumindest kommt es mir so vor) eher in die Obdachlosen- oder Punkkategorie, also man wird schräg angeguckt, aber eher in Frieden gelassen. Der Maulkorb, der in Berlin eh in allen BVG- Fahrzeugen Pflicht ist, zeigt bisher gar keine Wirkung, außer bei Müttern mit Kindern, bzw. manchen Kindern. Die restlichen Vorschläge wie Verband oder immer eine Tasche mitnehmen wären mir, fürchte ich, auf Dauer zu anstrengend in der Umsetzung.. Ich hab noch überlegt, einfach zu sagen, mein Hund hätte Flöhe, das dürfte abschrecken. Wenn ich sehe, dass mein Hund Kontakt aufnimmt, lass ich ihn sitz oder platz machen, je nachdem, damit er sich erstmal auf mich konzentriert. Ich hab schon oft gesagt "Er hatte einen langen Tag und ist müde, er muss sich jetzt mal ausruhen", oder "Es geht ihm heute nicht so gut, bitte gönnen Sie ihm die Pause", aber das hatte auch immer diese "Oooch, du Armer"-Wirkung.. Die Haltung, sich über Hundefreunde zu freuen, finde ich gut, das werde ich mir beim nächsten Mal in Erinnerung rufen :) 

Mit den Leuten ins Gespräch will ich meistens eher ungern, weil Hund und ich tatsächlich oft lange, anstrengende Tage haben und in der Bahn durchschnaufen wollen... Aber ich werde es trotzdem weiter probieren. Ich hatte leider schon ein paar Situationen, wo ich dann in ein halbstündiges Gespräch verwickelt wurde, das war lästig, aber ja, wenn es die Leute vom Hund ablenkt, eine ganz gute Taktik

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vor 6 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

Wie wäre es, wenn du das Selbstbewusstsein des Hundes stärken könntest- da er doch sehr ängstlich reagiert?

So dass er sich getraut, auch mal nein zu sagen, wenn du gerade überrumpelt wirst?

Also den Hund darin unterstützen auch mal selber zu warnen mit Knurren?

Das verstehen solche Leute meist am besten, auch wenn es schade ist, dass der Hund so deutlich werden muss.

Sicher wäre es am besten, wenn der Hund sich voll auf dich verlassen kann, aber da du das nicht sicher gewährleisten kannst, ist es besser, der Hund kommuniziert das in Notfällen selber, bevor er noch ängstlicher und ohnmächtiger wird und sich vielleicht irgendwann nicht mehr anders zu helfen weiss, als panisch zu schnappen.

Wenn mein Hund das nicht mag, würde ich nicht versuchen es für ihn erträglicher zu machen- es ist einfach komplett verzichtbar und es gibt soviel unverzichtbares Unangenehmes, dass ich ihm das ersparen würde wollen- stattdessen würde ich ihn in selbstbewusster Kommunikation unterstützen.

 

Er hat nicht immer Angst, nur vor manchen Männern und öfters vor Leuten mit Krücken und vor Betrunkenen. In den Situationen reagiere ich deutlich. Oft nimmt er selbst Blickkontakt auf, gerade bei Frauen. Er kommuniziert sehr klar und gibt viele Warnzeichen, bevor ein Knurren kommt.. Ich hätte auch aus dem Bauch heraus die Sorge, dass ich ihm damit vermittle, dass die Situation schlimmer ist, als er sie jetzt wahrnimmt. Als ich ihn die ersten paar Tage hatte, hat er fremde Menschen noch angeknurrt, wenn sie sich genähert haben, er wirkt jetzt insgesamt gelassener/toleranter, aber ich denke, er würde wieder erst knurren, bevor er zuschnappen würde. 

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vor 4 Stunden schrieb BVBTom:

 

Ich würde das nicht als Angriff bezeichnen, ich würde es gerne Respekt nennen.

 

Wenn ich auf dem Hundeplatz bin und neue HH und Hunde kennen lerne, fasse ich auch nicht die anderen Hunde direkt an. Man lernt sich kennen und es gibt daraus sehr viele unterschiedliche Situationen. Man merkt doch recht genau, welche Hunde sich eher nicht so anfassen lassen wollen, klar gibt es auch die, die sich von jedem und überall gerne komplett knuddeln lassen. Aber auch viele, die schon gerne einen Respektabstand möchten und einen erst mal Nasentechnisch kennen lernen möchten 

 

Dennoch ist es für mich so, dass es mein Hund und ich als HH dies gerne entscheiden möchte. Es ging ja ums anfassen ohne kennen lern Ritual denke ich, oder verstehe ich es nicht richtig?

Also meine Frage verstehst du richtig und ich sehe es ziemlich genauso wie du.. Nur das ich ein noch recht junges, kleines Mädchen mit einem süßen Hund bin und wir deswegen vielleicht besonders einladend für Hundegrabbler sind..

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Ich hatte dieses "Anfassen wollen" und "ach ist der niedlich" sehr stark am Anfang, als ich den Hund gerade bekommen hatte. Das hat sich aber sehr schnell gelegt. Da Bokey früher rmit mir regelmäßg Öffies gefahren ist, war das erste was ich ihm beigebracht hab, zwischen meinen Beinen einzuparken. In der vollen Bahn einfach unersetzlich. Gibt es Sitzplätze liegt er vollends darunter.

 

Meine Devise: Kinder dürfen den Hund per se nicht anfassen. Bei Erwachsenen, die vorher fragen und wo Bokey es okay findet, entscheide ich individuell. Wenn ich oder Bokey nicht wollen, erkläre ich nichts (mehr). Oft sag ich einfach nur "er mag nicht"  - ich bleibe auch nicht stehen, ich sage deutlich nein, fertig aus. Ich hab auch schon Leute ignoriert, die nur den Hund vollgesabbelt aber kein Wort an mich gerichtet haben. Ebenso hab ich Leuten schon direkt gesagt, dass sie mir zu aufdringlich sind, wenn sie arg übergriffig waren.

 

 

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Eine Frage noch zu allen, die meinten, man solle den Leuten ein Leckerlie für den Hund in die Hand drücken, damit es für ihn positiv wird: Fängt der dann nicht an zu betteln? Wenn Kostja bei irgendwem Essen sieht, macht er schon sofort artig sitz und setzt den Hypnoseblick ein.. Ich hätte Angst, dass er dann irgendwann bei jedem Menschen was essbares vermutet... Eigentlich will ich ihm die Bettelei auch noch abgewöhnen, bei mir hat er das auch noch nie versucht.. 

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