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Hundeforum Der Hund
Kanae

Hund von Fremden streicheln lassen

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Ich hab das nie mit dem Leckerli gemacht und mein Hund findet/fand Menschen teils gruslig. Ich hab einfach nur drauf geachtet, dass er sich nicht bedroht fühlt und nach seinem Gusto entscheiden kann, mit wem er Kontakt aufnimmt. Das hat viel geholfen, zu sehen, was ihm nicht geheuer ist und ihn aus solchen Situationen rauszuführen. Er hat gelernt, dass ich die Verantwortung übernehmen kann und ihm helfe, damit es ihm besser geht. Er ging irgendwann selbstsicherer durch die Umwelt und ging auch entspannter mit Situationen um, die früher problematisch waren. Ich habe ihm vorgelebt, dass auch ich entspannt bleibe, selbst bei brenzligen Situationen. Ich hatte nie den Anspruch Menschen "schönzufüttern", ich war sehr froh, dass er generell eher wenig an Menschen interessiert war/ist.

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vor 14 Minuten schrieb Kanae:

 Nur das ich ein noch recht junges, kleines Mädchen mit einem süßen Hund bin und wir deswegen vielleicht besonders einladend für Hundegrabbler sind..

 

Genau aus diesem Grund würde ich diese Retourkutsche mit Kopfstreicheln des übergriffigen Hundetätschlers mal schön bleiben lassen!

Es mag da Leute geben, die die eigentliche Botschaft nicht verstehen wollen und dann eher noch aufdringlicher werden.

Abgesehen davon setzt dieses Vorgehen, dem Hundetätschler gleiches angedeihen zu lassen, Hund und Mensch auf eine gleiche Ebene.

Das mag für uns so gelten. Aber nicht für alle. Ganz sicher nicht.

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*klugscheiß modus an*

auch rechtlich gesehen ist kopfstreicheln bei einem Menschen sind ganz ohne, das kann nämlich durchaus bei dem Gegenüber eine berechtigte Notwehrsituation implizieren. Dazu reicht es, wenn das Gegenüber denkt, a) entweder der Streichler wolle ihn angreifen oder b) er einfach nicht angefasst werden möchte.

Wenn sich dann der Hund noch einmischt wirds richtig lustig.....

 

Allerdings darf man als Hundebesitzer auch problemlos jemanden wegschubsen, wenn man nicht möchte das sein Eigentum angegrapscht wird.

 

Hunde sind nämlich nach wie vor Eigentum und als Eigentümer darf ich andere von der Einwirkung auf mein Eigentum ausschließen. Notfalls im Rahmen der Besitz- oder Notwehr. 

 

*klugscheiß modus aus*

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vor einer Stunde schrieb Kanae:

Als ich ihn die ersten paar Tage hatte, hat er fremde Menschen noch angeknurrt, wenn sie sich genähert haben, er wirkt jetzt insgesamt gelassener/toleranter,

Wie hast du dazu beigetragen, bzw. wie hast du auf das Knurren reagiert?

Mit Unterstützen meine ich, dass  du dich mit deinem Hund darüber austauschst, wenn er knurrt - "Ah der Mann ist gruselig, kein Problem, dann weichen wir aus"- also dass du aktiv Abstand schaffst und damit sein Anliegen nach mehr Abstand umsetzt.

 

 

 

Ich glaube wirklich, dass die wenigsten Hunde sich wirklich über Fremde freuen. Das ist einfach die Norm, man kann sie nicht sofort einschätzen, vor allem nicht, wenn es viele sind.Viele Fiddle-Strategien werden nicht als solche erkannt.

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vor 5 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Wie hast du dazu beigetragen, bzw. wie hast du auf das Knurren reagiert?

Ich hab mich zwischen ihn und den Menschen gestellt, die Situationen waren einmal in einer Apotheke und einmal beim Arzt im Wartezimmer, als Menschen reinkamen und Kontakt zu ihm wollten.. Ansonsten habe ich es ignoriert, er hat es dann von selbst gelassen, als die Menschen nicht weiter auf ihn zugegangen sind. Das Knurren war deutlich genug, dass ich nichts dazu sagen musste, dass sie auf Abstand bleiben

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Splitten finde ich schon gut, aber gleichzeitig Abstandvergrößern finde ich auch sehr wichtig, damit es nicht wie Blocken wirkt.:)

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Ich finde das von Fremden füttern lassen eher ungünstig, bei vielen Hunden fördert das die Erwartungshaltung daß es von allen was zu fressen gibt. Mit Pech hat man dann einen Hund der jeden bedrängt und anbettelt. 

Ich hab den bösen Blick gut kultiviert, der reicht gegen aufdringliche Hundegrabscher. 

In Deiner Situation würde ich auch den Hund abschirmen und aufdringliche Leute abblocken. Und nicht diskutieren, erklären, laut werden oder sonstwas. Nur klar und deutlich „NEIN“ oder „NICHT ANFASSEN“. Keine Erklärungen, Gespräche... (außer du hast Lust dazu)

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vor 29 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Ich glaube wirklich, dass die wenigsten Hunde sich wirklich über Fremde freuen. Das ist einfach die Norm, man kann sie nicht sofort einschätzen, vor allem nicht, wenn es viele sind.Viele Fiddle-Strategien werden nicht als solche erkannt.

 

Damit kannst du durchaus Recht haben.

Aber was ändert es an der Situation, wenn man erkennt, dass der Hund fiddelt?

Man muß für die richtige Distanz sorgen - oder was gibt es da mehr?

 

@Eifelkater Danke. Unter "klugscheiß Modus" würde ich das nicht sehen, sondern eher als wichtige Info für die HH, die mit der geschilderten Problematik kämpfen.

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vor 9 Minuten schrieb Renegade:

Aber was ändert es an der Situation, wenn man erkennt, dass der Hund fiddelt?

Man muß für die richtige Distanz sorgen - oder was gibt es da mehr?

Naja, vielleicht Aufregung herausnehmen, ruhig Bleiben, Alternativverhalten anbieten/fördern und nicht gleich mit dem nächsten Fremdkontakt konfrontieren...Die richtige Distanz, der richtige Annäherungswinkel und das richtige Annäherungstempo sind bei meinem Hund vor der Begegnung ziemlich wichtig (so lassen sich Konfrontationen auch ganz verhindern), in der Begegnung ist es ihr am wichtigsten zu schnuppern- das würde ich unbedingt ermöglichen, weil es sehr wichtig zum Einschätzenkönnen ist, erst danach würde ich wieder mehr Raum zum Abstandhabenkönnen lassen.

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vor 1 Stunde schrieb Brummkreisel:

Da Bokey früher rmit mir regelmäßg Öffies gefahren ist, war das erste was ich ihm beigebracht hab, zwischen meinen Beinen einzuparken. In der vollen Bahn einfach unersetzlich.

 

Bei uns wird auch eingeparkt. Gibt Geborgenheit zwischen all den fremden Menschen, schützt vor ungewollten Tätschelversuchen

und verhindert das Herumschleudern bei brüsken Lenkmanövern im Bus...

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