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Nuka

Hündin abspritzen

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Tag 30,ich könnte es nicht. 

Hunde haben ab dem 55 Tag  ,glaube ich, eine gute Überlebenschance. 

 

Ansonsten befremdet mich hier gerade ein  wenig die  unterschiedliche Bewertung von Leben. 

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Vielleicht ist das aber genau der Punkt an dem die Einstellungen voneinander abweichen. 

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Schaut euch Tag 30 an.

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Ich  denke  manchen hier geht  es  eher  um die moralische Komponente.

4-5. Woche  ist schon Halbzeit, da sind  alle  wichtigen Organe angelegt, Nervenstränge gebildet (Schmerzen) und  das Herz fängt an zu schlagen.

 

Ich hab damals  vor  18  Jahren auf Anraten  des Tierarztes  meine Hündin kastrieren lassen 3 Wochen nach  einem  ungewollten Deckakt...Falls  sie  da  trächtig gewesen wäre, hätte  er sie  einfach mit weggemacht. Ich war damals  noch  jung und unerfahren und  hab  ihm da  vertraut.

Probleme  hatte  sie  dadurch  erst im Alter (Inkontinenz) und ist trotzdem 17 geworden.

 

Ich  bin ganz ehrlich: Heutzutage  wüsste  ich erstmal nicht  was ich  machen würde. Um den Ta  und seine Meinung  wird  man aber wohl nicht rumkommen.

 

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Ich würde definitiv die Welpen nicht austragen lassen, alles andere muß gut abgewogen werden.

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vor 26 Minuten schrieb black jack:

Schaut euch Tag 30 an.

 

ja, ich könnte das auch nicht.

Bedeutet ja dass die Hündin dann nach der Spritze einen Abort hat wo die kleinen Welpen schon deutlich erkennbar sind.

 

 

@Nahttante

ist zu diesem Zeitpunkt der Trächtigkeit das nicht auch für die Hündin belastender als in den ersten Tagen nach dem Deckakt?

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vor 17 Minuten schrieb piper1981:

Ich  denke  manchen hier geht  es  eher  um die moralische Komponente.

(...) 

Ich  bin ganz ehrlich: Heutzutage  wüsste  ich erstmal nicht  was ich  machen würde. Um den Ta  und seine Meinung  wird  man aber wohl nicht rumkommen.

 

 

Ich bin da auch zwiegespalten, aber irgendeine Entscheidung muß man treffen.

Ich tendiere sehr stark dazu meine Hündin zu schützen.

Ob allerdings eine Kastration das leisten kann....ja, sie verhindert ungewollte Welpen,  hat aber durchaus ihre negativen Aspekte.

Die müssen auch bedacht werden.

Aber ich möchte den Thread nicht umwandeln in eine Diskussion pro/contra Kastration. Davon gibt es bei Bedarf schon reichlich hier.

 

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Ich bin einfach nur froh, dass ich  nicht in so einer Situation bin und keine Entscheidung treffen muss. Das muss verdammt schwer sein.

 

@Nuka Fühl dich mal unbekannterweise gedrückt!

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Ich möchte bei der Lösungsfindung den Gedanken "Welpen bekommen" mal unterstützen.

 

Es geht nur um ca. 60 Tage, in denen die Hündin keinen Sport mehr machen will und nicht mehr über Zäune springt. Was ändert sich da groß für das Zusammenleben? Man kann immer noch Gassi gehen oder den Hund mit ins Büro nehmen. Die meisten Hunde arbeiten nicht beim Zoll oder bei einem Schäfer. Bei der Geburt sollte dann kurze Zeit jemand dabei sein, wenn man kein Risiko eingehen will. Bei alten oder kranken Hunden muss man solche Phasen ja auch organisiert bekommen und das über längere Zeit. Auch der Kostenfaktor kann doch nicht wirklich relevant sein, wenn ich sehe, was westliche Hundehalter so für Hunde ausgeben. Viele nehmen ja auch Geld für die Welpen, um die Tierarztkosten wieder rein zu bekommen.

 

Das Thema Abtreiben ist schwierig. Ich persönlich finde, man tötet in jedem Stadium, egal, ob das Gehirn und die Nerven schon angelegt sind. Ich würde lieber die Welpen bekommen, wenn ich damit das Töten vermeiden kann, denn in meiner Welt braucht es für das Töten einen sehr guten Grund. Einschläfern ist auch Töten, aber um Leiden zu verhindern. Was wird mit Abtreibungen verhindert? Dass die Welpen ein ganz normales Leben führen und sich am Leben freuen so wie die Mutter auch (in deutschen Haushalten zumindest). Ich selber habe Hunde, weil ich es toll finde, dass sie am Leben sind, nicht nur aus Mitleid, weil irgendwer sie ja versorgen muss und sie eigentlich überflüssig auf der Welt sind. Mit dem Abtreiben hätte ich ein moralisches Problem. Auch damit möglichst früh abzutreiben, damit ich mir das alles nicht so überdeutlich vorwerfen müsste. Die Argumente sagen ja, das schadet der Gesundheit der Hündin am meisten, besser wäre 28 Tage warten. Ich denke ja, es ist egal wann man sie tötet, da würde ich beim Abtreiben lieber 28 Tage warten - der Hündin zuliebe.

 

Es kam das Argument, Geburten sind riskant. Ich stelle mir gerade den worst case für das Gesundheitsrisiko vor: eine Straßenhündin bekommt Welpen, ohne jede Betreuung. Wie groß ist dort das Risiko zu sterben? Ich vermute, die meisten Straßenhündinnen überleben die Geburt. Vor 40 Jahren hat man hier in DE auf dem Land kein großes Gedöns um trächtige Hündinnen gemacht und ich habe noch nie gehört, dass die Hündinnen gestorben sind, die Welpen starben schon häufiger. Gut betreut dürfte die Gefahr für die Hündinnen wohl sehr gering sein und die Welpen bekommen eine Lebenschance. Es kommt mir widersinnig vor, zu sagen, ich töte lieber die Föten zu 100%, damit sie nicht mit einem natürlichen Risiko von (ich schätze mal ohne Recherche) 10% sterben, mit tierärztlicher Betreuung entsprechend weniger. Was die Hündinnen angeht: das ganze Leben ist Risiko, bei jedem Spaziergang können sie sich die Beine brechen, überfahren werden, gebissen werden, eine Gebärmuttervereiterung bekommen. Geburten sind da nur ein weiteres Risiko, das man in DE ziemlich gut managen kann, sogar viel besser und berechenbarer als die anderen Gefahren, finde ich.

 

Die Welpen müssen vermittelt werden: ja, man kennt die Fremden nicht, die den Hund dann nehmen (verstehe ich gut, das ist einer der Hauptgründe, wieso ich keine Geburten bei uns haben will.) Aber wenn man Menschen nicht genug vertraut oder sie grundsätzlich nicht mag, dann ist das in meinen Augen trotzdem kein Grund die Welpen zu töten und die Gesundheit der Hündin mit 100%iger Sicherheit zu beeinträchtigen. Jeder Hundezüchter und jeder Tierschützer hat dasselbe Vermittlungsproblem und sie züchten und retten die Hunde trotzdem statt damit aufzuhören oder die Hunde lieber zu töten, um sie vor den bösen Menschen zu beschützen.

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