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Hundeforum Der Hund
Nuka

Hündin abspritzen

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vor 1 Stunde schrieb KleinEmma:

Sorry, aber genau das spielt doch auch eine Rolle bei der Entscheidung: Kastration Ja oder Nein. Wenn ich meine Hündin nicht kastrieren lassen möchte, muss ich mir doch auch überlegen: Was wäre wenn ... sie doch gedeckt wird. 

 

oder ich denke mal über eine Sterilisation nach.... Gibt halt immer mehrere Möglichkeiten.

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vor 55 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Ganz theoretisch: die Hündin ist sechs, ein sehr großer Wurf damit eher unwahrscheinlich, je nachdem, ob es ein alter Rüde war, kann sich das nochmal auf die Wurfstärke auswirken. Fällt hier sowieso aus, aber ich finde es schon einen Unterschied, ob man sich um 3 oder 13 Welpen kümmern müsste.

Nur weiß man das sicher nicht. Man weiß auch nicht, ob die bis zu Welpen 13 alle chronisch schwer krank sein werden, denn ich denke nicht das beide Eltern auf Erbkrankheiten getestet wurden, beziehungsweise ob Nuka an die Ergebnisse vom Rüden rankommen würde. 

 

Und einer sechsjährigen Hündin dann mal eben den ersten Wurf Welpen zuzumuten, weil er wird schon nicht so groß werden... 

 

Ja so argumentieren verantwortungsvolle Hundehalter. Aber bloß nicht kastrieren oder Medikamente geben. 

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Ich möchte in diesem Zusammenhang nun doch auch noch auf das Tierschutzgesetz hinweisen.

Eben mal so kastrieren, weil man damit als HH auf der vermeintlich sicheren Seite ist, geht nicht.

Streng genommen.

Und hier nimmt man es im Allg. ja genau.

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vor 1 Stunde schrieb Renegade:

Ich möchte in diesem Zusammenhang nun doch auch noch auf das Tierschutzgesetz hinweisen.

Eben mal so kastrieren, weil man damit als HH auf der vermeintlich sicheren Seite ist, geht nicht.

Streng genommen.

Und hier nimmt man es im Allg. ja genau.

 

Streng genommen gibt es genau dafür einen § in TSchG.

§6, Absatz 5

 

 

Soll nicht heißen dass es gemacht werden soll. Die Antwort bezieht sich alleine auf deine Aussage.

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Generell kastrieren zur Geburtenkontrolle oder im Einzelfall einen Abbruch vornehmen find ich schon noch einen Unterschied.

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Dann melde ich mich auch nochmal hier. Ja, es geht mir mehr als nur schlecht damit in vielerlei Hinsicht. Die Diskussion hier ist aber wirklich okay für mich. 

Ich bin sehr froh über die Infos, die ich gestern bekommen habe und habe heute gut informiert beim Tierarzt angerufen. Er hat mich gefragt, was gegen das Austragen spricht und ich habe es ihm gesagt. Er meinte auch, da müsse die Situation immer individuell beurteilt werden.

 

Ich habe ihm die Fakten genannt, nach denen ICH eben leider wenig Hoffnung habe, dass es nicht geklappt hat, auch wenn es natürlich immer die Chance gibt, dass sie nicht aufgenommen hat. (10. Tag der Läufigkeit, kurzes Hängen mit Spermafluss aus der Scheide, sorry für die graphischen Details)

 

Er plädiert für ein Abspritzen nach vierzehn Tagen, eben auch weil die Welpen bei Tag 28 schon sehr weit ausgebildet sind und in seiner Erfahrung das mehr Belastung für die Hündin darstellt. Ultraschall macht in diesem Stadium aber eben noch keinen Sinn, weil auch wenn man nichts sieht, das nicht heißt, dass da nichts ist.

 

Ich war auch immer der Meinung, dass mir das niemals passieren könnte und ich kann meinen Hund ganz gut handeln, auch in den Stehtagen mit Rüden um uns rum. Ausser ich liege sonntagfrüh im Bett und denke mein Hund geht eben in die Küche um etwas zu trinken und habe die Haustüre und die Gartentüre nicht abgeschlossen und so weiter und so fort...mühsig, ich kann es nicht rückgängig machen. Sie wusste irgendwie, dass er da ist, das war so zielstrebig, weshalb ich dachte, dass sie Durst hat...

 

Warum keine Kastration? Tja, ich bin weder Gegner noch Befürworter. Ich habe die Entscheidung auch hier individuell getroffen. Sie hat panische Angst vor dem Tierarzt und kann nur in Narkose von denen behandelt und berührt werden. Das ist für mich schon Mal ein Grund dagegen. Dann erlebe ich meine Hündin während eines Zyklus in unterschiedlichen Zuständen von eher ängstlich bei Geräuschen bis schnappig oder auch sehr aktiv und dann mal sehr ohne Lust zu laufen. Ich fände es sehr schade wenn sie dann in einer Phase hängen bleiben würde, wo sie eher deprimiert ist. Im Ganzen habe ich in jüngeren Jahren die Läufigkeiten als große Entwicklungsschritte erlebt. Jetzt werden die Schwankungen geringer, aber ich habe keine Notwendigkeit für eine große OP gesehen. Ob es das jetzt beweißt, dass es doch nötig wäre? Ich weiß es nicht. Das ist jetzt intakte Hündin No 4 in unserer Familie seit ich lebe und das ist das erste Mal, dass das passiert ist. Ja, es ist meine erste eigene, aber ich würde sagen, ich bin da noch mehr drauf bedacht, als ich es von Zuhause gelernt habe. Sollte mir das nochmal passieren hacke ich mir eine Hand ab oder so ähnlich. Hier wird jetzt jede Türe abgeschlossen und  Freitag werden überall Drehknöpfe installiert. 

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Hallo Nuka,

 

das ist echt Mist, eine Entscheidung treffen zu müssen.

Bislang hatte ich nur eine unkastrierte Hündin und da gab's auch mal einen ungewollten Deckakt. Die Stehtage müssten schon längst rum gewesen sein, sie hat trotzdem einen Rüden rangelassen. Ewig her, war in den 90ern. Zum Glück hatte sie nicht aufgenommen, ansonsten hatte ich mich pro Welpen entschieden. Sehe ich heute anders und würde auf keinen Fall weitere Ups-Würfe in die Welt setzen. Ich verurteile es nicht, wenn sich jemand anders entscheidet, find's aber gut, dass Du nicht so larifari - wie ich es damals gemacht hätte - joah, dann hat sie halt mal Welpen.

 

Egal, wie Du entscheidest, hoffe ich, dass Deine Hündin es gut verkraftet.

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Ich wäre nie auf die Idee gekommen meine Haustür in der Läufigkeit abzuschließen, Brienne hätte genauso rausspazieren können. Bei der nächsten Hündin bin ich schlauer. 

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Ich finde zwar das der Thread kontrovers ist ( was  ja durchaus normal bei so einem Thema ist) aber bisher lese ich keine Vorwürfe gegen Nuka, sondern nur ein Darlegung der eigenen Moralvorstellungen. Und die Erleichterung darüber eben nicht in dieser Situation zu sein. 

 

Unfälle aller Art können meiner Meinung nach immer passieren ( und wir sind nun mal alle nur Menschen). Positiv in dem Falle ist das wir immer noch über einen natürlichen Vorgang diskutieren und nicht über "Hund versehentlich schwer verletzt oder Katze im Kippfenster eingequetscht". 

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Das ist halt das was ich meinte - hat man einen Hund mit solchen Ambitionen,dann muss man schon nochmal genauer abwägen.

Und nein, natürlich kann man das vorher (leider) nicht wissen.

 

Nur hierzu noch

vor 1 Stunde schrieb Nuka:

Sie hat panische Angst vor dem Tierarzt und kann nur in Narkose von denen behandelt und berührt werden. Das ist für mich schon Mal ein Grund dagegen.

 

Gut, für die Kastra müsste sie aber so oder so in Narkose.

vor 1 Stunde schrieb Nuka:

 

Dann erlebe ich meine Hündin während eines Zyklus in unterschiedlichen Zuständen von eher ängstlich bei Geräuschen bis schnappig oder auch sehr aktiv und dann mal sehr ohne Lust zu laufen. Ich fände es sehr schade wenn sie dann in einer Phase hängen bleiben würde, wo sie eher deprimiert ist.

 

Da könntest du mal drauf achten, in welcher Phase des Zyklus ist sie wie drauf.

In der Regel sind die Hündinnen in der Zeit nach der Scheinschwangerschaft am besten drauf und das ist auch die Phase in der kastriert werden würde. (im Normalfall)

Sprich die Hündinnen bleiben eigentlich in der aktiven Zeit "hängen".

Ich habe noch keine erlebt, die durch eine Kastra depri wurde.

 

vor 1 Stunde schrieb Nuka:

 Sollte mir das nochmal passieren hacke ich mir eine Hand ab oder so ähnlich.

 

Naja, das muss nun auch nicht sein. ;)

Kastra oder halt einfach nur Sterilisation der Hündin wäre dann eher angebracht wenn sie sich aus dem Hochsicherheitstrakt (siehe unten) nochmal befreien sollte

und sich dem nächsten Rüden an den Hals wirft.

vor 1 Stunde schrieb Nuka:

Hier wird jetzt jede Türe abgeschlossen und  Freitag werden überall Drehknöpfe installiert. 

 

 

 

Ich kannte eine Hündin der zweimal Welpen mit Alizin weggespritzt wurden. Das war wohl beide mal NICHT schön, denn es wurde bis zum Tag gewartet

wo man im Ultraschall was sah.

Aber trotzdem hat sie es gut verkraftet und irgendwann  - welch Überraschung - auch doch nochmal Welpen bekommen.

(was ich der Besitzerin am liebsten gesagt hätte behalte ich mal für mich)

 

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